Choco Mitsumata ist ein energiegeladenes und fröhliches Mädchen, das als Stimmungsaufhellerin der Maebashi Witches gilt. Sie fällt durch ihre stets hohe Motivation und ihre direkte, manchmal auch dreiste Art auf. Trotz ihrer lockeren Fassade verbirgt sie jedoch eine schwierige familiäre Situation hinter sich – sie ist Young Carer und trägt große Verantwortung zu Hause. Diese Belastung führt dazu, dass sie oft müde und unkonzentriert wirkt. Im Laufe der Geschichte lernt sie, offen über ihre Probleme zu sprechen und Unterstützung zu suchen, was zu positiven Veränderungen in ihrem Leben beiträgt.
Choco Mitsumata ist 15 Jahre alt und besucht die erste Klasse der Oberschule.
Sie ist 161 cm groß.
Choco trägt in der realen Welt eine Brille.
Choco ist das gelbe Mitglied der Maebashi Witches und ein echter Stimmungsmacher.
Sie ist noch lebhafter als Yuina Akagi, oft laut und stets in Hochstimmung.
Mit Yuina bildet sie ein chaotisches Duo und bringt so die ganze Gruppe durcheinander.
Ihr typisches Markenzeichen ist der Spruch „Choco-chan Cutter!“
Trotz ihrer fröhlichen Art ist sie manchmal ziemlich dreist, zum Beispiel wenn sie ungefragt das Essen anderer haben will.
Sie neigt dazu, mitten im Gespräch oder während der Arbeit gedankenverloren zu sein oder sogar einzuschlafen, was besonders Kyōka Kitahara oft zur Weißglut bringt.
Choco stammt aus schwierigen familiären Verhältnissen.
Ihr Vater ist verstorben, ihre Mutter arbeitet überwiegend nachts als Krankenpflegerin.
Deshalb muss Choco sich um ihre an Demenz leidende Großmutter, ihre kleine Schwester Yayoi und ihren jüngeren Bruder Taizō kümmern.
Choco ist eine sogenannte Young Carer, die täglich große Verantwortung trägt und dafür manchmal sogar die Zeit mit Magie zurückdreht, um den Anforderungen gerecht zu werden.
Die daraus resultierende Müdigkeit erklärt ihr immer wieder auftretendes Einschlafen während der Arbeit.
Choco ist dafür bekannt, ein echtes Energiepaket zu sein und mit ihrer Fröhlichkeit die Stimmung zu heben.
Sie ist sehr spontan und traut sich, auch mal unkonventionelle Wege zu gehen.
Sie beobachtet gerne Baseball und näht in ihrer Freizeit.
Choco versteht sich besonders gut mit Yuina Akagi – die beiden sind beste Freundinnen und bilden ein eingespieltes Team.
Mit Kyōka Kitahara gibt es durch Chocos lockere Art immer wieder Reibereien.
Erst nach einem Streit, in dem Choco ihrer Überforderung Ausdruck verleiht, gelingt ihnen eine Versöhnung.
Yuina erfährt als erste von Chocos schwieriger Situation zu Hause und wird zur wichtigsten Unterstützerin.
Durch Keroppe erhält Choco indirekt Hilfe, so dass sie in der realen Welt besser klarkommen kann.
Geburtstag: 1. Juli
Blutgruppe: AB
Lieblingsessen: Curry, gebratene Nudelbrötchen, alle süßen Sachen
Hassessen: Sellerie
Hobbys: Baseballspiele anschauen, Nähen
Typische Redewendung von Choco:
„Choco-chan Cutter!“
Die fröhliche Fasssade und ihre Schattenseiten
Choco ist für jede Party und jeden Spaß zu haben – sie ist quasi das Herz der guten Laune in der Gruppe.
Doch im Verlauf der Geschichte kommen ihre Probleme ans Licht.
Während der Arbeit fallen ihre Müdigkeit und Träumerei immer mehr auf, was zu Unmut bei Kyōka führt.
Überforderung als Young Carer
Als die anderen Mädchen eine Geburtstagsfeier für sie organisieren, wird das Fest gestört.
Ein Gast, eine ältere Frau mit Demenz, verhält sich auffällig, was Choco dazu veranlasst, überraschend schroff und verletzend zu reagieren.
Diese härtere Seite überrascht alle, besonders Kyōka, die daraufhin richtig wütend wird.
Bald wird deutlich, dass Choco daheim eine enorme Last trägt: Sie ist alleinverantwortlich für die Pflege ihrer Großmutter sowie ihrer jüngeren Geschwister.
Erschöpfung und fehlende Hilfe
Choco nutzt magische Kräfte, um ihre Zeit immer wieder zurückzusetzen und so alle Aufgaben zu bewältigen.
Dieser Kreislauf erschöpft sie zunehmend, weswegen sie selbst bei der Arbeit nicht mehr leistungsfähig ist.
Sie schämt sich für ihre Situation und möchte von niemandem bemitleidet werden, weswegen sie lange Zeit schweigt.
Der Wendepunkt
Erst nach einem Gespräch mit Yuina, die durch Keroppes Hilfe vom wahren Hintergrund erfährt, öffnet sich Choco endlich.
Sie fängt an, ihre Probleme klar zu kommunizieren und bittet zu Hause wie auch in der Schule um Hilfe.
Durch die Inanspruchnahme von Hilfsangeboten und Unterstützungsstrukturen wird ihre Situation deutlich erleichtert.
Versöhnung und Neuanfang
Am Ende gelingt es Choco, mit ihrer Freundin Kyōka wieder Frieden zu schließen.
Sie wird offener im Umgang mit ihren Sorgen und kann das Leben wieder mehr genießen.
Die Freundschaft innerhalb der Maebashi Witches wird dadurch noch stärker.
Ihre Großmutter, Schwester Yayoi und Bruder Taizō werden im Japanischen Original von Sachiko Honma, Yūka Morishima und Hiromi Kawakami gesprochen.
Die Mutter wird von Tamami Orie synchronisiert.
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