Leviathan ist der zweite Dämonenfürst der Todsünden und verkörpert die Sünde des Neides; in der Regel nennt sie sich selbst kurz „Levi“.
Leviathan ist eine weibliche Dämonin mit kindlich-unreifem, eigensinnigem Wesen.
Trotz ihrer Launen ist sie in ihrer Zuneigung außerordentlich konsequent und hängt mit großer Intensität an Lucifer, die sie ehrfürchtig „große Schwester“ nennt.
In Seven Mortal Sins fällt sie durch ihre extreme Emotionalität, ihre Besitzansprüche und ihre impulsive Art auf.
Gerade diese Mischung aus Anhänglichkeit, Eifersucht und Kampfbereitschaft macht sie zu einer markanten Figur unter den Todsünden.
Ihr gewöhnliches Erscheinungsbild kombiniert eine vergleichsweise normale Bekleidung am Oberkörper mit einem äußerst freizügigen Unterkörper.
Dort trägt sie im Wesentlichen nur einen breiten Gürtel, der wie ein Minirock wirkt.
Wenn sie mit voller Kraft kämpft, erscheint sie in einer Rüstung, die an eine Bikini-Rüstung erinnert.
Besonders auffällig ist dabei, dass sie keine Damenunterwäsche trägt.
Stattdessen bedeckt sie ihren Intimbereich lediglich mit einem einzelnen Pflaster.
Diese provokante Gestaltung unterstreicht ihre schrille und exzentrische Inszenierung.
Leviathan ist geistig eher kindlich, verwöhnt und sehr selbstbezogen.
Sie handelt oft aus dem Moment heraus und lässt sich stark von ihren Gefühlen treiben.
Ihr wichtigster emotionaler Bezugspunkt ist Lucifer.
Für sie würde Leviathan selbst in die gefährlichsten Situationen springen, ohne zu zögern.
Ihre Verehrung für Lucifer nimmt dabei mitunter obsessive Züge an.
So wird beschrieben, dass sie von Lucifers weggeworfener Unterwäsche sexuell erregt wird und daran riecht sowie besonders den Schrittbereich ableckt.
Leviathan beherrscht vor allem Wassermagie.
Diese Spezialisierung spiegelt sich auch in den Kreaturen wider, die sie befehligt.
Viele ihrer Untergebenen erinnern an Wasserlebewesen oder aquatische Monster.
Damit hebt sie sich auch thematisch deutlich von anderen Dämonenfürsten ab.
In der Fernseh-Animefassung wird ihre starke Zuneigung zu Lucifer besonders betont.
Aus Eifersucht richtet sich ihr Groll vor allem gegen Maria Totsuka, auf die Lucifer aufmerksam geworden ist.
Leviathan begegnet Maria deshalb immer wieder mit scharfen, abweisenden und gehässigen Bemerkungen.
Ihr Neid steigert sich schließlich so weit, dass sie versucht, Maria zu töten.
Dabei nimmt sie Maria gefangen und demütigt sie.
Am Ende wird Leviathan jedoch von Marias unverstellten, aufrichtigen Gefühlen überwunden.
Lucifer, die alles beobachtet hat, erklärt daraufhin Leviathans Niederlage.
Dieser Moment markiert einen wichtigen Wendepunkt in ihrer Entwicklung.
Lucifer
Lucifer ist für Leviathan weit mehr als nur eine Verbündete.
Sie ist Objekt ihrer Bewunderung, ihrer Loyalität und zugleich der Auslöser ihrer heftigsten Eifersucht.
Leviathan ordnet ihr eigenes Handeln immer wieder Lucifers Wohl unter.
Diese Bindung bestimmt einen Großteil ihres Auftretens.
Maria Totsuka
Anfangs sieht Leviathan in Maria Totsuka vor allem eine Rivalin.
Deshalb begegnet sie ihr mit Feindseligkeit und offener Missgunst.
Nachdem sie jedoch Zeit miteinander verbringen, verbessert sich ihr Verhältnis nach und nach.
Später nennt Maria sie sogar liebevoll „Levi-chan“, was die wachsende Nähe zwischen beiden zeigt.
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