Gertrude Baird ist ein weibliches Mitglied des Teams Masters aus Hybrid x Heart Magias Academy Ataraxia und die Trägerin des Heart-Hybrid-Gear Sigra.
Sie ist eine klein gewachsene junge Frau mit kurzem schwarzem Haar, ruppiger Ausdrucksweise und einem auffallend kindlichen Temperament.
Gertrude Baird gehört zu den Kämpferinnen der Masters und besitzt mit Sigra ein eigenes Heart-Hybrid-Gear.
Ihr Erscheinungsbild wird als zierlich beschrieben; selbst Kizuna Hida meint, dass sie sogar nackt keinerlei erotische Ausstrahlung habe.
Gertrude spricht grob und direkt und verhält sich oft trotzig wie ein Kind.
Besonders gegenüber reichen Menschen entwickelt sie schnell einen ausgeprägten Konkurrenzgeist.
Trotz ihrer rauen Art ist ihr Pflichtbewusstsein als Kämpferin sehr stark.
In Notlagen will sie selbst dann noch an vorderster Front stehen, wenn sie schwer verletzt ist.
Zusammen mit Scarlet Fairchild, in der Anime-Fassung stattdessen Sharon Cunningham, wurde sie von der Megafloat West USA nach Ataraxia versetzt.
Dort sollte sie an der Durchführung der Operation zur Rückeroberung Okinawas mitwirken.
Noch vor dem eigentlichen Einsatz wurde sie jedoch von Grabel angegriffen und so schwer verwundet, dass sie auf der Intensivstation landete.
Sie überlebte zwar, blieb aber zunächst auf einen Rollstuhl angewiesen und konnte deshalb an der entscheidenden Operation nicht teilnehmen.
Auch bei der anschließenden Rückeroberung Tokios wurde ihr Gesundheitszustand berücksichtigt.
Sie musste in Ataraxia bleiben und übernahm mit der Kommunikationsfunktion von Sigra die Verbindung zur Zentrale.
Dadurch entging sie als Einzige dem Schicksal, nach dem Scheitern der Operation in die Gefangenschaft des Batrantis-Imperiums zu geraten.
Ihre Rolle war damit weniger sichtbar, aber strategisch weiterhin wichtig.
Nach der Rückkehr von Kizuna Hida kam es zum Angriff der sogenannten Strafvierlinge, darunter Clayda und Elma.
Da Gertrude sich noch immer nicht vollständig von ihren Verletzungen erholt hatte, konnte sie keine Herz-Hybrid-Verbindung mit Kizuna eingehen.
Trotzdem trug sie indirekt zum Sieg bei.
Sie stellte ihre eigene Waffe, eine Partikelkanone, zur Verfügung und unterstützte so den Kampf aus der Distanz.
Nach ihrer Genesung begab sie sich gemeinsam mit Kizuna Hida auf eine Aufklärungsmission in die Kaiserstadt Zelthis.
Im Kampf in London gehörte sie zusammen mit Aldea zur Vorhut.
Während der entscheidenden Schlacht um Zelthis übernahm sie den Schutzauftrag für das Flaggschiff der alliierten Streitkräfte.
Damit zeigte sie, dass sie auch nach ihren schweren Verletzungen wieder voll einsatzfähig war.
Gertrude brachte Kizuna Hida von Anfang an großes Vertrauen entgegen.
Sie nennt ihn sogar „Ehemann“, was ihre besondere Vertrautheit deutlich macht.
Umgekehrt spricht Kizuna sie oft mit dem Spitznamen „Gar-san“ an.
Er selbst mag diese Bezeichnung zwar nicht besonders, doch zwischen beiden herrscht klar eine vertraute Nähe.
Zu Grabel hatte sie wegen des früheren Angriffs zunächst ein sehr schlechtes Verhältnis.
Nachdem jedoch ein Bündnis mit Isgard zustande gekommen war, konnte sie sich offenbar einigermaßen mit ihm arrangieren.
Als die wiederbelebte Nayuta Hida die Erinnerungen anderer manipulierte, lebte Gertrude mit verfälschter Vergangenheit als Schülerin der Ataraxia-Akademie und als Mitglied der Masters.
In dieser veränderten Realität wurde sie beim Angriff des Maschinengottes Hokuto erneut schwer verletzt und musste wieder ins Krankenhaus.
Nachdem ihre ursprünglichen Erinnerungen zurückkehrten, erhielt sie Besuch von Kizuna Hida.
Zu diesem Zeitpunkt war sie durch Hokutos überwältigende Stärke tief entmutigt.
Kizuna gelang es jedoch, ihr neuen Mut zu geben.
Daraufhin schwor Gertrude, sich wieder aufzurichten und weiterzukämpfen.
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