Uragami

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Uragami
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Geschlecht: Männlich
Englischer Name: Uragami
Japanischer Name: 浦上
Chinesischer Name: 浦上
Koreanischer Name: 우라가미
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🎙️ Anime-Sprecher

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Hiroyuki Yoshino
Hiroyuki Yoshino
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Parasyte – Kiseijuu
Parasyte – Kiseijuu
Veröffentlichungsdatum: 9. Oktober 2014

Charaktereinstellung

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Uragami ist ein menschlicher Serienmörder aus dem Werk Parasyte – Kiseijuu, der als extrem sadistischer und moralisch entgrenzter Täter dargestellt wird und sowohl im ersten als auch im finalen Abschnitt der Geschichte eine wichtige Rolle spielt.

Uragami ist ein Mensch und kein Parasit, wird aber im Rahmen von Parasyte – Kiseijuu als einer der grausamsten Charaktere des gesamten Werks präsentiert.

Er tritt erstmals in der ersten Episode auf, wo er bereits als inhaftierter Serienmörder eingeführt wird.

Während einer seiner früheren Mordtaten beobachtet er, wie ein objektähnliches Gebilde, das wie ein Parasitenei wirkt, vom Himmel fällt.

Dieser Moment verbindet seine persönliche Gewaltgeschichte mit dem übergeordneten Plot der Parasiten.

Ab Episode 18 bis zur Schlussfolge taucht Uragami in einer Fassung auf, die sich eng an die Vorlage hält.

Er ist damit auch im Finale präsent und setzt einen markanten Kontrapunkt zu den nichtmenschlichen Parasiten.

Im Anime-Finale trägt er einen Hut, auf dem das Wort „MAXIME“ steht, was im Deutschen „Leitsatz“ oder „Grundsatz“ bedeutet und gleichzeitig der Untertitel „Gesetz der Maxime“ des Werks aufgreift.

Dieses Detail unterstreicht ironisch seine völlig pervertierte persönliche „Moral“.

Uragami wird ausdrücklich als der Serienmörder bezeichnet, der die menschliche Seite der Grausamkeit in Parasyte – Kiseijuu verkörpert.

Im Gegensatz zu den Parasiten tötet er nicht aus Notwendigkeit oder Instinkt, sondern aus purer Lust am Töten.

Er vergnügt sich an Lustmorden, begeht Nekrophilie und Kannibalismus und überschreitet damit bewusst jede gesellschaftliche Tabugrenze.

Er spricht von Menschen als seinen „Spielzeugen“ und zelebriert seine Taten mit kindlicher, aber abgründiger Freude.

Trotz seiner extremen Gewaltbereitschaft ist Uragami bei seinem ersten Auftritt bereits von der Polizei gefasst und inhaftiert.

Seine Gefangenschaft hindert ihn jedoch nicht daran, weiterhin eine bedrohliche und unberechenbare Figur zu bleiben.

Durch seine abnorme Psyche verfügt Uragami über eine Art „Spezialfähigkeit“, die normalen Menschen fehlt.

Diese Fähigkeit wird in der Handlung vor allem dadurch deutlich, dass er eine ungewöhnliche Sensibilität bzw. Intuition gegenüber anderen Wesen zeigt, was ihn in die Nähe der Parasiten rückt, obwohl er selbst ein Mensch ist.

Der Name Uragami ist historisch auch mit dem ehemaligen Dorf Uragami in der Nähe von Nagasaki verknüpft.

Dieses Dorf lag etwa drei Kilometer nördlich der damaligen Stadt Nagasaki und war in der frühen Neuzeit direkt dem Shogunat unterstellt.

Uragami war in der Geschichte Japans ein Zentrum des heimlichen katholischen Glaubens in Zeiten, in denen diese Religion verboten war.

Nach der Meiji-Restauration wurde das Gebiet in mehrere Gemeinden aufgeteilt und bis in die frühe Showa-Zeit schrittweise in die wachsende Stadt Nagasaki eingegliedert.

Am 9. August 1945 detonierte die von den Vereinigten Staaten eingesetzte Atombombe „Fat Man“ in etwa 500 Metern Höhe über dem Gebiet des ehemaligen Dorfes Uragami.

Während das historische Nagasaki durch die schützende Topografie weitgehend vor der Druckwelle bewahrt blieb, erlitt Uragami als unmittelbarer Explosionspunkt Verwüstungen, die in ihrer Schrecklichkeit mit Hiroshima vergleichbar waren.

Der Name Uragami ist außerdem in anderen fiktionalen Werken zu finden, etwa in Fantasy- oder Magieserien, in denen Figuren mit christlichen oder kirchlich geprägten Hintergründen auftreten.

In einem dieser Kontexte gehört eine Figur mit diesem Namen beispielsweise einer magisch-religiösen Gruppe an, die mit Schwertern und Glaubenssymbolik kämpft und enorme körperliche Fähigkeiten besitzt.

(Bearbeitungsverlauf anzeigen)

(Letzte Bearbeitung: 22. Dezember 2025 23:03)

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