Rie Matoba ist die jüngere Schwester von Matoba Shin und zeigt eine starke emotionale Abhängigkeit zu ihrem Bruder. Ihre seelische Reife ist niedrig, und sie leidet an schwerem Bruderkomplex.
Rie Matoba wurde in der Vergangenheit von einem Grimms der Zorn angegriffen und lebensgefährlich verletzt. Seitdem befindet sie sich in einer verlängerten Krankenhausbehandlung.
Im Krankenhaus wurde sie als Versuchsperson eingesetzt und erhielt Injektionen mit aus Waffen extrahierter Energie, bekannt als Martychion. Dadurch verwandelte sie sich teilweise in eine Waffenmagierin, bleibt aber durch manipulierter Erinnerungen unwissend über ihr Schicksal.
Ihr Verstand wird durch ein Armband stabilisiert, das ihr erlaubt, menschlich zu wirken. Sobald dieses Armband entfernt wird, mutiert sie zum Monster und verliert die Kontrolle über ihre Handlungen.
Um Shin anzulocken, wurde sie von Midoriko entführt und als Köder eingesetzt. Nach ihrer Monsterverwandlung gelang ihr die Flucht, kehrte ins Krankenhaus zurück, erholte sich, verwandelte sich jedoch bald darauf erneut und tötete Shoko und Sayori.
Rie möchte unter keinen Umständen, dass Shin ihr Monster-Ich entdeckt, und weist ihn aus Angst davor zurück. Dennoch beschützt sie ihren Bruder und stellt sich dem starken Gegner Gai Ogata entgegen.
Ohne ihre wahre Identität zu kennen, verletzt Shin Rie schwer mit einem Schwert, sie wird jedoch von Kuromaru gerettet und freundet sich mit ihm an.
Das ständige Hin und Her zwischen Mensch und Monster belastet Rie stark, und ihre Geschichte ist geprägt von Leid, Selbstaufopferung und dem Wunsch, geliebt und beschützt zu werden.
Ihr tragisches Dasein, gepaart mit ihrem festen Willen, Shin zu helfen, machen sie zu einer der komplexesten und emotionalsten Figuren innerhalb der Handlung.
Durch ihren starken Bruderkomplex, die verzweifelte Suche nach Anerkennung und die wiederholten Verwandlungen verschafft Rie Matoba dem Anime eine tiefgreifende dramatische Note.
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