Toya Senji ist der männliche Protagonist des Manga Petals of Reincarnation von Mikihisa Konishi, ein 16-jähriger Oberschüler aus einer angesehenen Familie, der eine krankhafte Sehnsucht nach Begabung entwickelt und als Wiedergeburt von Ishikawa Goemon die Fähigkeiten Arm des Diebes erhält.
Toya Senji besucht die Erste Oberschule der angeschlossenen Akademie.
Er stammt aus der wohlhabenden Familie Senji, deren Anwesen so prunkvoll ist, dass selbst Fremde es für einen Königspalast halten könnten.
Nach dem Tod seines älteren Bruders wurde er jedoch aus dem Elternhaus verdrängt.
Seitdem lebt er allein in einer heruntergekommenen Wohnung.
Schon als Kind wurde er ständig mit seinem überragend begabten Bruder verglichen.
Daraus entstand in ihm ein tiefes Minderwertigkeitsgefühl und eine fast schon obsessive Fixierung auf Talent.
Für Toya wurde das Lernen zum letzten Beweis seines eigenen Werts.
Er besucht nach der Schule gleich zwei Nachhilfeschulen und gibt sich trotz Top-Platzierungen in landesweiten Probetests nie zufrieden.
Persönliche Angaben
Name: Toya Senji
Geschlecht: männlich
Alter: 16 Jahre
Beruf: Oberschüler
Synchronsprecher: Shoya Chiba
Toya hält sich selbst für einen nutzlosen, schwachen Jungen mit Brille.
Tatsächlich ist er jedoch äußerst fleißig, vielseitig und in vielen Dingen überraschend geschickt.
Er besitzt überdurchschnittliche körperliche Fähigkeiten und konnte schon als gewöhnlicher Mensch mit Anleitung mehrere Minuten lang gegen Gegner mit übermenschlichen Kräften bestehen.
Sogar John V. Neumann bezeichnete ihn deshalb als talentiert.
Sein auffälligster Charakterzug ist sein Neid.
Vor allem Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten lösen bei ihm starke Eifersucht aus.
Diese Eifersucht geht so weit, dass er sogar auf die Begabung eines Mörders neidisch wurde.
Haito Luo Buffett wies ihn deshalb einmal darauf hin, dass er dabei kaum noch zwischen richtig und falsch unterscheide.
Trotz dieser dunklen Seite ist Toya im Kern freundlich und mitfühlend.
Er schützt andere selbst dann, wenn es seinen eigenen Zielen widerspricht.
So rettete er etwa Hiroshi Funasaka vor einem Angriff und enthüllte dabei sogar seine Fähigkeit.
Funasaka sprach ihn später direkt auf diesen Widerspruch zwischen seinen Worten und seinem Verhalten an.
Toya behauptet oft, nur aus Eigeninteresse zu handeln.
Seine Hilfsbereitschaft lässt sich aber kaum verbergen.
Mit der Zeit wächst er innerlich stark.
Die Begegnungen mit den Mitgliedern des Hains der Helden, die Kämpfe mit anderen Wiedergeborenen und vor allem die Wahrheit über seinen Bruder verändern ihn grundlegend.
Toya ist ein schlanker Oberschüler mit markanter Unterrandbrille.
Im Verlauf der Handlung wird er häufig einfach nur „der Brillenträger“ genannt.
Durch seine Kräfte scheint sich auch seine Sehkraft verbessert zu haben.
Später kann er selbst ohne Brille problemlos handeln.
Sein Lebensstil hinterlässt deutliche Spuren.
Vom nächtlichen Lernen und Training hat er dauerhaft dunkle Schatten unter den Augen.
Toya wuchs im Schatten seines hochbegabten älteren Bruders auf.
Die ständigen Vergleiche durch seine Familie zerstörten nach und nach sein Selbstwertgefühl.
Als sein Bruder starb, verschwand nicht nur das Familiengleichgewicht.
Toya verlor auch seinen Platz im Elternhaus und musste allein zurechtkommen.
Die Erfahrung, immer als der Untalentierte behandelt zu werden, prägte sein Weltbild nachhaltig.
Er begann, Talent als das Wichtigste überhaupt anzusehen.
Sein Wendepunkt kommt, als er einen Mord durch einen wiedergekehrten Täter beobachtet.
Anstatt vor Schreck nur zu erstarren, beneidet er sogar diese tödliche Begabung.
Aus diesem brennenden Wunsch heraus greift er nach dem „Zweig der Reinkarnation“.
So tritt er in die Welt der außergewöhnlichen Talente und dem Hain der Helden ein.
Anfangs verfolgt er dort rücksichtslos das Ziel, Begabungen zu stehlen, egal ob von Feinden oder Verbündeten.
Später beginnt er jedoch, seinen eigenen Weg neu zu überdenken.
Besonders wichtig ist dabei sein Gespräch mit Xiang Yu.
Durch ihn erfährt Toya, wer sein Bruder wirklich war, und setzt sich ernsthaft mit seinem Lebensziel auseinander.
Nach dem Kampf gegen Xiang Yu schließt er sich mit der Schwarzklingentruppe und Haito Luo Buffett zusammen.
Gemeinsam versuchen sie, den außer Kontrolle geratenen Hain der Helden aufzuhalten.
Frühere Existenz
Toya ist die Wiedergeburt des legendären Edelräubers Ishikawa Goemon.
Daraus leiten sich auch seine Fähigkeiten ab, die ganz auf Stehlen und Aneignung ausgerichtet sind.
Arm des Diebes
Der rechte Arm des Diebes erlaubt es Toya, Materie zu durchdringen und praktisch alles aus ihrem Inneren zu stehlen.
Er kann dabei feste Gegenstände, Flüssigkeiten und sogar das Herz eines Menschen entwenden.
Die Reichweite beträgt ungefähr 70 Zentimeter, also etwa die Länge seines rechten Arms.
Direkte Angriffskraft besitzt diese Fähigkeit nicht, was ihre Nutzung im Kampf schwierig macht.
Wird ein Ziel jedoch in Reichweite gebracht, ist sie extrem gefährlich.
Sogar die Talente anderer Wiedergeborener lassen sich auf diese Weise stehlen.
Bei der Aktivierung färbt sich Toyas rechter Arm von der Schulter an schwarz.
Zusätzlich erscheinen rankenartige Muster und ein dekoratives Band über der Schulterpartie.
Linker Arm des Diebes: Einsatz des Diebesguts
Mit dem linken Arm des Diebes kann Toya gestohlene Fähigkeiten selbst einsetzen.
Er nutzt dabei alles, was sein rechter Arm zuvor entwendet hat.
Diese nachgeahmten Talente bleiben jedoch schwächer als das Original.
Wie stark die Einbußen dauerhaft sind oder ob er die Kopien durch Training verbessern kann, ist bisher ungeklärt.
Die Fähigkeit ist außerdem eingeschränkt.
Sie gilt nur für Dinge und Kräfte, die Toya zuvor tatsächlich vorbereitet oder gestohlen hat.
Bei der Aktivierung färbt sich auch sein linker Arm schwarz.
Muster auf der Handfläche und ein weiteres bandartiges Zeichen um den Ellbogen treten dabei hervor.
Bekannte gestohlene Talente
Zu den von Toya bereits erbeuteten Fähigkeiten gehören Fürst der Pfählung von Vlad Tepes.
Außerdem besitzt er Der unsterbliche Soldat von Hiroshi Funasaka.
Hinzu kommt Grenze eines Zolls von Jubei Mitsuyoshi Yagyu.
Alle diese Kräfte kann er nur in abgeschwächter Form verwenden.
Toya beginnt seinen Weg als jemand, der jedes Talent an sich reißen will.
Doch seine Begegnungen mit anderen zeigen, dass er weit mehr Menschlichkeit besitzt, als er selbst wahrhaben möchte.
Zu Haito Luo Buffett entwickelt er eine komplizierte, aber wichtige Verbindung.
Haito kritisiert Toyas maßlosen Neid, steht später aber an seiner Seite.
Auch Hiroshi Funasaka spielt für seine Entwicklung eine große Rolle.
Dass Toya ihn trotz eigener Interessen schützt, entlarvt seinen moralischen Kern.
John V. Neumann erkennt früh seine Fähigkeiten an.
Diese Anerkennung steht im Kontrast zu Toyas eigener, übertrieben harter Selbstsicht.
Xiang Yu wird für ihn schließlich zu einer Schlüsselfigur.
Die von ihm enthüllte Wahrheit über Toyas Bruder zwingt ihn, seinen Lebensweg neu zu bewerten.
Zu Toyas Familie gehören sein Vater, seine Mutter und sein älterer Bruder.
Die Familie Senji ist reich und von hohem gesellschaftlichem Rang.
Das Familienanwesen ist außerordentlich groß und luxuriös.
Gerade dieser äußerliche Glanz steht in scharfem Gegensatz zu Toyas persönlicher Einsamkeit.
Toya verkörpert im Werk besonders deutlich das Thema Talent als Fluch und Verheißung zugleich.
Seine Geschichte dreht sich nicht nur um Macht, sondern auch um Selbstwert, Neid und die Frage, was einen Menschen wirklich ausmacht.
Gerade diese Mischung macht ihn zu einer auffälligen Hauptfigur.
Er ist ehrgeizig, verbittert, widersprüchlich und zugleich erstaunlich mitfühlend.
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