Matama Akoya ist eine fiktive Figur aus der Manga- und Anime-Reihe „Gushing over Magical Girls“, eine 14-jährige Schülerin, die sich der bösen Organisation Enormita anschließt und sich in die Kämpferin Rokomusica verwandeln kann.
Name: Matama Akoya
Alter: 14 Jahre
Geburtstag: 8. April
Geschlecht: weiblich
Lieblingsessen: süßes Omelett
Hassessen: Koriander
Aktuelle Ambition: mit Gesangsvideos in sozialen Netzwerken viral gehen
Synchronsprecherin (Anime): Yuuka Aisaka
Matama ist selbstbewusst, laut und wirkt auf den ersten Blick ziemlich verwöhnt.
Sie träumt seit dem Kindergarten davon, ein Idol zu werden, und sieht sich selbst bereits als Star.
Sie hat eine sehr gute Figur, besonders ihre große Oberweite fällt im Vergleich zu anderen 14-Jährigen auf.
Ihr Auftreten ist oft fordernd und egozentrisch, zugleich aber auch verletzlich – Kritik an ihrem Gesang bringt sie schnell zum Weinen.
Trotz ihres großen Egos ist sie innerlich unsicher und hängt sehr an der Anerkennung ihrer Umgebung.
Wenn es um Mode, Aufmerksamkeit und Idol-Glanz geht, hat sie einen ausgeprägten Sinn für Details.
In der aktuellen, oft chaotischen Enormita-Truppe nimmt sie überraschend häufig die Rolle der Vernünftigen und des „Straight Man“ ein, die die Eskapaden anderer kommentiert.
Sie selbst gesteht ihre speziellen Neigungen allerdings nur sehr widerwillig ein.
Als Matama trägt sie die Schuluniform ihrer Schule, die sich von der des Haupttrios unterscheidet.
Sie besucht dieselbe Schule wie Nemo Anemo, was man an den identischen Uniformen erkennt.
Ihr Haar ist lang, reicht bis knapp über die Hüfte und ist in einem Two-Side-Up-Stil frisiert.
Die Grundfarbe ist ein bräunlicher Ton nahe an Azukibohnen, dazu kommen grünlich hellblaue Strähnen als Akzent.
Ihr Gesicht hat einen leicht bläulich-grünen Ton, die Augen sind bläulich-grün mit rosafarbenen Highlights.
Auffällig sind zudem ihre kleinen Eckzähne, die ihr ein leicht freches Lächeln geben.
Ihre Schuluniform besteht aus einer blauen Jacke, einem Minirock, Kniestrümpfen und einer großen roten Schleife am Brustbereich.
Auch in ihrer Freizeit trägt sie häufig Miniröcke und Outfits, die zumindest Beine oder Schultern betonen und ein gewisses Maß an Haut zeigen.
Sie interessiert sich stark für Kleidung und Stil, was man auch daran erkennt, dass sie Nemos Badeanzug ausgesucht hat.
Ihr Wunsch nach einem klassischen Idolkostüm wird jedoch durch die Anforderungen der Bösewichte oft frustriert.
Matama gehört zur Besetzung der Manga-Reihe „Gushing over Magical Girls“ und tritt auch in der Anime-Adaption auf.
Sie ist Mitglied der bösen Organisation Enormita, ursprünglich einer Untergruppe namens „Road-Trupp“, und kämpft dort als magische Kämpferin Rokomusica.
Ihr erster Auftritt ist in Kapitel 11 des Mangas (Band 3), in einer Szene, in der sie sich mit Nemo Anemo streitet.
Von Beginn an steht sie unter dem Kommando von Michiko Tanaka, der Tyrannin an der Spitze der Organisation.
Anfangs bekämpft sie die Rebellengruppe um Venalita und die sogenannten magischen Gegnerinnen.
Im Verlauf der Handlung wechselt sie jedoch die Seiten und schließt sich Utena Hiiragi und den anderen an.
Wenn Matama ihre Macht nutzt, verwandelt sie sich in Rokomusica.
In dieser Form greift sie an, indem sie ihren Gesang in notenförmige Schockwellen verwandelt, die Gegner treffen und zurückwerfen können.
Ihre Sternebewertung (eine Art interner Power-Rang) beträgt drei Sterne.
Sie führt eine Waffe, ein Kondensatormikrofon mit einem Kreuzstern an der Spitze, das den Namen „Voix Forte“ trägt.
Ursprünglich wollte Matama ein typisches, süßes Idol-Outfit.
Michiko Tanaka akzeptierte dies jedoch nicht, da ihre Untergebenen ihrer Meinung nach „angemessener“ und provokativer aussehen sollten.
Darum trägt Rokomusica ein sehr freizügiges Kostüm, das eher den Vorstellungen der bösen Organisation entspricht als ihren eigenen.
Später wird ihr Transformationsprozess so verändert, dass ihre Unterwäsche – insbesondere die Hose – automatisch verschwindet.
Diese Entwicklungen sind deutlich sexualisiert und werden in der Serie sowohl als Fanservice als auch als komödiantisches Element genutzt.
Matama ist darüber offiziell peinlich berührt, doch die Situationen häufen sich zunehmend.
Matamas größter Wunsch ist, ein erfolgreiches Idol zu werden.
Sie schreibt eigene Songs, tritt auf und sieht sich ständig im Rampenlicht.
Ihr bekanntestes selbstgeschriebenes Lied heißt „L・O・V・E・Lee Roko“ (deutsch in etwa: „Lieblich L・O・V・E Roko“).
Leider sind die Songtexte extrem kitschig und stilistisch peinlich, und ihr Gesang ist im Normalzustand deutlich schief.
Ihr Gesang ist so „suboptimal“, dass die Zuhörer oft einfach wortlos und mit totem Blick reagieren.
Er ist damit in einem Bereich, der unangenehm genug ist, um aufzufallen, aber nicht so schlecht, dass man ihn lustig zerreißen könnte – was ihn besonders peinlich macht.
Wenn jemand sie allerdings direkt auf ihre schlechte Gesangsqualität oder die peinlichen Texte anspricht, bricht sie leicht in Tränen aus.
Ihre verletzte Eitelkeit und der Frust über ihr mangelndes Talent sind ein wiederkehrendes Charaktermotiv.
Bei einem Kampf gegen die magischen Mädchen kommt es zu einer bizarren Entdeckung.
Matama wird gezwungen, nackt ein Lied zu singen, während sie gedemütigt wird.
Ausgerechnet in diesem Moment wird ihr Gesang plötzlich wunderschön, klar und zutiefst bewegend.
Die Melodie und die Lyrics bleiben identisch billig, aber ihre Stimmenführung und Ausdruckskraft sind auf einmal auf Profi-Niveau.
Daraus entsteht die Erkenntnis, dass Matama unter extremer Scham und Nacktheit deutlich besser singen kann.
Je stärker ihr Gefühl von Bloßstellung, desto besser wird ihre Gesangsleistung.
Auch das Weglassen der Unterwäsche verbessert bereits ihre Stimme, doch die größte Wirkung erzielt sie, wenn sie vollständig entkleidet und dabei beobachtet wird.
Matama selbst formuliert es so, dass sie anscheinend dann besser singt, wenn „jemand sie in einer peinlichen Situation sieht“.
Diese spezielle „Fähigkeit“ macht sie zu einer Art unfreiwilliger Exhibitionistin.
Eigentlich schiebt sie die Verantwortung für diese Entwicklung auf Venalita und die Geschehnisse im Kampf, aber tief in ihr verändert sich dadurch ihr Verhältnis zu Scham und Auftritt.
Die Freude darüber, endlich als Sängerin zu überzeugen, vermischt sich mit dem Gefühl der Befreiung durch die Enthüllung.
Die Serie deutet an, dass hier mehrere Ebenen zusammenkommen: Idol-Ambitionen, der Kick der Bloßstellung und die Suche nach Anerkennung.
Um ihr Talent zu nutzen, tritt Matama schließlich unter einem Pseudonym auf.
Unter dem Namen „Sternensängerin Pearl“ veröffentlicht sie den Song „Gelöbnis Sensitiv“ in einem sozialen Netzwerk.
In diesem Kontext ist ihr Gesang wieder auf Höchstniveau, ausgelöst durch ihre Scham-basierten Bedingungen.
Das Lied geht daraufhin massiv viral und verschafft ihr eine Welle an Aufmerksamkeit.
Dank dieses Hypes wird sie sogar in Musiksendungen im Fernsehen eingeladen.
Sie erreicht damit ihren Idol-Traum zumindest oberflächlich – allerdings unter sehr speziellen, für sie peinlichen Voraussetzungen.
Die Serie spielt komödiantisch damit, dass ihr größter Erfolg unmittelbar mit entwürdigenden Bedingungen verknüpft ist.
Matama schwankt dabei zwischen Stolz über die Anerkennung und Frustration über den Preis, den sie dafür zahlen muss.
Nemo Anemo
Nemo ist Matamas Kindheitsfreundin und besucht dieselbe Schule.
Die beiden haben eine enge, aber komplizierte Beziehung, die zwischen Freundschaft und romantischer Spannung schwankt.
Anfangs geraten sie leicht aneinander, was auch durch Nemos Methoden befeuert wird – etwa, wenn Nemo Zuschauer gewaltsam zu Matamas Auftritten schleppt.
Als Matama erfährt, dass die Publikumsmengen nur durch Zwang zustande kamen, kommt es zu einem Konflikt zwischen ihnen.
Mit Unterstützung von Utena Hiiragi gelingt schließlich eine Versöhnung.
Danach nähert sich ihre Beziehung an, und es wird beschrieben, dass sie auf einem Level von „mehr als Freunde, aber noch nicht offiziell ein Paar“ stehen.
Matama vertraut Nemo so sehr, dass sie sie als einzige Person ansieht, vor der sie in besonders peinlichen Situationen um Hilfe bitten kann.
In erotisch aufgeladenen Momenten bezeichnet Matama Nemo als „süß“ und wirkt ihr gegenüber klar positiv eingestellt.
In einem Ereignis, bei dem die beiden in einem Spukhaus eingeschlossen sind, macht Matama sich vor Angst in die Hose.
Nemo hat jedoch vorsorglich Ersatzunterwäsche dabei, was sowohl Fürsorge als auch ein hohes Maß an Intimität zeigt.
Als Nemo im Rahmen einer „Liebesberatung“ mit Kaoruko Tenkawa endlich beginnt, ihre Gefühle auszusprechen, zeigt Matama Bereitschaft, sich damit ernsthaft auseinanderzusetzen.
Sie kommen dabei sogar fast zu einem offenen Liebesgeständnis.
Utena Hiiragi und die magischen Mädchen
Utena Hiiragi spielt eine zentrale Rolle dabei, Matama von der dominanten Führung Michiko Tanakas weg und hin zu Venalitas Gruppe zu ziehen.
Im Zuge eines Kampfes, den Matama und Nemo verlieren, wird der Seitenwechsel eingeleitet.
Die Verhandlungen über Matamas Überlaufen beinhalten auch die Bedingung, dass sie mit Nemo wieder ins Reine kommt.
Utena fungiert dabei als Vermittlerin, wodurch Matama schließlich zu den „Guten“ im erweiterten Sinne zählt, auch wenn ihre Moral weiterhin flexibel ist.
Matama respektiert Utena, fühlt sich aber zugleich durch deren Kräfte und Charisma herausgefordert.
Zwischen Bewunderung, Konkurrenz und der typischen überdrehten Dynamik der Serie entstehen so viele humorvolle Interaktionen.
Michiko Tanaka und die Organisation
Zu Beginn gehört Matama zur Road-Truppe unter der Führung von Michiko Tanaka.
Sie ist eine der ersten Rekrutinnen und zeigt beeindruckende Loyalität – zumindest anfangs.
Als sie von Michiko Tanaka ausgesandt wird, um die abtrünnigen Magierinnen zu bestrafen, trifft sie im Kampf auf zwei Gegnerinnen, deren Kombination ihr überlegen ist.
Matama schafft es nicht, sie aufzuhalten, was Michiko mit brutaler Körperstrafe ahndet: Matama wird nackt ausgepeitscht.
Diese Behandlung lässt ihren Groll gegen Michiko wachsen.
Die Mischung aus Demütigung und militärischem Druck ist mitverantwortlich für ihren späteren Seitenwechsel.
Im Kampf gegen Venalita und die magischen Mädchen wird Matama zudem gezwungen, nackt zu singen und dadurch gedemütigt.
Die Entdeckung ihrer Scham-basierten Gesangssteigerung fällt in diesen Kontext, was ihre Beziehung zu Enormita und ihrer eigenen Identität noch komplexer macht.
Matama gehört zu den ersten Kämpferinnen, die ausgesandt werden, um Venalitas Gruppe zu verfolgen, nachdem diese ein Angebot der Road-Truppe ausgeschlagen hat.
Sie steht in vorderster Front, um die Rebellinnen angeblich „zu säubern“.
Im Kampf trifft sie auf Gegnerinnen, die in einem Teamangriff so gut harmonieren, dass Matama sie nicht aufhalten kann.
Ihr Misserfolg führt zu der oben erwähnten brutalen Strafe durch Michiko Tanaka.
In einem späteren Gefecht wird die Situation noch intensiver.
Matama wird körperlich entblößt, als Geisel erpresst und dazu gezwungen, vollkommen nackt ein Lied vor Publikum zu singen.
Diese Konstellation traumatisiert sie einerseits, offenbart andererseits aber auch ihre besondere Fähigkeit, unter extremer Scham auf Höchstniveau zu performen.
Die verzwickte Mischung aus Demütigung und Erfolg markiert einen wichtigen Wendepunkt für ihre Entwicklung.
Schließlich erklärt sie spontan: „Ich werde einfach zu Venalitas Freunden gehören“, womit sie offen die Seiten wechselt.
Dieser Verrat ist aus ihrer Sicht eine Emanzipation von der Willkür und Grausamkeit Michiko Tanakas.
Abseits von Kämpfen und Schockmomenten hat Matama durchaus bodenständige Qualitäten.
Sie ist beispielsweise überraschend talentiert in der Küche.
Nemo betont ausdrücklich, dass Matama sehr gut kocht.
Ihre Kochkünste sind so überzeugend, dass sogar Rannda Tada, die Pilze normalerweise hasst, freiwillig Matamas Pilzgerichte isst.
Eine andere Seite von Matama zeigt sich im Sport: Sie kann nicht schwimmen.
In Episode 23 des Mangas (entspricht Folge 13 des Animes) erhält sie Schwimmunterricht von Nemo, der zugleich ihre Nähe zueinander vertieft.
Emotional ist Matama leicht reizbar, besonders wenn es um ihren Gesang oder ihre Träume geht.
Sie ist aber keineswegs herzlos, sondern reagiert stark auf echte Zuneigung, vor allem von Nemo.
Humor entsteht häufig daraus, dass sie ihre Vorliebe für freizügige Situationen nicht offen anerkennen will.
Obwohl sie objektiv immer wieder in solche Szenen gerät und teilweise aktiv mitmacht, schiebt sie die Verantwortung gern auf andere.
Ein typischer Spruch von Matama ist eine Art Bühnenansage:
„Na, na, wie findet ihr meinen Gesang?“
Sie liebt es, sich auszumalen, wie das Publikum von ihrer Stimme so überwältigt ist, dass es sprachlos bleibt.
Ironischerweise passiert genau das – aber ursprünglich, weil ihr Gesang so merkwürdig schlecht ist.
Mit der Entdeckung ihrer Scham-basierten Superstimme kommt der Moment, in dem das Publikum tatsächlich aus ehrlicher Bewunderung verstummt.
Matama schwankt dann zwischen übertriebener Selbstzufriedenheit und echter, vor Rührung fast erschrockener Dankbarkeit.
Ihre Art zu sprechen ist generell von großem Selbstvertrauen geprägt, auch wenn die Realität nicht immer zu ihrem hochgesteckten Selbstbild passt.
Gerade dieser Kontrast macht sie zu einer der amüsantesten und zugleich menschlichsten Figuren in „Gushing over Magical Girls“.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.