Senkuu Ishigami ist die männliche Hauptfigur der Manga- und Anime-Reihe Dr. Stone, ein 16-jähriger, hochbegabter Wissenschaftsfanatiker, der nach einer globalen Versteinerungskatastrophe versucht, die Zivilisation mit der Kraft der Wissenschaft von Null an neu aufzubauen.
Name: Senkuu Ishigami
Geschlecht: Männlich
Geburtsjahr: 2004
Geburtstag: 4. Januar
Sternzeichen: Steinbock
Alter bei erstem Auftritt: 15 Jahre (16 Jahre nach der Versteinerung beschrieben)
Größe: 171,4 cm
Gewicht: 61 kg
Blutgruppe: AB
Familie: Adoptivvater Byakuya Ishigami
Schule vor der Versteinerung: Schüler an der Hirosue-Oberschule, Leiter des Wissenschaftsklubs
Lieblingsessen: Ramen
Abneigungen beim Essen: Mag alles, solange es ungiftig ist und essbar
Stimme (Anime): Yusuke Kobayashi (Kindheit: Mikako Komatsu)
Nach seiner Entsteinerung trägt Senkuu symmetrische Rissmale: zwei umgekehrte V-förmige Linien, die von der Stirn über die Augenbrauen bis zu den Augen verlaufen.
Diese Narben sind eines seiner auffälligsten äußeren Merkmale.
Senkuu ist ein schlanker Jugendlicher von durchschnittlicher Größe, dessen äußerlich auffälligstes Merkmal seine wild nach oben stehenden, sehr hellen Haare sind.
Die Haare sind an den Wurzeln weiß bis silbern und gehen zu den Spitzen hin in Grün über, sodass er von anderen Figuren oft scherzhaft mit Lauch oder Chinakohl verglichen wird, in Romanfassungen sogar mit einem Rettich.
Vor der Versteinerung ließ er eine Haarsträhne nach vorne fallen, nach seiner Rückkehr in die Steinwelt sind es zwei Strähnen.
Sein Haar ist extrem störrisch: Wird es nass, hängt es kurz herab, steht aber nahezu sofort wieder steil nach oben – ein Phänomen, das in der Welt von Dr. Stone selbst als „wissenschaftlich nicht mehr erklärbar“ kommentiert wird.
Seine Risse vom Entsteinern sind klar erkennbar und verstärken seinen markanten, etwas finsteren Gesichtsausdruck.
Zusammen mit seinem ständig schiefen Grinsen und den spitzen Augenbrauen sieht er oft spöttisch oder herausfordernd aus.
Senkuu ist ein radikaler Rationalist und eingefleischter Wissenschaftsnerd, der Wissenschaft als „mühsame, aber großartige, schrittweise Suche nach Wahrheit“ versteht.
Sein berühmtes Schlagwort lautet: „Das ist reizvoll, im höchsten Maße.“, und er verwendet ständig Übertreibungen wie „100 Milliarden Prozent“ oder „100 Milliarden Punkte“.
Er tritt arrogant, spöttisch und provokant auf, spricht so gut wie nie höflich und lacht gerne mit einem „Kukuku“-artigen, überlegen wirkenden Kichern.
Gleichzeitig ist er ein „cooler Hitzkopf“: nach außen hin kühl, aber innerlich brennt er für Wissenschaft, Träume und Freundschaft.
Moralisch ist er nicht kaltherzig.
Selbst wenn 100 Leben gegen 1 Leben abgewogen werden, kann er das eine Leben schwer ignorieren – eine „Schwäche“, die ihn aber menschlich macht.
Er gibt sich gern zynisch und pseudo-böse, lacht über Dummheit, aber nie über ernsthafte Anstrengung.
Wer sich bemüht, bekommt Respekt, egal wie talentiert er ist.
Senkuu ist extrem willensstark und mental belastbar.
Auch in vollkommen aussichtslosen Situationen bleibt er erstaunlich ruhig, analysiert, plant und sucht nach einem auch noch so winzigen Hoffnungsschimmer.
Trotz seiner Genialität hat er auch typisch jugendliche Seiten:
Wenn Tsukasa Shishiou schwer verwundet ist und Senkuu ihn notdürftig versorgt, wirkt er äußerlich gefasst, aber seine Hände zittern deutlich – ein Moment, der seine Verletzlichkeit zeigt.
Einstellung zu Wissenschaft und Fiktion
Senkuu liebt echte Wissenschaft, misst ihr höchste Bedeutung bei und zeigt große Ehrfurcht vor den Forschern vergangener Generationen, auch wenn er das selten offen ausspricht.
Er mag jedoch auch Science-Fiction und Popkultur wie etwa Anspielungen auf Roboter, Rollenspiele oder Mecha, die er gerne nutzt, um Erfindungen mit spielerischen Vergleichen zu erklären.
Einstellung zu Liebe und Beziehungen
Romantische Themen interessieren ihn kaum.
Wird er offen angeflirtet, reagiert er eher mit Schweißperlen und sichtbarer Überforderung, etwa bei Andeutungen von Niki Hanada oder bei der vorgetäuschten Liebesbeziehung mit Kohaku, um Kirisame zu täuschen.
Aufgrund der Dorfordnung, dass der Dorfälteste die Priesterin heiraten muss, heiratet er Ruri nach dem Kampftunier des Dorfes.
Kaum hat er den „Preis“ – die Position des Dorfältesten – erhalten und sein Ziel erreicht, lässt er sich umgehend scheiden, was ihm später regelmäßig als „geschieden mit einem Mal“ aufs Brot geschmiert wird.
In der Amerika-Storyline lässt er sich von Luna Wright, einer angehenden Ärztin, „aufs Date“ erpressen, damit sie ihn operiert und ihre beiden Helferinnen mitbringt – eine pragmatische, rein zweckorientierte Entscheidung.
Später trennen sie sich wieder, was erneut unterstreicht, dass Senkuu kaum romantisches Interesse zeigt.
Intelligenz und Wissen
Senkuu ist ein Wissenschafstalent mit Allround-Kenntnissen.
Er besitzt tiefes Wissen in Physik, Chemie, Mathematik, Biologie, Medizin, Pflanzenkunde und vielen anderen Naturwissenschaften und kann selbst komplexe Rechnungen im Kopf durchführen.
Er kennt sogar exakte geografische Daten wie die Koordinaten des Großen Buddha von Kamakura.
In der Steinwelt nutzt er dieses Wissen systematisch, um mit den vorhandenen Rohstoffen Schritt für Schritt moderne Technologien neu zu entwickeln: von Seife und Glas über Elektrizität bis hin zu Antibiotika, Motoren und Raketen.
Er verfügt über eine hervorragende Erklärungskompetenz und kann stundenlang wissenschaftliche Konzepte erläutern, ohne den Faden zu verlieren.
Nur bei Themen, die ihn null interessieren (etwa spirituelle Geschichten), schweift seine Konzentration gerne ab.
Planung und Strategie
Senkuu ist der Denker des „Königreichs der Wissenschaft“ und übernimmt fast alle wichtigen Planungen.
Er denkt mehrere Schritte voraus, kalkuliert Wahrscheinlichkeiten, nutzt psychologische Effekte und überrascht Gegner gerne mit unkonventionellen Manövern.
Er erkennt die Stärken und Schwächen anderer Menschen sehr schnell und setzt sie gezielt ein – eine Art wissenschaftlich-strategisches „Talentmanagement“.
In der späteren Organisation des Königreichs der Wissenschaft gilt er als einer der „fünf großen Denkspezialisten“, bei denen er vor allem den Bereich reine Strategie und wissenschaftliche Taktik abdeckt.
Konzentration und mentale Ausdauer
Direkt nach der globalen Versteinerung zählt Senkuu ununterbrochen die Sekunden, um das Datum nicht zu verlieren.
Er schafft es, sein Bewusstsein über rund 3.700 Jahre hinweg zu bewahren, bis sein versteinertes Körpermaterial durch Umwelteinflüsse brüchig wird und er schließlich entsteinert.
In der Spin-off-Geschichte „Dr. Stone Reboot: Byakuya“ wird eine alternative Version von Senkuu gezeigt, die schon mit sieben Jahren zwei Monate lang ohne Pause Sekunden zählt und mit zehn Jahren die Grundlagen der Quantenmechanik berührt.
Das macht diesen Senkuu noch extremer, aber auch die Hauptserie zeigt vergleichbare Momente, etwa als er während einer Reise gleichzeitig andere Arbeiten erledigt und doch durchgehend die Zeit seit Sonnenaufgang sekundengenau mitzählt.
Rechnen, Raumgefühl und Improvisation
Senkuu ist ein Meister des Kopfrechnens und der Raumvorstellung.
Er kann aus Fotos räumliche Strukturen rekonstruieren, Fallzeiten und Flugbahnen von Objekten im Kopf berechnen und komplizierte technische Skizzen entwerfen.
Beim Basteln ist er selbst handwerklich eher „normal“, aber er glänzt durch Ingenieursleistung: Er macht Pläne, erklärt sie und lässt talentierte Handwerker wie Kaseki oder naturbegabte Tüftler wie Chrome die Arbeit ausführen.
Wo nötig, passt er existierende Technologien an die extrem begrenzten Ressourcen der Steinwelt an.
Körperliche Verfassung
Körperlich ist Senkuu erstaunlich schwach und hat wenig Ausdauer.
Er selbst wird im Vergleich zu Kraftpaketen wie Taiju Ooki, Tsukasa Shishiou oder anderen „Steinwelt-Monstern“ mit einem „Pantoffeltierchen“ verglichen.
Er kann zwar Alltagsbewegungen bewältigen, gerät aber schnell aus der Puste, ist nicht besonders stark und kann Gegner kaum festhalten, wenn sie sich ernsthaft wehren.
Trotzdem ist er bereit, seinen Körper im Notfall bis an seine Grenzen zu treiben – etwa bei gefährlichen Expeditionen oder riskanten Experimenten.
Außerdem reagiert er extrem allergisch auf den Inhaltsstoff Urushiol, der in Lackbäumen vorkommt.
Schon geringster Kontakt führt dazu, dass sein Gesicht grotesk anschwillt und rot wird, sodass er von anderen mit einem aufgeblasen wirkenden Maskottchen verglichen wird.
Fehler und „Pechsträhne“
So genial Senkuu ist, er ist nicht unfehlbar.
Gelegentlich vergisst er wichtige Details, etwa als beim Herstellen von Schwarzpulver das enthaltene Eisen zu einer unerwartet heftigen Explosion führt – was seine Position unfreiwillig früh an Tsukasa verrät.
Er hat ein stark ausgeprägtes Glück mit Menschen: Immer wieder trifft er auf Personen, deren Fähigkeiten perfekt in seine Pläne passen.
Aber sein „Wettkampfglück“ ist miserabel – seine ursprünglichen Pläne scheitern oft, und er muss im letzten Moment durch Improvisation und Zähigkeit das Blatt wenden.
In der Amerika-Storyline plant er ein Vorgehen, bei dem von vornherein einkalkuliert ist, zu verlieren, um langfristig zu gewinnen – eine Strategie, die zu seiner schlechten „Rein-gewinnen“-Quote passt, aber seiner Stärke in langfristiger Planung entspricht.
Kindheit und Familie
Senkuus leibliche Eltern sterben, bevor er sich an sie erinnern kann.
Er wächst als Adoptivsohn von Byakuya Ishigami auf, einem entschlossenen und gutherzigen Mann, der später Astronaut wird und Senkuu wie seinen eigenen Sohn liebt.
Senkuu betrachtet Byakuya als seinen einzigen echten Elternteil und zeigt kein sichtbares Bedürfnis, mehr über seine biologischen Eltern zu erfahren.
Er ist von klein auf experimentierfreudig: Er baut Raketen, führt riskante Versuche durch und träumt davon, eines Tages ins All zu fliegen.
Noch als Schüler baut er eine unbemannte Rakete, die tatsächlich den Weltraum erreicht – ein Vorgeschmack auf seine späteren Großprojekte.
Versteinerung und Erwachen
Vor der globalen Versteinerung lebt Senkuu als Oberschüler gemeinsam mit seinem Freund Taiju Ooki und Yuzuriha Ogawa ein relativ normales Schülerleben.
Dann wird die gesamte Menschheit plötzlich von einem mysteriösen Lichtstrahl in Stein verwandelt.
Senkuu fällt sofort in einen versteinerten Zustand, bewahrt aber sein Bewusstsein, indem er ununterbrochen die Sekunden zählt.
Seine Entschlossenheit hält unglaubliche 3.700 Jahre an, bis sein versteinertes Material brüchig wird und er schließlich in einer Welt erwacht, in der die menschliche Zivilisation komplett zusammengebrochen und von der Natur überwuchert ist.
Direkt nach seiner Entsteinerung erkennt Senkuu, dass sein Erwachen durch eine Korrosion der Steinoberfläche verursacht wurde.
Er schließt daraus, dass eine Kombination aus Salpetersäure (aus Guano) und Alkohol – ein sogenanntes „Nitrolösungsmittel“, das er „Wiederbelebungsflüssigkeit“ nennt – den Prozess künstlich auslösen kann und nimmt deren Massenproduktion als erstes Ziel.
Wiedervereinigung mit Taiju und Beginn des Königreichs der Wissenschaft
Senkuu findet den versteinerten Taiju, den er an eine Stelle schafft, wo regelmäßig Salpetersäure tropft, sodass auch dieser irgendwann entsteinert wird.
Nach Taijus Erwachen arbeiten beide zusammen an der Herstellung von Wiederbelebungsflüssigkeit und planen, Schritt für Schritt die Zivilisation wissenschaftlich neu zu errichten.
Bei einer Begegnung mit einer Löwenhorde sehen sie sich gezwungen, Tsukasa Shishiou zu entsteinen, einen extrem starken, physisch überlegenen Kämpfer.
Tsukasa wird jedoch bald zu ihrem ideologischen Gegenpol: Er will nur „reine“ junge Menschen entsteinern und die alte Welt mit ihren Machtstrukturen auslöschen, während Senkuu alle Menschen retten und Wissen für alle nutzbar machen möchte.
Tsukasa fordert ihn auf, auf Wissenschaft zu verzichten, doch Senkuu weigert sich.
In einem dramatischen Moment bricht Tsukasa ihm den Hals, überzeugt, ihn getötet zu haben.
Senkuu hatte jedoch bereits erkannt, dass die Versteinerung eine Art Regenerationseffekt besitzt.
Er vertraut darauf, dass Taiju und Yuzuriha mithilfe der verbleibenden Steinreste in seinem Nacken und der Wiederbelebungsflüssigkeit seinen Körper reparieren können – ein riskanter, aber erfolgreich umgesetzter Plan.
Reise zur Ishigami-Siedlung
Um Tsukasas wachsender Macht zu entgehen, trennt sich Senkuu von Taiju und Yuzuriha, die als Spione bei Tsukasas Fraktion bleiben.
Senkuu selbst zieht weiter in eine unbekannte Richtung und trifft auf Kohaku, eine kriegerische junge Frau, die zu einem Dorf gehört, dessen Bewohner die Nachfahren der wenigen Menschen sind, die die Versteinerung überstanden haben.
In dieser Ishigami-Siedlung beginnt Senkuu, sein „Königreich der Wissenschaft“ zu etablieren.
Er lernt den „Sammler“ Chrome kennen, der quasi der naturbelassene Vorläufer eines Wissenschaftlers ist, sowie den alten Handwerksmeister Kaseki, die kurzsichtige, aber findige Suika und die Wächterbrüder Kinro und Ginro.
Durch die Lösung zahlreicher Probleme des Dorfes – von Medizin über Lebensmittel bis hin zu Unterhaltung – gewinnt er langsam das Vertrauen der Bewohner.
Kampf gegen Krankheit und Weg zum Dorfältesten
Senkuu erfährt, dass Ruri, Kohakus ältere Schwester und Priesterin des Dorfes, schwer krank ist.
Aus Kohakus Beschreibung schließt er, dass sie an einer Lungenentzündung leidet, und beschließt, ein Sulfon-Antibiotikum herzustellen – eines der komplexesten Projekte, die er bis dahin angeht.
Um Alkohol für die Herstellung dieses Medikaments zu bekommen, muss er das traditionelle Kampftunier um den Posten des Dorfältesten gewinnen, denn der Sieger erhält sowohl die Position als auch Alkohol als Preis.
Durch Wissenschaft, technische Tricks und kluge Taktik gelingt es ihm, trotz seiner schwachen Physis das Turnier indirekt für sich zu entscheiden und zum neuen Dorfältesten zu werden.
Mit Hilfe des Dorfs stellt er schließlich das Sulfon-Medikament fertig, behandelt Ruri damit und heilt sie vollständig.
Damit wird er endgültig von der ganzen Siedlung akzeptiert, erhält Zugang zu ihrer Geschichte und kann das Dorf als Basis für sein Königreich der Wissenschaft nutzen.
Aufbau des „Königreichs der Wissenschaft“
Als frisch anerkannter Dorfältester nutzt Senkuu die Arbeitskraft der Dorfbewohner, um eine ganze Reihe von Technologien einzuführen:
Vom Metallabbau über Schmieden und Glasherstellung bis hin zu Elektrizität, Radiotechnologie und Motorisierung.
Die Lebensqualität steigt dabei so stark, dass die Dorfbewohner ihm nicht nur vertrauen, sondern ihn regelrecht bewundern.
Als Senkuu mit einer Gruppe zum Erzabbau weg ist, bauen die Dorfbewohner ihm – auf Vorschlag von Gen Asagiri – sogar eine Sternwarte als Geburtstagsgeschenk, um seine Liebe zum All zu würdigen.
Senkuu selbst bezeichnet sich nicht wirklich als „König“, doch er gründet formal das „Königreich der Wissenschaft“.
Er zwingt niemanden und überzeugt Mitstreiter durch konkrete Erfindungen, Visionen und pragmatische Vorteile, sodass sich ihm immer mehr Unterstützer anschließen.
Byakuya Ishigami
Byakuya ist Senkuus Adoptivvater und einer der Astronauten, die sich während der Versteinerung im All befanden und so der Versteinerung entgingen.
Er kehrt später zur Erde zurück, gründet eine kleine Kolonie, aus der über Generationen hinweg die Ishigami-Siedlung hervorgeht.
Senkuu verehrt Byakuya als seinen einzigen echten Vater.
Die Aufzeichnungen und Legenden, die Byakuya hinterlässt, bilden nicht nur einen emotionalen, sondern auch einen praktischen Leitfaden für Senkuu.
Taiju Ooki und Yuzuriha Ogawa
Taiju ist Senkuus bester Freund aus Schulzeiten, ein kräftiger, aber gutmütig-naiver Muskelprotz.
Yuzuriha ist Taijus große Liebe und ebenfalls eine gemeinsame Freundin.
Taiju und Yuzuriha übernehmen die Rolle von Brückenbauern und Spionen zwischen Senkuu und Tsukasas Reich.
Ihre unerschütterliche Loyalität und ihre Bereitschaft, an Senkuus Plänen mitzuwirken, sind entscheidend für mehrere Wendepunkte im Konflikt mit Tsukasa.
Tsukasa Shishiou
Tsukasa ist ein physisch überragender Kämpfer, der als „stärkster Primatenschüler“ bekannt ist.
Er ist Senkuus ideologischer Gegenpol: Während Senkuu alle Menschen wiederbeleben will, möchte Tsukasa nur junge, „unverdorbene“ Menschen entsteinern und die alte Ordnung zerstören.
Zwischen ihnen entwickelt sich ein komplexes Verhältnis aus Gegnerschaft, Respekt und späterer Kooperation.
Auch wenn Tsukasa Senkuu anfangs fast tötet, kommt es später zu einer Allianz, bei der Senkuu sogar Tsukasas Leben zu retten versucht.
Kohaku, Chrome und das Dorf Ishigami
Kohaku ist eine kampfstarke, direkte Kriegerin, die Senkuu früh als Verbündete gewinnt.
Chrome ist ein Naturtalent im Sammeln von Materialien und Ideen – er ist weniger gebildet, aber extrem kreativ, sodass Senkuu ihm gegenüber irgendwann zugibt, dass Chrome ihn in reiner Einfallskraft in manchen Bereichen sogar übertrifft.
Kaseki ist der geniale Handwerker, der Senkuu praktisch alle mechanischen Konstruktionen ermöglicht.
Zusammen bilden sie den Kern der frühen „Wissenschaftseinheit“ des Dorfes.
Gen Asagiri und weitere Verbündete
Gen Asagiri ist ein Mentalist und ehemaliger Entertainer, der zunächst als Spion Tsukasas auftritt.
Beeindruckt von Senkuus Leistungsfähigkeit und Vision, wechselt er die Seiten und wird ein zentraler Taktiker im Königreich der Wissenschaft.
Im Verlauf der Geschichte gewinnt Senkuu zahllose weitere Verbündete auf der ganzen Welt:
Darunter Ryusui Nanami, ein egozentrischer, aber genialer Steuermann, Xeno Houston Wingfield, ein brillanter, ehemaliger Gegner-Wissenschaftler, und viele andere.
In der Nebengeschichte über Byakuya wird eine alternative Variante von Senkuu gezeigt.
Dort ist er bereits mit sieben Jahren in der Lage, zwei Monate lang ununterbrochen Sekunden zu zählen und beschäftigt sich mit zehn Jahren mit Grundlagen der Quantenmechanik.
Er besucht Byakuyas Forschungslabor an der „Hirosue-Universität“, wo er zunächst von einem unvollendeten Roboter in Form einer nackten, vollbusigen Frau fasziniert ist – aus rein „wissenschaftlichem Interesse“, wie er betont.
Als er erfährt, dass es sich nur um ein Modell handelt, ist er enttäuscht, freut sich aber über einen funktionierenden, technisch „seriösen“ Roboter wesentlich mehr.
In dieser Version wirkt Senkuu noch ein Stück übersteigerter, aber von der Grundpersönlichkeit her sehr ähnlich zur Hauptserie.
Mecha-Senkuu
Mecha-Senkuu ist eine humorvolle Roboter-Version von Senkuu, die ursprünglich für Bonus-Fragerunden im Manga entwickelt wurde.
Er gilt als „unfertiger, aber potenziell stärkster Wissenschaftsroboter mit extremen Suchfähigkeiten und hoher Widerstandsfähigkeit (sogar gegen Explosionen)“.
Eigentlich sollte Mecha-Senkuu mit Senkuus voller Wissensbasis ausgestattet werden, wurde aber aus PR-Gründen zu früh gestartet.
Daher kennt er zu Beginn nichts und beantwortet Fragen, indem er im Hintergrund „nachschlägt“, was die In-Story-Erklärung für seine Wissenspräsentation ist.
In Anime-Adaptionen tritt Mecha-Senkuu als Erklärfigur in Episoden-Vorschauen auf und führt Experimente in kurzen Clips vor.
Eine real umgesetzte Version dient auf Video-Plattformen als Maskottchen und Moderator für echte Experimente, hauptsächlich betreut vom wissenschaftlichen Berater der Serie.
„Labor-Kumpel“ (Labo-kun)
Als das Schiff Perseus von einer feindlichen Macht übernommen und die Besatzung weitgehend versteinert wird, entwickeln Senkuu und seine Leute eine Notlüge, um ihre mobile Laborstation zu retten.
Gen Asagiri erfindet spontan den Charakter „Labor-Kumpel“ – eine überzeichnete Liebhaber-Version von Senkuu, der angeblich eine hochgradig besitzergreifende Freundin hat, die jede Frau in seiner Nähe sofort angreift.
Kohaku spielt die Rolle dieser Freundin und „überfällt“ Senkuu mit einer Umarmung und einem Kuss, um die feindliche Kämpferin Kirisame glauben zu machen, sie hätten ein heimliches Rendezvous.
Kiriasme ist peinlich berührt und zieht sich zurück, während Senkuu und Kohaku innerlich völlig entsetzt und mit „toten Augen“ auf ihre eigene Show reagieren.
Nicht-menschliche Senkuu-Bilder
Mehrfach wird Senkuu in Gedankenbildern als nicht-menschliche Gestalt dargestellt:
Als Außerirdischer, Dämon, monströser Wissenschaftler oder Schlangenwesen, oft dann, wenn andere über ihn spekulieren oder er selbst besonders „böse“ Ideen äußert.
Solche Darstellungen haben in der Fanwelt zu Spitznamen wie „Lauch-Außerirdischer“ geführt.
Sie betonen seinen irritierend überlegenen Verstand und sein teils unheimliches Auftreten.
„Dummer Senkuu“
In den Bonuskapiteln der Bände ab Band 14 taucht eine Parodiefigur auf: „Was wäre, wenn Senkuu dumm wäre?“.
Dieser „dumme Senkuu“ zeigt extreme Einfalt, vergisst triviale Dinge und zieht aus dem Nichts Gegenstände hervor, als hätte er eine Art vierdimensionale Tasche.
Sein Gesichtsausdruck ist leer, sein Mund steht offen und häufig tropft ihm eine Nase.
Die Gags greifen meist zentrale Themen des jeweiligen Bandes auf und stellen eine humoristische Gegenpol-Version des genialen Original-Senkuu dar.
Der Autor Riichiro Inagaki hat erklärt, dass Senkuu im Grunde als derselbe Grundtypus wie Agon Kongou aus seinem früheren Werk „Eyeshield 21“ gedacht ist – als würde im „Realfilm“ derselbe Schauspieler eine andere, aber ähnlichen Rolle spielen.
Optisch hat Senkuu oft Züge des manipulativen Hiruma, aber von seiner Strategie her ähnelt er mehr dem talentbesessenen Agon.
Im Unterschied zu Agon vertraut Senkuu aber deutlich stärker auf Teamarbeit und erkennt seine eigenen Schwächen offen an.
Er nutzt keine leeren Bluff-Manöver wie Hiruma, sondern baut seine „Drohungen“ und Strategien auf harter, überprüfbarer Wissenschaft auf – er überzeugt durch Ergebnisse, nicht nur durch Einschüchterung.
Weitere parallele Figuren, mit denen Senkuu oft verglichen wird, sind etwa:
– der listige, aber herzliche Taikobo aus einer anderen Fantasyreihe,
– kämpferische Wissenschaftsgenies oder
– Charaktere, die wie er rational, aber nicht gefühlskalt sind.
Im Verlauf der Handlung kommt es zu einem Konflikt mit der Gruppe um Xeno Houston Wingfield, einem ebenso brillanten, aber strategisch anders ausgerichteten Wissenschaftler.
Ein um sich greifender Einsatz von Versteinerungsgeräten führt dazu, dass nahezu alle Menschen – Freunde wie Feinde – erneut zu Stein werden.
Nur ein einzelner Überlebender, der nicht versteinert wird, arbeitet über sieben Jahre hinweg daran, Wiederbelebungsflüssigkeit herzustellen und nacheinander alle zu entsteinern.
Senkuu gewinnt den Konflikt mit Xenos Fraktion letztlich nicht nur militärisch, sondern auch ideell, indem er deren Mitglieder nach der Entsteinerung für sein Königreich der Wissenschaft gewinnt.
Der Weg zum Mond und Begegnung mit den Versteinerungswesen
Senkuu entwickelt mit seinem Team nach langer Vorbereitungszeit eine Rakete, um zum Mond zu fliegen.
Ziel ist es, die wahren Hintergründe der globalen Versteinerung zu ergründen und die Entität zu treffen, die in Morsezeichen ständig „Warum?“ sendet – den sogenannten „Why Man“.
Auf dem Mond entdeckt Senkuu, dass hinter der Versteinerung eine Art maschinelle Lebensform steht, die direkt mit den Versteinerungsgeräten identisch ist.
Diese Maschinen erläutern ihm, dass sie die Menschheit aus einer eigenen, auf „Schutz des Lebens“ beruhenden Logik heraus versteinert haben.
Senkuu versucht zu verhandeln, doch die Sichtweisen sind unvereinbar, und die Maschinen geben die Erde schließlich auf und verlassen das System.
Nur eine einzelne Einheit, die lange Zeit heimlich die Gruppe beobachtet hatte – der eigentliche „Why Man“ – bleibt fasziniert von den Menschen und kehrt mit Senkuu und den anderen zur Erde zurück.
Globales Erwachen und das letzte Projekt
Nachdem die Bedrohung durch die Versteinerungsgeräte beseitigt ist, befreit Senkuu die gesamte Menschheit von der Steinhülle.
Die Welt steht nun vor dem Wiederaufbau, und die von ihm geschaffenen Technologien und Strukturen werden zum Fundament einer neuen globalen Zivilisation.
Doch Senkuu gibt sich damit nicht zufrieden.
Er setzt sich ein neues, fast übermenschliches Ziel: die Entwicklung einer Zeitmaschine, um die Menschen zu retten, die in der Vergangenheit getötet oder verloren gegangen sind – einschließlich derer, die durch die Versteinerung nicht mehr rettbar waren.
Gemeinsam mit Wissenschaftlern aus aller Welt, Xeno, Why Man und vielen vertrauten Verbündeten beginnt er, dieses nächste Projekt zu planen.
Die Geschichte endet an diesem Punkt nicht mit einem endgültigen Abschluss, sondern mit einem offenen Blick in eine Zukunft, in der Senkuu weiterhin versucht, „mit 100 Milliarden Prozent“ wissenschaftlich das Unmögliche möglich zu machen.
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