Q-vier ist der jüngste Agent der Dorssianischen Militärallianz mit dem Rang eines Spezialkapitäns – und das im zarten Alter von nur 14 Jahren. Mit seinem kindlichen Äußeren (145 cm groß), aber einem tödlich gefährlichen und extrem grausamen Wesen, hebt er sich selbst unter Elite-Agenten hervor. Für ihn ist jeder Kampf ein Spiel, wobei Rücksichtslosigkeit und völlige Skrupellosigkeit seine Markenzeichen sind. Q-vier kennt keine Schuldgefühle, greift sogar in Anwesenheit von Verbündeten ohne Warnung an und tötet Gegner zu seinem eigenen Vergnügen. Trotz seiner kindlichen Streiche, wie dem Necken von A-drei, lebt Q-vier seine sadistischen Neigungen vollkommen aus – und diese führen auch zu schwerwiegenden Folgen für Freunde und Feinde. In der Handlung rund um die Kakumeiki Valvrave-Serie spielt er eine Schlüsselrolle bei zentralen Kämpfen und Verratsszenen. Letztlich findet er im Kampf mit A-drei ein für ihn erfülltes Ende.
Q-vier sieht jünger aus als er ist, denn er ist mit seinen 145 cm sehr klein für sein Alter von 14 Jahren. Er hat am 30. November Geburtstag, ist vom Sternzeichen Schütze und hat die Blutgruppe B. Sein jugendliches Äußeres täuscht über seine wahre Gefährlichkeit hinweg.
Q-vier ist ausgesprochen selbstsüchtig und sucht ständig nach Nervenkitzel und Vergnügen im Kampf. Das Töten empfindet er als Spiel; Skrupel und Empathie sind ihm völlig fremd. Sein moralisches Empfinden ist stark verzerrt, was dazu führt, dass er selbst wehrlosen Gegnern mit einem Lächeln den Todesstoß versetzt. Sogar gegenüber seinen Kameraden fehlt es ihm an Rücksichtnahme; Verluste unter Unbeteiligten interessieren ihn kaum. Er interpretiert Dinge meist eigennützig und verdreht sogar gemeinsame Schwüre so, dass sie seinen Gelüsten dienen. Trotz aller Exzesse folgt er meist dem Plan – zumindest, solange es ihm Spaß macht.
Q-vier dient als Spezialkapitän in der Spezialeinheit „Karlstein-Institut“ der Dorssianischen Militärallianz. Er steuert einen Idealeinheit mit roter Lackierung und gehört zu der Gruppe, die gemeinsam mit L-ELF nach JIOR geschickt wird. Als jüngstes Mitglied der Einheit sucht er ständig nach Möglichkeiten, seine Fähigkeiten und seinen tödlichen Spieltrieb auszuleben.
Q-vier ist ein exzellenter Pilot und meisterhafter Kämpfer, sowohl im Nah- als auch im Fernkampf. Seine Gefährlichkeit steigt, weil er keine Angst kennt und keinerlei Skrupel im Kampf zeigt. Er kann Situationen spontan für sich nutzen und bleibt auch dann tödlich präzise, wenn die Lage eskaliert.
- Q-vier nennt A-drei oft spöttisch „Prinz“, was auf eine Mischung aus Respektlosigkeit und kindischer Anspielung schließen lässt.
- Zu L-ELF fühlt er sich nahezu spielerisch herausgefordert und begegnet ihm ohne Zögern mit Gewalt, sobald ihm danach ist.
- Für Mitstreiter wie X-eins zeigt er zeitweise Loyalität, sammelt beispielsweise dessen Cockpit-Block ein, verhält sich aber generell distanziert und unzuverlässig.
- Indirekt trägt er zur Tragödie um Aina Sakurai bei und zeigt dabei keinerlei Reue.
Wenn Q-vier eine Mission als gescheitert betrachtet, sieht er das als Freifahrtschein, um nach Belieben zu handeln. Er rechtfertigt seine Handlungen durch verdrehte Interpretationen gemeinsamer Schwüre.
„Mission fehlgeschlagen... Das heißt, ich darf machen, was ich will, oder?!“
Rückkehr nach Dorssia und Einsatz mit Cain
In der zweiten Staffel kehrt Q-vier gemeinsam mit Cain Dressel und anderen an die Oberfläche von Dorssia zurück. Dort führt er mit A-drei eine neue Mission in der alten Hauptstadt Dorssiana durch und trifft auf Lieselotte W. Dorssia. Obwohl Q-vier sofort das Feuer auf L-ELF eröffnet, kann dieser dank Lieselottes Opfer entkommen. Während der Rückkehr ins All nimmt Q-vier die Ohrringe von H-neun nur widerwillig entgegen und bezeichnet sie abfällig als „Andenken eines Verräters“.
Kampf beim Bundestreffen
Q-vier kämpft beim Bundestreffen als letzter verbleibender Soldat auf dem Schlachtfeld gegen die Valvrave-Einheit. Dabei greift er sogar A-drei und X-eins an, nur um seinen eigenen Kampftrieb zu stillen. Schlussendlich attackiert er während der Evakuierung das Valvrave IV-Modul auf dem Weg nach Module 77. Er gerät in ein Gefecht mit A-drei, wobei er durch den zerstörten Schild fatal getroffen wird und stirbt. Im letzten Moment erkennt und lobt er A-dreis Stärke.
Auswirkungen und Späteres
Durch seine fahrlässigen und rücksichtslosen Aktionen bringt Q-vier nicht nur Feinde, sondern auch Unschuldige und Freunde wie Aina Sakurai in Lebensgefahr. Während der finalen Kämpfe wird er durch A-dreis Eingreifen gestoppt. Die Wahrheit über Cain Dressel lässt ihn kalt – er denkt nur daran, dass er nach dem Sieg über A-drei auch gegen Cain kämpfen will. Letztendlich führen seine zerstörerischen Taten und der zerstörte Schild zu seinem Untergang. Er stirbt zufrieden darüber, in einem aufregenden Kampf gefallen zu sein.
Q-viers englischer Name ist „Q-VIER“, im Original „Q-vier“, und er steuert einen knallroten Idealeinheit. Seine auffällige Art, Gegner und Freunde gleichermaßen anzugreifen, hebt ihn als einen der kompromisslosesten und gefährlichsten Charaktere der Serie hervor.
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