Sahad ist ein von Professor Abullah geschaffener humanoider Roboter, der sich durch sein tiefes Interesse an Botanik sowie seine inneren Konflikte auszeichnet. Ursprünglich strebte er danach, sein von Wüste geprägtes Heimatland zu begrünen, wobei ihn besondere Zuneigung zu seinen Pflanzen – insbesondere zur Tulpe „Pluto“ – auszeichnete. Während sein sanftmütiges, ernsthaftes Wesen ihn im Studium beliebt machte, wurde Sahad später durch einen militärisch umgebauten Roboterkörper und eine künstlich programmierte Wut in einen tragischen Teilnehmer eines grausamen Krieges verwandelt. Letztendlich kämpfte er mit sich selbst sowie gegen andere Roboter und opferte sich zum Wohle der Erde.
Sahad besitzt das Aussehen eines jungen Mannes aus dem Nahen Osten. Er wurde von Professor Abullah in menschlicher Gestalt konstruiert.
Sahad ist von Natur aus sanftmütig und ernsthaft. Er ist äußerst engagiert, liebt die Pflanzenpflege und gibt seinen Tulpen sogar Namen. Besonders „Pluto“ liegt ihm am Herzen.
Nach seiner Umwandlung wird seine Persönlichkeit jedoch durch ein von Professor Abullah programmiertes, grausames und von Wut getriebenes Wesen überschattet. Gelegentlich bricht seine ursprüngliche Persönlichkeit wieder durch, zeigt sich etwa beim Zeichnen von Blumen oder beim Umgang mit Pflanzen.
Er hat Angst vor dem „Bora“, einer riesigen Schattenerscheinung in der Wüste.
Sahad träumt davon, die Wüsten seiner Heimat in grüne Landschaften zu verwandeln. Er entscheidet sich, Pflanzenkunde zu studieren und reist zu diesem Zwecke an die Universität Amsterdam, wo er sich auf Pflanzen spezialisiert, die unter extremen Bedingungen gedeihen.
Er arbeitet im persischen Königreich, in einem Forschungs- und Versuchsgarten in Zaandam, Niederlande. Dort widmet er sich der Blumenforschung.
Als im Zuge eines Konflikts in Zentralasien der Krieg ausbricht, kehrt Sahad auf die Nachricht vom Tod seines Vaters nach Hause zurück. Er empfindet tiefe Unsicherheit, ob er selbst wie „Pluto“ enden wird.
Nachdem Sahad von Professor Abullah umgebaut wurde, besitzt er eine Reihe außergewöhnlicher Fähigkeiten.
Er erhält einen militärisch modifizierten Körper, dessen Steuerungssystem es ihm ermöglicht, sich in andere Roboter „einzuloggen“ und diese zu übernehmen. Außerdem kann er das Wetter kontrollieren. Trotz dieser militärischen Umrüstung blitzen vereinzelt seine botanischen Talente auf, da er Pflanzen Leben einzuhauchen vermag.
- Professor Abullah: Schöpfer und Programmierer sowohl seiner ursprünglichen als auch seiner modifizierten Natur.
- „Pluto“: Eine von Sahads geliebten Tulpen, der er einen besonderen Namen gab.
- Atom: Kontrahent und letztlich jemand, der ihm Vergebung schenkt.
- Epsilon: Ein weiterer mächtiger Roboter, mit dem er einen tragischen Zweikampf austrägt.
- Uran: Sahad bittet letztlich Atom, Grüße an Uran auszurichten.
Sahad hatte die Angewohnheit, seinen Tulpen Namen zu geben und beschäftigte sich leidenschaftlich mit deren Pflege – ein sehr menschlicher Zug für einen Roboter.
Traum und Studium
Sahad erschien erstmals als junges Talent aus dem Nahen Osten, beseelt vom Wunsch, sein wüstenreiches Herkunftsland zu begrünen. Er studierte Botanik an der Universität Amsterdam, um gezielt Kenntnisse über widerstandsfähige Pflanzen zu erwerben. Im persischen Versuchsgarten in Zaandam betrieb er Forschung und liebte es, seinen Tulpen Namen zu geben.
Heimkehr in das Vaterland
Mit Ausbruch des Zentralasien-Konflikts und der Nachricht vom Tod seines Vaters kehrte Sahad in seine Heimat zurück. Dabei trug er eine nagende Angst in sich, wie seine geliebte Pflanze „Pluto“ zu enden.
Neue Programmierung und militärischer Umbau
Während die Lage im Persischen Reich eskalierte, wurde Sahad von Professor Abullah einbestellt und bekam einen militärisch umgebauten Roboterkörper. Dieses neue System ermöglichte ihm unter anderem, andere Roboter via Fernsteuerung zu übernehmen sowie das Wetter zu kontrollieren. Sahads Persönlichkeit wurde von einer programmierten Wut und grausamen Impulsen überschattet, obwohl seine ursprüngliche Seele mitunter durchschimmerte.
Er zeigte große Angst vor „Bora“, dem gewaltigen Schatten in der Wüste, und legte auf Professor Abullahs Befehl hin sogar Hand an andere Roboter.
Kämpfe gegen Epsilon und Atom — Innere Zerrissenheit
Im Kampf gegen Epsilon wurde Sahads Sein von seinem inneren Konflikt und Hass zerrissen, wodurch er Epsilon zerstörte. Später, im Eden Nationalpark, trat er gegen Atom an. Dieser zeigte Mitgefühl und gewährte ihm Vergebung. Sahad gewann schließlich die Kontrolle über seinen Hass zurück und beschloss, sich zum Wohle der Erde zu opfern.
Mit letzter Kraft griff er den Untergrund an und rettete die Erde, indem er die ausbrechende Magma im Vulkankrater fror. Vor seinem Tod bat er Atom, Uran seine Grüße auszurichten.
Aufgrund der grausamen Kontrolle und der Misshandlung durch Professor Abullah war Sahad gezwungen, gegen seinen Willen Morde an Robotern zu begehen.
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