Shirou Fujimoto ist eine zentrale Figur in Ao no Exorcist. Er ist der Ziehvater von Rin Okumura und Yukio Okumura, der Leiter des Südlichen Kreuz Männerklosters und der 251. Paladin – der stärkste Exorzist. Seine Vergangenheit ist von Geheimnissen, Verlust und außergewöhnlicher Stärke geprägt: als Klon des Königs des Geistes wurde er in grausamen Experimenten geboren, widersetzte sich aber seinem Schicksal und fand über Yuri Egin zu neuem Mut. Trotz seiner lockeren Fassade ist er fürsorglich, klug und zu großen Opfern fähig. Sein dramatisches Leben beeinflusst das Schicksal vieler, besonders seiner beiden Söhne.
Shirou Fujimoto ist 177 cm groß und wiegt 62 kg.
Er trägt meistens eine Brille (mit transparenten Gläsern im Manga; im Anime mit braunen Gläsern).
Sein Erscheinungsbild ist eher leger und klassisch für einen Geistlichen.
Shirou ist eine heitere und kinderliebe Persönlichkeit, die als Vater sehr fürsorglich und wachsam handelt.
Er handelt manchmal zuerst mit der Faust und redet dann – aber er hält sich für jemanden, der überlegt agiert.
Seine Interessen reichen vom Sammeln von Erotikmagazinen, über Pflege seiner Brille, bis hin zur Kunst, überall und jederzeit schnell einschlafen zu können.
Sein Humor verbirgt eine tiefgreifende Verpflichtung, zu beschützen, was ihm wichtig ist.
Trotz seiner Vergangenheit als Rebell zeigt er Liebe und Sorge, insbesondere gegenüber Rin Okumura und Yukio Okumura.
Er liebt Oden (vor allem Rettich), und hört gelegentlich gerne Schlager oder Enka.
Sein Ideal einer Frau ist „großbusig“.
An freien Tagen macht er am liebsten Nickerchen.
Sein Lieblingsspruch:
„Auch wenn die Eltern weg sind, wachsen die Kinder auf.“
Shirou wurde am 10. Mai geboren, Blutgruppe AB. Zum Zeitpunkt seines Todes war er 51 Jahre alt.
Er ist Klonexperiment So-004 der „Azazel-Gruppe“, geschaffen in der Sektion 13, einem geheimen Forschungslabor.
Als Kind versuchte er mehrmals zu entkommen und lernte dabei Yuri Egin kennen.
Er ersuchte Mephisto Pheles um Vermittlung, wurde Exorzist-Anwärter und stieg durch Mut und Geschick sehr schnell zum Paladin auf.
Anfangs führte er ein ausschweifendes Leben mit viel Alkohol, Tabak und Frauengeschichten.
Durch Yuris Einfluss wurde er ruhiger und freundschaftlicher.
Er besitzt eine medizinische Lizenz und unterrichtete als Dozent für Dämonen-Pharmakologie im Exorzistenkurs der Akademie.
Shirou war der legendäre 251. Paladin, der höchste Titel unter Exorzisten – eine Auszeichnung für die Stärksten.
Er ist einer der wenigen, die einer Besessenheit durch Satan widerstehen können.
Im Kampf bevorzugt er Schusswaffen.
Er kann mächtige Dämonen allein bannen und hat viele Menschen – oft ohne Waffen – beschützt.
Er zählt zu den vielseitigsten Exorzisten, verfügt über medizinische und pädagogische Kenntnisse und ist stark im Nahkampf.
Er ist Ziehvater von Rin Okumura und Yukio Okumura.
Er hatte eine enge, aber komplizierte Beziehung zu Yuri Egin, mit der er eine Zeit lang zusammenarbeitete.
Mephisto Pheles betrachtete ihn als Freund.
Zur Shura Kirigakure hatte er eine mentorhafte und väterliche Beziehung.
Mit vielen Kollegen und Exorzisten in der japanischen Abteilung verband ihn gegenseitiger Respekt.
- Er schläft im Schnitt 6 Stunden pro Tag und badet etwa 20 Minuten täglich.
- Er hätte gern den von Rin zerstörten Ofen ersetzt.
- Wenn er nachts nicht schlafen kann, greift er zu einem speziellen Sake.
- Am liebsten kauft er Erotikmagazine im Konbini.
„Und wenn alles nicht reicht, ist es Zeit für einen Exorzisten – für mich!“
Das Klosterleben und die Rolle als Vater
Shirou war der freundliche und leicht kindliche Leiter des Südlichen Kreuz Männerklosters.
Er kümmerte sich liebevoll um Rin Okumura und Yukio Okumura, mit denen er viele Alltagsprobleme teilte – von Rins rebellischer Art bis zu Yukios Unsicherheit.
Er richtete die Kochgewohnheiten nach den Bedürfnissen beider Kinder aus, um ihnen Selbstständigkeit und Rücksicht beizubringen.
Vergangenheit: Ein Klon und sein Weg zum Paladin
Vor über vierzig Jahren wurde er als Klon So-004 von Azazel in der Sektion 13 geboren – einem Ort grausamer Experimente, wo viele wie er starben.
Er versteckte sich oft in einer kleinen Hütte in einem Sozialviertel. Dort traf er auf die obdachlose Yuri Egin.
Nachdem sie gemeinsam entdeckt wurden, brachte er es mit Hilfe von Mephisto Pheles bis zum Exorzisten-Anwärter.
Er musste jedes Jahr Experimenten unterzogen werden, bis er mit vier Jahren zur offiziellen Exorzistenernennung befreit wurde.
Seine Aufstiegsgeschichte war von heldenhaften Einzelleistungen wie z.B. dem Alleinbesiegen von Holzdämonen geprägt.
Raue Jugend und Wandel durch Yuri
Nach der Ernennung als Exorzist entwickelte er einen wilden Lebensstil: Tabak, Alkohol, Frauengeschichten.
Zwischen ihm und Yuri Egin kam es zu Konflikten; dennoch eröffnete sie ihm ihre Gefühle.
Shirou lehnte Yuris Liebe wegen ihres jungen Alters ab und führte einen inneren Kampf mit sich selbst.
Dies sollte einer der kleinen Faktoren für Satans spätere Reinkarnation werden.
Überwachung von Satan und der Ausbruch
Neun Jahre später war Shirou als Ausbilder tätig.
Yuri hatte Kontakt mit Rinka (Satans Gefäß) und wurde zur einflussreichen Figur.
Als Satan in seinem Gefäß zu mächtig wurde, floh er und errichtete in Sektion 13 sein eigenes Schloss mit zahllosen Dämonen und vielen Opfern.
Yuri versuchte, die Katastrophe zu beenden, indem sie in das Labor eindrang, und Shirou konnte sie – trotz seines inneren Kampfes – nicht aufhalten.
Die Blaue Nacht und das Trauma
Yuri überzeugte Satan, das Labor zu verlassen, doch sie wurde vom japanischen Orden gefasst.
Als sie von Satan schwanger war, entzündete der Orden den „Blauen Blitz-Plan“:
Shirou holte das Dämonenschwert aus einem Tempel und versiegelte Rins Herz darin nach einem Massaker an Exorzisten durch das dämonische Neugeborene.
Als Satan in den aktuellen Paladin fuhr, konnte Shirou ihn mit enormer Willenskraft kurzzeitig unterdrücken und opferte sich fast.
Nach Yuris Tod floh er mit den Zwillingen, kremierte ihren Leichnam und verstreute die Asche ins Meer – um ihre Auslieferung an die Forschung zu verhindern.
Das Versprechen mit Mephisto Pheles verpflichtete ihn, für immer dem Orden zu dienen.
Als Paladin wurde er zum Ziehvater der Zwillinge ernannt.
Die Verantwortung als Ziehvater
Shirou hatte Schwierigkeiten, sowohl mit dem stürmischen Rin Okumura als auch mit dem ängstlichen Yukio Okumura umzugehen.
Er nahm unerfahren Hilfe von alten Bekannten wie Masaru Sankaku, Naoya Kyoudo und Kiyoshi Nagatomo an.
Er gründete das Männerkloster und zog beide Söhne bis zum Alter von 16 Jahren groß.
Wegen der „Blauen Nacht“ konnte Satan über ihn wachen, trotzdem widerstand er jahrelang der Kontrolle.
Der tragische Höhepunkt
Durch Satans Einflüsterungen, die seinen Geist zermürbten, wurde Shirou beim Streit mit Rin Okumura schlussendlich von Satan übernommen.
Um zu verhindern, dass Rin Okumura entführt wird, beging Shirou schließlich Selbstmord.
Begegnung mit Rin aus der Zukunft
Durch einen Schlüssel wurde Rin Okumura in die Vergangenheit transportiert und hatte eine stille, bewegende Begegnung mit Shirou Fujimoto in der Klosterküche.
Sie sprachen offen über die Schwierigkeit, Vater zu sein. Es wurde deutlich, wie tief Shirous Liebe zu den Brüdern reicht:
Er wollte ihnen beibringen, Verantwortung zu übernehmen, Rücksicht zu nehmen und Stärke zu entwickeln – nicht nur im Kampf, sondern auch im Alltag.
- Im Manga trägt Shirou eine Brille mit klaren Gläsern, im Anime sind sie braun.
- Das Spin-off „Das klagvolle Schicksal von Yukio Okumura“ zeigt, wie Shirous Geist sich schämt, dass der wilde Teil seines Lebens enthüllt wird.
- Arthur Auguste Angel bezeichnet ihn abfällig als „den unpassendsten aller Paladine“.
- Viele Exorzisten in Japan verehren ihn dennoch als Vorbild und ehren ihn für seine Freundschaft, Fähigkeiten und Güte.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.