Sumire Motiki ist eine weibliche Figur aus Deep Insanity THE LOST CHILD und dient als Sanity Anchor sowie als Operatorin der von Vera Rustamova geführten Vera-Einheit.
Name: Sumire Motiki
Geschlecht: weiblich
Alter: 19 Jahre
Funktion: Sanity Anchor, Operatorin, Mitglied der Vera-Einheit
Synchronsprecherin: Kaede Hondo
Sumire Motiki arbeitet als Operatorin für die Sleeper, also jene Ermittler, die die unterirdische Welt Asylum erforschen.
Sie gehört zur Vera-Einheit unter dem Kommando von Vera Rustamova.
Zu Beginn der Anime-Handlung hält sie spürbar Abstand zu ihren Teamkameraden.
Auch dem neuen Rekruten Daniel Shigure Kai begegnet sie zunächst mit einer schroffen und abweisenden Haltung.
Vor ihrem Eintritt in die Einheit war Sumire als Untergrund-Idol aktiv.
Offenbar besaß sie dabei bereits eine gewisse Bekanntheit.
Ihre Laufbahn nahm jedoch eine düstere Wendung, als ihre Agentur sie täuschte und beinahe dazu brachte, in einem pornografischen Film aufzutreten.
In der Manga-Nebenhandlung Asylum Gaiden konnte sie vor Vertragsabschluss fliehen, weil der Firmenpräsident durch das Randolph-Syndrom ins Koma fiel.
Die Anime-Version deutet dagegen an, dass es möglicherweise bereits zu einem entsprechenden Auftritt gekommen ist.
Deshalb sorgt sie sich immer wieder darum, ob solches Bildmaterial irgendwo im Umlauf ist.
Wenn jemand ihre früheren freizügigen Image-Videos anspricht, reagiert sie ausgesprochen gereizt.
Dieses Thema zählt klar zu ihren wunden Punkten.
Obwohl ihre Motive anfangs wenig edel wirken, ist Sumire ehrgeizig, fleißig und klug.
Sie denkt schnell, arbeitet hart und verfolgt ihre Ziele mit großer Beharrlichkeit.
Ihre Eltern sind Ärzte und hätten sich gewünscht, dass auch sie diesen Weg einschlägt.
Weil sie das nicht tat, wurde sie von ihnen verstoßen.
Sumire trat der Einheit nicht aus reinem Pflichtgefühl bei.
Sie wollte das Randolph-Syndrom lösen, als Heldin berühmt werden und so ihre Popularität steigern, um wieder als Idol ganz nach oben zu kommen.
Dieser Traum prägt ihr Handeln in der Anfangsphase stark.
Sie hofft, durch große Taten ihren Namen wieder ins Rampenlicht zu bringen.
Eigentlich wollte Sumire als Kämpferin tätig sein.
Da ihr jedoch die nötige Resistenz gegen Asylum fehlte, konnte sie keine Frontkämpferin werden.
Stattdessen wurde sie als Sanity Anchor eingesetzt, also in einer unterstützenden Funktion.
Darüber war sie zunächst sehr unzufrieden.
Ihre schlechte Laune verstärkte sich, als Daniel Shigure Kai mit dem Ziel eintrat, ein Held zu werden, und schon bei seinem ersten Einsatz beachtliche Resultate erzielte.
Aus Neid und Frust behandelte sie ihn deshalb besonders streng.
Im Verlauf der Geschichte verändert sich Sumires Verhalten deutlich.
Daniel Shigure Kai lobt ihren unbeirrbaren Willen, eines Tages wieder als Idol Erfolg zu haben, obwohl er ihre genauen Hintergründe gar nicht vollständig kennt.
Diese Anerkennung berührt sie und lässt ihre harte Fassade bröckeln.
Danach wird sie zugänglicher und nähert sich sowohl ihm als auch den übrigen Mitgliedern der Einheit an.
So entwickelt sie sich von einer distanzierten, reizbaren Teamkollegin zu einer offeneren und vertrauteren Gefährtin.
Gerade dieser Wandel macht sie zu einer besonders interessanten Figur.
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