Sayu Hisanuma ist eine enge Freundin von Miuna Shiodome und besucht dieselbe Klasse wie sie. Sie hebt sich durch ihren forschem und frechen Charakter hervor, wobei ihr Mundwerk oft schärfer ist als bei anderen Mädchen ihres Alters. Hin und wieder benutzt sie Ausdrücke, die für Grundschülerinnen eher ungewöhnlich sind. Sayu erlebt große Entwicklungen in der Serie, von ihrer Vergangenheit als Mobbingopfer bis zu ihrer Entscheidung, unabhängig zu werden, was insbesondere nach dem fünfjährigen Zeitsprung deutlich wird. Ihre Beziehung zu Kaname Isaki steht im Mittelpunkt ihrer Geschichte: aus einer tief empfundenen Dankbarkeit und Zuneigung wächst nach und nach echte Liebe, die sie schließlich offenbart. Sayus Mut, Ehrlichkeit und die Fähigkeit, für ihre Gefühle einzustehen, machen sie zu einer bemerkenswerten Figur in Nagi no Asukara.
Sayu Hisanuma ist ein junges Mädchen, das in der dritten Klasse die Grundschule besucht. Nach dem fünfjährigen Zeitsprung hat sich ihr Äußeres merklich verändert: Ihr Haar ist deutlich länger geworden. Ihr Erscheinungsbild wirkt dadurch reifer – dennoch zeigt sie gelegentlich weiterhin kindliche Züge.
Ein kleiner Wildfang
Sayu ist lebhaft, temperamentvoll und spricht oft sehr direkt. Durch ihre forschen Sprüche und ihre manchmal rauen Umgangsformen wird sie von ihren Freunden gerne als „kleine Rowdine“ bezeichnet.
Verletzlichkeit
Hinter ihrer frechen Fassade verbirgt sich aber auch eine gewisse Unsicherheit. Früher wurde sie in ihrer Klasse gemobbt und isoliert, was sie geprägt hat. Sie gibt an, manchmal ein bisschen ängstlich zu sein, auch wenn sie es gerne überspielt.
Große Loyalität
Ihre tiefe Freundschaft zu Miuna Shiodome steht im Zentrum ihres Handelns. Sie ist bereit, für sie einzustehen und nimmt es sogar mit ihren Mitschülern auf, wenn es sein muss.
Sayu wurde in der Vergangenheit in ihrer Klasse gemobbt und ausgegrenzt. Ausgerechnet Miuna Shiodome hielt stets zu ihr, was sie sehr berührte und eine ganz besondere Verbindung zwischen ihnen schuf. Als sich die Aufmerksamkeit der Mitschüler schließlich gegen Miuna richtete, empfand Sayu einerseits Erleichterung, andererseits aber auch Schuldgefühle, sodass sie nicht mehr wegsehen konnte und den ersten Schritt wagte, Miuna anzusprechen.
Akademisch ist Sayu nach dem Zeitsprung sehr ehrgeizig. Sie strebt danach, eine „unabhängige Frau“ zu werden und arbeitet engagiert daran, in der Schule beste Leistungen zu erzielen. Sie gehört zu den Jahrgangsbesten.
Zu Miuna Shiodome
Miuna ist Sayus beste Freundin und ihr emotionaler Anker. Ihr größter Wunsch ist es, für Miuna „etwas ganz Besonderes“ zu sein. Für sie würde sie fast alles tun.
Zu Kaname Isaki
Kaname Isaki nimmt eine besondere Rolle in Sayus Leben ein. Da er sie einst auf einen Fehler hinwies und ehrlich zu ihr war, entwickelte sie tiefe Gefühle für ihn. Nach einem dramatischen Ereignis und einem fünfjährigen Zeitsprung werden diese Gefühle noch bedeutender, zumal Kaname nach seiner Rückkehr ihre Gefühle ganz neu entfacht.
Die Freundschaft zu Miuna
Sayu und Miuna sind seit ihrer Grundschulzeit unzertrennliche Freundinnen. Weil Miuna ihr in ihrer schwersten Zeit zur Seite stand, entwickelte Sayu den Wunsch, für sie die wichtigste Person zu werden.
Mobbing und Schuld
In ihrer frühen Schulzeit wurde Sayu Ziel von Mobbing. Nachdem ihre Mitschüler begannen, Miuna auszuschließen, empfand Sayu einerseits Erleichterung, andererseits ein starkes Schuldgefühl gegenüber ihrer Freundin. Ihr Mut wuchs, sodass sie Miuna schließlich direkt ansprach und von dieser mit ehrlichen Worten überrascht wurde. Dies prägte sie tief.
Konflikt mit Hikari Sakishima und den anderen
Sayu betrachtete Hikari Sakishima und dessen Freunde zunächst mit Argwohn, da sie befürchtete, dass sie Miuna traurig machen könnten. In einem emotionalen Moment zerbrach sie sogar die Figur der Prinzessin – eine Tat, die sie später bereute. Durch Kaname Isaki wurde ihr dieser Fehler bewusst, und sie konnte die Situation wieder entschärfen. Dies war der erste Schritt zu ihren Gefühlen für Kaname.
Zeitsprung: Fünf Jahre später
Fünf Jahre nach dem „Ofunehiki“-Vorfall besucht Sayu die zweite Klasse der weiterführenden Schule. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, eigenständig und reif zu werden, und konzentriert sich sehr auf ihre schulischen Leistungen. Für alberne Teenieschwärmereien hat sie nur wenig Verständnis und bringt dies auch deutlich zum Ausdruck. Trotz ihrer äußeren Wandlung kommt manchmal noch ihre alte, wilde Art zum Vorschein.
Begegnungen und Gefühle nach fünf Jahren
Als sie nach all der Zeit Kaname und Hikari wieder begegnet, zeigen sich Unsicherheiten. Besonders Kaname gegenüber ist sie sehr nervös. Nachdem sie Kaname zufällig begegnet, wird ihr klar, wie wichtig er ihr immer noch ist. Sie beschließt, ihm ihre Gefühle zu gestehen.
Reife und Mut
In einer entscheidenden Szene, nachdem Kaname einen Rückschlag durch Chisaki Hiradaira erlitten hat, erklärt Sayu offen, dass Kaname der Mittelpunkt ihres Herzens ist. Diese ehrliche Offenbarung ist ein Schlüsselmoment ihres Charakters und lässt sie innerlich wachsen.
- Sayu benutzt oft ungewöhnliche Ausdrücke, die sie offenbar aus dem Fernsehen aufgeschnappt hat.
- Beim Zusammentreffen mit den zurückgekehrten Freunden neckt sie Hikari Sakishima mit ihrem gewachsenen und gereiften Aussehen. Hikari antwortet schlagfertig.
- Wenn Gespräche unter Jungen ihrer Klasse auf Liebesdinge kommen, reagiert sie oft genervt.
„Es ist ein riesiger Unterschied, ob man nie die Fähigkeit zu lieben hatte oder ob sie einem einfach genommen wird.“
„Egal, was andere über mich denken: Ich will Miunas wichtigste Person sein.“
Sayu lebt mit ihrer Mutter, die sich liebevoll um sie sorgt.
Die Stimme von Sayus Mutter wird von einer bekannten Synchronsprecherin übernommen.
💬 Community-Diskussion
Sprich über diesen Anime mit Menschen, denen er wirklich am Herzen liegt.