Mito

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Mito
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Alter: 15-19
Geschlecht: Weiblich
Englischer Name: Mito
Japanischer Name: ミト / 兎沢 深澄(とざわ みすみ)
Chinesischer Name: 米特/兔澤深澄
Koreanischer Name: 미토 / 토자와 미스미
Romanisierter Name: Tozawa Misumi
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Inori Minase
Inori Minase
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Sword Art Online
Sword Art Online
Veröffentlichungsdatum: 8. Juli 2012
Sword Art Online the Movie -Progressive- Aria of a Starless Night
Sword Art Online the Movie -Progressive- Aria of a Starless Night
Veröffentlichungsdatum: 30. Oktober 2021
Sword Art Online the Movie -Progressive- Scherzo of Deep Night
Sword Art Online the Movie -Progressive- Scherzo of Deep Night
Veröffentlichungsdatum: 22. Oktober 2022

Charaktereinstellung

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Mito ist eine Figur aus dem Franchise Sword Art Online und tritt vor allem in den Filmen „Sword Art Online the Movie -Progressive- Aria of a Starless Night“ und „Sword Art Online the Movie -Progressive- Scherzo of Deep Night“ auf, wo sie als ehemalige Betatesterin und enge Schulfreundin von Asuna Yuuki eine zentrale Rolle spielt.

Sie war ursprünglich ein Anime-Originalcharakter, wurde aber später als wichtige Nebenfigur in die Romanreihe integriert und ist dort vor allem unter ihrem Handwerksnamen „Ashley (zweite Generation)“ bekannt.

Mito ist der Avatar von Misumi Tozawa, einer hochbegabten Schülerin und Heavy-Gamerin, die Asuna Yuuki zur Teilnahme an Sword Art Online überredet.

In der virtuellen Welt ist sie zunächst eine frontlinientaugliche Kämpferin mit Sense und Wurfwaffen, später eine herausragende Rüstungs- und Schneidereihandwerkerin, die unter anderem Kiritos schwarzen Mantel und Asunas ikonische Ausrüstung fertigt.

Sie ist konzeptionell bewusst als „weibliche Version von Kazuto Kirigaya“ angelegt: ein extrem talentierter, aber emotional verletzlicher Gamer, der Schuldgefühle mit Rückzug und Arbeit kompensiert.

Ihr Charakter entwickelt sich von einer scheinbar perfekten, souveränen Spielerin zu jemandem, der seine Schwächen anerkennt und seinen Platz als Unterstützerin im Hintergrund findet.

Mitos realer Name lautet Misumi Tozawa.

Sie besucht die Mittelstufe der privaten Elterna-Mädchenakademie und ist dort Klassenkameradin sowie einzige echte Freundin von Asuna Yuuki.

Misumi ist in der Schule eine klassische Überfliegerin: Beste Noten, sportlich, diszipliniert – und gleichzeitig eine heimliche Hardcore-Gamerin.

Sie geht so weit, sich zu verkleiden, um weiterhin unauffällig Spielhallen besuchen zu können.

In Sword Art Online loggt sie sich zum offiziellen Start des Spiels als ehemalige Betatesterin ein.

Dort nimmt sie den Namen Mito an und spielt zunächst eine agile Kämpferin mit einer großen Sense und Wurfklingen, bevor sie später auf eine Rolle als Rüstungshandwerkerin umsteigt.

Im Romankanon erscheint Mito erstmals explizit in der Unital-Ring-Phase, ist dort aber primär unter dem Handwerksnamen Ashley (zweite Generation) bekannt.

Sie ist eine hochangesehene Schneiderin und Rüstungsproduzentin, deren Werke in der gesamten Spielerschaft hohes Ansehen genießen.

Schon bevor sie persönlich auftritt, wurde im Material Edition-Bonus andeutet, dass „Ashley“ ein Titel ist, der weitergegeben wird.

In Band 28 wird bestätigt, dass Misumi die zweite Trägerin dieses Namens ist und bereits in den frühen Ebenen von Aincrad einen Großteil der nicht-metallischen Ausrüstung von Kirito und Asuna gefertigt hat.

Nach der Befreiung aus Sword Art Online überlebt sie, gerät aber in der realen Welt in ein toxisches familiäres Umfeld:

Ihre Eltern geben „schlechten Freunden“ die Schuld daran, dass sie in das Todesspiel hineingeraten ist, und lösen praktisch all ihre Online-Verbindungen und Accounts auf.

Zusätzlich zur familiären Kontrolle kommt ihre eigene Scham hinzu, Asuna in SAO in Gefahr gebracht zu haben.

Aus Schuldgefühlen vermeidet Misumi aktiv jeden Kontakt, was dazu führt, dass sie – ähnlich wie Argo – für Asuna über Jahre hinweg „verschollen“ bleibt.

Erst im Unital-Ring-Band (Band 28) gelingt durch Argo eine erneute Annäherung.

Misumi trifft sich in einem Café in der Nähe der Elterna-Mädchenakademie mit Asuna, und es wird deutlich, dass sie immer noch mit ihrer damaligen Feigheit ringt.

In den Progressive-Filmen ist Mito eine zentrale Figur der frühen Aincrad-Handlung aus Asunas Perspektive.

Sie weist hier einige Unterschiede zur Romanversion auf, insbesondere was das konkrete Trauma auf Ebene 1 angeht.

Grundkonzept im Film

Mito ist wie Kazuto Kirigaya ehemalige Betatesterin von Sword Art Online.

Mit ihrer Spielerfahrung und ihrem Wissen nimmt sie sich vor, Asuna, die von der ganzen Situation überfordert ist, zu führen und zu schützen.

Sie nimmt an den Bosskämpfen der 1. und 5. Ebene teil.

Im Film treffen sich Mito und Asuna direkt nach dem Login in die Startstadt, noch bevor Kayaba die Regeln des Todesspiels offenlegt.

Das große filmische Schlüsselerlebnis ist ihr Versagen, Asuna in einer kritischen Situation beizustehen:

In einem Kampf gegen eine Gruppe Pflanzenmonster mit gefährlichen „Frucht“-Varianten geraten beide in eine Kettenreaktion von Pechfällen, die sie überfordert.

Eine seltene Monster-Variante mit potenzieller Beute lenkt Mito kurzzeitig weg, während Asuna einen normalen Gegner angreift.

Durch einen unglücklichen Spawn direkt hinter diesem Gegner zerstört Asunas Skill die gefährliche Frucht, ruft massenhaft Verstärkungen und erschafft ein Szenario, in dem beide umzingelt werden.

Eine weitere Verkettung von Pech – ein Erdrutsch, der beide trennt, sowie der Auftritt eines Feldbosses – führt dazu, dass Asuna trotz heftigen Gegenwehrs kurz vor dem Tod steht.

In diesem Moment bricht Mito innerlich zusammen: Aus Angst, den Tod ihrer Freundin mit ansehen zu müssen, verlässt sie die Gruppe und flieht.

Sie versucht später, Asuna per Nachricht zu kontaktieren, scheitert aber daran, weil sie den Systemmechanismus – dass verstorbene Freunde automatisch aus der Freundesliste verschwinden – nicht sicher kennt.

Die Möglichkeit, dass eine zurückkommende Fehlermeldung Asunas Tod bestätigen könnte, lähmt sie so stark, dass sie nicht einmal diese letzte Gewissheit suchen kann.

Nachwirkungen des „Verrats“ (Zwischenzeit)

In der Bonusnovelle „Memorable Song“ wird die Zeit zwischen ihrem Weglaufen und dem ersten Bosskampf detailliert beleuchtet.

Mito ist überzeugt, Asuna den Tod überlassen zu haben, und wird von Schuldgefühlen aufgefressen.

Sie will zu dem Unglücksort zurückkehren, um dort zu sterben, ist aber gleichzeitig zu verängstigt, den Tod bewusst zu wählen.

Stattdessen sucht sie immer wieder lebensgefährliche Kämpfe mit Monstern, eine Art halbherziger Selbstmord durch Dauergefechte.

In dieser Phase trifft sie auf zwei später sehr bekannte Figuren der Aincrad-Szene (in der Bonusgeschichte explizit genannt), die sie buchstäblich davon abhalten, sich zu Tode zu schuften.

Sie zeigen ihr, dass ihr Tod Asunas vermeintliche Opferbereitschaft nur entwerten würde – was sie dazu bringt, sich vorzunehmen, wenigstens „an der Front“ zu sterben, während sie anderen hilft.

Als die beiden kurz darauf Opfer eines Monster-Player-Kills werden, versucht Mito, sie mit ihrem eigenen Leben zu schützen, wird aber stattdessen von ihnen gerettet und scharf kritisiert.

Zusätzlich entdeckt sie in dieser Zeit ein Lieblingsgetränk, den violetten Cocktail „Violet Fizz“, den sie als Abendritual fast exzessiv konsumiert – ein kleines Zeichen dafür, wie sie zwischen Selbsthass und Alltagsflucht pendelt.

Eine Begegnung mit Klein – der zur selben Zeit öffentlich für Betatester Partei ergreift – bestärkt sie schließlich darin, am ersten Bosskampf teilzunehmen.

Sie geht jedoch mit dem Plan hinein, eher als „Verbrauchsmaterial“ für den Erfolg der anderen zu fungieren.

Wiedersehen und Versöhnung mit Asuna

Im ersten Bosskampf der 1. Ebene („Ilfang der Koboldlord“) kommt es schließlich zur dramatischen Wiederbegegnung.

Als Ilfang seine Katana-Skills einsetzt und die vorderen Reihen mit Flächenangriffen lähmt, ist Mito die einzige, die diesen Skill aus der Betaphase kennt und rechtzeitig blockt.

Sie gerät dadurch ins Zentrum der Aggro und wird von Gegnern zusammengestaucht, kurz davor, selbst zu fallen.

In diesem Moment stürzt sich Asuna – die Mito bis dahin nicht gesehen hatte – ohne Rücksicht auf die eigene Sicherheit in die Bresche und rettet sie.

Mito erkennt, dass Asuna nicht nur lebt, sondern ihr ausgerechnet in der Situation zur Hilfe eilt, in der sie selbst einst weggelaufen ist.

Sprachlos vor Scham und Erleichterung kann sie kaum reagieren, doch Asuna setzt mit einem simplen Klingenstoß im Vorbeigehen ein wortloses Zeichen der Vergebung.

Mito gibt ihr im Gegenzug ihre zuvor erbeutete seltene Waffe („Wind-Florett“) und teilt ihr Wissen über Ilfangs Katana-Skills.

Gemeinsam mit Kazuto Kirigaya gelingt es den dreien, das Blatt zu wenden und den Boss zu besiegen.

Am Ende des Kampfes jedoch trennen sich ihre Wege.

Asuna entscheidet sich, mit Kirito als Partner weiterzuziehen, während Mito, noch immer unsicher über ihren Platz, sich zurückzieht.

Entwicklung in „Scherzo of Deep Night“

Bis zur fünften Ebene hat sich Mito aus der aktiven Front zurückgezogen und ist zur Rüstungsproduzentin geworden.

Sie sammelt alleine Materialien und fertigt hochwertige Schutzausrüstung, unterstützt also indirekt die Frontkämpfer.

Asuna beauftragt Argo, Mito zu suchen, da sie den Kontakt verloren hat.

Kurz vor dem fünften Bosskampf wird Mito gefunden, weigert sich aber aus Schuldgefühlen, sich der Front wieder anzuschließen.

Asuna fordert sie daraufhin zu einem Duell heraus, um die Entscheidung erzwingen zu lassen.

Trotz Asunas enormer Entwicklung durch ihre Zeit mit Kirito schafft Mito es, das Duell knapp zu gewinnen – ein Hinweis darauf, wie stark sie als Spielerin geblieben ist.

Überzeugt ist sie dadurch trotzdem nicht.

Erst als sie im Hintergrund die Vorbereitungen der Front verfolgt und Kirito sie direkt anspricht, beginnt ihre alte Leidenschaft für das gemeinsame Kämpfen wieder aufzubrechen.

Am Ende erscheint Mito im letzten Moment im Bossraum der fünften Ebene, um eine in Gefahr geratene Asuna zu befreien.

Mit ihrem komplexen Ketten-Sensensystem und ihrer Erfahrung tragen sie und Asuna gemeinsam entscheidend zum Sieg beim Bosskampf bei.

Als Entschuldigung dafür, dass sie während des Duells versehentlich Asunas Anhänger zerstört hatte, überreicht sie ihr danach einen selbstgefertigten Anhänger mit starker Giftresistenz.

Dieses Schmuckstück erweist sich später als lebensrettend und symbolisiert Mitos neuen Platz: nicht mehr an Asunas Seite auf der Frontlinie, aber als verlässliche Unterstützerin, die „immer kommt, wenn sie gebraucht wird“.

Die Filmversion von Mito und die spätere Romanversion unterscheiden sich in einigen für die Figur grundlegenden Punkten.

Wichtige Unterschiede:

Im Film erlebt Mito den extremen Bruch, Asuna aktiv im Stich zu lassen und zu glauben, deren Tod verursacht zu haben.

Im Romankanon (wie in Band 28 dargestellt) hat sie Asuna in SAO nie in dieser Form „im Stich gelassen“.

Im Roman war von der Webversion an geplant, dass „Ashley“ Asunas reale Freundin ist, doch diese Idee ließ sich lange nicht integrieren.

Erst als für den Film eine neue Figur geschaffen werden sollte, die Asuna in SAO einführt, recycelte der Autor diese Idee und definierte Mito als Adaption dieser niemals vorher verwendeten Ashley-Konzeption.

Beim Übergang in den Hauptkanon wurden bestimmte Filmhandlungen nicht übernommen, insbesondere der genaue Ablauf des „Verrats“ auf Ebene 1.

Die emotionalen Kernelemente – Schuldgefühle, Rückzug, Handwerkerrolle und spätes Wiedersehen – blieben jedoch in beiden Versionen stark erhalten.

Auch die Zeitpunkte unterscheiden sich:

Der Roman setzt das Wiedersehen mit Asuna erst im Unital-Ring-Abschnitt an, deutlich nach den Aincrad-Ereignissen.

Der Film dagegen erzählt Versöhnung und Lösungsversuch bereits im Verlauf der ersten fünf Ebenen.

Mito ist visuell als „violette Heldin“ gestaltet – ein wiederkehrendes Motiv bei wichtigen Originalfiguren aus den SAO-Spielen.

Sie trägt in ihren meisten Auftritten:

Haare: hellviolette, zu einem hohen Pferdeschwanz gebundene Haare.

Augen: rot.

Kleidung: überwiegend in dunklen Purpur- und Violetttönen gehaltene Outfits.

In ihrer ersten Filmversion auf Ebene 1 trägt sie:

eine weiße Haarspange in X-Form, die ihre rechte Ponysträhne fixiert

einen weißen Mantel über ihrer Kleidung

hohe Stiefel mit „absoluter Zone“ über knappen Shorts oder einem kurzen Hosenrock

leichte Metallpanzerung an Brust und Unterarmen

Ihr Outfit ist in der Story erklärtermaßen nicht gerade defensiv optimiert.

Als Betatesterin hat sie fast ihr gesamtes Geld in Waffen gesteckt und bei der Rüstung vor allem auf Design statt auf Werte geachtet.

Später, im fünften Stockwerk („Scherzo of Deep Night“), erhält sie zwei neue Outfits mit stärkerem „Ninja- und Assassinen“-Einschlag:

Leichte, dunkle Kleidung, Masken- und Tuch-Elemente und insgesamt ein heimlicheres, agileres Erscheinungsbild.

In den Romanillustrationen wird Misumi Tozawa auch in der realen Welt oft mit violetten Haaren dargestellt, um die visuelle Verbindung zu ihrem Avatar zu betonen.

Ursprünglich – in den frühen Filmkonzepten – hatte ihr Realwelt-Design jedoch normales schwarzes Haar, das auch kurz im Death-Game-Startmoment sichtbar ist, bevor das äußere Erscheinungsbild an die Realität angepasst wird.

Mito ist nach außen hin extrem souverän, zielgerichtet und kompetent.

Sie wirkt wie der perfekte Guide: erfahrene Betatesterin, analytische Denkerin und eine, die in kritischen Situationen innerhalb von Sekunden Entscheidungen trifft.

Darunter liegt jedoch eine starke Angst vor emotionalem Verlust.

Das Trauma, Asunas vermeintlichen Tod verursacht zu haben, trifft sie mit voller Härte und bricht ihre Fassade praktisch über Nacht.

Typisch für ihre „Kirito-Parallelität“ ist, dass sie mit Schuld und Angst nicht durch Öffnung, sondern durch Rückzug und Überkompensation umgeht:

Sie arbeitet sich an Monstern ab, flüchtet sich in Produktionsberufe, meidet direkte Konfrontationen und redet ihre eigenen Leistungen klein.

Sie hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt:

Schon in der realen Welt nimmt sie Asuna quasi an der Hand – erst zu SAO, später in den ersten Stunden des Spiels – und übernimmt die Rolle der „großen Schwester“, obwohl sie dasselbe Alter hat.

Ein sympathischer, wenn auch etwas chaotischer Charakterzug ist ihre „schlechte Fußdisziplin“.

Mito blockiert Gegner, kickt Truhen, setzt Fußfeger ein und nutzt tatsächlich auch im Kampf immer wieder ihre Beine für spontane Aktionen.

Sie bleibt trotz aller Brüche innerlich eine Gamerin:

Wenn sie Kirito später trifft und seine abwegig präzise Kenntnis aller Pfade und Mechaniken sieht, gibt sie grinsend zu, dass sie als Spielerin verloren hat – und akzeptiert damit ironisch, dass sie „nur“ die zweitbeste Betatesterin war.

Waffen und Kampfskills

Zu Beginn ist Mito in SAO eine Frontkämpferin mit Fokus auf:

Große Sense als Hauptwaffe

Wurfklingen als Sekundärwaffe, über den Skill „Wurfwaffen“ (Throwing)

Die Sense ist in-universe eine selten genutzte Waffengattung mit großem Flächenschaden und starken Debuffs, aber anspruchsvollem Handling.

Wir kennen aus Bonusmaterial einige ihrer Sensen-Sword-Skills, etwa:

Mower (Mäher): Basis-Angriffstechnik, ein breiter, horizontale Hieb.

Feller (Fäller): eine ähnliche, tiefer geführte Horizontaltechnik mit Flächenschaden.

Sie neigt dazu, ihre Sense ständig rotieren zu lassen – oft ohne, dass klar ist, ob sie damit einen Skill vorbereitet oder ob es einfach ein nervöser Tick ist.

Dasselbe gilt für ihre Wurfklingen, die sie gerne spielerisch durch die Finger laufen lässt.

Im späteren Film „Scherzo of Deep Night“ trägt sie eine komplexe Kettensense, die sich ausklappen und transformieren lässt:

Die Waffe kann:

die Klinge teleskopartig verlängern

eine auf der Rückseite versteckte, unnatürlich lange Gewichtskette ausfahren

zwischen Kettensense- und klassischer Sensenform wechseln

Bei einem ihrer Angriffe leuchten Klinge und Kette violett, was auf eine spezielle Skillaktivierung hindeutet.

Diese Waffe verleiht ihr einen extrem unberechenbaren Angriffs- und Kontrollradius, aber auch einen hohen Anspruch an Präzision.

Ein wichtiger Detailmoment im Film:

Mito aktiviert eine Wurfwaffentechnik, obwohl sie die Klinge „verkehrt herum“ hält, was im Kanon bestätigt, dass SAOs Sword-Skills an die erkannte Bewegung gebunden sind, nicht an die exakte Griffhaltung.

Handwerkliche Fähigkeiten

Im Romankanon ist Mito vor allem als Schneiderin/Rüstungsproduzentin „Ashley (zweite Generation)“ bekannt.

Sie übernimmt den Namen von einer bereits etablierten „Kult-Schneiderin“, wodurch ihre Arbeit sofort Aufmerksamkeit bekommt.

Zu ihren bekanntesten Werken gehören:

Kiritos ikonischer schwarzer Mantel (in Aincrad)

Asunas weiße, ritterliche Kampfuniform

spezialisierte Accessoires wie der Anhänger mit hoher Giftresistenz, den sie Asuna auf Ebene 5 schenkt

Dieser Anhänger bietet bereits auf Ebene 5 Resistenz gegen Lähm- und Schaden-Gift der Stufe 5 – ein Wert, der zu diesem Zeitpunkt im Spielverlauf absurd hoch ist.

Kirito ist sichtlich beeindruckt von dieser frühen Spezialisierung, was Mitos Potential als Spitzencrafterin unterstreicht.

Sie steht archetypisch für die Spieler, die zwar nicht dauerhaft in der ersten Reihe kämpfen, aber ohne deren Ausrüstung und Support die Frontlinie überhaupt nicht existieren könnte.

In alternativen Szenarien, in denen die Frontkämpfer eigener Fiktionen nicht mehr in den unteren Ebenen auftauchen, stellen sich Fans Mito häufig als unsichtbare Stütze der unteren Ebenen vor.

Asuna Yuuki

Asuna ist Misumis beste und praktisch einzige Freundin in der realen Welt an der Elterna-Mädchenakademie.

Sie ist es, die Asuna überhaupt erst auf SAO aufmerksam macht, sie neugierig macht und schließlich dazu bringt, sich einen NerveGear-Account von ihrem Bruder auszuleihen.

In Aincrad ist Mito zunächst Beschützerin und Lehrerin zugleich:

Sie führt Asuna durch die Benutzeroberfläche, erklärt Grundmechaniken und motiviert sie, sich in der neuen Umgebung zu behaupten, statt in Panik zu verfallen.

Der Bruch, als sie Asuna im Kampf zurücklässt, ist der traumatischste Moment ihres Lebens.

Er prägt ihre folgenden Entscheidungen – Rückzug, Produktion, Schuld – und macht die spätere Versöhnung umso wirkungsvoller.

In „Aria of a Starless Night“ und „Scherzo of Deep Night“ wird Mitos und Asunas Beziehung mit bewusstem „Yuri-Unterton“ inszeniert, ohne zur Romantik im klassischen Sinne zu werden.

Der Autor, offen bekennender Fan von Girls-Love-Geschichten, nutzt Mito, um Asunas eigene Entwicklung zu vertiefen, ohne die bestehende Beziehung zu Kirito zu ersetzen.

Im Romankanon wird ihre reale Wiedervereinigung durch Argo arrangiert.

Erst dort versucht Misumi, Asuna endlich ehrlich gegenüberzutreten – ohne die Schutzschicht von Avatarnamen und Rüstungsberufen.

Kazuto Kirigaya (Kirito)

Mito sieht Kirito in mehrfacher Hinsicht als „Rivalen“.

Auf Beta-Tester-Ebene ist er der Spieler, der ihren eigenen Anspruch auf „Nummer 1“ zunichtemacht: Sie wird zu „Aincrads zweitbeste Erkunderin“, auch wenn niemand diesen Rang offiziell vergibt.

In den Bonusgeschichten wird erklärt, dass Mito in der Betaphase einmal mit einem namenlosen Schwertkämpfer ein Quest erledigte – das war Kirito.

Sie wollten sich bei einem Wiedersehen einander vorstellen, doch beim finalen Betatag mit dem „Orochi Elite Guard“-Kampf kommt es nur noch zu einem buchstäblichen „Hand an die Tür“–Moment, ehe der Betatest endet.

Mito erkennt später, dass Kirito derjenige ist, der Asuna in der Situation rettet, in der sie selbst weglief.

Das erzeugt einen komplexen Mix aus Bewunderung, Eifersucht und Schuld.

Im Film sagt sie ihm geradeheraus: „Ich mag dich nicht.“

Diese Ablehnung ist aber eindeutig als Spielerstolz und verletzter Status gemeint – und ein bisschen als Stichelei, dass er ihr Asuna als Partnerin „weggenommen“ hat.

Trotzdem arbeitet sie in kritischen Momenten mit ihm zusammen, etwa in den Bosskämpfen der 1. und 5. Ebene.

Im Unital-Ring-Zeitraum ist sie schließlich als „Freundin Nummer zwei“ im erweiterten Freundeskreis verortet, wenn auch nicht so zentral wie Asuna.

Argo

Argo, die Informationshändlerin, wird später zur Vermittlerin zwischen Asuna und Mito in der realen Welt.

Sie organisiert das Wiedersehen in einem Café nahe der Elterna-Mädchenakademie.

In der Filmchronologie spielt Argo zusätzlich eine Rolle als Informationsquelle über Mito.

Asuna bittet sie explizit darum, Mitos Aufenthaltsort aufzuspüren, nachdem diese aus der Front verschwunden ist.

Beide teilen außerdem das Schicksal, dass sie nach SAO eine Zeit lang „verschwinden“, da ihre Eltern/Umstände ihnen den Online-Zugang massiv erschweren.

Argo bleibt trotzdem aktiv, Mito zieht sich zunächst komplett zurück.

Diavel

Diavel ist wie Mito ein ehemaliger Betatester und spielt im ersten Bosskampf der 1. Ebene eine Schlüsselrolle.

In einem Spielableger erfahren wir, dass Mito und Diavel zwischen Death-Game-Beginn und dem ersten Bosskampf über eine gewisse Zeit zusammen mit seiner Gruppe unterwegs sind.

Beide haben gemeinsam, dass sie trotz ihrer Stärke von Kirito als „Nummer 1“ überflügelt werden.

Diavel versucht, in der Front nicht nur als Kämpfer, sondern auch als Anführer und Hoffnungsträger zu glänzen – und bezahlt es mit seinem Leben.

Mito erkennt in seinem Tod sowohl seine Tragik als auch seine Größe.

In ihrem inneren Monolog zollt sie ihm Respekt und ist überzeugt, dass er „auf seine Weise Kirito übertroffen“ hat, indem er die Spieler vereinte und ihnen den Weg nach oben zeigte.

Kizmel und Yuuki

Bemerkenswert ist, dass Asunas engste Freunde oft violette Haare haben:

Kizmel, eine NPC-Dunkelelfe, und Yuuki, die legendäre Kämpferin aus späteren VR-Welten, sind beide ebenfalls violetthaarig.

Alle drei verbindet, dass sie Asuna stark prägen und sie auf die eine oder andere Weise wieder verlassen:

Kizmel als NPC, dessen Schicksal vom System vorherbestimmt ist, Yuuki durch ihre reale Krankheit, Mito durch ihren selbstverschuldeten Bruch.

Beim Publikum entsteht so das Motiv der „violetten Asuna-Freundinnen“, die jeweils eine bestimmte Phase von Asunas Entwicklung begleiten.

Mito ist diejenige, die Asunas frühen Umgang mit Angst, Vertrauen und Verrat in Aincrad spiegelt.

Eiji (Age)

Eiji ist ein anderer Film-Originalcharakter aus einem früheren SAO-Film.

Wie Mito erlebt er den Verlust eines geliebten Menschen in SAO, in seinem Fall tatsächlich bis zum Tod.

Bei ihm scheitert nicht der Wille, sondern der Körper:

Er leidet an einer Volltauch-Unverträglichkeit, die ihn im entscheidenden Moment physisch lähmt, während er innerlich weiterkämpfen will.

Auf Metaebene dient Eiji als düstere Spiegelung von Mito:

Während sie wegläuft, obwohl ihr Körper könnte, kann er nicht handeln, obwohl sein Geist will.

Klein

Klein ist für Mito kein enger Freund, aber ein moralisch wichtiger Begegnungspunkt.

Er verteidigt öffentlich Betatester gegen die wachsende Feindseligkeit anderer Spieler.

Diese Haltung hilft Mito, sich nicht vollständig als „verachtenswerte Verräterin“ zu sehen.

Seine Standhaftigkeit unterstützt ihren Entschluss, beim ersten Bosskampf trotz ihrer eigenen Schuldgefühle mitzumachen.

Mito taucht in mehreren SAO-Videospielen auf, allerdings oft mit technisch bedingten Anpassungen ihrer Waffen.

Alicization Lycoris

In „Alicization Lycoris“ ist sie zunächst über einen Charakterbaukasten verfügbar.

Da in dieser Spieleiteration die ursprünglich im System vorhandenen Sensen (alias „große Äxte“-Kategorie) entfernt wurden, wird ihre eigentliche Waffe nur visuell nachgeahmt.

Last Recollection

In „Last Recollection“ erscheint Mito wieder in einem Spiel, in dem Sensen als eigene Waffenkategorie spielbar sind.

Zusammen mit anderen Sensen-Nutzern wie Dorothy kann sie hier kämpferisch näher an ihrer Filmversion umgesetzt werden.

Unleash Blading (ehemals „Alicization Rising Steel“)

Hier ist Mito erstmals vollständig als spielbarer Charakter platziert.

Aus technischen Gründen verwendet sie im normalen Kampf ein Rapier, während ihre Sense für Spezialangriffe und Partner-Kombinationstechniken reserviert ist.

Ihre „Herztechnik“–Animationen greifen direkt Szenen aus den Filmen auf, etwa ihre Ketten-Sensen-Manöver.

Auch ihre Beziehung zu Asuna und Kirito wird über Partner-Boni reflektiert.

Integral Factor

In „Integral Factor“ erscheint Mito nicht als regulär spielbare Heldin, sondern über Skillkarten.

Sie kann den Spieler in Events als NPC unterstützen, ihr charakteristischer Spielstil wird aber mehr über ihre hinterlegten Fähigkeiten als über einen eigenen Avatar transportiert.

Mito wurde von Autor Reki Kawahara bewusst für die Progressive-Filme entworfen, um Asunas Einstieg in SAO stärker emotional zu unterfüttern.

Seine ursprüngliche Idee, Asuna mit einer realen Freundin zu verbinden, die als Handwerkerin agiert, existierte bereits in der Webphase, wurde aber nie umgesetzt.

Die endgültige Gestalt von Mito entstand in Zusammenarbeit mit Regisseurin Ayako Kawano und Charakterdesigner Kento Toya.

Das Team zielte auf eine Figur ab, die Kirito in Mentalität und Spielverständnis ähnelt, aber Asuna emotional viel näher steht.

Ihre Synchronsprecherin ist Inori Minase, die im japanischen Original sowohl Mito als auch deren „männlichen Beta-Avatar“ stimmlich verkörpert.

Für den betont seltsam wirkenden männlichen Avatar in der Betaphase stand allerdings zusätzlich Takashi Nagao Pate, was zu einer Art „Doppelperformance“ im Tonstudio führte.

Mitos Popularität im Fandom wuchs schnell – nicht zuletzt aufgrund ihrer markanten violetten Optik, ihres dramatischen Konflikts und der implizit queeren Spannung mit Asuna.

In Fanwerken tritt sie häufig als „verpasste Heldin“ oder „Alternative Third Wheel“ auf, die theoretisch eine völlig andere Dynamik in Asunas Geschichte hätte erzeugen können, wäre sie an ihrer Seite geblieben.

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(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:04)

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