Raj Schenazade ist der erste Prinz des Königreichs Tanbarun, in dem Shirayuki geboren und aufgewachsen ist.
Im Volk ist er weithin als „Dummer Prinz“ bekannt.
Sein Ruf ist denkbar schlecht, doch er selbst bemerkt das nicht im Geringsten.
Man sagt ihm nach, er habe seine Sprache auf dem Rotlichtviertel gelernt und sei mit Goldmünzen als Nahrung aufgewachsen.
Einst versuchte er, Shirayuki zu seiner Konkubine zu machen, was ihm jedoch misslang.
Danach hätte er beinahe Zen, den Prinzen des Nachbarlandes Clarines, vergiftet.
Als Gegenleistung dafür, dass man ihm diesen Vorfall verzieh, musste Raj Zen schwören, Shirayukis Namen nie wieder in den Mund zu nehmen.
Später, auf Einladung von Izana Wistalia auf Schloss Wistal, begegnete er Shirayuki zufällig wieder.
Durch ihre Worte bei diesem Treffen und einer späteren Einladung nach Tanbarun begann er, sich ernsthaft mit seiner Beziehung zu ihr und Zen auseinanderzusetzen.
Den Titel „Freund der königlichen Familie“, den er Shirayuki verlieh, nutzte er zunächst als spontane Ausrede in einer schwierigen Lage.
Um ihr jedoch in ihrer zunehmenden Verbindung zum Königshaus wirklich zu helfen, erwirkte er später die Zustimmung seines Vaters, des Königs, und machte ihn zu einem offiziellen Titel.
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