Sagiri Ameno ist eine fiktive Figur aus Yuuna and the Haunted Hot Springs und eine Schülerin sowie Elitekämpferin der rein weiblichen Exorzisten-Ninja-Truppe Chuma-Nin-Armee, die im Zimmer 202 des Yuragi-Gasthauses lebt.
Name: Sagiri Ameno
Geschlecht: weiblich
Zugehörigkeit: Chuma-Nin-Armee
Wohnort: Yuragi-Gasthaus, Zimmer 202
Schule: Yugami-Oberschule
Geburtstag: 24. Juni
Blutgruppe: A
Größe: 163 cm
Gewicht: 51,3 kg
BMI: 19,3
Maße: 94–59–88 cm
BH-Größe: F-Cup
Synchronsprecherin: Rie Takahashi
Sagiri Ameno ist eine Klassenkameradin von Kogarashi Fuyuzora und lebt seit ihrem 14. Lebensjahr im Yuragi-Gasthaus.
Ihr Aufenthalt dient zugleich der Überwachung von Nonko Arahabaki.
Sie gilt als außergewöhnlich schön und wird optisch oft mit Yuuna Yunohana verglichen.
Innerhalb der Chuma-Nin-Armee zählt sie zu den stärksten Kämpferinnen und gilt als Ass-Klasse.
Bei ihrer ersten Begegnungsphase mit Kogarashi verachtet sie ihn stark, weil er ständig in peinliche und anzügliche Zwischenfälle mit Frauen gerät.
Nachdem er jedoch wiederholt ihr Leben und das anderer rettet, entwickelt sie allmählich unbewusst Gefühle für ihn.
Sagiri hat langes violettes Haar und grüne Augen.
Ihr Haar trägt sie auf der linken Seite zu einem Seitenschwanz gebunden.
Ihr Design greift an mehreren Stellen ein Ninja-Motiv auf.
Dazu gehören ein haarspangenähnlicher Wurfstern und ein schwarzer Schal.
Außerdem trägt sie meist schwarze Strumpfhosen, offenbar auch aus praktischen Gründen für den Kampf.
Ihre elegante Erscheinung verbindet Strenge, Attraktivität und Kampfbereitschaft.
Sagiri ist ernsthaft, pflichtbewusst und streng.
Sie handelt diszipliniert und ist wenig flexibel, zugleich aber sehr schüchtern.
Da sie bis zur zweiten Klasse der Mittelschule eine reine Mädchenschule besuchte, fehlt ihr fast jede Gewöhnung an den Umgang mit Jungen.
Besonders Männern, die sie offen anmachen, begegnet sie deshalb äußerst schroff.
Trotz ihrer harten Art hadert sie mit sich selbst.
Sie fragt sich, ob sie nicht zu wenig weiblich sei, und wünscht sich manchmal, einmal schöne oder modische Kleidung zu tragen.
Gegenüber Kogarashi ist sie anfangs besonders scharf, vor allem wenn wieder ein sogenannter Zufalls-Erotikvorfall geschieht.
Dennoch erkennt sie seine Stärke, seine spirituellen Fähigkeiten und seine Aufrichtigkeit klar an.
Mit der Zeit wird sie weniger vorschnell und straft ihn nicht mehr sofort bei jedem Zwischenfall ab.
Stattdessen zeigt sich zunehmend, dass sie ihn als Mann wahrnimmt und auf Neckereien aus ihrem Umfeld empfindlich reagiert.
Nachdem Oboro Shintō ins Yuragi-Gasthaus zieht, übernimmt Sagiri oft die Rolle derjenigen, die Oboro stoppt, wenn diese Kogarashi allzu offensiv bedrängt.
Auch das unterstreicht ihre wachsende emotionale Nähe zu ihm.
Ihre Cousine ist Hibari Ameno.
Von ihrer Großmutter bekommt sie sogar gesagt, Kogarashi sei ein aussichtsreicher Kandidat als zukünftiger Ehemann der Familie Ameno, was ihre Beobachtung seiner Person noch verstärkt.
Sagiri ist eine hochrangige Exorzisten-Ninja und verwendet im Kampf Familienreliquien sowie Ninja-Techniken.
Ihr maximaler spiritueller Kraftwert liegt bei etwa 2000.
Sie trainierte seit früher Kindheit ohne Unterlass.
Dadurch beherrscht sie mehrere geheime Techniken des Exorzisten-Ninja-Stils der Ameno-Schule.
Zu ihren überlieferten Techniken gehören Muraschigure, Sayoschigure, Hayasame, Ame-no-Mizuchi, Yamata-no-Mizuchi und Ame-Kingoku.
Außerdem beherrscht sie die Geisterrüstungs-Barriere.
Später entwickelt sie zusätzlich eine eigene neue Technik namens Ame no Shitatari Iwa o Mogatsu, sinngemäß eine Technik des steten Tropfens, der selbst Stein durchbohrt.
Kogarashi schätzt ihre Fähigkeiten sehr hoch ein.
Im Kampf nutzt sie vor allem Schnelligkeit, Beweglichkeit und Kunai.
Sie kann diese nicht nur werfen und im Nahkampf einsetzen, sondern auch mit spiritueller Kraft erschaffen.
Ihre Kunai lassen sich vielseitig einsetzen.
Sie kann riesige Kunai verschießen oder viele Exemplare gleichzeitig zur Explosion bringen.
Da viele Gegner in der Handlung mächtige Geisterwesen oder gottähnliche Existenzen sind, wirkt ihre Stärke manchmal weniger auffällig.
Tatsächlich liegt ihre besondere Qualität aber in präziser Technik, Teamkoordination und taktischem Denken.
Sie gewinnt Kämpfe oft durch überraschende, extrem genaue Angriffe.
Das macht sie zu einer Spezialistin für den entscheidenden Treffer.
Sagiri kann eine besondere Kampfausrüstung anlegen, die als Geisterrüstungs-Barriere bezeichnet wird.
Diese wirkt wie ein eng anliegender Vollkörperanzug.
Die Barriere übernimmt einen Teil des erlittenen Schadens.
Mehrfach wird deutlich, dass sie ohne diese Technik vermutlich gestorben wäre.
Nach außen führt Sagiri das Leben einer gewöhnlichen Oberschülerin und besucht wie Kogarashi Fuyuzora und Chisaki Miyazaki die Yugami-Oberschule.
Wegen ihres würdevollen und schönen Auftretens ist sie bei den Jungen der Schule sehr beliebt.
Romantisches Interesse zeigt sie anfangs jedoch kaum.
Unhöfliche Anmachen und jede Form von moralischer Unordnung ahndet sie ohne Zögern.
Eine humorvolle Schwäche von ihr ist das Kochen.
Ihre Wildkräuter-Curry-Rezepte enthalten geheime Heilkräuter und sind so extrem, dass selbst Kogarashi allein vom Geruch ohnmächtig wird.
Auch ihre Valentinstagsschokolade entsteht zunächst nach ähnlichem Prinzip.
Für Kogarashi gibt sie sich jedoch solche Mühe, dass sie am Ende tatsächlich gut schmeckt.
Sagiris Verhältnis zu Kogarashi beginnt mit Streit, Misstrauen und vielen heftigen Reaktionen ihrerseits.
Der Grund sind vor allem seine ständigen peinlichen Verwicklungen mit Frauen.
Dennoch wächst ihr Respekt vor ihm kontinuierlich.
Er rettet sie mehrfach aus lebensgefährlichen Situationen und zeigt ihr gegenüber immer wieder Aufrichtigkeit und Vertrauen.
Als ihr eine politische Heirat mit Sakehito Yoinosaka praktisch unter Zwang auferlegt wird, erkennt sie ihre Liebe zu Kogarashi endgültig.
Die drohende Ehe ist dabei weniger ein Bündnis als vielmehr eine Erpressung, bei der das Ende der Chuma-Nin angedroht wird.
Sakehito will sie nicht aus Liebe, sondern um sie seinem Ideal entsprechend zu brechen und zu formen.
Sagiri versucht zunächst, ihre eigenen Gefühle zu unterdrücken und alles allein zu tragen.
Als die Lage eskaliert, stehen Kogarashi und die Bewohner des Yuragi-Gasthauses jedoch an ihrer Seite.
Ihre Unterstützung bringt Sagiri schließlich dazu, sich ihren Gefühlen ehrlich zu stellen.
Nach dem Sieg über Sakehito gesteht sie Kogarashi impulsiv ihre Liebe.
Später erklärt sie dieses Gefühl sogar pflichtbewusst auch den anderen fünf Frauen, die ebenfalls in Kogarashi verliebt sind.
Ihr Geständnis ist direkt, unbeholfen und leidenschaftlich zugleich.
Sie sagt offen, dass sie ihn nicht nur als Exorzisten-Ninja, sondern auch als Frau liebt und ihn unbedingt zu ihrem Ehemann machen will.
Im entscheidenden Konflikt tritt Sagiri Sakehito allein entgegen.
Obwohl sein überaus dichter Schutzschild normalen Schaden fast völlig neutralisiert, hat sie durch Training einen Weg gefunden, diese Verteidigung zu brechen.
Ihre Idee besteht darin, Barrieren gegeneinanderprallen und sich gegenseitig aufheben zu lassen.
Dazu versieht sie ihre Kunai mit einer Barriere und konzentriert die Angriffe auf einen einzigen Punkt.
Sakehito hält dies wegen des gewaltigen Kraftunterschieds für unmöglich.
Doch Sagiri hat noch einen Trumpf vorbereitet.
Sie verwendet extrem kleine, fast unsichtbare Kunai in ungeheurer Zahl.
Diese dringen unbemerkt durch seine Barriere und greifen ihn von innen an.
Mit ihrer eigens entwickelten Technik Ame no Shitatari Iwa o Mogatsu setzt sie ihn außer Gefecht.
Danach erklärt sie kühl, ein so schwacher Mann sei ungeeignet, ihr Ehemann zu werden, und richtet ein vielsagendes Lächeln an Kogarashi.
Sagiri stammt aus einer Linie von Exorzisten-Ninja und ist mit Hibari Ameno verwandt.
Ihre Familie und besonders ihre Großmutter betrachten die Frage einer passenden Heirat auch unter strategischen Gesichtspunkten.
Nach den Ereignissen um die erzwungene Verlobung erklärt Sagiri ihrer Großmutter offen, dass sie Kogarashi ernsthaft liebt.
Sie kündigt an, weiterhin entschlossen darauf hinzuarbeiten, ihn zum Ehemann der Familie zu machen.
Bei der ersten Charakter-Beliebtheitsabstimmung erreichte Sagiri den 3. Platz mit 1677 Stimmen.
Bei der zweiten Abstimmung belegte sie erneut den 3. Platz, diesmal mit 1433 Stimmen.
Als Namensvorlage gilt vermutlich eine Gottheit aus der japanischen Mythologie, die im Deutschen meist als Ame-no-Sagiri wiedergegeben wird.
Sagiris Figur verbindet auf auffällige Weise strenge Pflichterfüllung, jugendliche Unsicherheit, romantische Unbeholfenheit und ernstzunehmende Kampfkraft.
Ein charakteristischer Satz von ihr lautet sinngemäß:
„Ich habe beschlossen, vor allem eine Frau des Exorzisten-Ninja-Ordens zu sein.“
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