Goemon Garp ist ein humorvoller und hilfsbereiter Dämonenjunge an der Babyls-Schule, der durch seine ungewöhnliche Erscheinung und seine samuraimäßige Sprechweise auffällt. Trotz seiner furchteinflößenden, verborgenen Gesichtszüge ist er äußerst beliebt, hat das Ziel, viele Freunde zu gewinnen, und steht seinen Klassenkameraden immer hilfsbereit zur Seite. Sein Familiensiegel verbietet ihm, sein wahres Gesicht zu zeigen, da es sogar Dämonen Angst macht – eine Last, die ihn sehr beschäftigt. Goemon ist nicht nur für seine Windklingen-Magie bekannt, sondern auch für seine treue Freundschaft, seinen Mut und seine lustigen Abenteuer.
Goemon Garp hat das Aussehen einer menschenähnlichen Strohpuppe. Sein Kopf ist komplett von dichtem, silbrigem Haar bedeckt, das sein furchteinflößendes Gesicht verbirgt. Er trägt stets ein Schwert an seiner Seite, passend zu seinem samuraimäßigen Auftreten.
- Größe: 173 cm
- Gewicht: 65 kg
- Wirkt etwa 17 Jahre alt
Goemon spricht von sich als „Sessha“ und hängt seinem Gesagten das höfliche „gozaruu“ an, was seinen ritterlichen und traditionellen Charakter unterstreicht.
Er ist äußerst hilfsbereit, fürsorglich und ein wahrer Ehrenmann. Seine große Ambition ist es, 100 Freunde zu finden.
Vor allem den meist zurückgezogenen Picero Agares umsorgt er ständig, aber auch mit anderen wie Lied Shax und Jazz versteht er sich bestens.
Trotz seinem coolen Auftreten ist er etwas tollpatschig und lässt sich zu Streichen mitreißen.
Er wünscht sich zudem, bei Mädchen gut anzukommen, und ist enttäuscht, wenn er zu Veranstaltungen wie dem Sabato (Dämonen-„Gruppendate“) nicht eingeladen wird.
Goemon stammt aus einer traditionsreichen Dämonenfamilie, die ein Dojo betreibt.
Die Familie Garp besitzt ein schreckliches, monströses Gesicht, das sogar anderen Dämonen psychisch schaden kann.
Aus Mitleid erhielten seine Vorfahren von der Gottheit Harpnas ein silbriges Haarkleid und Kontrolle über Wind, zusammen mit dem Gebot, niemals das Gesicht zu zeigen.
Goemon verehrt daher Harpnas besonders und lebt mit dieser großen Verantwortung.
Geburtstag: 4. April
Vater: taucht gelegentlich auf, ist sehr groß und seinem Sohn ähnlich.
Goemons Familienmagie heißt „Kamae-Tachi“ (Windklinge).
Er kann Wind frei formen, zu scharfen Klingen bündeln und wie einen Bumerang schleudern.
Er ist ein ausgezeichneter Schwertkämpfer, beherrscht besondere Techniken wie „Ikigoroshi“ (die Todesklinge, die im Vorbeigehen zuschlägt) und „Ikinokoshi“ (in chaotischer Situation nur Feinde verwunden).
Goemon liebt das Training und arbeitet ständig an seiner Verbesserung.
Durch spezielles Training bei Vepar lernt er, den Fluss von Wind und Wasser zu erkennen und effizienter zu nutzen.
Goemon Garp ist ein Klassenkamerad von Iruma Suzuki in der „Problemkind-Klasse“ der Babyls-Schule.
Am engsten ist seine Freundschaft zu Picero Agares, den er immer wieder aus seiner Abgeschiedenheit holt.
Mit Lied Shax und Jazz Andro M. plant er gerne Streiche, und er versteht sich auch mit Clara Valac.
Sein Vater betreibt das Dojo der Familie.
In der Klasse wird Goemon oft „Goemon-kun“ genannt, Clara Valac nennt ihn liebevoll „Goe-Goe“.
Viele Klassenkameraden sorgen sich um ihn, besonders nach seinem Unglück beim Aufstiegstest.
Die Mission: 100 Freunde finden
Goemon hat das erklärte Ziel, 100 Freundschaften zu schließen.
Er ist ein Menschenfreund und hilft jedem, der in Not ist, was oft zu lustigen und unerwarteten Situationen führt.
Das Erntefest und die Rolle als Beschützer
Beim Erntefest arbeitet Goemon mit Picero Agares zusammen, nutzt dessen Festung als Unterschlupf und lädt aus Mitgefühl zahlreiche Schüler dorthin ein.
Obwohl Agares genervt ist, werden die beiden schließlich ein mächtiges Team und gewinnen durch ihre Solidarität viele Punkte.
Die Prüfung „Herzbrecher“ und das Trauma
Während der gemeinsamen Aufstiegsprüfung „Herzbrecher“ ist Goemon mit jüngeren Schülern im Team, die sich ständig streiten.
Als ein Lehrer (Murumuru Tsumuru) mit einem Trick die Stimmung verschlimmert, kocht Goemons negative Emotion hoch.
Er verliert die Kontrolle und sein wahres Gesicht kommt zum Vorschein, was seine Teammitglieder vor Angst ohnmächtig werden lässt.
Goemon wird daraufhin disqualifiziert und bereut seine Unbeherrschtheit zutiefst.
Rückzug und Wiederaufstieg
Goemon ist so beschämt, dass er die Schule meidet.
Picero Agares besucht ihn zu Hause, überzeugt ihn, sich zu entschuldigen und verspricht, ihn beim nächsten Mal aufzuhalten.
Die Unterstützung der Freunde bestärkt Goemon, wieder aufzustehen und seine Schuld zu überwinden.
Weiteres Training
Goemon nimmt an Vepars Spezialtraining teil, wo er neue Techniken entwickelt und seine Kontrolle über Windklingen weiter verbessert.
Durch List und Beharrlichkeit schafft er es, sich in den schwierigsten Übungen zu behaupten.
Goemon isst laut der Autorin wenig, kocht aber umso leidenschaftlicher.
Er versteht sich darauf, in Notlagen glänzende Ideen zu entwickeln.
Trotz der Einschränkung durch das Familiengesetz ist er ein offener, herzlicher Freund.
- Goemons Name und Ursprung gehen auf den Teufel Garp zurück, der als Meister der Gefühlsmanipulation gilt.
- Angeblich ist Garp besonders aktiv, wenn die Sonne im südlichen Sternbild Krebs steht – einem Sternzeichen, das für Zusammenhalt und Freundschaft steht.
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