Leonhart Saijou ist ein männlicher Nebencharakter aus „Mahōka Kōkō no Rettōsei“, ein körperlich äußerst robuster Magier-Schüler, der für seine auf Nahkampf spezialisierte Magie und seinen Spitznamen „Leo“ bekannt ist.
Name: Leonhart Saijou
Geschlecht: Männlich
Spitzname: Leo
Größe: 180 cm
Gewicht: 75 kg
Geburtstag: 1. August
Lieblingsbeschäftigungen: Jegliche körperliche Betätigung, nächtliche Spaziergänge
Abneigungen: Mobbing und Schikane gegenüber Schwächeren
Schulklassenlaufbahn: 1. Jahrgang Klasse E → 2. Jahrgang Klasse F → 3. Jahrgang Klasse F
Klubzugehörigkeit: Bergsteiger- bzw. Bergsportklub
Berufsziel: Polizei (insbesondere Spezialeinheiten), Bergrettung, Katastrophen- und Rettungseinheiten
Synchronsprecher (Originalfassung): Takuma Terashima
Leonhart Saijou stammt aus einer Familie mit sowohl magischer als auch halbkrimineller Vergangenheit.
Sein Zuhause liegt in der Stadt Sōka, wo seine Familie heute zivile Wohlfahrtsangebote und eine Jobvermittlungsagentur betreibt.
Sein Vater ist Halbblut, seine Mutter Viertelblut europäischer Herkunft, wodurch Leonhart ein sehr europäisch wirkendes, markant geschnittenes Gesicht hat.
Sein Großvater väterlicherseits war ein deutscher Magier, der in die Familie Saijou eingeheiratet hat und als genetisch veränderter Magier zur sogenannten „Burg-Serie“ (Fortress-Serie) aus deutschen Entwicklungsprogrammen gehörte.
Diese „Burg-Serie“ war ein Projekt zur Erzeugung körperlich extrem widerstandsfähiger Magier durch Genmanipulation.
Die meisten Versuchsobjekte erlitten schwere psychische Schäden und starben wahnsinnig, doch Leonharts Großvater war einer der wenigen Erfolgfälle und erreichte ein hohes Alter.
Leonhart hat von ihm die besondere körperliche Konstitution als „Angepasster“ (genetisch optimierter) geerbt.
Gerade deshalb fürchtet er insgeheim, ebenfalls geistig zu zerbrechen, wie es so viele missglückte Fälle dieser Serie taten.
Um dieser Angst etwas entgegenzusetzen, lebt er bewusst frei und ziellos, ähnlich wie sein Großvater, der seine letzten Jahre ohne klaren Zweck gewissermaßen umherwanderte.
Sein geliebter Protektor-CAD – eine Art gepanzerter, tragbarer Zauberfokus in Form eines Hand- bzw. Unterarmschutzes – ist ein Erbstück eben dieses Großvaters.
Die Familie Saijou war bis zur Generation des Urgroßvaters eine klassische Yakuza-Organisation alten Typs.
Als der Großvater in die Familie einheiratete, wurde diese kriminelle Tätigkeit aufgegeben und in legale Geschäftsbereiche überführt.
Leonhart ist groß und kräftig gebaut, mit einem breiten, knochenstarken Körperbau.
Er hat schwarze Haare und schwarze Augen, wirkt aber durch die tiefen Gesichtskonturen deutlich germanisch-europäisch, was ihm spürbare Beliebtheit bei vielen Mädchen einbringt.
Er verfügt über eine außergewöhnliche körperliche Widerstandskraft – er soll sogar bereits von einem Lastwagen angefahren worden sein, ohne ernsthafte Verletzungen davonzutragen.
Damit gilt er im Schulumfeld als „unnormal zäh“ und physisch beinahe übermenschlich robust.
Charakterlich ist Leonhart ein temperamentvoller, energiegeladener Typ mit deutlich „wildem“ Einschlag.
Er ist aber grundsätzlich freundlich, hat eine starke Abneigung gegen Mobbing und kann Schwächere nicht leiden sehen.
Er denkt von sich selbst, dass er seinen Körper besser einsetzen kann als seinen Kopf.
Dies spiegelt sich auch in einem seiner typischen Sprüche wider: Er meint von sich, Dinge mit dem Körper viel besser „in Bewegung zu bringen“ als mit dem Verstand.
Leonhart ist ein sogenannter „Zweit-Kurs“-Schüler (in der Welt der Serie: ein Schüler mit offiziell niedrigeren akademischen Magiewerten), doch seine körperliche Leistungsfähigkeit macht diesen Nachteil mehr als wett.
Allein durch seine physische Kraft kann er Schläge austeilen, deren Wirkung an Magie heranreicht.
Sein Spezialgebiet ist der Nahkampf unter Einsatz von Verstärkungs- und Härtungszaubern.
Er nutzt insbesondere Härtungsmagie, um seinen Körper – vor allem Fäuste und Arme – so zu verstärken, dass er als menschliche Ramme fungiert.
Dabei bedient er sich der Technik der sogenannten „sequentiellen Manifestation“ (fortlaufende Aktualisierung):
Er kann seine Magie kontinuierlich erneuern und anpassen, was ihn in längeren Gefechten äußerst ausdauernd macht.
Sein Kampfstil wird durch einen Protektor-CAD in Form eines Hand- oder Unterarmschutzes unterstützt.
Zusätzlich trägt er schwarze Handschuhe, die speziell für den Einsatz bei magisch verstärkten Faustkämpfen vorgesehen sind.
Leonhart ist aufgrund dieser Kombination ein klassischer „Frontkämpfer“:
Er stürmt voran, hält Treffer aus, die andere kampfunfähig machen würden, und teilt im Gegenzug physisch und magisch verstärkte Schläge aus.
Leonhart ist ein Mitschüler und Freund von Tatsuya Shiba, mit dem er bereits im ersten Schuljahr in derselben Klasse war.
Obwohl Tatsuya offiziell als „unterdurchschnittlich“ eingestuft wird, respektiert Leonhart dessen Fähigkeiten und versteht sich gut mit ihm.
Mit Erika Chiba verbindet ihn eine lebhafte, oft spöttische Beziehung.
Sie liefern sich ständig verbale Schlagabtausche, necken sich und wirken nach außen hin fast wie ein streitlustiges Duo.
Vor den Ereignissen des „Yokohama-Aufstands“ wurde Leonhart von der Familie Chiba in eine besondere Schwerttechnik eingeführt.
Erika brachte ihm einen Teil der geheimen Familienkunst „Dünnflügel-Libelle“ bei, was ihn im Kampf zu ihrem inoffiziellen Schüler machte.
Im Alltag behandelt Erika ihn oft mit einer Mischung aus Schwester- und Meisterrolle.
Sie erwartet von ihm, dass er ihre Kampftradition ernst nimmt, und ist entsprechend leicht verärgert, wenn er nachlässig wirkt.
Nach dem Abschluss an der Ersten Magier-Oberschule nimmt Leonhart ein Studium an der Katastrophen- und Rettungsakademie („Rescue-Universität“) auf.
Sein Ziel ist es, Mitglied von Spezialrettungseinheiten zu werden, etwa bei der Bereitschaftspolizei oder der Bergrettung.
Durch das harte Training für den Rettungsdienst hat er im weiteren Verlauf immer weniger Zeit.
Dies führt dazu, dass er zu vielen früheren Freunden aus der Schulzeit auf Distanz gerät, was insbesondere Erika enttäuschend findet.
Während seiner Schulzeit an der Ersten Magier-Oberschule durchlief Leonhart nacheinander die Klassen 1-E, 2-F und 3-F.
Er blieb somit weitgehend in denselben Leistungsgruppen und Umfeldkreisen.
Er war Mitglied des Bergsteigerklubs und nutzte dies, um seine ohnehin beeindruckende Kondition weiter zu verbessern.
Die körperlichen Herausforderungen im Gebirge kommen seiner Natur als „Kraftpaket“ sehr entgegen.
Sein Berufswunsch schon als Schüler war klar: Er wollte Polizist oder Teil einer Spezialeinheit werden.
Mit der Zeit konkretisierte sich dieser Wunsch in Richtung mobiler Einsatzkräfte, Bergwacht und Katastrophenschutz.
Nach dem Schulabschluss wechselt er an die Katastrophen- und Rettungsakademie.
Dort durchläuft er ein intensives Programm, um Rettungsmagie, körperliche Einsatzfähigkeit und Teamtaktiken zu verbinden.
Der hohe Trainingsaufwand lässt nur wenig Raum für private Kontakte.
Dies erklärt, warum seine Verbindungen zu Tatsuya Shiba, Erika Chiba und anderen ehemaligen Mitschülern nach und nach weniger eng werden.
Leonharts Spitzname „Leo“ ist an seinen Vornamen Leonhart angelehnt und passt auch zu seinem eher „löwenhaften“, temperamentvollen Auftreten.
In der Fanwahrnehmung verkörpert er häufig den „Tank“ oder „Frontsoldaten“ der Gruppe, der Schaden einsteckt und andere schützt.
Sein Hass auf „Schwächere drangsalieren“ wirkt wie ein klarer Gegenentwurf zur Yakuza-Vergangenheit seiner Familie.
Er scheint bewusst einen Weg gewählt zu haben, bei dem er seine Stärke zum Schutz statt zur Unterdrückung anderer einsetzt.
Der originale Synchronsprecher Takuma Terashima, der Leonhart Saijou spricht, heiratete später Shouta Sato, die im selben Werk die Figur Mizuki Shibata vertont.
Damit verbindet Leonhart und Mizuki im realen Leben eine besondere Schauspieler-Verknüpfung.
Leonharts Körper, seine Herkunft aus einem genetischen Experiment und seine Wahl eines Rettungsberufs ergeben eine interessante Spannung:
Er ist zugleich Produkt eines militärisch anmutenden Projekts, ein möglicher Träger psychischer Risiken – und jemand, der sich bewusst dem Schutz von Leben verschreibt.
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