Miki Tokura ist eine wichtige Nebenfigur in Slow Start und die jüngere Schwester von Eiko Tokura. Sie befindet sich in der dritten Klasse der Mittelschule und wirkt aufgrund ihrer zurückhaltenden, höflichen Art sehr erwachsen und etwas verträumt. Trotz ihres strengen Fokusses auf die Vorbereitung für die Aufnahmeprüfung pflegt sie eine enge Bindung zu ihrer Schwester und nimmt sich regelmäßig Zeit, um für Eiko morgens Suppe zuzubereiten. Auch in stressigen Phasen verbringt sie gerne Zeit mit Freunden oder besucht als Ausgleich Veranstaltungen wie das Sommerfest.
Miki Tokura sieht Eiko Tokura zum Verwechseln ähnlich, sodass sie von manchen zunächst kaum auseinanderzuhalten sind. Der auffälligste Unterschied ist die Länge der Haare; Mikis Haare sind länger als die von Eiko. Ihre äußere Erscheinung ist gepflegt und wirkt meist ruhig.
Miki Tokura spricht immer höflich und zeigt selten starke Emotionen. Sie fällt durch ihre ruhige, fast schon nüchterne Natur auf. Gelegentlich wirkt sie ein wenig naiv oder vergisst Alltagsdinge, was ihr einen sanften, liebenswerten Charme verleiht. Für viele Situationen sagt sie gern: „Das ist lehrreich für mich“. Sie ist fürsorglich, besonders gegenüber ihrer Schwester, und denkt viel über deren gesundheitliches Wohl nach.
Sie ist Schülerin der dritten Klasse einer Mittelschule und bereitet sich auf die Aufnahmeprüfung für die Hoshio Mädchenoberschule vor, dieselbe Schule, die auch Eiko besucht. Die Schwestern besuchten die gleiche Schule und hatten als Kinder sogar einmal ihre Rollen getauscht, da ihre Ähnlichkeit so extrem ist.
Miki ist Mitglied des Leichtathletikklubs ihrer Schule und nutzt Sport auch als Stressbewältigung während der Prüfungszeit. Zudem ist sie in der Lage, eigenständig gesunde Mahlzeiten wie Suppen zuzubereiten, um die Ernährungsgewohnheiten ihrer Schwester zu verbessern.
Sie hat eine sehr enge Beziehung zu Eiko Tokura, zu der sie aufblickt und die sie liebevoll mit selbstgekochten Mahlzeiten unterstützt. Zu Hana Ichinose, Tamate Momochi und anderen aus dem Umfeld ihrer Schwester pflegt sie einen höflichen Umgang. Mit Freundinnen aus ihrer eigenen Klasse unternimmt sie gelegentlich Ausflüge, zum Beispiel zum Sommerfest.
Eiko nennt sie oft liebevoll „Mikki“, woraufhin sie jedes Mal korrigiert: „Ich heiße Miki.“ In ihrer Mittelschulzeit beeinflusste sie durch ein Gespräch über Aufnahmeprüfungen Kamuri Sengoku, wodurch Kamuri sich entschied, ebenfalls an die Hoshio Mädchenoberschule zu wechseln, um Eiko zu treffen.
Sorge um die Gesundheit ihrer Schwester
Da Eiko mittags meist nur Brot isst, bereitet Miki ihr fast täglich Suppe vor und gibt sie ihr am Morgen mit, auch wenn Eiko dies ablehnt. Miki bleibt jedoch hartnäckig, weil ihr das Wohl ihrer Schwester am Herzen liegt.
Prüfungsstress und Unterstützung
Als Hana Ichinose erfährt, dass Miki wie sie selbst eine Prüfungskandidatin ist, sorgt Hana sich darum, dass Miki nicht gesundheitlich einbricht und versucht, ihr zu zeigen, wie wichtig Selbstfürsorge ist. Hana ist dabei besonders übervorsichtig, indem sie bei Treffen mit Miki sogar den Atem anhält, um „keinen Fluch des Wiederholens“ auf Miki zu übertragen. Miki interpretiert solche Situationen sachlich und denkt, ab einem gewissen Alter könne man „die Luft lesen“ auch wörtlich nehmen.
Einfluss auf Kamuri Sengoku
Während ihres zweiten Mittelschuljahres sprach sie mit Eiko am Telefon über deren Wunschschule. Zufällig hörte Kamuri Sengoku das Gespräch, was sie inspirierte, sich ebenfalls an der Hoshio Mädchenoberschule zu bewerben.
Alltag einer Prüfungskandidatin
Trotz Lernstress geht sie regelmäßig mit Eiko in ein Einkaufszentrum Crêpes essen oder trifft sich mit Schulfreundinnen zum Sommerfest. Sie wird von Mitgliedern des Leichtathletikclubs der Oberschule angesprochen und bewundert eine Teilnehmerin eines Wettkampfs, die sie während eines Jogginglaufs trifft. Miki und Eiko helfen sich gegenseitig: Im Tausch für Modeberatung bekommt Eiko von Miki Nachhilfe im Lernen.
Geburtsdatum: 2. Februar (Wassermann)
Verein: Leichtathletikclub der Mittelschule
Miki Tokura ist für ihre ruhige, zuvorkommende Art und ihre Fürsorge gegenüber ihrer Schwester bekannt. Viele ihrer Charaktereigenschaften, wie ihre Bescheidenheit, ihr Sinn für Verantwortung und ihr freundlicher Charme, machen sie zu einer liebenswerten Nebenfigur in Slow Start.
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