Alice Okanega ist eine extravagante Klassenkameradin von Kotaro Kawaii und sticht durch ihren enormen Reichtum und ihre Vorliebe für niedliche Maskottchen hervor. Sie trägt stets ihr Stofftier Runrun und ihre treue Dienstmagd Takashiro bei sich. Als Erbin einer internationalen Spielzeugfirma lebt sie in ihrer eigenen Welt zwischen Luxus, kitschigem Design und der Suche nach echter Niedlichkeit. Durch den Kontakt mit Kotaro und Puniru beginnt sie, sich intensiver mit der Bedeutung von Einzigartigkeit und Selbstwert auseinanderzusetzen. Trotz ihrer Führungsambitionen und Kreativität ist sie innerlich oft zerrissen zwischen ihren eigenen Idealen und gesellschaftlichen Erwartungen.
Alice Okanega präsentiert sich stets makellos und modisch, ganz im Stil eines privilegierten Mädchens aus gutem Haus. Sie trägt Schuluniform auf ihre eigene Art und Weise, stets in Begleitung ihres geliebten Stofftiers Runrun und ihrer persönlichen Dienstmagd Takashiro. Ihr Auftreten wird durch elegante Accessoires und einen edlen Habitus unterstrichen.
Alice bezeichnet sich selbst als typische "Ojou-sama" und spricht in gehobener, manchmal altmodischer Sprache. Sie ist überzeugt von ihrem eigenen Geschmack und lässt dies auch ihre Umwelt durch überhebliche Ausdrücke und ein selbstbewusstes Auftreten spüren. Oft zeigt sie sich herrisch, besitzt aber auch einen ausgeprägten Sinn für Ästhetik und Kreativität. Hinter ihrer Fassade verbirgt sich jedoch Unsicherheit, besonders wenn es um die Anerkennung ihrer Kreationen geht.
Alice ist Enkelin des berühmten Maskottchen-Designers "Kawaii Nosky" und Tochter eines erfolgreichen Spielzeugfirmen-Chefs. Sie wird als Nachfolgerin der Firma Kutiland gehandelt und hat daher eine umfangreiche Ausbildung in Wirtschaft und Design erhalten. Bereits in ihrer Kindheit erschuf sie den Charakter Runrun, zu dem sie eine enge emotionale Bindung hat. Sie wohnt in einem eigenen, mit Dienern ausgestatteten Nebengebäude und lebt in purem Luxus.
Alice entwickelt voller Leidenschaft eigene Charaktere und Produkte. Sie beherrscht wirtschaftliche Grundsätze und beschäftigt sich gerne mit Management- und Designfragen. Trotz ihrer Begabung als Jungdesignerin mangelt es ihren Kreationen oft an der ultimativen Strahlkraft, weshalb sie noch nicht den ganz großen Durchbruch erzielen konnte.
Alice ist eine Klassenkameradin von Kotaro Kawaii. Sie schätzt dessen Sinn für das Niedliche, nachdem er ihr Stofftier Runrun lobte, und erwägt, ihn für die Firma anzuwerben. Ihre Beziehung zur Magd Takashiro ist eng, aber manchmal nimmt Takashiro eigenmächtig Entscheidungen, die Alice verwirren. Zu ihrer eigenen Kreation Runrun pflegt Alice eine fast kindliche Verbindung, im Lauf der Geschichte entwickelt sich aber auch eine tiefe Freundschaft zum Slime Puniru und zu Kotaro. Es wird angedeutet, dass sie einen Verlobten hat, zu dem sie sich jedoch distanziert verhält.
Sie baute auf dem Schulhof kurzerhand einen Themenpark mit Runrun-Design und installierte ein zehn Milliarden Yen teures Slime-Schwimmbad. Außerdem besitzt sie ein Ferienhaus, das sie in ein Hotel umwandeln ließ, und beschäftigt sogar einen eigenen Gourmet-Patissier.
„Wenn du dich immer nach den Vorstellungen der anderen richtest, verlierst du irgendwann dein eigenes Selbst.“
„Niemand versteht Runrun besser als ich!“
Die Herausforderung der „Niedlichkeit“
Als Alice merkt, dass Kotaro heimlich Fan von Kuti-chan ist, beginnt sie, gemeinsam mit Puniru einen Wettbewerb um das „Niedlichste“ zu veranstalten. Dabei wünscht sie sich insgeheim, eine ähnlich tiefe Freundschaft wie die zwischen Puniru und Kotaro zu erleben.
Die Erschaffung und Enttäuschung von Runrun
Durch eine spontane Aktion von Takashiro wird Runrun zum Leben erweckt. Alice genießt diese Traumwelt zunächst, doch als ihre Mitschüler Runrun als bloße Spielerei und nicht als echtes Wesen erkennen, zerbricht ihre Illusion und sie wird von Zweifeln verfolgt.
Die Suche nach dem „Wahren Runrun“
Sie verliert sich schließlich in immer aufwendigeren Versuchen, den perfekten Runrun zu erschaffen: Von Takashiro gespielte Verkleidungen, verbesserte Versionen und ein langer Wettkampf um das „wahre“ Runrun entfachen eine Serie emotionaler Verstrickungen.
Erkenntnis und Wachstum
Nach dem emotionalen Tumult reflektiert Alice ihre Motivation und wird zur vertrauten Freundin für das neugeborene Slime-Wesen Runru. Sie erkennt, dass Selbstverwirklichung wichtiger als äußere Erwartungen ist. Unterstützt von Kotaro entwickelt sie ihr Runrun-Imperium weiter und beginnt an ihrer eigenen Identität fern der Markenwünsche der Familie zu arbeiten.
Alice widerstrebt der Vorstellung, die Firma als bloße „Markentochter“ zu übernehmen. Sie rebelliert sogar gegen arrangierte Treffen mit ihrem Verlobten, indem sie vor offiziellen Einladungen davonläuft.
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