Matarou Mankanshoku ist der jüngere Bruder von Mako Mankanshoku und ein typischer Lausbub aus den Slums. Er schwänzt regelmäßig die Schule und führt eine Gruppe von Straßenkindern an, mit denen er allerlei Unfug treibt. Trotz seines rauen Auftretens besitzt er die Fähigkeit, Niederlagen sportlich zu nehmen und steht seiner Familie sehr nahe. Nach der Begegnung mit Ryuuko Matoi beginnt er, sie zu bewundern und respektvoll als „Chefin“ zu bezeichnen. Matarou ist frech, neugierig, etwas vorlaut und kann gegenüber attraktiven Frauen nicht anders, als aufdringlich zu werden, was ihm regelmäßig Ärger einbringt. In der Geschichte von Kill la Kill spielt er eine humorvolle, aber auch herzerwärmende Nebenrolle.
Matarou ist ein kleiner Junge mit kurzem braunen Haar und lebhaften, funkelnden Augen.
Er wirkt etwas ungepflegt und trägt meist abgetragene Kleidung, die seinen Status als Kind aus armen Verhältnissen widerspiegelt.
In einer besonders auffälligen Szene erscheint er ganz ohne Kleidung, lediglich mit farbenfroher Body-Painting zur Tarnung.
Er ist ein frecher, vorlauter und abenteuerlustiger Junge, der sich kaum vor Autoritäten fürchtet.
Sein Herz schlägt für seine Familie, besonders für seine Schwester Mako, die er zwar oft verärgert, aber sehr liebt.
Niederlagen nimmt er mit einer gewissen Würde und sein Trieb, sich alles zu nehmen, was nicht niet- und nagelfest ist, bringt ihn regelmäßig in Schwierigkeiten.
Wie sein Vater Barazou ist er frühreif und zeigt großes Interesse an Mädchen, was ihn oft in peinliche Situationen bringt.
Matarou stammt aus einer armen Familie und lebt im Armenviertel der Stadt, gemeinsam mit seinen Eltern, seiner Schwester Mako und dem Haushund Guts.
Die finanzielle Not zwingt ihn oft dazu, sich mit kleinen Gaunereien und Tricks durchzuschlagen.
Schule ist für ihn Nebensache, er bevorzugt das Leben auf der Straße und seine „Gang“.
Als Anführer einer Kindergang beweist Matarou Durchsetzungsvermögen, Mut und List.
Beim Stehlen ist er sehr geschickt, auch wenn ihm das nicht immer den gewünschten Erfolg bringt.
Seine enge Bindung zu seiner Schwester Mako bestimmt viele seiner Handlungen.
Auch zu seinen Eltern, besonders zu seinem Vater Barazou, orientiert er sich stark, insbesondere in Bezug auf ihren lockeren Umgang mit gesellschaftlichen Normen.
Nach seiner Begegnung mit Ryuuko Matoi entwickelt er großen Respekt für sie und nennt sie fortan „Chefin“.
Er ist zudem mit Guts, dem Hund der Familie, oft auf gemeinsame Abenteuer aus.
Jedes Mal, wenn Matarou dabei erwischt wird, wie er Mädchen beim Umziehen zuguckt oder eine seiner Diebestouren plant, bekommt er von Mako oder Sukuyo eine ordentliche Abreibung.
Sein sensationeller Auftritt bei der Kultur-Sport-Fest-Feier – er verkaufte einfach seine Lebensfaser-haut und tauchte nackt mit Bodypainting zur Zeremonie auf – wurde zum Stadtgespräch.
Konfrontation mit Ryuuko Matoi
Bei ihrem ersten Treffen versucht Matarou, Ryuuko Matoi das Portemonnaie zu stehlen, wird dabei jedoch erwischt und von ihr besiegt.
Beeindruckt von ihrer Stärke, beginnt er, sie als Vorbild zu betrachten und ihr nachzueifern.
Begegnungen mit Senketsu
Er zeigt unübersehbare Begeisterung, als er Ryuuko Matoi in ihrem „erwachten“ Senketsu sieht, was ihm jedoch regelmäßig Ärger einbringt.
Immer wieder wird er beim Spannen oder Lauschen erwischt und daraufhin von Ryuuko hart bestraft.
Die Kultur-Sport-Fest-Feier
Bereits vor der eigentlichen Feier verkauft Matarou das ihm zugeteilte Lebensfaser-Kleid.
Beim Fest erscheint er, ganz ohne Kleidung, nur mit bunter Körperbemalung, bleibt so als einziger von den Auswirkungen der Lebensfasern verschont.
Überleben nach der Zerstörung der Honnouji-Akademie
Nach dem Untergang der Akademie bleibt Matarou mit Guts im zerstörten Stadteil zurück, auf der Suche nach seiner Schwester.
Er versteckt sich mit anderen Straßenkindern im Abwassersystem und kämpft täglich ums Überleben.
Schließlich wird er von Nonon Jakuzure gefunden und mit seinen Eltern wiedervereint.
Matarou spricht im unverwechselbaren Edo-Dialekt, was seiner Figur eine ganz besondere Würze gibt.
Er ist ein Paradebeispiel für den rebellischen, aber liebenswerten Straßenjungen, der trotz aller Schandtaten sein Herz am rechten Fleck trägt.
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