Takeru ist ein männlicher Nebencharakter aus Minami-ke, ein Verwandter der drei Minami-Schwestern und trotz seines jungen Alters als „Takeru-Onkel“ bekannt.
Takeru hat schwarzes, glattes Haar.
Unter den Figuren der Handlung ist er der Einzige, bei dem sichtbare Altersmerkmale wie Fältchen um die Augen gezeichnet werden.
Takeru ist ein Verwandter von Haruka Minami, Kana Minami und Chiaki Minami.
Genauer gesagt ist er der Sohn der älteren Schwester ihrer Mutter und damit kein Onkel, sondern ein Cousin.
Seinen Beinamen verdankt er Chiaki Minami, die ihn einmal als den „Onkel, der an Neujahr 10.000 Yen gibt“ bezeichnete.
Seitdem nennen ihn die drei Schwestern meist Takeru-Onkel, auch wenn Kana Minami und Chiaki Minami ihn oft einfach nur Takeru nennen.
Obwohl er noch in seinen Zwanzigern ist, wird er innerhalb der Familie wie ein älterer Verwandter behandelt.
Kurioserweise haben die Minami-Schwestern, selbst Haruka Minami, zeitweise vergessen, in welchem genauen Verwandtschaftsverhältnis er eigentlich zu ihnen steht.
Takeru kümmert sich auffallend oft um die drei Schwestern.
Er nimmt dabei gern eine beschützende, fast elterliche Rolle ein.
So ist er etwa misstrauisch gegenüber Fujioka, der häufig im Haus der Minamis ein und aus geht.
Dieses Verhalten unterstreicht seinen Wachinstinkt, wirkt aber manchmal auch übertrieben.
Gleichzeitig hat Takeru eine unsichere und etwas schwache Seite.
Er kann sich nicht von seiner ehemaligen Freundin Reiko lösen und kommt sogar zu den Minamis, um sich über diese Trennung auszuweinen.
Haruka Minami betrachtet ihn dennoch als verlässlichen Verwandten.
Seine Mischung aus Fürsorglichkeit und Unbeholfenheit macht ihn zu einer liebenswert-komischen Figur.
Nach Takerus eigener Aussage geschieht es erstaunlich oft, dass ein gesuchter Gegenstand in der Richtung liegt, in die ein aufrecht hingestellter Stift fällt, sobald er die Hand loslässt.
Tatsächlich fiel der Stift auch einmal in genau die Richtung, in der sich Chiaki Minamis verlorener Gegenstand befand.
Dabei handelt es sich laut Darstellung um keinen Trick.
Es wird eher wie eine Art Wahrsagerei oder Intuition behandelt.
Eine weitere markante Eigenschaft ist seine schlechte Orientierung.
Im Manga gibt es eine Episode, die deutlich macht, dass er vermutlich keine Karte richtig lesen kann.
Im Begleitheft zur ersten DVD von Minami-ke Okaeri, der dritten Fernsehanimestaffel, wird dies sogar ausdrücklich genannt.
Dort steht über ihn, dass er orientierungslos ist und keine Karten lesen kann.
Zu den Minami-Schwestern
Zu Haruka Minami steht Takeru in einem vertrauensvollen Verhältnis.
Sie sieht in ihm einen verlässlichen Verwandten, auch wenn seine Schwächen offensichtlich sind.
Kana Minami und Chiaki Minami begegnen ihm locker und vertraut.
Dass sie ihn meist Takeru oder Takeru-Onkel nennen, zeigt seine feste Einbindung in ihren Alltag.
Zu Fujioka
Takeru beobachtet Fujioka mit Vorsicht.
Weil dieser häufig bei den Minami-Schwestern auftaucht, reagiert Takeru ihm gegenüber wie ein überbesorgter Aufpasser.
Zu Reiko
Reiko ist seine ehemalige Freundin, von der er sich emotional nicht lösen kann.
Obwohl die Trennung bereits bei ihrem ersten Auftreten feststand, wird ihr Name später im Originalwerk und in Hörspielveröffentlichungen noch mehrfach erwähnt.
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