Sadaharu ist ein riesiges, weißes, hundeähnliches Wesen mit außerirdischem Ursprung und dient als Maskottchen der Yorozuya in Gintama. Er ist männlich, misst 170 cm in der Höhe und wiegt stolze 300 kg. Geboren am 25. Februar, wurde er ursprünglich von Kagura aus einem Pappkarton gerettet und lebt seitdem als ihr treuer Begleiter bei der Yorozuya. Trotz seines niedlichen Aussehens ist er äußerst wild und liebt es, die Köpfe seiner Freunde zu beißen. Sadaharu verbraucht Unmengen an Hundefutter und sorgt oft für Chaos, aber zugleich beweist er immer wieder seine tiefe Zuneigung und Loyalität gegenüber seinen Freunden. Als Wächtergottheit eines „Drachenlochs“ steht er im Mittelpunkt dramatischer Ereignisse, opfert sich für seine Freunde und wird in einem Kristall eingeschlossen, bevor er im Finale zum Leben zurückkehrt, um mit seinen Freunden neue Abenteuer zu erleben.
Sadaharu ist ein riesiger, weißer Hund mit einer Sitzhöhe von 170 cm und einem Gewicht von 300 kg. Sein niedliches Äußeres täuscht über seine tatsächliche Größe hinweg – sein Körperbau ist massiv, was ihn oft in den Mittelpunkt von Aufregung und Missverständnissen rückt.
Hinter seinem niedlichen Erscheinungsbild verbirgt sich eine wilde und manchmal ungestüme Persönlichkeit. Sadaharu ist dafür bekannt, die Köpfe von Gintoki Sakata und Shinpachi Shimura zu beißen, was zu Running-Gags in der Serie führt. Er liebt es, bei Kagura zu sein und zeigt eine ausgeprägte Loyalität gegenüber seinen Besitzern. Gelegentlich verursacht er aufgrund seines großen Appetits auch finanzielle Probleme bei der Yorozuya, da er täglich sieben Packungen Hundefutter verzehrt.
Sadaharu stammt ursprünglich von einer anderen Welt und ist in Wahrheit ein „Komainu“, ein Wächtergott, der das „Drachenloch“, eine Verbindung zur Erdkraft, vor negativen Einflüssen schützen soll. Früher lebte er als Schutzgeist an einem Schrein in Edo, wurde dort aber wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten seiner damaligen Besitzer (Ane und Mone) bei der Yorozuya ausgesetzt.
Kagura gab Sadaharu seinen Namen – benannt nach einem Kaninchen, das sie früher besaß (Sadaharu Nummer Eins). Seitdem ist er festes Mitglied der Yorozuya.
Sadaharu besitzt unglaubliche physische Fähigkeiten: Er kann so schnell wie ein Auto laufen, Wände von Hochhäusern hochrennen und als Transportmittel für Gintoki Sakata, Kagura und Shinpachi Shimura dienen. Als Komainu kann er durch bestimmte Nahrung – wie „rote Früchte“ und „Ziegenblut“ (beziehungsweise Erdbeermilch) – seine wahren Kräfte entfesseln, wobei er gelegentlich außer Kontrolle gerät.
Yorozuya
Sadaharu ist besonders eng mit Kagura verbunden und fungiert als ihr Haustier und bester Freund. Er schätzt die gesamte Yorozuya tief, obwohl er oft Konflikte verursacht. Mit Gintoki Sakata verbindet ihn eine besonders amüsante Beziehung: Oberflächlich behandelt Gintoki ihn oft grob, insgeheim mag er ihn jedoch sehr. Shinpachi Shimura hebt ebenfalls Sadaharus Bedeutung hervor.
Andere Charaktere
Sadaharu wird von fast allen Hauptfiguren respektvoll „Sadaharu-kun“ genannt. Mit Elizabeth hat er eine laufende Rivalität, ist aber auch in der Lage, sich im Team mit ihr zu verbünden.
Sadaharu verursachte bereits als Maskottchen im Serienuniversum – etwa im Charakter-Beliebtheitsranking – witzige Szenen, zum Beispiel indem er Elizabeth verprügelte. Im Kollaborationsprojekt mit der Präfektur Saga wurde er sogar zum „Saga-Haru“-Maskottchen und erhielt für kurze Zeit eine lebensgroße Statue. Im Crossover mit Granblue Fantasy sorgte er im zweiten Teil für unerwartete Heldentaten.
„Lange nicht gesehen, Sadaharu. Bin gerade aus dem Gefängnis zurück.“
(aus der Anime-Folge 202)
Aufnahme bei der Yorozuya
Ursprünglich lebte Sadaharu als heiliger Komainu im Schrein von Edo, wurde aber von seinen einstigen Besitzerinnen wegen Geldproblemen ausgesetzt. Kagura findet ihn in einem Karton vor dem Yorozuya-Büro und nimmt ihn als Haustier auf. Fortan ist er immer an ihrer Seite.
Das Leben mit den Yorozuya
Obwohl Sadaharu die wirtschaftlichen Probleme der Yorozuya durch seinen enormen Appetit verschärft, wächst die Bindung zu seinen neuen Besitzern stetig. Anfangs begegnete er Gintoki Sakata und Shinpachi Shimura noch aggressiv, doch entwickelte sich schnell ein enges Band und Sadaharu wird als treues Transportmittel und Verbündeter in zahllosen Abenteuern eingesetzt.
Schutz des Drachenlochs
Als die Erde durch das tobende Altana-Netzwerk und den Plan von Utsuro bedroht wird, ruft Sadaharu seine früheren Besitzerinnen sowie andere Komainu/Brüder zu Hilfe. Im verzweifelten Versuch, die Drachenadern zu beruhigen, opfert Sadaharu große Teile seiner eigenen Lebenskraft. Nachdem Ane und Mone verletzt wurden, entscheidet sich Sadaharu, die Drachenadern von innen zu bändigen und opfert sich, um Zeit für seine Freunde zu gewinnen. Dadurch wird er schließlich in einen winzigen Altana-Kristall eingeschlossen und fällt in einen tiefen Schlaf.
Die Suche nach Rettung
Kagura sucht daraufhin im ganzen Universum nach einem Weg, Sadaharu zurückzuholen, findet aber keine Lösung und kehrt als Kind mit seinem Kristall nach Edo zurück.
Das große Finale und Sadaharus Wiederbelebung
Im finalen Kampf beim Terminal kommt es zur dramatischen Wendung: Sadaharu, der in Kugelform bei Kagura aufbewahrt wurde, reagiert auf ihre und Shinpachi Shimuras Stimme, regeneriert sich und rettet die Yorozuya im letzten Moment. Dabei beißt er erneut Gintoki Sakata in den Kopf und verschluckt ihn sogar – was zu weiteren absurden und lustigen Ereignissen führt, einschließlich einer Szene, in der zwei fremde Männer aus Sadaharus Hinterteil erscheinen.
Abschluss der Geschichte
Nach diesen turbulenten Ereignissen tritt Sadaharu gemeinsam mit Gintoki Sakata, Kagura und Shinpachi Shimura noch einmal gegen ihre Feinde an. Im Film „Gintama THE FINAL“ kehrt er ganz zur alten Form zurück und begleitet die Gruppe zu neuen Abenteuern. In dem Spin-off „Klasse 3-Z, Lehrer Ginpachi“ taucht Sadaharu als riesiger, verirrter Hund im Schulgebäude auf.
- Geburtsdatum: 25. Februar
- Geschlecht: Männlich
- Größe: 170 cm (sitzend)
- Gewicht: 300 kg
Sadaharu ist nicht nur eine treue Unterstützung, sondern bringt als übergroßer Hund jede Menge Unfug und Spaß in die Welt von Gintama.
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