Heath Lott ist ein junger und noch unerfahrener Ritter im Dienst von Einberg. Er ist als „Weißer Ritter“ anerkannt, steht aber sowohl unter dem Druck seiner Vorgesetzten als auch seines Rivalen Arnold Renk. Bei einem Einsatz gegen die Widerstandsgruppe „Sieben Sternenbund“ scheitert er kläglich an den raffinierten Plänen von Rozé und Ash. Nach seiner Niederlage und der öffentlichen Kritik durch Noland von Lüneberg fällt Heath in eine tiefe Verzweiflung, die schließlich in einem tragischen Ende mündet.
Heath Lott ist ein junger Mann mit auffällig violettem Haar.
Heath Lott ist ambitioniert, neigt jedoch – besonders in kritischen Situationen – zu Unsicherheit und Überforderung. Er hegt einen deutlichen Konkurrenzgeist gegenüber Arnold Renk und ist davon getrieben, seinen Wert unter Beweis zu stellen. Nach Niederlagen zeigt er ängstliche und verzweifelte Züge.
Heath Lott gehört als jüngstes Mitglied zu den Rittern von Einberg und wurde direkt zum „Weißen Ritter“ ernannt. Trotz seines jungen Alters übernimmt er verantwortungsvolle Aufgaben, ist jedoch an Erfahrung den anderen Rittern unterlegen.
Als Pilot setzt Heath das „Freyfnir“ ein – ein spezialisiertes Knightmare-Frame-Modell, das auf Schusswechsel ausgelegt ist. Es basiert auf demselben Grundmodell wie Arnolds „Valpnir“, unterscheidet sich aber durch Bewaffnung und Kampfweise.
Heath entwickelt eine Rivalität mit Arnold Renk, dem „Schwarzen Ritter“, und steht unter Beobachtung von Vorgesetzten wie Noland von Lüneberg. Im Einsatz trifft er auf die Widerstandsmitglieder Rozé und Ash, deren Pläne ihm zum Verhängnis werden.
Die Jagd auf den Sieben Sternenbund
Nach dem Tod von Arnold Renk bei Abashiri werden landesweite Säuberungen gegen den Widerstand durchgeführt. Heath erhält den Auftrag, gemeinsam mit seiner Einheit das Hauptquartier des Sieben Sternenbundes in Otaru anzugreifen.
Die Falle von Rozé und Ash
Vor Ort muss Heath erleben, wie Rozé und Ash ihm und seiner Einheit stets einen Schritt voraus sind. Die Widerstandskämpfer konnten bereits entkommen, bevor Heath ankommt. Darüber hinaus wird er in ein Lagerhaus gelockt, das mit Sprengsätzen versehen ist, was zu erheblichen Verlusten in seinen Reihen führt.
Rückkehr nach Einberg und öffentlicher Fall
Trotzdem gelingt es Heath, unversehrt zurückzukehren. Seine Niederlage jedoch beschämt nicht nur ihn, sondern wirft einen dunklen Schatten auf den Namen Einbergs. In seinem Bericht rechtfertigt er das Scheitern damit, dass die Gegner „unfaire Mittel“ angewendet hätten – eine Ausrede, die im Krieg keinerlei Gewicht besitzt.
Abgelehnt von Noland von Lüneberg
Noland von Lüneberg zeigt ihm offen seine Ablehnung: Heaths Fehlverhalten und Rechtfertigungsversuche führen zur sofortigen Entlassung. Innerhalb des von Gewalt und Tod geprägten Hokkaidos bedeutet dies de facto ein Todesurteil – er wird praktisch zum Sterben nach draußen geschickt.
Tragisches Ende
Von Verzweiflung und Angst überwältigt zieht sich Heath in sein Zimmer zurück. Dort nimmt er sich weinend und allein mit seiner Dienstwaffe das Leben.
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