Masayoshi Kimura ist ein männlicher Schüler der 3-E-Klasse an der Kunugigaoka-Mittelschule in Ansatsu Kyoushitsu. Er ist für seine außergewöhnliche Schnelligkeit bekannt und war früher Mitglied der Leichtathletik-AG. Trotz seines eher unauffälligen Äußeren trägt er einen sehr auffälligen und ungewöhnlichen Namen, der von seinen Eltern, beide Polizisten, gewählt wurde. Dieser außergewöhnliche Name ist eine Quelle des Unbehagens für ihn und sorgt oft für peinliche Situationen, besonders bei Arztbesuchen. Dennoch gelingt es ihm im Laufe der Zeit, seine Unsicherheit diesbezüglich teilweise zu überwinden und seinen Platz in der Klasse zu finden. Später wird er selbst Polizist.
Masayoshi Kimura hat kurzes, zerzaustes schwarzes Haar.
Zu Beginn der Geschichte ist er nach Nagisa Shiota der kleinste Junge in der Klasse.
Nachdem Itona Horibe in die Klasse kommt, wird Kimura zum drittkleinsten Jungen.
Sein äußeres Erscheinungsbild gilt als eher unauffällig oder sogar durchschnittlich.
Masayoshi ist ein aktiver und engagierter Schüler, wenn es um das Thema Attentat geht.
Er ist sensibel, insbesondere was seinen außergewöhnlichen Namen angeht, den er nicht mag und der ihm Minderwertigkeitsgefühle bereitet.
In medizinischen Einrichtungen verfällt er in eine Art Starre, da dort sein voller Name laut vorgelesen wird – ein Auslöser für starke Komplexe.
Er legt Wert darauf, wie andere ihn ansprechen, und bittet darum, von seinen Mitschülern und Korosensei „Masayoshi“ genannt zu werden.
Trotz seines Namens versucht er tapfer, mit dieser Bürde umzugehen.
Masayoshi Kimura stammt aus einer Familie, in der beide Elternteile Polizisten sind.
Als er geboren wurde, waren seine Eltern so aufgeregt und euphorisch, dass sie ihm einen sogenannten „Kira-Kira“-Namen gaben.
Sein tatsächlicher Vorname wird „Justice“ ausgesprochen, was auf Deutsch „Gerechtigkeit“ bedeutet.
Sein Bruder heißt „Brave“ („Yūki“ ausgesprochen „Bureibu“), ist aber ironischerweise eine sehr ängstliche Person.
Seine Eltern stehen zu ihrer Namenswahl und sind weder kritisch noch einsichtig, was die Konsequenzen für ihre Söhne betrifft.
Als ehemaliges Mitglied der Leichtathletik-AG ist Masayoshi der schnellste Schüler der E-Klasse und kann die 100 Meter in genau 11 Sekunden laufen.
Diese Geschwindigkeit macht ihn für viele Aufgaben wertvoll, wie z.B. als erster Läufer im Baseballspiel beim Ballspielturnier oder als Ablenkungsmanöver in Attentatsstrategien.
In den Abschlussprüfungen belegte er den 1. Platz für „Mobile Attentate/Stealth-Skills“ und den 5. Platz im „Beweglichen Scharfschützen“-Wettbewerb.
Er neigt dazu, relativ häufig an Erkältungen zu erkranken.
Masayoshi bildet häufig ein Team mit Toka Yada, meist eher zufällig als aus speziellen Gründen.
Laut dem offiziellen Fanbuch „Namenszeit“ gibt es keine besonderen Gefühle zwischen den beiden.
Die Mitschüler und auch Korosensei respektieren seine Wünsche bezüglich der Namensnennung, was von Masayoshi als eine Form von „barmherziger Gnade“ beschrieben wird.
Sein Verhältnis zu seinen Eltern ist durch deren Beharren auf den auffälligen Namen eher angespannt; er hat sich sogar schon einmal über seinen Namen beschwert, wurde aber abgewiesen.
Sein voller Name ist vielen Kommilitonen bewusst, wird aber aus Rücksicht nicht angesprochen.
Bei den offiziellen Dokumenten und auf Namenslisten ist die Schriftgröße bei „Masayoshi“ auffällig kleiner als bei anderen Namen.
Die Negativerfahrung beim Arzt führte dazu, dass das Wort „Krankenhaus“ ausreichte, ihn erstarren zu lassen.
Als im Unterricht die Wahrheit über seinen Namen ans Licht kommt, entscheiden sich die Schüler, einander an diesem Tag mit neu gewählten Codenamen anzusprechen. Masayoshi erhält dabei als Code-Namen erneut „Justice“.
Enthüllung seines Namens
In Episode 89 („Namenszeit“ in Ansatsu Kyoushitsu, zweite Anime-Staffel, Folge 4) wird die Wahrheit über Masayoshis Namen offenbart: Er heißt nicht „Masayoshi“ oder „Seigi“, sondern „Justice“.
Seine Eltern, voller Stolz auf ihren Beruf, wählten ohne zu zögern diesen ungewöhnlichen Namen.
Da sein Bruder ebenfalls einen auffälligen Namen erhielt, ist deutlich, dass die Eltern keine Lehren daraus gezogen haben.
Komplexe und Umgang mit seinem Namen
Masayoshi meidet medizinische Einrichtungen aus Angst, mit seinem vollen Namen aufgerufen zu werden.
Er bittet auch Korosensei und die Mitschüler, ihn „Masayoshi“ zu nennen.
Als seine Mitschüler von Kaede Kayano schließlich erfahren, wie man seinen Namen korrekt liest, wird deutlich, dass die Klasse das Thema bisher bewusst gemieden hatte.
Namensdiskussion und Entwicklung
Als Reaktion auf die Enthüllung vergeben die Schüler spielerisch Codenamen, doch Masayoshi bekommt seinen echten Namen als Code-Name.
Korosensei erklärt ihm, wie einfach eine Namensänderung in Japan möglich ist.
Er ermutigt Masayoshi aber auch, die Vorteile eines „einzigartigen Namens“ zu erkennen – sollte das Attentat gelingen, würde der Name „JUSTICE“ weltweit Aufsehen erregen.
Masayoshi gelingt es daraufhin, Stück für Stück sein Komplex zu überwinden und eine neue Sicht auf seinen Namen zu gewinnen.
Sieben Jahre nach den Ereignissen in Ansatsu Kyoushitsu arbeitet Masayoshi Kimura tatsächlich als Polizist.
Er bleibt in Erinnerung als der Schüler, der trotz einer intimen Schwäche – seinem Namen – stolz seine Identität akzeptiert und über sich hinauswächst.
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