Joseph Meguire ist ein erfahrener und vertrauenswürdiger Polizeikommissar der Mordkommission in Tokio. Sein markantes Auftreten mit Hut und Schnurrbart macht ihn unverkennbar, und obwohl er nicht gerade für große Detektivkünste oder Schießkünste bekannt ist, ist er ein Chef, auf den man zählen kann. Menschlichkeit, Fürsorge und eine tiefe Verantwortung prägen seinen Arbeitsstil. Privat gilt er als liebevoller Ehemann. Humorvolle Schwächen und ein großes Herz machen ihn zu einer der sympathischsten Figuren im Meitantei Conan-Universum.
Joseph Meguire ist von kräftiger Statur und hat einen auffälligen, dichten Schnurrbart. Er wird praktisch nie ohne seinen charakteristischen braunen Hut gesehen, den er selbst im Privaten selten absetzt. Dazu trägt er stets einen braunen Mantel. Dieses markante Erscheinungsbild begleitet die Serie von der ersten Folge an.
Führungsstärke und Menschlichkeit
Joseph Meguire gilt als äußerst verantwortungsbewusster und loyaler Vorgesetzter. Menschwürde und das Leben der Beteiligten stehen für ihn immer an erster Stelle. Im Team ist er äußerst beliebt, weil er ein offenes Ohr für seine Kollegen hat.
Humorvolle und kindliche Seiten
Trotz seiner strengen und ernsten Art besitzt er eine kindlich-verspielte Seite. Bei Vernehmungen bittet er Promis wie TWO-MIX schon mal um Autogramme, posiert gerne für Kameras, gibt in Fernsehauftritten das Victory-Zeichen und macht sich Gedanken über sein Auftreten.
Technische Schwächen
Meguire tut sich mit moderner Technik und Computerbegriffen extrem schwer. Anfangs weiß er nicht einmal, was es bedeutet, einen Computer „hochzufahren“ oder wie man ein Smartphone bedient. Doch später zeigt er Fortschritte und kann selbstständig mit Mobiltelefonen umgehen und verdächtige Details richtig deuten.
Ausgeprägtes Pflicht- und Gerechtigkeitsgefühl
Joseph Meguire vertritt ein starkes Schwarz-Weiß-Denken und sieht Kriminelle oft als das absolute Böse an. In seinem Gerechtigkeitssinn neigt er zu emotionalen Reaktionen – besonders in Anime-Originalepisoden. Versagen seine Kollegen, ist er ein strenger Tadelnder, nimmt sich aber auch eigene Fehler sehr zu Herzen.
Schwächen und Selbstironie
Er ist durchaus fehlbar, tappt oft in Fallen und ist – wie Richard Moore – nicht vor Irrtümern gefeit. Obwohl er als Chef agiert, zeigt er sich gelegentlich tollpatschig und spielt seine körperliche Ungeschicklichkeit gerne herunter.
Joseph Meguire ist Kommissar der Mordkommission am Polizeipräsidium Tokio. Er ist mit Midori Meguire verheiratet, schätzt die Familie hoch und schützt seine Frau selbstlos. Im Kollegenkreis wird er von seinen jüngeren Kollegen bewundert, auch von Miwako Sato, die ihn fast wie einen Vater betrachtet. Kommissar Nakamori nennt ihn als Spitznamen „Meguire der Dachs“, doch half ihm seine kräftige Statur bereits zweimal dabei, knapp dem Tod zu entgehen.
Sein Vorname „Juzo“ wurde durch die Story des zweiten Kinofilms bestimmt und ist damit einer von wenigen Charakteren, bei denen der Vorname explizit genannt wird. Das Namensvorbild ist Jules Maigret.
Ermittlungsarbeit und Führung
Als Kommissar führt er das Mordermittlungsteam mit viel Erfahrung in komplexen Situationen. Seine Entscheidungen, besonders in Geisellagen, sind stets von Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein geprägt.
Schießfertigkeit
In Bezug auf den Umgang mit der Dienstwaffe ist Joseph Meguire kein Meisterschütze. Das gesteht er offen ein, lobt aber die große Treffsicherheit von Richard Moore.
Logik und Deduktion
Bei Kriminalfällen verlässt er sich gerne auf die Schlussfolgerungen von Jimmy Kudo oder dessen Vater. Seine eigenen Fähigkeiten liegen mehr im Koordinieren als im Ermitteln.
Zusammenarbeit mit Detektiven
Als ehemaliger Vorgesetzter von Richard Moore pflegt er zu ihm ein Arbeitsverhältnis auf Augenhöhe, wenn auch geprägt von Neckerei und Respekt. Jimmy Kudo und seinen Vater bewundert er sehr für deren Scharfsinn. Zu Conan Edogawa und den anderen Jungdetektiven ist Meguire erstaunlich offen, bleibt jedoch kritisch, wenn es zu gefährlich wird.
Familie
Im Privaten ist Meguire ein echter Familienmensch, besonders seiner Frau Midori tief verbunden. Der Grund, warum er stets seinen Hut trägt, ist auch emotional: Seine Kopfwunde, die aus einem Schicksalsmoment seiner Beziehung stammt, hält er verborgen.
Freundschaften
Im Anime-Crossover mit Lupin III ist Meguire mit Inspektor Zenigata befreundet – auch mit diesen teilt er seine Erfahrungen als Chef. Sato Miwako sieht in ihm eine Vaterfigur.
- Im ersten Frame der Anime-Serie war Joseph Meguire tatsächlich noch vor Jimmy Kudo zu sehen.
- Bei der Premiere des Kinofilms "Die Braut des Halloween" ist sein Alter erstmals ein Thema: Er und sein Kollege Kommissar Nakamori waren gleichaltrig und wohl etwa 41 Jahre alt.
- In zwei Kinofilmen rettete ihm seine rundliche Figur das Leben.
Erste Auftritte und Rolle in der Mordkommission
Joseph Meguire ist von Beginn an als treuer Kommissars-Charakter sowohl im Manga als auch im Anime vertreten. In der Polizei ist er das Rückgrat wichtiger Morduntersuchungen und führt die Ermittler mit Erfahrung und Fürsorge.
Dynamik mit anderen Charakteren
Zu Richard Moore entwickelte sich das Verhältnis von anfänglicher Skepsis und gelegentlichem Groll („Schon wieder du?“) zu einem respektvollen Vertrauen in seine Ermittlerfähigkeiten. Mit der Zeit kommt es jedoch immer häufiger zu Fällen, bei denen nicht Moore, sondern Conan das Zentrum des Geschehens ist – und Meguire registriert das mit zunehmender Skepsis.
Umgang mit Kindern und jungen Ermittlern
Im Vergleich zu Richard Moore ist Joseph Meguire nachsichtiger, wenn Detektivschüler (wie die Detective Boys) oder Harley Hartwell in Ermittlungen verwickelt sind. Dennoch mahnt er zur Vorsicht und schreitet energisch ein, falls sie sich in Gefahr bringen.
Fehler und Lernbereitschaft
Trotz seiner leitenden Position lernt er ständig weiter: Er lässt sich Schwächen in puncto Technik nicht anmerken, ist aber bemüht, diese auszumerzen. Wiederholt gerät er in die Falle von Täuschungen und falschen Verdächtigungen.
Akzeptanz seines Umfelds
Zu Beginn haftete Richard Moore das Image eines Todesboten an („Überall, wo du hingehst, stapeln sich die Leichen!!“). Mit der Zeit weicht diese Sicht jedoch zunehmend Conan – der kleine Junge, der fast immer an Leichenfunden beteiligt ist –, was Meguire durchaus selbstironisch kommentiert.
„Macht es Ihnen Spaß, was? Ich frage, ob es Ihnen Spaß macht, Menschen zu verletzen!
Ihre Taten sind weder für die Gerechtigkeit noch für Ihren toten Sohn...
Es ist nichts als egoistische Befriedigung, ein Ablenken mit Menschenleben als Spielball...
Begreifen Sie das nicht?!“
- Joseph Meguire war der erste, der die beiden Organisationen-Mitglieder als „männer in schwarz gekleidet“ bezeichnet hat.
- Bei technischen Fragen wendet er sich gelegentlich an Officer Wataru Takagi.
- Dank seiner Körpermitte wurde er schon ein paar Mal vor Schlimmerem bewahrt.
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