Hiiro ist der junge Protagonist dieser Geschichte und ein angehender Schwertkämpfer mit einer bewegten Vergangenheit: Nach einem tragischen Vorfall wurde sein Herz mit dem des finsteren Drachen Daganzoort vertauscht – ein Geheimnis, das deutlich an einem besonderen Mal von seinem Hals bis zur Brust zu sehen ist. Ohne großes Schwerttalent, aber außergewöhnlichen körperlichen und magischen Fähigkeiten, nimmt Hiiro als Nomadenschwertkämpfer sein Schicksal selbst in die Hand. Trotz seiner Überheblichkeit und Naivität wird seine Geschichte durch seinen Wunsch nach Rache und sein wachsendes Verantwortungsbewusstsein geprägt.
Hiiro trägt ein auffälliges Mal, das sich von seinem Hals bis über die Brust erstreckt. Dieses Mal gleicht dem des Drachen Daganzoort und ist das resultierende Zeichen des vertauschten Herzens.
Hiiro neigt zu einer ausgeprägten Überheblichkeit und zeigt häufig ein Verhalten, das man als “chūni-krank” bezeichnen würde – er nimmt sich und seine Fähigkeiten oft zu wichtig. Er überschätzt regelmäßig sein Können und ist sehr leichtgläubig. Hiiro mangelt es an Grundwissen und Erfahrung, was dazu führt, dass er leicht über den Tisch gezogen werden kann. Trotz seiner großspurigen Reden meidet er mühsame Arbeit und geht dem Training oft nur widerwillig nach.
Vor zehn Jahren wurde Hiiro bei dem „Massaker von Barbagor“ zu einer Waise, nachdem seine Eltern starben. Ihr loyaler Gefolgsmann Giruu rettete Hiiro und nahm ihn bei sich auf. Dort trainierte Hiiro ein Jahrzehnt lang unter Giruus Anleitung, um eines Tages Rache an Daganzoort zu nehmen, der seine Eltern auf dem Gewissen hat.
Obwohl Hiiro kein besonderes Talent für das Schwert hat – nach zehn Jahren Training kann er kaum einen Schleim besiegen – verfügt er über eine hohe körperliche Leistungsfähigkeit. Außerdem besitzt er ein beeindruckendes magisches Potenzial, das selbst den erfahrenen Magier Teo erstaunt. Wird Hiiro von Angst oder Wut überwältigt, kann er seine Menschlichkeit verlieren und sich in eine drachenähnliche Gestalt verwandeln, die sich allein auf den Kampf konzentriert.
Die Tragödie von Barbagor und der Beginn des Trainings
Vor zehn Jahren verloren Hiiro und seine Eltern ihr Leben während des berüchtigten „Massakers von Barbagor“. Giruu, der treue Diener der Familie, kann Hiiro retten und nimmt ihn unter seine Obhut. In den darauffolgenden zehn Jahren unterzieht sich Hiiro intensivem Schwerttraining unter Giruus Aufsicht, obwohl dessen Talent am Schwert sehr begrenzt ist.
Aufbruch zur Rache
Als Hiiro 16 Jahre alt wird, verlässt er das Haus, mit dem Ziel, Daganzoort zu besiegen und so seine Eltern zu rächen. Trotz seines Selbstvertrauens und seiner oft großspurigen Art stellt sich jedoch heraus, dass er selbst einem einfachen Schleim im Kampf unterlegen ist. Seine Unerfahrenheit im täglichen Leben bringt ihn immer wieder in Schwierigkeiten: Er lässt sich leicht täuschen und kauft Dinge, die eigentlich niemand kaufen würde.
Hiiros Überheblichkeit und Herausforderungen
Sein hohes Selbstwertgefühl und Stolz behindern ihn – Hiiro mag keine mühsame, schrittweise Arbeit und betreibt Training nur widerstrebend auf Drängen von Giruu. Deshalb wäre er zu Beginn weder imstande, seinen Racheakt durchzuführen, noch seinen Alltag ohne Unterstützung zu meistern. Seine Umgebung bringt ihm daher gelegentlich echte Ablehnung entgegen.
Der Schatz von Iinsekise und die Jagd nach Nanbuuko
In Iinsekise macht sich Hiiro daran, den „Versiegelungs-Edelstein“ Grantrois zu erlangen, ein Erbstück, das einst seinem Vater Byro gehörte. Auf der Suche nach diesem magischen Artefakt verfolgt er den Dieb Nanbuuko.
Das Finale: Kampf gegen Nanbuuko und Daganzoort
Im letzten Gefecht ringt Hiiro mit Nanbuuko, der sich inzwischen mit Daganzoort vereint hat. In einem Moment der Hilflosigkeit sieht Hiiro zu, wie Nanbuuko die einstige Verbündete Saraato angreift. Von dieser Tat tief erschüttert, entflammt Hiiros Zorn: Er findet ungeahnte Kräfte, überwindet seine Grenzen und besiegt Nanbuuko schließlich im dramatischen Finale.
- Obwohl Hiiro das Schwert nicht wirklich beherrscht, überzeugt er durch außergewöhnliche körperliche Kraft und außergewöhnliches magisches Talent.
- Im Laufe der Geschichte beginnt Hiiro, sich selbst als „wandernden Schwertkämpfer“ zu bezeichnen.
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