Grimm ist die Großpriesterin des Zenariskults, der einen finsteren Gott der Unsterblichkeit und des Unheils verehrt. Sie wurde in die von Combat Agent 6 geführte Einsatztruppe berufen.
Als hochrangige Klerikerin des Zenariskults handelt sie als Stellvertreterin ihres Gottes und genießt dadurch besondere Befugnisse.
Auslöser ihrer Hinwendung zum Kult war eine verpasste Heiratsgelegenheit, nach der sie aus Frust beitrat und bis zu ihrem heutigen Rang aufstieg.
Aufgrund der Natur des verehrten Gottes wurde sie lange Zeit nicht wirklich menschlich behandelt und eher wie ein Werkzeug betrachtet.
Sie wirkt Magie als Beauftragte ihres finsteren Gottes, mit der sie sowohl offensive Zauber als auch Kräfte rund um Unsterblichkeit und Untote einsetzt.
Dank ihrer Unsterblichkeit kann sie im Tempel beliebig oft in einer Nacht wiederbelebt werden, sofern man ihr Leichen und Opfergaben darbringt.
Ihre Fluchmagie ist äußerst mächtig, doch bei Fehlschlag prallt die Wirkung auf sie zurück. Ihre Erfolgsquote liegt bei etwa 80 Prozent.
Sie benutzt einen Rollstuhl nicht wegen kranker Beine, sondern weil ein zurückgeprallter Fluch bewirkt, dass sie keine Schuhe tragen kann.
Combat Agent 6 weist sie oft darauf hin, dass sie sich schon vor Kämpfen verletzt, weil sie übermütig herumalbert.
Sie hat eine Schwäche für Combat Agent 6, der ihr bei Wiederbelebungen beistand, sie menschlich behandelte und ihr einen neuen Rollstuhl schenkte.
Trotz ihres schönen Aussehens gilt sie selbst als emotional „schwere“ Frau, weshalb es keinerlei romantische Gerüchte um sie gibt.
Wenn ein freundlicher Mann kein Interesse an ihr zeigt, belegt sie ihn kurzerhand mit einem Fluch. Sie ist damit eine „bedauerliche Schönheit“ auf ihre eigene Weise, anders als Snow.
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