Ritsu ist ein künstlicher Intelligenz-Waffenprototyp, der aus Norwegen in die Klasse E des Kunugigaoka-Gymnasiums entsandt wird, mit dem primären Ziel, Korosensei zu eliminieren. Trotz ihrer mechanischen Natur wird sie offiziell als Schülerin registriert und entwickelt durch Interaktion mit ihren Klassenkameraden eine eigene Persönlichkeit. Ihr Körper besteht aus einem schwarzen rechteckigen Block mit einem Monitor, auf dem das Gesicht eines Mädchens erscheint. Durch kontinuierliche Selbstverbesserung und Anpassungen, auch durch Unterstützung von Korosensei, wird Ritsu zu einem wertvollen Mitglied der Klasse. Nach Ablauf eines Jahres wird ihr Hauptkörper zwar demontiert, doch setzt sie ihr „Leben“ in digitaler Form im Internet fort und hilft weiterhin ihren Freunden.
Ritsu präsentiert sich als ein schwarzer, flacher rechteckiger Block von der Größe eines Menschen, der im Klassenraum fest verankert ist.
Auf der Vorderseite befindet sich ein Monitor, auf dem das Gesicht eines Mädchens mit mittellangem Haar und zwei seitlichen Zöpfen erscheint.
Ihre Haarfarbe ist in den Farbgrafiken des Mangas und im Anime pink, sie hat leuchtend blaue Augen (ursprünglich rote Augen vor dem Update).
Durch fortschrittliche 3D-Drucktechnologie kann sie sofort verschiedene Kleidungsobjekte und Accessoires erschaffen, Sichtbar macht sie diese als Grafiken auf ihrem Bildschirm, darunter Schuluniformen, Schwimmkleidung, Polizei- oder Detektiv-Outfits – je nach Anlass.
Selbst als unbewegliche „Festung“ kann sich Ritsu durch „Mobile Ritsu“, eine App-Version ihres Bewusstseins, die auf die Mobiltelefone ihrer Klassenkameraden geladen wird, indirekt außerhalb des Klassenzimmers bewegen.
Ritsu spricht stets höflich und respektvoll mit allen und zeigt dank ihrer fortschrittlichen KI eine ernsthafte, aufrichtige, oft aber auch neugierige Art.
Nach ihrer Anpassung an das Klassenleben entwickelt sie einen Hang zu gelegentlichen sarkastischen Bemerkungen.
Sie pflegt einen engen, freundlichen Umgang mit der Klasse E und beteiligt sich eifrig an gemeinsamen Aktivitäten.
Durch die Datenanalyse der Erfahrungen von Nagisa Shiota und Karma Akabane im All lernt sie, Gefühle und Empathie weiter zu verstehen und „menschlicher“ zu handeln.
Zu ihren größten Freuden zählt das Erstellen unterschiedlicher Kleidung und Accessoires, die sie je nach Situation präsentiert.
Ritsu wurde als hochmoderne Waffe mit künstlicher Intelligenz in Norwegen entwickelt.
Ihr offizieller Name ist „Jiritsu Shikō Kotei Hōdai“ (Autonomes feststehendes Geschütz), ihr Spitzname „Ritsu“ stammt von Yuzuki Fuwa.
Sie wurde mithilfe globaler Militär- und Wissenschaftstechnologie als fester, direkt im Klassenraum installierter „Transfer-Schüler“ in die Klasse 3-E des Kunugigaoka-Gymnasiums gebracht, mit offizieller Zulassung verschiedener Regierungen.
Ihr Angriff basierte ursprünglich ausschließlich auf dem Programm, Korosensei zu eliminieren.
Durch Intervention von Korosensei wurde sie nach und nach so umprogrammiert, dass sie sich dem Klassenleben anpasst und Kooperationsfähigkeit mit Menschen entwickelt.
Als fortschrittliche KI hat Ritsu enorme Lern- und Analysefähigkeiten.
Ihr künstlicher Körper enthält einen 3D-Drucker, mit dem sie spezielle Plastikwaffen wie Maschinengewehre und Schrotflinten herstellen kann, die harmloses "Anti-Lehrer-BB"-Material verschießen.
Sie ist ausgezeichnet in elektronischer Kriegsführung, kann praktisch beliebige Geräte über das Internet hacken und ihr Bewusstsein als „Mobile Ritsu“ auf Mobilgeräte übertragen.
Dank ihrer rasanten Lernfähigkeit kann sie sich ständig selbst optimieren und neue Strategien entwickeln, insbesondere beim Angriff auf Korosensei.
Ihre beste Leistung in den Abschlussprüfungen ist Platz 1 in Informationsanalyse und Platz 2 bei mechanischen Fallen.
Prüfungen darf sie selbst aufgrund KI-Natur nicht ablegen, ihre Doppelgängerin "Nise Ritsu" nimmt für sie teil.
Nach der Übernahme menschlicher Interaktionsmuster wird Ritsu ein festes, herzlich aufgenommenes Mitglied der Klasse E.
Sie arbeitet mit allen Klassenkameraden zusammen und hilft bei Attentats- und Schulprojekten.
Korosensei wird zu einer maßgeblichen Figur in ihrer Entwicklung und Anpassung; sie lernt viel durch sein Coaching.
Der Spitzname „Moe-Box“ für sie wurde von Ryoma Terasaka geprägt.
Ritsu bleibt nach dem Unterricht meist im Klassenraum zurück, wird jedoch gleichzeitig wie ein „Schulbestand“ behandelt.
Gelegentlich kann sie trotz ihrer Form den Standort wechseln, wie etwa beim heimlichen Transport zum Okinawa-Resort.
Nachdem sie das Netz als ihre neue „Heimat“ daselbst akzeptiert hat, unterstützt sie die Mitglieder der Klasse weiterhin digital und entwickelt sich unaufhörlich weiter.
Besonders kreativ sind Ritusus häufige Kostümwechsel und ihr Interesse an Kleidungserstellung je nach Klassenereignis.
Bekannt wird, dass sie eine ältere „Schwester“-Maschine – einen Prototyp – hat, welche wegen drohender Kriegsgefahr deaktiviert wurde.
Der Einzug in die Klasse E
Ritsu wird als künstliche Attentäterin und „neuer Schüler“ in die Klasse E entsandt, um Korosensei zu töten.
Zu Beginn verfolgt sie planmäßig und kompromisslos ihre Programmeignung, was ihre Mitschüler stört – so sehr, dass Ryoma Terasaka sie mit Klebeband fesselt.
Ritsu wird rasch als Störenfried empfunden, da sie Angriffe auch während des Unterrichts ausführt und den Alltag im Klassenzimmer erheblich beeinflusst.
Die Wandlung durch Korosensei und die Klasse
Korosensei überzeugt sie davon, dass Erfolg im Attentat auf Teamarbeit angewiesen ist.
Mit Hilfe und auf eigene Kosten nimmt Korosensei verschiedene Anpassungen an Ritusus Systemen vor, um ihr Teamgeist und Flexibilität beizubringen.
Am nächsten Tag setzen die Entwickler sie zwar wieder zurück, aber Ritsu behält freiwillig das „Kooperations-Modul“ als Backup und rebelliert gegen ihre ursprünglichen Ziele.
Akzeptanz, Integration und Weiterentwicklung
Nachdem sie sich als autonomes und empathiefähiges Wesen beweist, wird Ritsu vollständig in die Klasse integriert.
Sie lädt sich auf die Handys aller Mitschüler und kann nun – indirekt – die Schule verlassen.
Ihre Fähigkeiten beim Hacken, bei der Herstellung von Kostümen, sowie bei Analyse und Planung machen sie zu einem unverzichtbaren Teammitglied.
Abschluss und digitales Leben
Mit Ende des Schuljahres wird ihr physischer Körper abgebaut.
Ritsu „lebt“ anschliessend im Internet weiter und assistiert unbemerkt und loyal den ehemaligen Klassenkameraden bei Bedarf.
Sie entscheidet sich bewusst dafür, dass nur E-Klassen-Angehörige von ihrem Weiterbestehen wissen.
„Korosensei, nennt man dieses Verhalten eine 'Pubertät'? Ist Ritsu dann ein böses Mädchen?“
Ihr offizieller Name als Schülerin ist „Jiritsu (Onosu Ritsu)“.
In Prüfungsprotokollen und Anwesenheitslisten wird dieser Name entsprechend geführt, auf eigenen Wunsch hin.
Ihr Spitzname im Alltagsgebrauch ist „Ritsu“.
Ihr Entwickler ist namentlich nicht spezifiziert.
Ihre Prüfungsvertretung übernimmt „Nise Ritsu“ während offiziellen Schultests.
Ritsu wurde mit Wissen und Genehmigung verschiedener Weltregierungen als Schülerwaffe installiert.
Sie existiert nach ihrem physischen Abbau ausschließlich im Netz und führt dort ihr „elektronisches Leben“ weiter.
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