Dōjima ist ein legendärer Untergrund-Mahjongspieler, bekannt für seine gewagte Intuition und bemerkenswertes Glück, verbunden mit beeindruckender Technik. Er gilt als charismatischer Einzelgänger, der auch als Partner exzellent harmonieren kann. Sein kühner Stil und seine unerschöpfliche Gier nach intensiven Duellen verschaffen ihm nicht nur Bewunderer, sondern auch gefährliche Feinde. Trotz großer persönlicher Verluste bleibt Dōjima seinem Drang nach Risiko und seinem Stolz treu, wobei Freundschaft, Rivalität und Rache seine Wege prägen. Seine Geschichte ist von atemberaubenden Höhen und Tiefen im Untergrund-Mahjong durchzogen – stets ist er bereit, alles aufs Spiel zu setzen.
Dōjima ist ein auffälliger Mann mit goldblonden Haaren, die sein Markenzeichen sind.
Sein Stil erinnert äußerlich an einen Host: weißer Anzug, weinrotes Hemd und goldene Accessoires vermitteln einen eleganten, leicht überheblichen Eindruck.
Seit einer bestimmten Phase der Geschichte trägt er ein Augenklappe, mal auf dem rechten, mal auf dem linken Auge.
Sein Körperbau wird im Original als groß beschrieben, jedoch im Film als normalgewichtig dargestellt.
Dōjima ist lebensfroh, draufgängerisch und besitzt eine enorme Risikobereitschaft.
Er verlässt sich auf starke Intuition – ein Spieler, der mit jedem Impuls und jeder Welle geht.
Er liebt Glücksspiele und Geld, jedoch viel mehr noch den Thrill eines echten, ernsten Duells.
Kompromisse oder langweilige Gegner interessieren ihn nicht.
Selbst wenn er alles riskiert, scheut er keine Verluste und würde manchmal sogar einen Körperteil einsetzen, um das Gleichgewicht des Einsatzes wiederherzustellen.
Er ist stolz, angriffslustig und kann ziemlich provokant gegenüber Rivalen wie Kei sein.
Sein Umgang mit Frauen ist locker; er kann fordernd bis tollpatschig wirken und handelt gelegentlich zum Anstacheln seiner Gegner.
Dabei ist er weder geldgierig im klassischen Sinn noch böswillig – vielmehr sucht er immer nach dem puren, ungetrübten Wettstreit.
Sein Lieblingsspruch: „Das ist wirklich großartig.“
Dōjima ist im Untergrund als einer der besten Mahjongspieler bekannt.
Der Name „Dōjima“ ist ein Alias, sein echter Name – Yasuda Kaoru – wird erst im Epilog einer späteren Geschichte enthüllt.
Er begann seine Karriere als Kind, fasziniert vom legendären Original-Dōjima, und übernahm dessen Namen nach einem bitteren Initiationsritus.
Dōjima bewegt sich meist allein durch die Mahjongwelt, übernimmt aber auch Aufträge als Ersatzspieler für die Mafia oder arbeitet in besonderen Fällen im Team – etwa mit Kei, Ishihara oder Tomura.
Dōjima ist ein Meister der intuitiven „Wellen“-Strategie (im Japanischen oft als „Nami“ bezeichnet).
Er versucht, die Strömungen des Spiels früh zu erfassen, fremde „Wellen“ zu erkennen und ihnen entweder auszuweichen oder sie für sich zu nutzen.
Er verwendet riskante Züge wie viele Kans oder Verzicht auf sichere Gewinne, um den Flow auf große Auszahlungszüge zu lenken.
Er kann Glückssträhnen meistern, reagiert aber auch sensibel auf Pech, was sich in psychosomatischen Symptomen wie zeitweiser Erblindung zeigt.
Seine Fähigkeiten sind eine perfekte Mischung aus sensationellem Glück und präzisem Können.
Die wichtigste Beziehung besteht zu Kei – anfangs als größter Rivale, später auch als wichtigster Verbündeter.
Zu Ishihara (Isshi) und Tomura entwickelt er ebenfalls intensive Partnerschaften.
Gegenüber Amina und den beiden Mädchen Suriya und Linya verhält er sich anfangs auffällig interessiert, zeigt aber in der Fürsorge auch Überforderung.
Gegenspieler wie Hideharu Seki verspotteten ihn als „einen Gaki, der nie satt wird“, zugleich wird Dōjima aber respektiert und gefürchtet.
Dōjima forderte einst einen Profi dazu auf, für den Rest seines Lebens beim „Reach“ das alberne „Super-Ochinchin-Reach! Lariho!“ zu rufen – als reine Spottforderung, aus purem Überdruss an langweiligen Gegnern.
In einer besonders stressigen Zeit verlor er vorübergehend das Augenlicht auf einem Auge durch eine psychische Blockade.
Ihm ist der Begriff der „Welle“ so wichtig, dass er Zitate wie „Ich fühle die Welle kommen“ in sein Spiel einbringt.
„Ich bin der Löwe. Wenn ich schon mein Leben riskiere, dann lieber gegen die ganz Großen.“
Sein typischer Spruch: „Das ist wirklich großartig.“
Die Ankunft im Untergrund
Dōjima taucht plötzlich in Kei’s Leben auf und verliert sein erstes Duell gegen ihn – ein Schachzug, der sofort eine Rivalität auf höchstem Level auslöst.
Oft stößt er wieder auf Kei, mal als Kontrahent, mal als Partner.
Zusammen bilden beide ein unschlagbares Team für Kombinationsspiele.
Das Ryūōi-Turnier und die Augenklappe
Beim berühmten Ryūōi-Turnier landet Dōjima nach der ersten Runde auf Platz 15 – kämpft sich dann mit einem schwarz abgedeckten Auge (durch stressinduzierte Sehstörung) auf Platz 3 vor.
Vor dem Finale wird er von mehreren Schlägern brutal attackiert und so schwer verletzt, dass er nicht mehr Mahjong spielen kann.
Kei springt für ihn im Finale ein.
Rache und neue Herausforderungen
Nach seiner Genesung – den Verlust seines linken Auges inklusive – schwört Dōjima Rache.
Er tutoriert mit Kei gemeinsam gegen die Yamazen-Gruppe, deckt den wahren Drahtzieher Takatsu auf und kappt alle Verbindungen zu dessen Organisation.
Versuche, die zwei Mädchen Linya und Suriya sicher heimzuschicken, scheitern aufgrund fehlender Papiere.
Dōjima nimmt schließlich an einem mörderischen Überlebens-Mahjong teil und gewinnt.
Begegnung mit dem „weißen Alten“
Im Handlungsbogen „Minagoroshi“ erkennt Dōjima rasch die unsichtbare Bedrohung durch den mysteriösen Weißen Alten.
Er nimmt erneut am Ryūōi-Turnier teil, um die Auseinandersetzung zu suchen.
Spin-offs und Herkunft
Im Spin-off „Der König der Mahjong-Löwen“ (Paiō Densetsu Raion) erfährt man von seiner Kindheit:
Nach einer Niederlage gegen den echten Dōjima muss er als Buße alle Zehen seines rechten Fußes opfern oder das Mahjongspielen aufgeben – er entscheidet sich für die Amputation.
Seitdem benutzt er den Namen Dōjima und wird legendär.
An der Seite von Ishihara gewinnt er zahlreiche Geldpartien, erlebt aber auch Niederlagen gegen Größen wie Kuroda.
Schließlich besinnt er sich wieder auf den Spaß am Spiel, nachdem er dank freundlicher Gegner ein neues Gefühl für das „echte“ Mahjong entwickelt.
In „Der blutige Mahjong-Krieg des Löwen“ (Paiō Kessen Raion) trifft Dōjima auf Tomura.
Beide leiden an einem tödlichen Parasiten und müssen in illegalen Turnieren für ihr Überleben kämpfen.
Am Ende steht das Duell gegen den wahren Dōjima, bei dem unser Protagonist siegt, dessen Namen und Sehkraft raubt und die Lehre der „Welle“ übernimmt.
Dōjima ist einer der beliebtesten Charaktere der Reihe, gilt als Alternativprotagonist von Touhai: Ura Rate Mahjong Touhai Roku sowie Star seiner eigenen Spin-offs.
Seine Rolle und sein Charakter faszinieren auch viele weibliche Fans – zahlreiche Illustrationen mit Kei sind besonders beliebt.
- Name: Dōjima (eigentlich Yasuda Kaoru)
- Alter: 28
- Geburtstag: 11. August
- Blutgruppe: B
- Lieblingsbeschäftigung: Glücksspiel
- Abneigungen: Kleinkram
- Lieblingsspeise: Kalbi (Fleisch)
- Unbeliebte Speise: Goya (Bittermelone)
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