Sandeo ist der Justizminister des Königreichs Bosse und ein loyaler Anhänger der letzten Wünsche von König Bosse.
Er steht fest hinter dem ersten Prinzen Bojji und ergreift im entscheidenden Moment mutig Partei für ihn, was sein weiteres Schicksal bestimmt.
Sandeo folgt dem Testament von König Bosse und setzt sich leidenschaftlich dafür ein, dass Bojji zum neuen König ernannt wird.
Bei der Abstimmung, die von Königin Hiling initiiert wurde, stimmt Sandeo aktiv für Bojji, weil er an dessen Eignung glaubt.
Sein aufrechtes Votum bleibt nicht lange verborgen und ruft den neuen Herrscher Daida auf den Plan.
Daida sieht in Sandeo eine künftige Gefahr und fürchtet einen Aufstand, weshalb er ihn aus dem Amt entlässt.
Nach seiner Entlassung schließt sich Sandeo mit Sorii zusammen und zieht sich vorsichtig zurück, um mögliche Repressalien zu entgehen.
Gemeinsam leben sie für eine Zeit im Verborgenen und bleiben dem Königreich dennoch stets verbunden.
Im dramatischen Finale des ersten Teils kehrt Sandeo plötzlich wieder auf die Bühne zurück, was für einige Überraschungen sorgt.
Sandeos Name leitet sich vom deutschen Wort „Onkel“ ab und verleiht ihm eine freundlich-väterliche Nuance.
Er hat eine väterliche Ausstrahlung, die ihn besonders sympathisch macht und sein Pflichtbewusstsein unterstreicht.
Besonders markant ist seine Loyalität und der Mut, für das Richtige einzustehen, auch wenn er dafür persönliche Opfer bringen muss.
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