Mineko Inuyama ist die Großmutter der Schwestern Aoi Inuyama und Akari Inuyama aus Yuru Camp△. Sie teilt mit ihren Enkelinnen das auffällige Merkmal der dicken Augenbrauen und spricht einen herzlichen Kansai-Dialekt. Mit ihrer pragmatischen und manchmal schelmischen Art gibt sie ihren Enkelinnen oft Ratschläge – manchmal mit einem Augenzwinkern nicht ganz ehrlich. Sie lebt gemeinsam mit ihrer Familie und prägt sowohl Alltag als auch besondere Momente im Leben ihrer Enkelinnen. Ihr legendärer Rat rund ums Essen und ihre „unschuldigen Täuschungen“ sorgen immer wieder für lustige oder überraschende Szenen.
Mineko Inuyama fällt sofort durch ihre auffällig dicken Augenbrauen auf – ein Familienmerkmal, das sie mit Aoi und Akari teilt. Sie hat ein freundliches, warmes Erscheinungsbild und wirkt typisch wie eine Großmutter, die gerne Zeit mit ihrer Familie verbringt.
Schelmische Großmutter
Mineko ist voller Leben, freundlich und hat eine pragmatische sowie manchmal verschmitzte Ader. Sie liebt es, ihre Familie, besonders ihre Enkelinnen, mit kleinen Streichen oder Wohngemeinheiten zum Schmunzeln zu bringen. Ihr Humor ist warmherzig, aber sie nimmt es mit der Wahrheit nicht immer so genau.
Sie lebt zusammen mit ihren Enkelinnen, deren Eltern und vermutlich auch weiteren Verwandten im selben Haus. Aus den sprachlichen Hinweisen und der Darstellung im Manga kann geschlossen werden, dass sie die Großmutter väterlicherseits ist. Der familiäre Zusammenhalt scheint groß zu sein, da mehrere Generationen unter einem Dach leben.
Familie als Mittelpunkt
Mit ihren Enkelinnen Aoi Inuyama und Akari Inuyama teilt sie eine besonders enge Beziehung. Auch mit weiteren Familienmitgliedern wie dem Vater Tatsuo Inuyama oder einer Tante, die in Takayama lebt, steht sie in Kontakt. Mit ihrer offenen Art unterstützt sie die Familie und ist oft diejenige, die bei Fragen und Problemen zur Seite steht.
Sie hat entscheidend dazu beigetragen, dass der Name „Aoi“ in Hiragana geschrieben wird, weil sie kurz vor der Anmeldung beim Amt bemerkte, dass „犬山葵“ (Inuyama Aoi) leicht als „Inuwasabi“ gelesen werden könnte – das wollte sie vermeiden.
Sie hat außerdem ihre Enkelinnen oft mit erstaunlichen Wahrheiten überrascht, wie zum Beispiel, dass sie für das Familiengericht „Jingisukan“ schon immer Schweinefleisch statt Lamm benutzt hat.
- „Aoi, wenn du Fleisch genießen willst, mach Sukiyaki!“
- „Weihnachten ist ein besonderer Tag! Sukiyaki isst man zusammen an speziellen Tagen.“
- „Unser Jingisukan wurde schon immer mit Schweinefleisch gemacht.“
- „Aoi, beruhige dich. Sowas kommt in der Welt oft vor...“
- „Weißt du, dass Bento mit Yakitori in Hokkaido? Da ist kein Huhn drin, sondern Schwein!“
Auftritt bei der Vorbereitung zum Weihnachtscamp
Mineko taucht im Manga beim 22. Kapitel auf, als sie Aoi Inuyama Ratschläge für ein Weihnachtscamp gibt. Während Aoi überlegt, was sie mit dem hochwertigen Rindfleisch zubereiten könnte, empfiehlt Mineko mit überzeugenden Argumenten Sukiyaki – ein traditionelles Festessen. Dieser Szene merkt man nicht nur den engen Familienzusammenhalt an, sondern auch die traditionsreiche Esskultur.
Gemeinsam Zeit mit Akari
In der zweiten Staffel, Folge 13 des Animes, sieht man Mineko gemütlich mit Akari unter der Kotatsu sitzen, während sie sich gemeinsam Fotos ansehen, die Akari gemacht hat. Diese stille, vertraute Szene unterstreicht die Nähe zwischen Großmutter und Enkelin.
Die Wahrheit über das Familiengericht
Im Manga Kapitel 77 machen Aoi und Akari ein Hanami-Camp, bei dem Ryōko Toba Fleisch vorbereitet. Als die Schwestern einen „ungewohnten“ Geschmack feststellen und nachfragen, gibt Toba zu, dass sie eigentlich Schweinefleisch statt Lamm bekommen haben. Später, im Band 14, gesteht Mineko selbst, dass das Jingisukan der Familie schon immer mit Schweinefleisch gemacht wurde, was Aoi und Akari völlig aus der Fassung bringt.
Namensgebung
Auch die Wahl, den Vornamen „Aoi“ in Hiragana zu schreiben, stammt von Mineko. Sie merkte nämlich kurz vor dem Behördengang, dass der Name in Kanji leicht missverständlich gelesen werden könnte, was einen folgenschweren Namenswitz zur Folge gehabt hätte.
Mineko spricht – bis auf den Vater Tatsuo – wie fast alle im familiären Umfeld einen klaren Kansai-Dialekt. Sie ist eine herzlich-chaotische, lebensnahe Figur, die im Familienleben eine ebenso warme wie gelegentlich verschmitzte Rolle einnimmt.
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