Chinatsu Yoshikawa ist eine 13-jährige Schülerin im ersten Jahr der Mittelschule mit auffallend rosa, flauschigen, im Zwillingsschwanz gebundenen Haaren, die von einem roten Band gehalten werden. Ihre Freunde nennen sie liebevoll „Chīna“, und sie benutzt diesen Spitznamen selbst gerne. Aufgrund des Einflusses ihrer älteren Schwester Tomoko interessiert sie sich für die Teezeremonie, muss aber feststellen, dass der Club bereits aufgelöst wurde. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit einem Anime-Charakter wird sie von Kyōko Toshinō für den Amüsierklub rekrutiert. Anfangs fürchtet sie Kyōko, entwickelt aber schnell eine starke Schwärmerei für Yui Funami, nachdem diese sie beschützt. Chinatsus künstlerisches Talent ist berüchtigt für seine unheimliche Wirkung, die sie selbst nicht bemerkt, auch weil sie Horrorgeschichten eigentlich nicht mag. Sie ist stolz darauf, weiblich zu sein, hat eine unerschütterliche Liebe zu Yui und wird für ihre teils rabenschwarze, teils niedliche Art von den anderen Charakteren und Fans gleichermaßen geschätzt.
Chinatsu Yoshikawa ist 149 cm groß und hat auffällige, voluminöse, rosa Haare, die sie meist als Zopf mit zwei roten Schleifen trägt.
Wenn sie diese Frisur nicht trägt, wirken ihre Haare relativ kurz.
Ihr verspieltes Aussehen ähnelt stark dem Anime-Charakter „Miracle Girl“.
Ihr Kleidungsstil ist niedlich, oft ergänzt durch auffällige Accessoires wie Kigurumi-Pyjamas oder Katzenmotive.
Chinatsu gilt als das femininste Mädchen der Gruppe und zeigt dabei sowohl die sonnige als auch die schattige Seite eines Mädchens.
Zu Beginn wirkt sie eher schüchtern und zurückhaltend, besonders in Gegenwart von Kyōko Toshinō.
Mit der Zeit offenbart sich jedoch ihre dickköpfige und teils schwarz-humorige Ader – ein Charakterzug, der im Manga ab Band 2 explizit herausgestellt wird.
Sie hält sich selbst für verantwortungsbewusst und versucht, keine Fehler zuzugeben.
Kritik verunsichert sie, was zu verlegenen Ausflüchten führen kann.
Trotz aller Selbstsicherheit bemerkt sie ihre eigenen Unzulänglichkeiten selten, besonders in Bezug auf künstlerische Fähigkeiten.
Chinatsu hat eine starke Schwärmerei für Yui Funami, die sie offen zeigt.
Sie liebt süße Dinge, hat jedoch Schwierigkeiten in Fächern wie Geographie und Sozialwissenschaften.
Chinatsu ist Schülerin der Klasse 1-2, 13 Jahre alt, mit der Blutgruppe AB.
Ihr Geburtstag ist der 6. November und sie ist im Sternzeichen Skorpion geboren.
Sie hat eine ältere Schwester namens Tomoko Yoshikawa, die einst Mitglied des Teezeremonie-Clubs war.
Weil sie sich für die Teezeremonie begeisterte, wollte sie dem Club beitreten, obwohl dieser bereits aufgelöst war.
Schließlich tritt sie auf Drängen von Kyōko Toshinō dem Amüsierklub bei, vor allem wegen ihrer optischen Ähnlichkeit zu „Miracle Girl“.
Chinatsus Fähigkeiten im künstlerischen Bereich sind berüchtigt für ihren bizarren Stil – sie fertigt Zeichnungen, Tonarbeiten und Handarbeiten an, die meist als gruselig wahrgenommen werden.
Sie selbst hält ihre Werke jedoch für gelungen und erkennt die abschreckende Wirkung nicht.
Irreführenderweise ist sie überzeugt, eine „Technikerin“ beim Handarbeiten zu sein, was vor allem durch die Anerkennung ihrer Schwester gefördert wird.
Horrorgeschichten kann sie nicht ausstehen, dennoch schreckt sie mit ihren eigenen Kreationen andere regelmäßig.
Ihre Konzentration wird schnell gestört – sie mag es nicht, wenn ihr Tagesablauf durcheinandergerät.
Chinatsu wird von verschiedenen Gruppenmitgliedern unterschiedlich angesprochen, je nach Nähe und Vertrautheit.
Sie versteht sich gut mit Akari Akaza, ist aber über alles in Yui Funami verliebt, was zu dramatischen wie humorvollen Verwicklungen führt.
Kyōko Toshinō bewundert sie wegen ihrer Ähnlichkeit zu „Miracle Girl“ und lässt sie oft Cosplay tragen – was ihr jedoch meist unangenehm ist.
Mit Sakurako Ohmuro und Himawari Furutani teilt sie die Eigenschaft, von chaotischen Charakteren aus der Bahn geworfen zu werden sowie eine versteckt ausgelebte Eifersucht.
Sie hegt zu Kindheitsfreundinnen wie Akari und Yui eine tiefere Bindung, auch wenn sie sich an frühere Begegnungen nicht erinnert.
Chinatsu erinnert sich erst später, dass sie als Kind Yui Funami, Kyōko Toshinō und Akari Akaza aus einem Spielplatz vertreiben wollte und dabei zu drastischen Mitteln griff.
Als sie sich ihrer Rolle als „Mobberin“ von damals bewusst wird, ist sie schockiert.
In Band 22 des Mangas verarbeitet sie diese Erinnerung im Traum und erhält dabei Zuspruch von Akari.
Sie ruft sich oft selbst „Chīna“ zur Motivation, wie etwa mit dem Spruch: „Chīna, du schaffst das!“
Ihre Schwester Tomoko nennt sie einfach „Chinatsu“.
Weitere Spitznamen erhält sie von Mitschülerinnen und Lehrkräften.
Chinatsu bringt mit ihren künstlerischen Werken regelmäßig Mitschülerinnen zur Ohnmacht, insbesondere Akari.
Sie hat eine Vorliebe für das Sammeln von Fotos von Yui Funami und möchte alles über sie wissen – das geht bis zu verrückten Details und der Wunsch, Yui zu küssen.
„Yui-Senpai~!“
„Tzz, wenn ich mich unterwürfig gebe, wird sie übermütig …“
Teezeremonie und Klubbeitritt
Ursprünglich kam Chinatsu voller Vorfreude zum Teezeremonie-Club, weil sie ihrer Schwester Tomoko nacheifern wollte.
Sie stellt jedoch fest, dass der Club bereits aufgelöst wurde.
Kyōko Toshinō, die bemerkt, dass Chinatsu „Miracle Girl“ ähnelt, überredet sie, dem Amüsierklub beizutreten.
Chinatsu hat anfangs Angst vor Kyōko und hält Abstand von ihr.
Annäherung an Yui Funami
Nach einem Vorfall, bei dem Yui ihr zur Seite steht, beginnt Chinatsu eine starke romantische Schwärmerei für sie zu entwickeln.
Sie folgt Yui förmlich auf Schritt und Tritt und nutzt sogar Kyōkos Zuneigung aus, um Yui nahe zu sein.
Ihre Gefühle für Yui sind so tief, dass sie alles über sie wissen möchte und nicht davor zurückschreckt, Merkwürdiges oder Peinliches in Sachen Liebe zu unternehmen.
Künstlerische Abenteuer
Chinatsus künstlerische Werke sorgen regelmäßig für Verwirrung und Schrecken bei ihren Mitschülerinnen.
Sie ist vollständig überzeugt, talentiert zu sein, und kann keinerlei Kritik verstehen.
Wenn sie anderen ihre Malereien oder Handarbeiten präsentiert, sind diese tief verstört oder geraten sogar in Panik.
Entwicklung und Veränderungen
Im Manga wird berichtet, dass Chinatsu bei einer Beliebtheitsabstimmung den letzten Platz belegte, was ihr Selbstvertrauen jedoch nicht schmälert.
Im Verlauf der Serie wächst ihr Charakter, besonders im Umgang mit ihren eigenen Schattenseiten und früheren Fehlern.
Sie ist bemüht, ihre Beziehung zu Yui aufrichtig zu verbessern, macht dabei aber auch häufig Fehler.
Anime-Umsetzung und Besonderheiten
Im Anime verleiht die Sprecherin Rumi Ōkubo Chinatsu eine besonders überraschende und direkte Art, die von ihr selbst als „nicht ganz so sanfte Girls-Love“ beschrieben wird.
Bei besonderen Episoden, wie im zweiten Staffel-Ende, ist Chinatsus Persönlichkeit unverändert zur Anfangszeit.
Typisch sind humoristische Einlagen, zum Beispiel wenn sie wegen ihrer Haare in seltsame Situationen gerät oder schrille Schreie ausstößt, wenn sich ein Ball in ihren Zöpfen verfängt.
Chinatsu wurde in frühen Versionen als Nachbarin von Akari Akaza eingeführt, doch dieser Umstand wurde später durch eine Klassenkameradschaft ersetzt.
Sie hatte bereits als Kind unerkannt Kontakt mit Yui und Kyōko, woran sie sich jedoch nicht erinnert.
Im Vergleich zu anderen hat sie den meisten Wandel über die Handlung hinweg durchlaufen, wobei ihre Mädchenseite, ihre Unbeholfenheit und ihr einzigartiger Humor gleichermaßen erhalten bleiben.
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