Leona Miyamura ist eine Nebenfigur aus "Yamada-kun to 7-nin no Majo" und die ältere Schwester von Toranosuke Miyamura. Sie war einst gemeinsam mit Haruma Yamazaki im Klub für übernatürliche Phänomene aktiv, wo sie sich auf die Erforschung der Hexen konzentrierte. Nach einer tragischen Begegnung mit Rika Saionjis Fähigkeit zum Erinnerungsmanipulieren zog sie sich aus Angst zurück und hörte auf, zur Schule zu gehen. Später kehrte sie unter bestimmten Bedingungen zurück und half wieder mit. Leona ist bekannt für ihren einzigartigen Sprachstil, ihr schräges Hobby des Scherensammelns und ihre Schwierigkeiten beim Kochen. Sie distanziert sich von Menschen, die sie nicht ehrlich behandeln, bleibt jedoch loyal zu Freundinnen wie Rika und zu ihrem Schwarm Haruma Yamazaki – allerdings ist das Liebesglück kompliziert. Nach der Schule studierte sie Archäologie im Ausland.
Leona Miyamura ist 168 cm groß.
Leona wirkt ernst und traditionsbewusst, was sich in ihrer altmodischen Ausdrucksweise zeigt – ein Einfluss ihrer Lektüre klassischer japanischer Literatur.
Sie ist vorsichtig im Umgang mit Menschen, aber auch loyal und hilfsbereit, wenn sie jemandem wirklich vertraut.
Ihr Hobby ist das Sammeln von Scheren, das sie seit ihrer Kindheit begeistert.
Beim Kochen dagegen ist sie recht ungeschickt.
Leona ist die ältere Schwester von Toranosuke Miyamura.
Ihr Geburtstag ist je nach Medium wie folgt: Manga – 27. Juni 1994, TV-Drama – 27. Juni 1995, Anime – 27. Juni 1997.
Ihr Sternzeichen ist Krebs und ihre Blutgruppe O.
Sie gehört zu den wenigen älteren Schülerinnen im Hauptcast.
Leona hat keine eigenen übernatürlichen Fähigkeiten,
jedoch ist sie sehr informiert über magische Phänomene und Hexenkräfte.
Sie kann sich effektiv vor Erinnerungsmanipulationen schützen – zumindest anfangs.
Sie steht Haruma Yamazaki sehr nahe. Mit ihm hat sie einst im Klub für übernatürliche Phänomene gearbeitet.
Zu Rika Saionji hegt sie gemischte Gefühle, da Rika ihre Erinnerungen manipulierte.
Zu Bruder Toranosuke Miyamura besteht eine typische, etwas distanzierte Geschwisterbindung.
Leonas Faszination für Scheren begann bereits im Kindesalter, als sie das erste Mal eine benutzte und sofort deren Reiz verspürte.
Der Grund für ihren altentümlichen Sprachstil ist die Liebe zu japanischer Literatur.
Ihr Kochstil ist laut offiziellen Illustrationen des Autors eher ein Quell des Grauens.
Forschung nach Hexenkräften und Rückzug
Leona war zusammen mit Haruma Yamazaki Mitglied im Klub für übernatürliche Phänomene und forschte an Magie und Hexenfakten.
Als Rika Saionji ihr wahres Gesicht zeigte und ihre Erinnerungsfähigkeiten offenbarte, floh Leona nach Hause und zog sich völlig zurück.
Sie lebte fortan als Außenseiterin und besuchte den Unterricht nicht mehr.
Rückkehr und erneuter Gedächtnisverlust
Nachdem Ryuu Yamada zunehmend isoliert im Klub blieb, wurde Leona zu einer seiner letzten Verbündeten.
Sie kehrte unter der Bedingung zurück, dass Rika Saionji Ryuu Yamada unterstützt, und ließ ihre eigenen Erinnerungen löschen.
Durch ein Ritual erlangte Leona ihre Erinnerungen jedoch wieder zurück.
Abschluss, Liebesgeständnis und Zukunftspläne
Am Tag der Abschlussfeier gestand Haruma Yamazaki Leona seine Gefühle.
Sie war aber enttäuscht darüber, dass er zu übernatürlichen Mitteln griff, um ihre wahren Gedanken zu erfahren, und lehnte ihn an der Schultür ab.
Allerdings machte sie die Hoffnung deutlich, dass sie ihn akzeptieren würde, sollte er es erneut ehrlich versuchen.
Nach dem Schulabschluss studierte sie im Ausland und wurde Archäologin.
Im Epilog zehn Jahre später ist sie immer noch nicht mit Yamazaki zusammengekommen.
Drama-Version
In der Realserie ist Leona Miyamura eine Freundin von Rika Saionji und ehemaliges Mitglied des Klubs.
Nach einem Kuss mit Rika verliert sie sämtliche Erinnerungen an ihre Freundin und wird zu Hause zur Außenseiterin.
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