Hitomi Mishima ist eine außergewöhnliche Schülerin, die durch einen scheinbar normalen Umstand – einen Sitzplatz neben Hina – in ein turbulentes, chaotisches Leben hineingezogen wird. Sie gilt als eine der talentiertesten und pragmatischsten Figuren im Werk und wird wegen ihrer unglaublichen Anpassungsfähigkeit und ihrem Geschick in viele Berufe und Abenteuer verwickelt. Trotz ihrer betonten Normalität gelingt es Hitomi, unzählige Aufgaben spielend zu meistern. Ihr Alltag schwankt zwischen Schule, zahlreichen Nebenjobs und später einer eigenen Firma – doch der Preis ist konstant hohe Belastung und eine Vielzahl verrückter Ereignisse, welche oft ihr Leben bestimmen. Ihr Beziehungsnetz reicht von Freunden bis hin zu Yakuza, dabei bleibt sie immer hilfsbereit, aber auch sarkastisch-direkt. Besonders auffällig ist ihre Beziehung zu Hina, Utako und Yoshifumi Nitta. In der Zukunft wird sie als „Präsidentin Mishima“ bekannt. Ihre Geschichte steckt voller unerwarteter Wendungen und witziger Tiefpunkte.
Hitomi Mishima ist ein Mädchen mit langen, schwarzen Haaren, die bis zu ihren Schulterblättern reichen. Außerhalb der Schule trägt sie oft ein rotes Band oder einen roten Haarreif. Sie misst 146 cm und ist seit Eintritt in die Mittelschule nicht gewachsen. Ihre geringe Körpergröße führt dazu, dass andere glauben, sie leide an einer genetisch bedingten Wachstumsstörung. Ihre Mutter ist mit 139 cm ebenfalls äußerst klein und wirkt noch sehr jung. Aufgrund der häufigen Computernutzung begann sie, eine Brille zu tragen.
Hitomi ist freundlich, äußerst ordentlich und kann schwer „Nein“ sagen. Dadurch hat sie eine noch ausgeprägtere Tendenz, in Schwierigkeiten zu geraten, als Yoshifumi Nitta. Sie betrachtet sich selbst als „ein ganz normales Mädchen“, wird jedoch wegen ihrer unglaublichen Anpassungsfähigkeit und Lerneffizienz in nahezu jede Aufgabe oder Rolle hineingeschleudert. Obwohl sie freundlich und respektvoll ist, äußert sie häufig unabsichtlich sarkastische oder verletzende Bemerkungen gegenüber anderen.
Sie besucht die Watanabe-Mittelschule im Bezirk Toshima, Tokio. Ihre Bekanntschaft mit Hina begann durch einen Zufall: Sie war neu in der Klasse und wurde Hitomis Sitznachbarin – damit begann Hitomis unaufhaltsame Odyssee an Herausforderungen. Durch Utako Sakura wird sie als Barkeeperin in der Bar „Little Song“ angestellt und lebt schließlich, getrennt vom Elternhaus, in einem teuren Apartment. Später gründet sie ihre eigene Firma und wird sogar deren Präsidentin.
Hitomi kann sich extrem schnell neues Wissen aneignen und meistert jede ihr übertragene Aufgabe mit Bravour – ob Barkeeperin, Glasreinigerin an Hochhäusern, Nachhilfelehrerin, Mitarbeiterin in einem führenden Unternehmen oder sogar CEO. Sportlich war sie zunächst schwach, erlangt aber durch ihr intensives Leben immense Ausdauer, so dass sie sogar militärische Trainings absolvieren kann. Sie spricht Englisch, wobei sie dank des US-Militärtrainings viele Schimpfwörter aufgeschnappt hat.
Hitomi steht im Zentrum eines breiten Netzwerks: Ihre wichtigsten Beziehungen bestehen zu Hina, Utako Sakura (Inhaberin von „Little Song“), Yoshifumi Nitta (den sie zunächst als „Hinas Vater“ sieht und später als einzigen verlässlichen Erwachsenen betrachtet), und Anzu, mit der sie eine enge Freundschaft verbindet. Zu Utako hat sich das Machtverhältnis umgekehrt, da ohne Hitomi keine Gäste mehr erscheinen. Zu ihrem Vater, der ungewollt in ihrer Firma arbeitet, hegt sie eine besondere Beziehung.
Trotz ihres unglaublichen Arbeitspensums hält Hitomi ihr Leben mit viel Disziplin zusammen, steht jedoch oft kurz vor dem Zusammenbruch. Amüsante Episoden ranken sich um ihr Doppelleben als Schülerin und Barkeeperin, wie auch um die vielen Berufe, die sie scheinbar mühelos nebenbei ausübt. Ihr Wunsch: endlich von all den Verpflichtungen befreit zu werden.
Alltag voller Herausforderungen
Hitomis Alltag besteht daraus, in ihrer Schule ständig als Hilfskraft einzuspringen und durch neue Bekanntschaften wie Hina und Anzu in verschiedene, oft absurde Situationen verwickelt zu werden. Sie akzeptiert unzählige Jobs: Nach Einbruch ihrer Barkeeper-Karriere arbeitet sie zudem als Glasreinigerin, Straßenwärterin, Kellnerin, Bierverkäuferin im Stadion, Maskottchen – und wird überall für ihr Talent geschätzt.
Aufstieg und Verantwortung
Trotz ihrer Überlastung nimmt sie eine Vielzahl an Nebenarbeiten an. Parallel gründet sie noch als Schülerin eine eigene Firma, die so erfolgreich ist, dass sogar ihr Vater (diesen erkennt sie dabei nicht sofort als Chef) dort eingestellt wird. Ihre Karriere entwickelt sich so rasant, dass sie später als „Mishima-Präsidentin“ bezeichnet wird. Durch eine Verkettung von Umständen wird sie schließlich CEO eines amerikanischen Telekommunikationsunternehmens.
Konflikt und Rivalität
Als sie von Haru von ihrer Zukunft erfährt, fühlt sie sich für das Kommende verantwortlich. Sie gesteht ihre Lebensläufe und verlässt daraufhin ihr Unternehmen, indem sie ins Ausland flieht – nur um dann doch in eine noch mächtigere Position zu geraten. Hitomi erkennt, dass all das mit ihrem Treffen mit Yoshifumi Nitta begann, und entwickelt in ihrer Enttäuschung eine gegnerische Haltung gegenüber ihm. Sie sabotiert seine Firma, zieht ihm alle Unterstützung weg und bringt Yoshifumi Nitta dazu, ihr unterwürfig zu helfen. Später, nach einer Aussöhnung, erkennt Hina, dass Hitomi Gefühle für Yoshifumi Nitta hegt.
Zukunft und Vermächtnis
In der Zukunft wird bekannt, dass Hitomi das Komitee „Supermenschenverein“ berät, die Organisation, die künstliche Esper wie Hina erschafft. Sie ist später als „Präsidentin Mishima“ bekannt und beendet einen von Terroristen ausgelösten Bürgerkrieg – sie wird so zur nationalen Heldin, obwohl ihr teils dunkle Machenschaften unterstellt werden.
Obwohl sie zahllose Nebenjobs hat, fing Hitomi als ganz normale Schülerin ohne jede Schulden an und wohnte in einer gewöhnlichen Wohnung – genau so, wie sie sich selbst am liebsten sieht: als ganz normal.
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