Pakuyasa ist ein eigentümlicher Unterstützungscharakter aus Gintama, der einst ein ambitionierter Samurai während der Joui-Kriege war. Aufgrund mangelnder Kampffähigkeiten und seines Nachahmens von Gintoki Sakata wurde er lediglich zum Versorgungsbeauftragten degradiert. Sein Aussehen erinnert an eine fülligere Version von Gintoki, was ihm den Spitznamen „Pakuyasa“ einbrachte. Trotz seines Willens, sich zu beweisen, scheitert Pakuyasa wiederholt an zu großer Begeisterung und fehlender Kompetenz, sowohl im Krieg als auch im Alltag. Nach dem Krieg versuchte er sich mit skurrilen Geschäftsideen, die allesamt scheiterten und ihn schließlich in zweifelhafte Jobs trieben. Sein Verhältnis zu Gintoki ist geprägt von Demut und Treue, aber auch von Ironie, da Gintoki ihm nie wirklich etwas zutraute.
Aussehen
Pakuyasa sieht Gintoki Sakata auf den ersten Blick ähnlich: Er trägt silbernes Haar und ein weißes Stirnband, das an Gintokis Erscheinungsbild während des Joui-Krieges erinnert. Sein Markenzeichen sind jedoch ein rundliches Gesicht, ein auffälliges Doppelkinn und eine deutlich fülligere Statur, die ihn von Gintoki unterscheidet.
Persönlichkeit
Pakuyasa ist überaus leidenschaftlich und voller Energie, doch leider mangelt es ihm an echter Kampfstärke. Er wirkt oft wie ein „großer Bruder“, hat viel Ehrgeiz, der jedoch meist ins Leere läuft. Er legt viel Wert auf äußeres Erscheinungsbild und eifert Gintoki in allem nach. Trotz zahlreicher Rückschläge bleibt er bemerkenswert optimistisch.
Hintergrund
Pakuyasa beteiligte sich einst gemeinsam mit Gintoki Sakata und Shinsuke Takasugi am legendären Joui-Krieg. Sein wahrer Name ist unbekannt. Ursprünglich wollte er Gintokis Schüler werden, jedoch erkannte dieser sofort das fehlende Talent und übertrug ihm daraufhin nur Nachschubdienste. Besonders hervorzuheben ist, dass Pakuyasa fast ausschließlich zum Versorgungsbeauftragten degradiert wurde, was seinen Ruf im Kreis der anderen Joui-Samurai prägte.
Fähigkeiten
Seine Schwertkunst ist praktisch nicht existent, was selbst Gintoki mit den Worten kommentierte, Pakuyasa würde auf dem Schlachtfeld im ersten Moment sterben. Seine einzige „Fertigkeit“ liegt im engagierten Einkauf von Yakisoba-Pan (gebratenes Nudelbrot). Seine Versuche, sich im Kampf oder im Geschäftsleben durchzusetzen, enden meist in komischen oder katastrophalen Situationen.
Beziehungen
Pakuyasa verehrte Gintoki Sakata und wollte unbedingt sein Schüler werden, stieß damit jedoch nur auf Gleichgültigkeit. Trotz seiner Schwächen blieb der Kontakt erhalten, immerhin kennt Gintoki bis heute seine Adresse. Auch mit Shinsuke Takasugi kämpfte er auf Seiten der Joui-Krieger, doch durch seine Unfähigkeit blieb er eher ein Randcharakter. Innerhalb der Gruppe erhielt er den spöttischen Beinamen „Pakuyasa“ (eine Kombination aus „Plagiat“ und „Shiroyasha“, dem Beinahmen Gintokis).
Anekdoten
- Nach dem Krieg eröffnete Pakuyasa ein Geschäft für Süßwaren namens „Weißer Dämon“, das jedoch rechtlich schnell in Bedrängnis kam.
- Sein nächstes Unterfangen, ein Geschäft für weiße Strumpfhosen, endete in einer Verhaftung wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses.
- Heute hält er sich mit nebulösen (möglicherweise illegalen) Tätigkeiten über Wasser.
Begegnung im Krieg
Während der Joui-Kriege begegnete Pakuyasa dem berüchtigten Ma-Tong, dem Kommandanten der zweiten Division der Harusame und einem der „Drei Übel“. Ma-Tong hat ihn tief ins Gedächtnis aufgenommen, weil er ihn irrtümlich für Gintoki hielt.
Die Verwechslung mit Gintoki
Da Ma-Tong „Pakuyasas Erscheinung“ mit „Gintokis tödlichem Blick“ verwechselte, blieb die Identität lange Zeit unklar. Dieses Missverständnis klärt Gintoki später selbst in Rakuyou auf, während Ma-Tong weiterhin ein Zusammentreffen mit seinem angeblich ebenbürtigen Gegner erwartet.
Das Leben nach dem Krieg
Nach dem Zerbrechen seiner kriegerischen Träume verlässt Pakuyasa frühzeitig das Schlachtfeld. Er versucht sich erfolglos als Konditor und Unternehmer. Begleitet wird sein Scheitern stets von viel Enthusiasmus, wenig Talent und einer ordentlichen Portion Selbstironie. Bis heute bleibt er eine kultige Randerscheinung mit unerwartet treuer Anhängerschaft.
„Ich kann jetzt nicht verlieren...! Nicht bevor ich ihm das Brot gebracht habe...!!!“
Pakuyasa ist ein humorvoller Charakter voller Selbstironie und Herz. Trotz seines Misserfolgs vermittelt er ein Motiv von unermüdlichem Optimismus und Loyalität. Sein Spitzname bleibt ein Mahnmal für alle, die mehr sein wollen als sie sind – und dennoch nie aufgeben.
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