Sieghard Müller ist ein Adjutant des Großherzogs von Eylstadt, der später zum Ersten Adjutanten aufsteigt und auch als Stratege fungiert.
Er ist ein brillanter Taktiker, der die Wirksamkeit von Izettas Kräften analysiert.
Selbst an Orten ohne Ley-Linien sucht er nach Wegen, um zu kämpfen, ohne dass Germanien davon erfährt.
Um sein Land zu schützen, schreckt er weder vor Täuschungsmanövern noch vor kaltherzigen Entscheidungen zurück.
Als Izettas Geheimnis in Gefahr ist, exekutiert er Jonas Gallea persönlich, um die Vertraulichkeit zu wahren.
Tief in seiner Familiengeschichte verbirgt sich ein dunkles Erbe: Seine Vorfahren waren für den Tod der Weißen Hexe mitverantwortlich.
Dieses Wissen sowie detaillierte Aufzeichnungen über die Hexen werden als geheimes Manuskript in der Familie Müller über Generationen weitergegeben.
Er kennt die Wahrheit hinter der Legende und hatte bereits die Hälfte des magischen Steins in seinem Besitz, ohne jemandem davon zu erzählen.
Erst das Erscheinen von Sophie und der Fall von Lanzbruck zwingen ihn, Ortfiné "Finé" Fredericka von Eylstadt und Izetta die Wahrheit zu offenbaren und Izetta den magischen Stein anzuvertrauen.
Nach dem Angriff auf das geheime Versteck verhört er den gefangenen Arnold Berkmann.
Dieser bietet ihm einen Deal an und meint, sie beide seien sich ähnlich.
Obwohl Müller auf den Handel eingeht, empfindet er tiefen Ekel für Berkmann, der sein Vaterland aus Selbstschutz so leichtfertig verrät – für ihn sind sie wie Wasser und Öl.
Später fährt er das Auto, das Finé und Bianca zu einem geheimen Gipfeltreffen nach Westria bringen soll.
Kurz vor dem Zielort werden sie von Basler entdeckt.
Er opfert sich als Köder, um Finé und Bianca die Flucht zu ermöglichen.
Doch auf seinem Weg begegnet er einem jungen Rekruten, der Jonas Gallea wie aus dem Gesicht geschnitten ist.
Im Moment der Verwirrung wird er von dem Soldaten erschossen und stirbt.
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