Zenjirou Kogure ist eine der legendärsten Figuren in Tokyo Ravens – ein junger, herausragender Exorzist mit dem Beinamen „Schwert der übernatürlichen Kräfte“. Obwohl er nicht aus einer Onmyouji-Familie stammt, hat Zenjirou schon früh durch außergewöhnliche Fähigkeiten überzeugt. Früher war er rebellisch und isoliert, heute gilt er als Inbegriff des pflichtbewussten Kämpfers, der für seine Prinzipien einsteht – manchmal kompromisslos und unnachgiebig. Seine berühmte Klinge „Futatsumei Norimune“ ist ebenso berüchtigt wie sein Wille, die Schattenseiten der Behörde aufzuklären. Nach und nach wird Kogure zu einer Schlüsselfigur, deren Entscheidungen maßgeblich das Schicksal der Institution beeinflussen.
Zenjirou Kogure erscheint in den Originalromanen und deren Adaptionen unterschiedlich. Besonders im vierten Band wird sein Aussehen zum ersten Mal detailliert illustriert. In Medienberichten über Exorzismus-Einsätze ist er meist in traditioneller Uniform, oft mit seiner charakteristischen Klinge zu sehen.
Kogure gibt sich nach außen hin oft freundlich und hilfsbereit, doch in Wahrheit ist er sehr stur und neigt dazu, seine Vorstellung von Gerechtigkeit anderen aufzuzwingen. Früher war er rebellisch, färbte sich die Haare und verhielt sich ruppig, weil er in seiner Anfangszeit im Onmyouji-Lehrinstitut keine Freunde fand und mit Neid konfrontiert wurde. Nur mit engen Freunden wie Jin Ootomo und Suzu Saotome, mit denen er als das „Dreiergespann der Dreiundsechzig“ berühmt wurde, öffnet er sich wirklich. Verräter behandelt er ohne jede Nachsicht. Trotz der Last seiner Pflichten und der emotionalen Belastung bleibt er als zuverlässiger, wenn auch manchmal kompromissloser Teamplayer anerkannt.
Kogure stammt nicht aus einer Onmyouji-Familie, sondern hat sich seinen Weg durch beeindruckende Leistungen gebahnt. Sein frühere Außenseiterrolle wandelte sich nach der Freundschaft mit Jin Ootomo und Suzu Saotome. Als einer der zwölf göttlichen Generäle ist er ein „unabhängiger Exorzist“ des Exorzismus-Büros, und seine Fähigkeit, alleine mit schweren spirituellen Katastrophen fertigzuwerden, bringt ihm Respekt und ständige Arbeit an vorderster Front ein.
Seine Hauptwaffe, das legendäre Schwert „Futatsumei Norimune“, ist sprichwörtlich ein Teil seiner selbst. Mit dieser Klinge kann er auch gewaltige spirituelle Katastrophen in einem Schlag bannen. Kogure wird nachgesagt, dass dank seiner Einsätze die besonders riskanten Missionen von Reiji Kagami deutlich zurückgegangen sind. Darüber hinaus ist er ein eigenständiger, analytischer Typ, der jeder verdächtigen Sache auf den Grund geht. Seine besondere Verbundenheit zu seinen vier Karasutengu-Shikigami (Raben-Tengu), die sogar in Tenmas maßgeschneidertem Motorrad fahren können, unterstreicht sein vielseitiges Können.
Enge Freundschaften verbinden ihn mit Jin Ootomo und Suzu Saotome, mit denen er die bewegte Zeit im Onmyouji-Lehrinstitut teilte. Zu Suzuka Dairenji hält er, trotz Aufsichtspflicht, eine schützende Haltung. Seine Beziehung zu Harutora Tsuchimikado und dessen Freunden ist durch verschiedene Konfliktlinien geprägt, die von anfänglicher Sympathie zu Rivalität und später Respekt reichen.
Frühe Zeit und Anerkennung
Kogure taucht erstmals in den Medien auf, als sein Exorzismus-Einsatz live im Fernsehen übertragen wird. Später begegnet er Harutora Tsuchimikado und dessen Freunden direkt – zunächst beeindruckt, entwickelt sich ihr Verhältnis aufgrund Kogures Starrsinn zunehmend konfliktgeladen.
Konflikte, Konsequenzen und Einsätze
Beim ersten großen Konflikt schlichtet Kogure einen drohenden Zusammenstoß zwischen Harutora und Reiji Kagami. Anschließend übernimmt er die Aufgabe, Natsume Tsuchimikado während einer banalen, aber folgenschweren spirituellen Reinigung zu beschützen. Als er Mutobe Chihiro verfolgt, kann er dessen magiebestärktem Selbstmord nicht verhindern.
Lehrmeister und Verbündeter
Später wird Kogure zur Aufsicht von Suzuka Dairenji abgestellt. Dazu sucht er seinen alten Freund Jin Ootomo auf und bittet Harutora darum, auf Suzuka aufzupassen – ein Zeichen seiner fürsorglichen, wenn auch etwas distanzierten Art.
Weitere Entwicklungen und Wandlungen
In der Auseinandersetzung mit Douman Ashiya wird Kogure gerufen, um dessen wahres Geister-Ich, ein Ara-mitama, zu bannen. Für seinen eigenmächtigen Einsatz wird er zeitweise suspendiert. Während des großen Yakou-Rituals (Taizan Fukun-sai) stellt er sich gegen Harutora und Touji Ato, wird jedoch von Jin Ootomo aufgehalten. Der Anblick des schwer verletzten Daizen Amami öffnet ihm die Augen für die dunklen Seiten der Onmyouji-Behörde, dennoch hält er weiter an deren Notwendigkeit fest.
Neue Herausforderungen in Teil Zwei
Mit der Reaktivierung von unabhängigen Exorzisten innerhalb der Ermittlungsabteilung wird Kogure zunehmend schweigsam und auf seine Aufgaben fixiert; er steht unter enormem Druck, fühlt sich für die Reinigung der Institution verantwortlich und ist psychisch und physisch ausgelaugt. Dennoch bleibt er eine stützende Säule für seine Kollegen und ein Joker für den Ausgang künftiger Konflikte.
Konfrontationen und Gefahren
Während der Verfolgung von Jin Ootomo und Harutora demonstriert er seine Macht, indem er ein Gebäude zerteilt und die spirituellen Ströme durcheinanderbringt. Als er bei der Flucht von Natsume und Aki no unerwartet auf die wiederbelebte Natsume trifft, ist er so überrascht, dass er sie entkommen lässt. Später wird er zum Ziel eines unbekannten Shikigami und in die unterirdischen Gefängnisse gebracht, aber am Tag des Festes wird er von Daizen Amami befreit und geheilt.
Die vier Karasutengu, seine einzigartigen Shikigami, sind in der Lage, Tenmas speziell hergestelltes Motorrad autonom zu steuern – ein Beweis für Kogures innovative Nutzung von Magie.
Laut Miyachis Einschätzung gibt Kogure sich erst dann zufrieden, wenn er selbst Antworten gefunden hat. Er verkörpert den kompromisslosen Forschergeist – ein Charakterzug, der ihn sowohl bewundert als auch gefürchtet macht.
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