Richat ist ein männlicher Elf und der masochistisch veranlagte Diener von Veronica Valley, der zugleich ein talentierter Silberrang-Abenteurer mit Schwerpunkt auf Windgeistmagie und Bogenkampf ist.
Richat arbeitet als persönlicher Diener von Veronica Valley, einer Betreiberin eines Bordells in der Stadt Yarnago.
Er ist ein ausgesprochener Masochist und liebt es, von seiner Herrin beleidigt, benutzt und grob behandelt zu werden.
Bei seinem ersten Auftritt verwandelt Veronica ihn ohne Zögern in einen „Stuhl“, auf dem sie einfach Platz nimmt.
Richat ist darüber nicht etwa empört, sondern sichtlich begeistert und betrachtet diese Behandlung als Glücksfall.
In der frühen Phase der Geschichte nennt Veronica ihn ausschließlich „Schwein“, ohne ihm im Alltag seinen richtigen Namen zu gönnen.
Aus Gewohnheit beginnt Richat sogar selbst, sich in Gegenwart anderer als „Schwein“ zu bezeichnen, sodass sein wahrer Name eine Zeit lang unbekannt bleibt.
Veronica geht dabei so weit zu behaupten, ein „Stuhl“ solle gefälligst nicht reden, weshalb Richat außerhalb seiner sexuellen Vorlieben nur selten das Wort ergreift.
Seine Dialoge bestehen meist aus dem enthusiastischen Offenlegen seiner Neigungen oder aus dem unterwürfigen Bestätigen von Veronicas Befehlen.
Richat ist ein reinrassiger Masochist, der körperliche wie verbale Misshandlung aktiv sucht und genießt.
Er findet Befriedigung darin, als Objekt behandelt zu werden – etwa als Möbelstück, Schild oder Ziel von Beleidigungen.
Er liebt besonders Ignorieren und „Stehenlassen“: Wenn Veronica ihn absichtlich nicht beachtet oder für längere Zeit in einer demütigenden Position zurücklässt, empfindet er das als intensiven Reiz.
Während andere diese Behandlung als grausam empfinden würden, trägt er dabei ein lächelndes, zufriedenes Gesicht.
Im Alltag lässt Veronica keinerlei Zärtlichkeit erkennen, sondern geht sehr grob mit ihm um.
Richat wiederum deutet diese Grobheit komplett als Beweis von Nähe und Aufmerksamkeit, was seine Sicht auf Beziehungen deutlich verzerrt erscheinen lässt.
Seine Vorliebe beschränkt sich nicht nur auf Veronica.
Er genießt auch Spott und Beschimpfungen durch andere Personen und bittet Hajime Shinonome und Rirui sogar aktiv darum, ihn zu beschimpfen oder herabzusetzen.
Seine extreme Hingabe und Freude am Leid gehen so weit, dass Hajime sich unwohl fühlt.
Hajime möchte Rirui manche Szenen mit Richat am liebsten ersparen, weil dessen Freude am eigenen Schmerz für Außenstehende verstörend wirken kann.
Zwischen Richat und Veronica Valley besteht ein deutliches Machtgefälle, das er als ideal empfindet.
Sie behandelt ihn wie ein Werkzeug oder Möbelstück, während er darin seine Erfüllung findet.
Veronica bezeichnet ihn in der Öffentlichkeit nur als „Schwein“ und verweigert ihm bewusst eine normale, respektvolle Anrede.
Selbst wenn andere zugegen sind, scheut sie nicht davor zurück, Richat auf diese Weise zu erniedrigen.
Ihre Befehle sind oft absurd oder grausam – etwa, dass er sich wortlos als Stuhl zur Verfügung stellen soll.
Richat befolgt diese Anweisungen jedoch mit Begeisterung, ohne ihren Sinn zu hinterfragen.
Veronica betont, dass ein „Stuhl nicht reden soll“, was seinen Status als Objekt manifestiert.
Diese Haltung schränkt auch seine Kommunikationsmöglichkeiten ein, da er sich immer an ihre Rolle für ihn gebunden fühlt.
Trotz dieser harten Behandlung ist Richat innerlich vollkommen zufrieden.
Sein Lächeln in Situationen, die für andere unerträglich wären, macht deutlich, wie sehr er sich mit seiner Rolle als Diener und „Spielzeug“ identifiziert.
Jessica und die Rivalität der Bordelle
In der Stadt Yarnago betreibt neben Veronica auch Jessica ein eigenes Bordell, wodurch eine geschäftliche Rivalität entsteht.
Jessica hegt starke Zuneigung gegenüber Richat und sorgt sich aufrichtig um seine Behandlung durch Veronica.
Gerade wegen Veronicas Umgang mit Richat steht Jessica Veronica sehr kritisch gegenüber.
Sie missbilligt sowohl die harte Behandlung als auch Richats bereitwillige Unterwerfung, die sie nur schwer nachvollziehen kann.
Richat selbst scheint Jessicas Fürsorge zwar wahrzunehmen, ordnet ihr Verhalten aber nicht über seine Loyalität zu Veronica.
Für ihn bleibt Veronica das Zentrum seines Alltags und seiner masochistischen Erfüllung.
Hajime Shinonome und Rirui
Hajime Shinonome und Rirui sind Abenteurer, die Richat in Aktion erleben.
Besonders Hajime ist von Richats Verhalten irritiert, da dieser sich mit Freude in Verletzungsgefahr bringt.
Richat bittet die beiden wiederholt darum, ihn zu beschimpfen oder herabzuwürdigen.
Es ist klar erkennbar, dass er auch außerhalb von Veronicas Einfluss nach Situationen sucht, in denen seine masochistischen Neigungen ausgelebt werden können.
Hajime empfindet gewisse Skrupel, auf Richats Wünsche einzugehen.
Gleichzeitig erkennt er aber auch, dass hinter all dem bizarren Verhalten ein fähiger Kämpfer steckt.
Hajime kommt sogar zu dem Schluss, dass Rirui, deren Stärken eher in der Magie als im Nahkampf liegen, von Richats Unterricht profitieren könnte.
Er denkt ernsthaft darüber nach, sie in Bezug auf Windgeistmagie und Fernkampf mehr an Richat als an sich selbst zu orientieren.
Richat ist nicht nur ein Diener, sondern auch ein Silberrang-Abenteurer mit beachtlicher Kampfkraft.
Seine Spezialgebiete sind Windgeistmagie und der Bogenkampf, die er effektiv miteinander kombiniert.
Im Kampf verfolgt er das Ziel, als Schild für Veronica zu dienen.
Er wirft sich ohne Zögern in die Schusslinie, um Veronica und andere Verbündete vor Schaden zu bewahren.
Diese Schutzbereitschaft wird durch seine masochistische Veranlagung verstärkt.
Er genießt die Schmerzen, die er im Kampf erleidet, und empfindet Verletzungen geradezu als Belohnung.
Wenn Personen in seiner unmittelbaren Nähe in Gefahr geraten, reagiert Richat besonders schnell und entschlossen.
Er stürzt sich in Angriffe, fängt Schaden ab und freut sich innerlich darüber, dass er sowohl nützlich ist als auch seine Neigungen ausleben kann.
Seine Fähigkeiten mit Windgeistmagie ermöglichen ihm flexible Bewegungen und präzise Fernangriffe.
In Kombination mit seiner hohen Leidensfähigkeit macht ihn das zu einem wertvollen, wenn auch psychologisch schwer einzuordnenden, Frontkämpfer und Beschützer.
In der Geschichte von „An Adventurer’s Daily Grind at Age 29“ tritt Richat zunächst vor allem als skurrile Nebenfigur auf.
Seine Rolle ist eng mit Veronica und dem Bordellmilieu in Yarnago verknüpft.
Seine erste Szene als „Stuhl“ prägt nachhaltig den Eindruck, den andere Figuren und die Leserschaft von ihm haben.
Er wird schnell als jemand erkannt, der nicht nur ein Diener, sondern ein Liebhaber extremer Unterwerfung ist.
Mit der Zeit rückt jedoch auch seine Kompetenz als Abenteurer stärker in den Vordergrund.
Hinter der Fassade des lachenden Masochisten zeigt sich ein erfahrener Kämpfer, der seine Kameraden effektiv unterstützen kann.
Dadurch erhält er eine Doppelfunktion innerhalb der Erzählung:
Einerseits sorgt er für bizarren Humor und erinnerungswürdige Szenen, andererseits erweitert er das Spektrum der fähigen Abenteurer innerhalb der Gruppe.
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