Ao Horie ist die weibliche Hauptfigur aus „Midara na Ao-chan wa Benkyou ga Dekinai“. Sie ist eine ausgesprochen fleißige und intelligente Schülerin, weithin als unnahbare Schönheit bekannt. Wegen des kuriosen Ursprungs ihres Namens erlebte sie schon als Kind soziale Ausgrenzung. Durch den Einfluss ihres Vaters besitzt sie fundiertes Wissen über Sexualität, meidet jedoch enge Kontakte, besonders zu Jungen, und strebt nach einem unabhängigen Leben. Ihre Pläne geraten ins Wanken, als Takumi Kijima ihr gesteht, was zu chaotischen Gefühlen, Tagträumen und neuen Zielen führt. Im Verlauf entwickelt sich ihre Beziehung, was viele komische und peinliche, aber auch herzerwärmende Situationen hervorruft.
Ao Horie ist eine auffallend schöne junge Frau mit üppiger Figur und langen, glatten Haaren.
Sie wird oft als „hohe Blume“ wahrgenommen und besitzt eine bemerkenswerte Oberweite, die von Hanasaki Horie als G-Cup beschrieben wird.
In ihrem Zuhause trägt Ao meistens Kimono, beim Haushalten zieht sie zudem eine Schürze an.
Fleiß und Ehrgeiz
Sie ist äußerst ernsthaft, gewissenhaft und stets auf ihre schulischen Leistungen bedacht.
Ao neigt dazu, sich von anderen zu distanzieren und gibt sich nach außen hin cool und gefasst.
Unsicherheit und Scham
Wenn sie nervös wird, neigt sie dabei zum Stottern.
Ihr Verhältnis zu Männern ist ablehnend, sie sieht sie oft als „Bündel sexueller Begierde“ und verweigert den Kontakt.
Gleichzeitig besitzt sie jedoch durch ihren Vater umfassendes Wissen über Sexualität.
Ihr Gefühlsleben wird chaotisch, als Takumi Kijima in ihr Leben tritt.
Selbst als Studentin wächst ihr Wunsch nach Zärtlichkeit mit Takumi, wobei sie jedoch aus Scham oft zurückscheut.
Ao Horie bekam ihren Namen von ihrem Vater, ohne zu wissen, dass dieser mit einem obszönen Begriff zusammenhängt.
Als sie dies unwissentlich schon in der Grundschule bei einer Klassenpräsentation preisgab, wurde sie von Mitschülern gemieden.
Dies führte zu einer pessimistischen Sicht auf ihr Leben und zu Entfremdung gegenüber ihrem Vater, der Autor für erotische Literatur ist.
Nach einem peinlichen Erlebnis bei einem Sportfest ihrer Mittelschule, als ihr Vater seine Bücher verteilte, entschied Ao, auf eine möglichst weit entfernte Oberschule zu gehen.
Seit ihrer Kindheit wollte sie von zu Hause ausziehen und auf eine angesehene Universität gehen, um unabhängig zu werden.
Da ihre Mutter nicht anwesend ist, übernimmt Ao alle Hausarbeiten selbst.
Sie ist sehr intelligent und hält konstant hervorragende schulische Leistungen.
Ihre Haushaltskünste sind ausgeprägt, da sie zu Hause alle Aufgaben alleine stemmt.
Dank ihres Vaters verfügt sie über ein großes Wissen im Bereich Sexualität, obwohl sie keinerlei eigene Erfahrungen hat.
Familie
Ihr Vater, Hanasaki Horie, ist Schriftsteller für erotische Literatur und der Grund für den zwiespältigen Namen.
Ihre Mutter ist abwesend, sodass Ao den Haushalt allein bewältigen muss.
Takumi Kijima
Takumi spielt eine zentrale Rolle in Aos Entwicklung.
Er macht ihr ein Liebesgeständnis, was Ao zunächst verwirrt und abstößt, später aber zu einer sich langsam entwickelnden Beziehung führt.
Zu Beginn fühlt Ao sich überfordert und trennt sich sogar – kann ihn aber letztlich nicht vergessen.
Gemeinsam nehmen sie sich später vor, eine Elite-Universität zu besuchen.
Auch nach der Trennung von Takumi kreisen ihre Gedanken ständig um ihn, was sie daran hindert, sich auf ihr eigentliches Ziel zu konzentrieren.
Schließlich gestehen sie sich erneut ihre Gefühle, und Ao entscheidet sich vor einer Auslandsreise, mit ihm zusammenzukommen.
Im weiteren Verlauf ziehen beide sogar zusammen, als sie in einer anderen Stadt studiert.
Weitere Charaktere
Zu anderen Mitschülern und Männern hält Ao weiterhin Distanz und hegt sogar eine tiefe Abneigung gegen Fremde.
Mit weiblichen Mitschülerinnen schließt sie ebenfalls nur selten enge Kontakte.
Anfang in der Oberschule
Ao Horie beginnt die Oberschule als Einzelgängerin, konzentriert auf ihre Noten und bestimmt, der Familie und ihrem Namen zu entkommen.
Die Abwesenheit ihrer Mutter bedeutet, dass sie für sich selbst sorgen muss und dabei stets Kimono zu Hause trägt.
Beschämendes Erlebnis und Namensenthüllung
Als sie ihren kuriosen Namensursprung bei einer Präsentation in der Grundschule enthüllt, kommt es zur sozialen Isolation.
Durch diese Erfahrung wird sie pessimistisch und distanziert sich besonders von ihrem Vater.
Ihre Abneigung gegen Männer festigt sich, als ihr Vater auf dem Sportfest der Mittelschule peinlich auffällt.
Deshalb wählt sie eine weit entfernte Schule und pendelt täglich.
Geständnis von Takumi Kijima und Auswirkungen
Als Takumi Kijima ihr seine Liebe gesteht, bricht für Ao eine turbulente Zeit an.
Sie beginnt, sich obszöne Tagträume auszumalen, wodurch ihre schulische Leistung leidet.
Erst als sie erfährt, dass Takumi noch Jungfrau ist, fühlt sie sich ihm überlegen und entspannt sich mehr im Umgang mit ihm.
Beziehung und berufliche Pläne
Nachdem Ao Takumi zunächst zurückgewiesen hat, kann sie ihn nicht vergessen – die beiden kommen sich erneut näher.
Um Chancen für ein Stipendium zu verbessern, entscheidet sie sich für einen Auslandsaufenthalt und verabschiedet sich am Flughafen von Takumi, wo er ihr offiziell seine Liebe gesteht.
Vor den entscheidenden Prüfungen vertraut sie ihm den wahren Ursprung ihres Namens und den Beruf ihres Vaters an, was Takumi bereits vermutet hatte.
Stress vor den Prüfungen
Vor der Aufnahmeprüfung zu ihrer Wunschuniversität nimmt Ao durch Stress an Gewicht zu, erlangt aber wieder ihre alte Figur mit Takumis Unterstützung zurück.
Das Studentenleben („Otona-Hen“)
Im Erwachsenenteil der Handlung leben Ao und Takumi gemeinsam während des Studiums in Fukuoka.
Trotz ihres Wissens und ihrer Begierde finden sie kaum Zeit für klassische Dates, und Ao scheut sich häufig, ihre Fantasien auszuleben.
Ihre Abneigung gegenüber anderen Männern bleibt bestehen.
Wichtige Schauplätze in der Geschichte sind unter anderem der Enoden (eine lokale Bahnverbindung) und ein Apartment, das ihrer Mutter in Fukuoka gehört.
Im Alltag zeigt Ao ein außergewöhnliches Maß an Selbstständigkeit und Verantwortungsbewusstsein.
„Wegen dir, Takumi Kijima, kann ich nicht mehr lernen!“
„Was, wenn du herausfindest, was mein Name wirklich bedeutet…?“
Ihr Name sorgt nicht nur für peinliche Erlebnisse, sondern beeinflusst auch maßgeblich Aos Werdegang und ihre Beziehungen.
Ihr Alltag zwischen Prüfungsstress, chaotischer Familienlage und romantischen Gefühlen bietet reichlich Stoff für komische und tragische Momente, die ihren Charakter prägen.
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