Anya Forger

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Anya Forger
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Geburtstag: 3. März
Sternzeichen: Fische
Geschlecht: Weiblich
Größe: 99cm
Englischer Name: Anya Forger
Japanischer Name: アーニャ・フォージャー(Anya Forger)/“被検体007”
Chinesischer Name: 阿尼亚·福杰
Koreanischer Name: 아냐 포저
mag Anzahl: 3
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🎙️ Anime-Sprecher

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Atsumi Tanezaki
Atsumi Tanezaki
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)
Lila Lacombe
Lila Lacombe
Französisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Spy × Family
Spy × Family
Veröffentlichungsdatum: 9. April 2022

Charaktereinstellung

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Anya Forger ist eine fiktive Figur aus der Manga- und Anime-Reihe Spy × Family, ein junges Mädchen mit Telepathie, das als Adoptivtochter von Loid Forger und Yor Forger den Kern einer provisorischen „Familie“ bildet und zugleich Schülerin der Eliteschule Eden ist.

Nach außen gibt sie sich als sechsjährige Tochter von Loid aus, ist tatsächlich aber jünger und stammt aus einem geheimen Experiment, in dem sie als „Versuchsperson 007“ künstlich erschaffen wurde.

Name: Anya Forger (Nachname vor der Adoption unbekannt)

Codename / Alias: Versuchsperson 007

Geschlecht: weiblich

Alter: von Loid geschätzt 4–5 Jahre; behauptet 6 Jahre (für die Eden-Schule)

Fähigkeit: Telepathie (Gedankenlesen, inkl. Tiere, begrenzt auch Zukunftsbilder über Bond Forger)

Familie (aktuelle Deckidentität): Vater (Loid Forger), Mutter (Yor Forger), Onkel (Yuri Briar), Hund (Bond Forger)

Schule: Eden-Akademie, Klasse Jahrgang 1–3, Wohnheim Cecil

Stärken (Schulfach): Alte Sprachen (Alt- oder „Altsprache“)

Schwächen (Schulfächer): vor allem Mathematik, generell Lernen

Lieblingsessen: Erdnüsse, knuspriger Bacon, Omelett-Reis, Hamburger

Unbeliebtes Essen: Karotten

Hobbys: Spion-Spiele, Spionage-Anime schauen („SPY WARS“), ihr Geheimorganisation-Spiel „P2“ mit Stofftieren

Synchronsprecherin (Anime, Original): Atsumi Tanezaki

Bühnen-Darstellerinnen (Musical, Auswahl): Aoi Ikemura, Miho Izawa, Miharu Fukuchi, Risa Masuda, Sena Izumiya, Mirei Tsukino, Mizuho Nishiyama, Nonoka Murakata

*(die Namen werden in der deutschen Fassung üblicherweise unverändert wiedergegeben)*

Anya ist die Adoptivtochter von Loid Forger und die Stieftochter von Yor Forger und fungiert als „älteste Tochter“ der Forger-Familie.

In Wirklichkeit ist diese Familie eine sorgfältig konstruierte Tarnung für Geheimdienst- und Auftragsmord-Operationen der Eltern.

Sie besitzt Telepathie und kann die Gedanken und inneren Bilder anderer Menschen (und Tiere) hören und sehen.

Ihre eigene Herkunft hält sie geheim und gibt vor, ein normales Waisenkind zu sein.

Anya kennt die wahren Identitäten von Loid (Spion aus Westalis) und Yor (Killerin der Organisation „Garden“), ohne dass diese es wissen.

Um ihr geliebtes Familienleben zu bewahren, tut sie so, als ahne sie nichts, scheitert aber oft an ihrer kindlichen Naivität.

Anya ist ein helles, neugieriges und verspielt-freches Mädchen mit einer sehr lebendigen Mimik.

Sie schließt sich Loid und Yor ursprünglich nur an, weil sie beim Gedankenlesen merkt, dass Loid ein Spion und Yor eine Killerin ist – und diese Vorstellung sie „kribbelig“ begeistert.

Sie ist stark von ihrer Vergangenheit geprägt:

Mehrfach wurde sie aus Pflegefamilien zurück in Waisenhäuser geschickt, weil die Leute ihre Telepathie unheimlich fanden.

Seitdem fürchtet sie panisch, jemand könnte hinter ihr Geheimnis kommen.

In Stressmomenten kann sie jedoch erstaunlich schnell improvisieren und absolut glaubwürdige Ausreden erfinden, um ihre Fähigkeit zu verschleiern.

Wenn Gefahr droht, zeigt sie viel Mut: Sie springt in Pools, um Ertrinkende zu retten, oder stellt sich Terroristen entgegen, weil sie ihre Familie und Freunde schützen will.

Sie ist aber auch deutlich kindlich:

– Sie ist schnell überdreht und neigt zum Prahlen, wenn etwas gelingt.

– Sie liebt Essen, Süßigkeiten und Belohnungen und verhandelt oft mit Loid um Snacks.

– Sie ist in Liebesdingen komplett ahnungslos, was zu Missverständnissen mit Damian Desmond führt.

Sprachlich spricht sie oft unvollständig oder „falsch“ und bildet eigene Wörter.

Statt „Danke“ nuschelt sie etwa eine Art „Aza za mas“, statt „Ich bin zurück“ sagt sie „Ich bin wiedergekommen“ auf ihre ganz eigene, verkürzt-kindliche Weise und bejaht manchmal einfach mit „Ui“.

Trotz ihres Alters wirkt sie innerlich erstaunlich abgeklärt und trocken:

Sie nimmt Dramen um sie herum oft nüchtern wahr und kommentiert sie in Gedanken fast erwachsen.

Das könnte an ihrer Telepathie liegen, die sie früh mit den dunkleren Seiten der Menschen konfrontiert hat, aber auch am Einfluss von Loids rationalem Denken.

Gleichzeitig bleibt sie ein Kind, das Anerkennung will:

Sie arbeitet sich langsam von einem als „Problemkind“ wahrgenommenen Neuling zu jemandem hoch, der bei Mitschülern für Mut und Einfallsreichtum bekannt ist.

Auf den ersten Blick wirkt Anya gewitzt, weil sie Gedanken liest und so oft „weiß“, was als Nächstes geschieht.

In Wahrheit „spickt“ sie nur mit Telepathie, ohne die Grundlagen zu verstehen, und hat schulisch große Defizite.

Sie kann zu Beginn kaum lesen und schreiben, ihr Schriftbild ist krakelig und sie kann nicht einmal zuverlässig die Uhr lesen.

Ihr Wortschatz und ihre Grammatik sind kindlich und holprig, was ihren „vorgegebenen“ Altersvorsprung (6 statt real 4–5 Jahre) noch deutlicher macht.

Telepathisches Spicken funktioniert nur begrenzt:

In Klassenarbeiten wird sie von den vielen durcheinanderliegenden Gedanken aller Kinder überwältigt und kann sich nicht auf eine Person konzentrieren.

Selbst wenn sie eine richtige Antwort liest, ist sie zu langsam im Schreiben und wird abgehängt.

Mit der Zeit verbessert sie sich aber, weil sie Loid und Yor helfen will und ihre Familie nicht enttäuschen möchte.

Sie beginnt ernsthafter zu lernen, besonders nachdem sie bei einem Bombenfall Loids Leben zwar rettet, aber merkt, dass sie ohne Wissen nur „unbeholfen“ helfen kann.

Bemerkenswert ist ihr Talent für Alte Sprachen:

Sie schreibt bei Tests fast alles richtig (bis auf einige Schreibfehler) und wird in der Abschlussprüfung fachbezogen Zweitbeste.

Dafür erhält sie einen „Stern“ (Stella), verliert aber gleichzeitig in Mathematik so deutlich, dass sie dort einen „Blitz“ (Tonitrus) kassiert – eine seltene Kombination von Höchstleistung und Katastrophe.

Loid vermutet, dass sie früher einmal in einer Umgebung mit Alte-Sprache-Bezug war, doch Anya weicht der Frage aus und behauptet, sie könne sich „nicht gut erinnern“.

Ihre aktuellen Leistungspunkte: 3 Sterne (Stella) und 3 Blitze (Tonitrus).

Anya wurde in einer geheimen Organisation als künstliche Telepathin erschaffen und als Versuchsperson 007 geführt.

Ihr Alltag bestand aus endlosen „Lehrstunden“, die eher Gehirntraining und Experimente waren als kindgerechtes Lernen.

Genervt von dieser gefühlskalten Umgebung gelingt ihr die Flucht, woraufhin sie unter verschiedenen Namen durch Waisenhäuser und Pflegefamilien wandert.

Sie beginnt, sich selbst „Anya“ zu nennen, ihr ursprünglicher Name bleibt unbekannt oder möglicherweise verschleiert.

Laut Franky Franklin wurde sie in der Zeit vor der Haupthandlung viermal adoptiert und jeweils zurückgegeben, dazu zweimal in verschiedene Waisenhäuser verlegt.

Die Pflegeeltern empfanden sie als „unheimlich“ oder „unangenehm“, während andere Kinder sie meist mochten und freundlich verabschiedeten.

Als Loid Forger im Rahmen der Operation „Strix“ eine „Tochter“ für die Eden-Akademie sucht, trifft er in einem heruntergekommenen Waisenhaus auf Anya.

Sie liest seine Gedanken, erkennt, dass er ein Spion ist, und beschließt begeistert, unbedingt von ihm adoptiert zu werden.

Von diesem Zeitpunkt an lebt sie in der Forger-Familie mit der offiziellen Deckstory, sie sei die leibliche Tochter aus Loids verstorbener früherer Ehe.

Yor weiß zunächst nicht, dass Anya adoptiert ist.

In der Eden-Akademie startet Anya holprig:

Sie fällt durch seltsames Verhalten und Prügeleien auf und wird als „Problemkind“ oder „Rowdy“ abgestempelt.

Mit der Zeit und mehreren spektakulären Ereignissen wandelt sich dieses Bild hin zu „seltsame, aber interessante und mutige Mitschülerin“.

Der Busentführungsfall

Ein Wendepunkt in ihrer schulischen Reputation ist ein groß angelegter Busentführungsfall durch Reste der Gruppe „Roter Zirkus“.

Anya gehört zu den Schülern, die als Geiseln genommen werden.

Sie entwickelt – gestützt auf Telepathie – den Plan, eine SOS-Nachricht zu verfassen und unauffällig nach draußen zu befördern.

Die Nachricht mit dem Zielort „Pärpel-Schlosspark“ (Pärpel Palace Park) wird in einer Süßigkeiten-Dose versteckt und tatsächlich von Passanten gefunden.

Als die Entführer misstrauisch werden, erhält Anya einen angeblichen Sprengstoffkragen um den Hals.

Sie liest, dass die Bombe nur ein Bluff ist, und bleibt deshalb vollkommen ruhig, was Mitschüler und Lehrer gleichermaßen schockiert.

Später plädierte sie, dass der Kragen auf Damian Desmond umgeschnallt wird, um ihn vor einer echten Gefahr zu schützen, und beruhigt ihn dabei mit einem „Es wird alles gut“-Moment.

Obwohl sie zeitweise allein freigelassen werden könnte, bleibt sie aus Solidarität bei ihren Klassenkameraden.

Noch dramatischer wird es, als sie erfährt, dass die Entführer echte Sprengsätze im Bus vorbereitet haben und der militärische Sicherheitsdienst zum gewaltsamen Zugriff rüstet, ohne Rücksicht auf die Geiseln.

Anya geht – wieder mitten in der Krise – direkt auf den Anführer zu, verhandelt um Essen (um Zeit zu schinden) und nutzt seine Gedanken, um ihn gezielt verbal zu treffen.

Mit einer improvisierten, aber genau auf seine Motive abgestimmten Rede schafft sie es, den Anführer zum Aufgeben zu bewegen.

Damit rettet sie nicht nur die Kinder im Bus, sondern indirekt auch die Einsatzkräfte vor einem tödlichen Einsatz.

Für ihren Mut erhält sie einen weiteren Stern (Stella).

Seitdem nennen einige Mitschüler sie ehrfürchtig „Anya-sama“, andere entschuldigen sich bei ihr für frühere Beleidigungen.

Gleichzeitig kursieren wilde Gerüchte – vor allem unter den Klassen, die nicht betroffen waren –, sie habe den Anführer „mit bloßen Händen niedergerungen“.

Die Schule und die Behörden blocken Medienanfragen aus Sicherheitsgründen, daher bleiben ihre Identität und die exakten Umstände offiziell unbekannt.

Weitere Entwicklungen im Schulleben

Nach und nach wird Anya zu einer Art „kleiner Legendenfigur“ an der Eden-Akademie:

Sie gilt als komisch, unberechenbar, aber mit erstaunlichem Glück und Mut gesegnet.

Beim Abschlussball der Schule versuchen einige Jungen, sie zum Tanz aufzufordern, was zeigt, dass ihr Sozialstatus weit besser geworden ist als zu Beginn.

Auf einem späteren Volksfest, dem „Entschuldigungsschaf-Fest“, wird sie von mehreren Eltern, deren Kinder sie im Busfall gerettet hatte, persönlich bedankt – sehr zur Freude von Loid, der die neuen Kontakte beruflich nutzen kann.

In einer neu zusammengestellten Klasse für das Fach Naturwissenschaften B (F-Klasse) geraten zwei Schüler, Freddie (aus Klasse 6) und Terzius (aus Klasse 1), in einen heftigen Konflikt.

Die anderen Schüler setzen ihre Hoffnung ausgerechnet auf Anya, die sich – teils wegen der Aussicht auf neue „Connections“ für Loid – einmischt, den Streit entschärft und sich mit beiden anfreundet.

Telepathie

Anya kann Gedanken in einem Umkreis von mehreren Metern bis ungefähr Raumgröße lesen.

Mit Konzentration kann sie auch das Stimmengewirr größerer Menschenmengen herausfiltern.

Sie nimmt Gedanken nicht nur als Worte wahr, sondern auch als Bilder, Gefühle und Erinnerungsfragmente.

So kann sie zum Beispiel die Zukunftsvisionen ihres Hundes Bond Forger sehen oder traumatische Rückblenden anderer Personen miterleben.

Ihre Telepathie erlaubt ihr begrenzte „Vorhersagen“, wenn jemand bereits ernsthaft über eine bevorstehende Handlung nachdenkt.

Dadurch kann sie kurz vorab merken, wenn jemand eine Waffe ziehen, einen Ball werfen oder eine Bombe zünden will.

Sie kann außerdem auch Tiere lesen, etwa Hunde, Pinguine oder Robben.

Bei Tieren sind die Gedanken simpler und instinktgesteuert, was die Interpretation erschwert, aber für einfache Informationen (Gefahr, Futter, Richtung) reicht es.

Die Fähigkeit hat jedoch deutliche Schwächen:

– Sie kann sie nicht bewusst an- oder ausschalten.

– In Menschenmengen oder bei starken Emotionen (Hass, Angst, Panik) wird sie von der Informationsflut überwältigt.

– Das führt zu Kopfschmerzen, Schwindel oder sogar Nasenbluten.

An Tagen des Neumonds verliert sie ihre Kraft vollständig.

Die Wissenschaftler aus ihrer Kindheit nannten diese Phase „Eclipse“ (Verdunkelung), was darauf hindeutet, dass ihre Telepathie irgendwie an astronomische Zyklen gekoppelt ist.

Wichtig: Sie liest nur Gedanken, keine Naturkräfte oder Dinge ohne Bewusstsein.

Wenn etwa Steinschlag droht, erfährt sie das nur durch die Gedanken eines Menschen oder eines Tieres, das die Gefahr bemerkt.

Außerdem versteht sie nicht immer richtig, was sie da liest.

Komplexe Gefühle wie romantische Liebe, obsessive Verehrung oder politische Intrigen kann sie schwer einordnen und reagiert häufig mit Verwirrung oder Ekel.

Einige Beispiele:

– Die verknallten Gedanken von Damian Desmond ihr gegenüber interpretiert sie als „komische, gruselige Stimmung“ und bekommt Gänsehaut.

– Die überbordende Schwesterliebe von Yuri Briar für Yor findet sie anstrengend und „zu viel“.

– Die extrem fokussierte, nahezu fanatische Zuneigung von Fiona Frost zu Loid lässt sie kurzzeitig innerlich „abstürzen“, weil sie Emotionalität in dieser Intensität nicht fassen kann.

Sie nutzt die Telepathie auch, um in Gefahrensituationen Täter zu entlarven:

Sie erkennt Taschendiebe in Menschenmengen, spürt eine ertrinkende Person im Pool auf oder identifiziert einen Mörder im Skiurlaub, bevor dieser erneut zuschlagen kann.

Weil sie ihre Fähigkeit geheim halten muss, erfindet sie jeweils neue, halbwegs plausible Erklärungen, wie sie „zufällig“ darauf gekommen ist.

„Spezialtechniken“ im Nahkampf

Durch Training mit Yor Forger erlernt Anya einige einfache, aber wirkungsvolle „Kinderversionen“ von Kampftechniken.

Sie sind halb ernst, halb Spiel, aber im Alltag kommt es durchaus zu echten Einsätzen.

„Todes-Punch“

Yor bringt Anya zuerst bei, wie man einen ordentlichen Schlag ausführt.

Anya nutzt diese Technik beim Schulrundgang, als Damian sie wiederholt provoziert und Bekannte ärgert – sie verpasst ihm einen Volltreffer.

Normalerweise würden Gewaltaktionen drei Blitze (Tonitrus) nach sich ziehen.

Dank der Erklärung, dass Damian zuvor ihre Freundin Becky Blackbell getreten hat, wird die Strafe auf einen Blitz reduziert.

„Sternenfang-Lichtpfeil“

Dies ist ein dramatisch benannter Wurf, bei dem Anya ihren ganzen Körper einsetzt, um einen Ball mit maximaler Kraft zu schleudern.

Sie trainiert ihn für ein Völkerballspiel, in der Hoffnung, damit einen „Stern“ zu gewinnen.

Im entscheidenden Moment der Partie wird sie jedoch nervös und wirft den Ball ungeschickt auf den Boden, statt den Gegner zu treffen.

Der „Sternenfang-Lichtpfeil“ bleibt damit vorerst eher eine Legende in ihrem eigenen Kopf.

„Lichtpfeil der Hoffnung“

Eine Variante des obigen Wurfs, eingesetzt bei ernsteren Gelegenheiten.

Auf einem Kreuzfahrtschiff nutzt Anya den Wurf, um Yors Stilett von einem Deck auf das Oberdeck der „Princess Lorelai“ zu befördern, wo Yor es braucht.

Später beim Busentführungsfall setzt sie dieselbe Technik ein, um eine SOS-Nachricht im richtigen Moment exakt weit genug zu schleudern.

Der dramatische Name steht für ihre Vorstellung, „Hoffnung“ buchstäblich zu den Rettern zu werfen.

„Freundschafts-Crash“

Diese „Technik“ lernt sie im Rahmen eines Plans von Becky Blackbell, ihre Beziehung zu Damian zu vertiefen.

Dabei rennt Anya mit einem Brot im Mund los und soll „zufällig“ in Damian hineinlaufen, um eine romantische Anime-Szene nachzustellen.

Damian weicht im letzten Moment aus, sodass Anya stattdessen grandios scheitert.

Die Aktion festigt eher den Eindruck, dass sie chaotisch ist, statt eine zarte Liebesgeschichte zu starten.

Weitere kleine Tricks

Zu ihren spontanen „Waffen“ zählen einfache Tritte gegen das Schienbein oder Augenreiben bei Gegnern („Augen-Pieken“).

Diese sind nicht besonders raffiniert, können aber in Kinderstreits oder im Notfall praktisch sein.

Forger-Familie

Anya ist der emotionale Mittelpunkt der Forger-Familie, obwohl diese offiziell nur eine Tarnkonstruktion ist.

Sie liebt die gemeinsame Zeit mit Loid, Yor und Bond und fürchtet nichts mehr, als dass die Familie zerbricht.

Ihre Telepathie lässt sie erkennen, wie sehr beide Eltern mit ihren je eigenen Traumata und Idealen kämpfen.

Gerade deshalb will sie sich besonders ins Zeug legen, um Loids Mission zu unterstützen und Yors Bemühungen, eine „gute Mutter“ zu sein, zu belohnen.

Loid Forger (Deckberuf: Psychiater; eigentlich Spion „Twilight“)

Loid ist Anyas Adoptivvater und wird von ihr konsequent „Papa“ genannt.

Er nimmt sie ursprünglich nur an, um Zugang zu der Eliteschule Eden und über sie zu Damian Desmonds Vater Donovan zu erhalten.

Zunächst betrachtet er sie überwiegend als „Teil der Mission“.

Mit der Zeit freut er sich aber ehrlich über ihre Fortschritte, sorgt sich um ihr Wohl und zeigt immer häufiger echte väterliche Zuneigung.

Anya liest seine Gedanken und weiß, dass er Spion ist und das Ziel verfolgt, eine Welt zu schaffen, in der Kinder nicht mehr weinen müssen.

Diese Erkenntnis beeindruckt sie zutiefst, sodass sie seine Mission als ihre eigene „Mini-Mission“ annimmt.

Gleichzeitig ist Loids extrem schneller, analytischer Denkstil für Anya anstrengend; seine Gedanken rattern für sie zu schnell.

Umgekehrt ist sie für ihn schwer einzuschätzen, weil seine üblichen Lügen und verdeckten Gesten auf jemanden, der Gedanken lesen kann, nicht funktionieren – ohne dass er den Grund kennt.

Yor Forger (Deckberuf: Rathausangestellte; eigentlich Killerin „Stachelfrau“)

Yor ist Anyas Adoptivmutter, von Anya liebevoll „Mama“ genannt.

Nach außen gibt sie die naive, leicht tollpatschige Angestellte, in Wahrheit ist sie eine legendäre Attentäterin der Geheimorganisation „Garden“.

Sie glaubt, Anya sei Loids leibliche Tochter aus einer vorherigen Ehe und weiß nichts von der Adoption.

Trotzdem hängt sie sehr an Anya, will eine gute Mutter sein und übt sich in allem von Kochen über Hausarbeit bis hin zu Schulunterstützung – mit wechselndem Erfolg, vor allem kulinarisch.

Anya bewundert Yors Herzlichkeit und körperliche Stärke und hat großen Spaß an ihrem Training.

Gleichzeitig erschrecken sie die blutigen Fantasien und inneren Bilder, die sie aus Yors Gedanken ungewollt mitbekommt; sie überschreiten manchmal die Grenze des Erträglichen für ein Kind.

Bond Forger

Bond ist der Familienhund und eine weitere Versuchsperson aus dem Projekt „Apple“, wie Anya selbst.

Er hat die Fähigkeit, die Zukunft wenige Augenblicke bis Minuten vorauszusehen.

Anya kann Bonds Zukunftsvisionen telepathisch sehen und so Gefahren frühzeitig erkennen.

Bond scheint zu begreifen, dass sie seine Bilder versteht, und sucht sie gezielt, wenn Gefahr droht.

Ihre gemeinsame Vergangenheit ist indirekt miteinander verknüpft:

Die Forscher, die in ihren jeweiligen Rückblenden erscheinen, sehen gleich aus und tragen ähnliche Labormäntel.

Auch ihre Versuchspersonennummern 007 (Anya) und 008 (Bond) liegen direkt nacheinander.

Anya ist es, die Bond nach seiner Befreiung aus Terroristenhand unbedingt als Haustier behalten will.

So wird er offiziell zum Familienmitglied der Forgers.

Eden-Akademie

Damian Desmond

Damian ist Anyas Klassenkamerad in Klasse 1–3 und der zweitgeborene Sohn des einflussreichen Parteiführers Donovan Desmond.

Nach außen ist er verwöhnt, stolz und arrogant, im Inneren jedoch ein Junge, der um Anerkennung seines distanzierten Vaters ringt.

Beim ersten Aufeinandertreffen eskaliert ein Streit und Anya schlägt ihn mitten ins Gesicht.

Seither nennt sie ihn meist „Zweitgeborener“ oder ähnliche Spitznamen und hält ihn für einen nervigen, eingebildeten Kerl.

Damian selbst ist von ihrer Reaktion, ihrer Tränen und ihrer Persönlichkeit wider Willen fasziniert und entwickelt in der Folge Verliebtheit, die er sich nicht eingestehen will.

Anya nimmt diese Gefühle nur diffus als „gruseliges Kribbeln“ wahr und versteht nicht, dass es romantische Zuneigung ist.

Für Loids Mission versucht Anya, sich mit Damian anzufreunden, um über ihn an dessen Vater heranzukommen.

Ihre telepathischen Eingriffe und ihre spontane Art führen jedoch immer wieder zu Missverständnissen, Peinlichkeiten oder Streits – was ihre Beziehung zu einer Art „kindlicher Feindschaft mit Untertönen“ macht.

In Extremsituationen wie der Busentführung hält sie zu ihm, beruhigt ihn und riskiert mit ihm gemeinsam ihr Leben.

Dadurch entsteht eine tiefe, wenn auch unausgesprochene Verbundenheit, die sich eher als Schicksalsgemeinschaft denn als reine Freundschaft zeigt.

Becky Blackbell

Becky ist Anyas beste Freundin an der Eden-Akademie und Tochter des einflussreichen Industrie-Magnaten der Blackbell-Firma.

Anfangs sieht Becky auf Anya herab und hält sie für ein kindisches Mädchen, das sie höchsten „betreuen“ müsse.

Nach Anyas Schlag gegen Damian wechselt Beckys Haltung schlagartig und sie wird zu ihrer ersten richtigen Freundin.

Sie ist frühreif, romantikfixiert und verliebt sich heftig in Loid, als sie ein Familienfoto sieht.

Becky versucht, Anya mit aller Kraft in Liebesfragen zu coachen, vor allem in Bezug auf Damian.

Anya versteht die meisten Ratschläge nicht wirklich und setzt sie auf ihre eigenwillige Art um, was zu absurden Situationen führt.

Gleichzeitig fungiert Becky als moralischer und emotionaler Puffer:

Sie bremst Anyas Übermut, tröstet sie bei Misserfolgen und gibt ihr – manchmal unfreiwillig – eine Perspektive auf ein „normales Mädchenleben“.

Henry Henderson

Henry Henderson ist Anyas Klassenlehrer und zuständig für ihr Wohnheim.

Er ist bekannt für seinen strengen Ehrbegriff und beurteilt alles nach „Eleganz“.

Schon beim Aufnahmeverfahren der Eden-Akademie fällt ihm die Forger-Familie auf, und er entwickelt eine gewisse Achtung vor Loids Bemühungen als Vater.

Anya steht unter seiner besonderen Beobachtung: Einerseits missbilligt er ihre Ungezogenheiten, andererseits schützt er sie vor überzogenen Strafen.

So reduziert er etwa die Blitze für ihren Schlag gegen Damian, weil er ihren Beweggrund – Schutz von Becky – als nachvollziehbar und „auf seine Weise elegant“ ansieht.

Nach ihrer Rolle im Busentführungsfall betrachtet er sie als mutig, wenn auch furchtbar unorthodox, und ihr Ruf in seiner Klasse ändert sich deutlich.

Weitere wichtige Personen

Franky Franklin

Franky Franklin ist ein Informationshändler in Ostania, der mit Loid zusammenarbeitet.

Anya nennt ihn „Wuschelkopf“ und behandelt ihn eher wie einen leicht chaotischen großen Bruder.

Er hilft Loid mehrfach bei der Recherche zu Anyas Vergangenheit und bei erzieherischen Maßnahmen.

Gleichzeitig ist er ein häufiger Babysitter und Spielkamerad für Anya, ob er will oder nicht.

Franky erkennt die Tragik hinter Anyas Wunsch nach einer „echten Familie“ besonders klar, weil er um die Künstlichkeit der Forger-Konstellation weiß.

Wenn Anya offen Freude über Familienmomente zeigt, reagiert er oft mit gemischten Gefühlen aus Rührung und Wehmut.

Yuri Briar

Yuri Briar ist Yors jüngerer Bruder, damit Anyas Onkel.

Er arbeitet offiziell im Außenministerium, in Wahrheit bei der gefürchteten Staatssicherheit.

Er ist extrem schwesterfixiert und betrachtet Loid mit Misstrauen.

Anya ist für ihn zunächst nur „das Kind von Loid“, doch als er sieht, wie sehr Yor sie liebt, beginnt er, sich ernsthaft um ihr Wohlergehen zu kümmern.

Auf Yors Wunsch hin gibt er Anya Nachhilfe, wenn auch widerwillig.

Seine übertriebene Verehrung für Yor ist Anya telepathisch so präsent, dass sie sich innerlich „überfressen“ fühlt und sein Gefühlsüberschuss sie regelrecht ermüdet.

Im Busentführungsfall, als Yuri erfährt, dass Anya unter den Geiseln ist, setzt er alles daran, sie zu retten.

Nicht weil er Loids Kind mag, sondern weil ihr Tod Yor untröstlich machen würde – trotzdem zeigt sich hier eine echte, wenn auch indirekte Sorge um seine Nichte.

Fiona Frost

Fiona Frost ist Loids Kollegin im Geheimdienst und tritt nach außen als Klinikmitarbeiterin in Loids Krankenhaus auf.

Sie ist in Loid verliebt und sieht Anya als zu milde erzogenes Kind, das man zu einer „Stern-Maschine“ drillen müsste.

Anya kann Fionas innere Monologe lesen und ist schockiert von der Intensität ihres Ehrgeizes und ihrer Gefühle für Loid.

Die Vorstellung, mit einer hyperstrengen, emotionsarmen „Trainingsmutter“ zu leben, erfüllt Anya mit Abneigung, sodass sie Fiona mit Misstrauen begegnet.

Fiona plant im Geheimen, Anya zu übernehmen und mit einem gnadenlosen Lehrplan auf perfekte Noten zu trimmen.

Anya ergreift – bewusst oder unbewusst – immer wieder Partei für Yor und macht Fiona damit zur Rivalin im Hintergrund.

Anya vergibt gerne kreative Spitznamen und benutzt selten ganz normale Anreden.

Ihre eigene Sprache ist ein wichtiges Element ihres Charmes.

Beispiele für ihre Bezeichnungen:

Loid Forger: „Papa“

Yor Forger: „Mama“

Bond Forger: „Hund“, später „Bond“

Damian Desmond: „Zweitgeborener“, „kleiner Kerl“ usw.

Becky Blackbell: einfach „Becky“

Henry Henderson: zuerst „der Mann mit der halben Brille“, später „Lehrer“

Franky Franklin: „Wuschelkopf“

Yuri Briar: „Onkel“

Sylvia Sherwood: „wichtige Person“

Sie selbst wird von anderen meist schlicht „Anya“ oder „Anya Forger“ genannt.

Einige Mitschüler fügen scherzhafte oder respektvolle Zusätze hinzu, etwa „Anya-sama“ oder „Anya-chan“ in der Originalfassung, was im Deutschen sinngemäß als gesteigerte Höflichkeit aufgefasst werden kann.

Die Figur Anya Forger basiert auf früheren Entwürfen des Autors Tatsuya Endo.

Zum einen auf der Heldin Arshe aus dem One-Shot „Purgatory Arshe“, dessen Design direkt in Anyas Aussehen eingeflossen ist.

Zum anderen ist sie inspiriert von Misha aus „Stone in the Snow, Star in the Iron“, einem weiteren One-Shot-Endo-Werk.

Von Misha erbt Anya vor allem den Hang zu Grimassen, unvorhersehbaren Aktionen und die Rolle als „Zündfunke“ für die Handlung.

In frühen Skizzen sollte Anya die gleichen Augen wie Misha bekommen, wurde aber auf Rat des Herausgebers angepasst, um mehr Ausdrucksmöglichkeiten zu haben.

Dadurch ist ihre Mimik heute eines der markantesten visuellen Merkmale der Serie.

Ihre „Gesichter“ – vom selbstzufriedenen Grinsen über total schockierte oder todernste Blicke – sind zu einem popkulturellen Markenzeichen von Spy × Family geworden.

Sie wird regelmäßig in Memes, Fanart und sogar in realen Aktionen zitiert, etwa als Kostüm bei Polizeitrainings oder in Werbekampagnen.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:05)

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