Alexander Pushkin ist ein kleinwüchsiger, pummeliger Mann und Mitglied der Organisation „Mäuse des Hauses des Todes“. Er ist bekannt für sein feiges, niederträchtiges Verhalten, seine markante Lache und eine äußerst verzerrte Lebenseinstellung: Als jemand, der sich selbst als „schwacher Mensch“ sieht, glaubt er, dass Schwache alles dürfen, um den Ausgleich mit den Starken herzustellen. Pushkin sieht großes Vergnügen darin, mächtige Menschen leiden zu sehen. Seine Loyalität gegenüber Fyodor Dostoevsky oder der Organisation ist jedoch nicht vorhanden – alles dient nur seinem eigenen Vergnügen. Trotz seiner scheinbar unbedeutenden Rolle ist er der Ursprung des „Kannibalismus“-Konflikts zwischen der bewaffneten Detektei und der Port Mafia. Am Ende wird er durch seine eigene Feigheit und Dummheit schnell entlarvt und gefasst.
Alexander Pushkin ist ein kleiner, untersetzter Mann mit pummeligem Erscheinungsbild.
Seine meist feige und verschlagene Körperhaltung verstärkt diesen Eindruck.
Pushkin zeichnet sich durch ein ausgesprochen unterwürfiges, feiges und niederträchtiges Wesen aus.
Er selbst bezeichnet sich als „schwacher Mensch“ und rechtfertigt seine Boshaftigkeit damit, dass Schwache sich alles erlauben dürfen, um sich mit den Starken auszugleichen.
Er ist nur an persönlichem Vergnügen interessiert und verspürt größte Freude daran, andere mächtige oder starke Menschen leiden zu sehen.
Für ihn sind sowohl Dostoevsky als auch die Mäuse des Hauses des Todes bloße Werkzeuge der Unterhaltung.
Pushkin stammt aus Russland.
Seine Loyalität gegenüber der Organisation ist nicht echt; vielmehr steht bei ihm der persönliche Spaß im Vordergrund.
Schwarze Pest – Festmahl in Zeiten der Pest
Pushkin besitzt die Fähigkeit, eine tödliche, winzige Virusart zu kontrollieren.
Er kann diese „Kannibalismus“-Krankheit gezielt gleichzeitig auf zwei Personen übertragen.
Die Infektion erfolgt schon durch kleine Kratzer und führt zu hohem Fieber, Schwindel und schwersten körperlichen Symptomen – einfaches Stehen fällt schwer.
Innerhalb von 48 Stunden stirbt der Wirt unweigerlich am Virus, es sei denn, einer der beiden Wirte stirbt vorher aus einem anderen Grund oder Pushkin selbst hebt die Fähigkeit auf.
Das Virus nistet sich in lebenswichtigen Organen ein, so dass spezielle Fähigkeiten wie das von Osamu Dazai nicht eingesetzt werden können, um den Effekt zu neutralisieren.
Die einzige Heilung ist daher der Tod einer der beiden Wirte oder Pushkins eigener Willen.
- „Fyodor Dostoevsky und die Mäuse des Hauses des Todes sind nur Werkzeuge zu meinem Vergnügen!“
Begegnung mit der Detektei
Pushkin begegnet Atsushi Nakajima und Ryūnosuke Akutagawa, als diese das Versteck der Mäuse infiltrieren.
Er täuscht Atsushi und bringt Akutagawa eine Verletzung bei, welche zur Infektion mit dem tödlichen Virus führt.
Pushkin versucht in der Folge, mit Hilfe von Goncharov zu fliehen und beide erfolgreich abzuhängen.
Die Falle am Ausgang
Nachdem er glaubt, entkommen zu sein, wird Pushkin am Ausgang plötzlich von den wichtigsten Mitgliedern der bewaffneten Detektei und der Port Mafia erwartet.
Er wird gefasst; jede Loyalität zur Organisation fehlt ihm, also spricht er sofort bereitwillig alle Informationen über die Mäuse des Hauses des Todes aus, um sich zu retten.
Ende als „Wurzel allen Übels“
Pushkin, der zunächst nur für einen gewöhnlichen Wachposten gehalten wurde, entpuppt sich als Ursprung der „Kannibalismus“-Krise zwischen den beiden Gruppen.
Sein Ende verläuft kläglich: Während er vorher noch versucht, als harmlos durchzugehen, ist er am Ende hilflos und wird nach einem Doppelschlag von Yukichi Fukuzawa und Ōgai Mori ausgeschaltet.
Er dürfte jetzt allerlei Strafen unterliegen.
Eine leicht zu durchschauende Kreatur
Yukichi Fukuzawa kommentiert abschließend, dass Pushkin im Vergleich zu dem „inkarnierte Trugbild“ Fyodor Dostoevsky viel zu berechenbar sei.
Pushkin respektiert weder Fyodor Dostoevsky noch die anderen Mitglieder der Mäuse des Hauses des Todes im Geringsten.
Für ihn sind sie bloße Werkzeuge für seinen Genuss.
Pushkin wurde zu Beginn nur als einfacher Wachposten angesehen und musste Akutagawa gegenüber heftig beteuern, nichts zu wissen.
Er verspottet Atsushi und Akutagawa, nutzt Goncharov als Köder und flieht stets, wenn es brenzlig wird.
Pushkin ist der Inbegriff eines unsympathischen Charakters, der letztlich vollkommen unspektakulär scheitert.
Über den Schriftsteller Alexander Pushkin
Als literarisches Vorbild diente der russische Schriftsteller Alexander Pushkin, einer der Begründer der russischen Moderne.
Er wird oft mit Tsubouchi Shōyō verglichen, da er Literatur auf der Grundlage gesprochener Sprache förderte.
Bekannte Werke sind „Pique Dame“ und „Die Hauptmannstochter“.
Seine „Festmahl in Zeiten der Pest“ zählt neben Werken wie „Der geizige Ritter“, „Mozart und Salieri“ und „Der Steinerne Gast“ zu den berühmten kleinen Tragödien.
Auch als Oper von César Cui ist das Werk berühmt.
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