Lux ist eine fiktive Figur aus dem Sword-Art-Online-Universum, eine weibliche Überlebende des Todesgames Sword Art Online und später Spielerin des Virtual-Reality-Spiels Alfheim Online.
Lux ist im echten Leben ein junges Mädchen mit langen Haaren, guter Figur und einem sanften, etwas verträumten Wesen.
Sie spricht im Alltag höflich, nimmt im Spiel aber eine lockerere, teilweise „jungenhafte“ Sprechweise an.
Sie gehört zu den Überlebenden von Sword Art Online und trägt schwere seelische Narben aus dieser Zeit.
Trotz ihres freundlichen Charakters hat sie eine Vergangenheit, in der sie gezwungen wurde, mit der Mordgilde Laughing Coffin zu kooperieren.
Lux bewundert Kazuto Kirigaya (Kirito) zutiefst für seinen Sieg über Sword Art Online und spricht ihn respektvoll mit einer Art Ehrentitel an.
In Alfheim Online sucht sie zunächst Trost, indem sie seinen Stil imitiert, bevor sie nach und nach ihren eigenen Weg findet.
Name im echten Leben: nicht genannt
Geburtstag: 12. April
Alter: unbekannt (nicht konkret angegeben)
Geschlecht: weiblich
Größe, Gewicht, Blutgruppe, Hobbys: nicht bekannt
Lux war während des Sword-Art-Online-Vorfalls als Spielerin in der virtuellen Welt eingeschlossen.
Aus den Daten ihres Heimkonsolensystems geht hervor, wann sie Geburtstag hat, und dass sie ursprünglich als männlicher Spielercharakter in SAO gestartet ist.
Zu Beginn des Spiels nutzte sie also einen männlichen Avatar.
Durch das von Akihiko Kayaba verteilte Handspiegel-Item wurde dieser jedoch sofort in ein Abbild ihres realen, weiblichen Körpers zurückverwandelt.
Während eines Dungeon-Abenteuers geriet sie in eine lebensbedrohliche Situation und traf dabei auf die Mordgilde Laughing Coffin.
Um ihr Leben zu retten, wurde sie gezwungen, sich einer Untergruppe dieser Gilde zu unterwerfen.
Sie kam so in eine Art graue Zone zwischen Opfer und Mittäterin.
Nach dem Zusammenbruch von Laughing Coffin entging sie zufällig einer Bestrafung, was bei ihr Schuldgefühle auslöste, weil sie das Gefühl hatte, ihre Vergehen nie wirklich gesühnt zu haben.
In dieser Zeit war sie mit anderen Spielern befreundet, unter anderem mit einer Person namens Gwen, die ein ähnliches Schicksal teilte.
Die Trennung von Gwen sowie der Tod ihrer Freundin Blossom, die ihr in dieser dunklen Phase beistand, reihten sich als traumatische Erlebnisse aneinander und prägten Lux tief.
Nach dem Ende von Sword Art Online kehrte Lux mit den anderen Überlebenden in die reale Welt zurück.
Ihre psychischen Wunden waren jedoch so schwer, dass sie längere Zeit nicht zur Schule ging.
Sie hatte Schwierigkeiten, ihr früheres Alltagsleben wieder aufzunehmen und sich in ihre Umgebung einzufügen.
Trotzdem blieb der Wunsch, eine Form von Normalität oder wenigstens Sicherheit zu finden.
In dieser Situation begann sie schließlich, Alfheim Online zu spielen.
Der Schritt ins nächste VRMMO war zugleich Flucht, Verarbeitung und ein Versuch, sich wieder zu öffnen.
Später wurde sie in eine spezielle Schule für SAO-Rückkehrer versetzt.
Dort trifft sie unter anderem auf Keiko Ayano (Silica) und Rika Shinozaki (Lisbeth), mit denen sie sich bewusst und aktiv anfreundet.
Lux beginnt ihre Zeit in Alfheim Online zunächst mit einem zufällig generierten Avatar der Rasse Spriggan.
Dieser Avatar trägt den Namen Kuro und ist trotz weiblicher Form in Aussehen und Ausrüstung stark an Kazuto Kirigaya angelehnt.
Da Kuro Kazuto Kirigayas Erscheinung in der SAO-Zeit ähnelt, beginnt Lux ihn bewusst zu imitieren:
Sie trägt eine schwarze Mantelrüstung, kämpft mit einer weißen und einer schwarzen Klinge im Zweihandstil und versucht sogar, seine Art zu sprechen zu kopieren.
Lux orientiert ihren gesamten Spielstil an ihrem Vorbild.
Sie gibt sich im Spiel härter, kühler und kämpferischer, als sie im echten Leben oder im normalen Alltag eigentlich ist.
Im weiteren Verlauf konvertiert sie schließlich ihre echten SAO-Daten nach Alfheim Online.
Auf Basis dieser übertragenen Daten erschafft sie den Avatar Lux, eine Sylph-Schwertkämpferin, mit dem sie fortan spielt und Kazuto Kirigayas Imitation bewusst aufgibt.
Kuro ist der erste Alfheim-Online-Avatar von Lux und gehört zur Spielerrasse der Spriggan.
Obwohl Kuro optisch eindeutig weiblich ist, erinnert das Gesamtbild stark an Kazuto Kirigaya während seiner Zeit in Sword Art Online.
Kuro kämpft mit einer selbst entwickelten Form der Zweihandschwerttechnik.
Anders als bei Kazuto Kirigaya ist ihre linke Hand dabei fast ausschließlich für die Defensive zuständig, weil ihr Können nicht an das des Originals heranreicht.
Aus einem Missverständnis heraus sind bei Kuro die Farben der beiden Schwerter seitenverkehrt im Vergleich zu Kazuto Kirigayas Waffen.
Statt eine ganz neue Identität aufzubauen, versucht Lux mit Kuro, sich gewissermaßen in die Rolle ihres Idols hineinzuleben.
Lux wirkt nach außen hin weich, ruhig und freundlich, mit einem eher „fluffigen“ oder leicht schusseligen Eindruck.
Ihr gutes Aussehen und ihre im Text betonte Oberweite werden auch von anderen Figuren bemerkt, etwa wenn Silica sie mit Suguha Kirigaya vergleicht.
Trotz ihrer sanften Art trägt sie schwer an Schuldgefühlen und Trauer aus der SAO-Zeit.
Die erzwungene Nähe zu Laughing Coffin, die Trennung von Gwen und der Verlust von Blossom verstärken ihre Unsicherheit und ihr mangelndes Selbstwertgefühl.
Im Spiel verändert sich ihre Sprechweise deutlich:
Sie nutzt eine lockerere, etwas maskulin wirkende Sprache, die schon vor ihrer Nutzung von Kuro entstanden ist und laut eigener Aussage eine festgefahrene Angewohnheit darstellt.
Lisbeth kommentiert diese Veränderung mit dem Vergleich, sie sei eine von den „Typen, die beim Autofahren eine andere Persönlichkeit bekommen“.
Lux’ Spielverhalten zeigt, dass sie im virtuellen Raum versucht, stärker und unabhängiger zu wirken, als sie sich im echten Leben fühlt.
Kazuto Kirigaya ist für Lux eine zentrale Projektionsfigur.
Dass er Sword Art Online erfolgreich abgeschlossen und viele Spieler gerettet hat, macht ihn für sie zum uneingeschränkten Vorbild.
Sie nennt ihn ehrfurchtsvoll „Kirito-sama“ beziehungsweise ähnlich hochrespektvoll, um ihre Bewunderung auszudrücken.
Ihr Wunsch, so zu sein wie er, führt direkt dazu, dass sie in Alfheim Online zunächst praktisch sein Double werden will.
Die schwarze Mantelrüstung, die zwei unterschiedlich gefärbten Schwerter sowie ihr Schlachtverhalten sind alles bewusste Nachahmungen seiner Markenzeichen.
Auch ihre Art zu reden im Spiel orientiert sie zu Beginn an seinem Tonfall.
Durch Begegnungen mit anderen Figuren, insbesondere Silica, Lisbeth und Leafa, beginnt Lux jedoch, Kazuto Kirigaya nicht mehr als unerreichbare Kopiervorlage zu sehen.
Sie erkennt, dass es sinnlos und ungesund ist, nur seine Kopie sein zu wollen, und beschließt, sich von dieser Rolle zu lösen.
Während sie in Alfheim Online allein aufbricht, um den begehrten Gegenstand „Ring des Engels“ in einem Solo-Quest zu erlangen, trifft sie auf drei andere Spielerinnen.
Es handelt sich um Silica, Lisbeth und Leafa, die aus denselben Gründen zu dieser Quest aufgebrochen sind.
Lux reagiert zunächst abweisend und lehnt eine Zusammenarbeit ab.
Sie will den Bossgegner allein bezwingen und den Ring aus eigener Kraft erhalten, vermutlich um sich selbst etwas zu beweisen.
Trotz ihrer Zurückweisung folgen ihr die drei.
Im Verlauf des Bosskampfes und durch Silicas beharrliche, ehrliche Sorge kommt es schließlich zum emotionalen Durchbruch.
Silicas Gefühle und ihr Wunsch, Lux zu helfen, erreichen sie.
Lux öffnet sich, es kommt zu einer Versöhnung, und sie akzeptiert die Hilfe der anderen, sodass sie die Quest gemeinsam erfolgreich abschließen.
Diese gemeinsame Erfahrung legt den Grundstein für eine echte Freundschaft.
Lux beginnt zu verstehen, dass sie weder ihre Vergangenheit allein tragen noch ihre Zukunft allein bestreiten muss.
Nachdem sie in die Schule für SAO-Rückkehrer gewechselt hat, begegnet Lux Keiko Ayano (Silica) und Rika Shinozaki (Lisbeth) auch im wirklichen Leben.
Die Begegnung in der Realität festigt das, was in Alfheim Online begonnen hat.
Sie freundet sich aktiv mit den beiden an und versucht, sich aus ihrer sozialen Isolation zu befreien.
In dieser Phase trifft sie die bewusste Entscheidung, die Nachahmung von Kazuto Kirigaya zu beenden.
Stattdessen konzentriert sie sich darauf, als Lux – mit einem aus Sword Art Online konvertierten Sylph-Schwertkämpfer-Avatar – ihren eigenen Stil und ihre eigene Identität zu entwickeln.
Dieser Schritt markiert einen wichtigen Wendepunkt in ihrer persönlichen Entwicklung.
Lux wird als großbusige junge Frau beschrieben, ihre Figur wird im Vergleich zu Suguha Kirigaya als ähnlich üppig hervorgehoben.
Konkrete Maße wie Größe, Gewicht oder exakte Körperumfänge werden allerdings nicht genannt.
Ihre langen Haare und ihre insgesamt weiche, feminine Ausstrahlung setzen einen deutlichen Kontrast zu der eher kantigen, „coolen“ Persona, die sie als Kuro imitiert.
In Alfheim Online mit dem Avatar Lux zeigt sie eine Mischung aus eleganter Schwertkämpferin und verletzlicher, aber entschlossener Spielerin.
Im realen Leben ist Lux höflich, zurückhaltend und bedacht in ihrer Wortwahl.
Sobald sie aber in VR spielt, legt sie diese Zurückhaltung ab und spricht deutlich salopper und „härter“.
Sie selbst beschreibt diese Veränderung als bereits vorhandene Angewohnheit noch vor ihrem Kuro-Avatar.
Es handelt sich also nicht um reine Imitation von Kazuto Kirigaya, sondern um eine Art „Spielpersönlichkeit“, die sie beim Betreten der virtuellen Welt annimmt.
Lisbeth bemerkt, dass Lux hier stark an Menschen erinnert, die beim Autofahren oder in anderen Stresssituationen plötzlich wie ausgewechselt wirken.
Diese Diskrepanz zeigt, wie Lux versucht, in der Spielwelt eine stärkere, selbstbewusstere Version ihrer selbst zu leben, während sie im echten Leben mit Angst und Schuldgefühlen ringt.
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