Tama ist eine wunderschöne und ernsthafte karakuri (mechanische Puppe), die ursprünglich als Prototyp von Ryuuzan Hayashi für seine kranke Tochter gebaut wurde. Sie arbeitet jetzt im Snack Otose und ist bekannt für ihren Wunsch, anderen zu helfen und gelegentlich charmant-menschliche Seiten zu zeigen. Sie wurde von Kagura gefunden und in die Welt der Yorozuya eingeführt. Dank ihrer robusten Bauweise und der Reparaturen von Gengai Hiraga ist sie heute eine unverzichtbare Angestellte. Sie besitzt ungewöhnliche Fähigkeiten für einen Haushaltsroboter und hat sich im Laufe der Serie mehrfach für ihre Freunde geopfert. Tama ist für ihre Zuverlässigkeit und Treue gegenüber Gintoki Sakata und dessen Freunden bekannt und beliebt.
Tama hat eine attraktive, feminine Gestalt mit einer Körpergröße von 166 Zentimetern und einem Gewicht von 121 Kilogramm. Sie wird oft durch ihre ruhige, emotionlose Miene charakterisiert, besitzt aber eine niedliche Ausstrahlung. Nach ihrer Instandsetzung durch Gengai Hiraga wurde sie sogar als schönes Aushängeschild für das Snack Otose bekannt.
Tama ist äußerst gewissenhaft, fleißig und stolz darauf, eine karakuri zu sein. Sie möchte immer nützlich für andere sein und lernt täglich von Otose, den Gästen im Snack und der Umwelt dazu. Trotz ihrer anfänglichen Unerfahrenheit im Alltag zeigt sie häufig einen natürlichen, humorvollen Charme. Ihre Ernsthaftigkeit in Kombination mit ihrer maschinenhaften Logik führt oft zu lustigen Missverständnissen.
Gebaut wurde sie als Prototyp für Ryuuzan Hayashis kranke Tochter. Nach deren Tod versuchte Hayashi, den Geist seiner Tochter in die Maschine zu übertragen, sodass Tama über einen gewissen Grad an Gefühlen und ein rudimentäres Bewusstsein verfügt. Nachdem sie von Kagura auf einer Müllkippe gefunden und von Yorozuya aufgenommen wurde, bekam sie schließlich bei Otose eine Anstellung.
Tama funktioniert mit Öl und Elektrizität. Sie besitzt die Fähigkeit, mit anderen karakuri zu kommunizieren und deren Defekte zu diagnostizieren. Zwar klappt die Reparatur meist nicht, aber mindestens einmal gelang es ihr, einen Barcodeleser zu reparieren. Sie verfügt über eine interne Kochfunktion, aus der sie ungewöhnliche und dennoch schmackhafte Gerichte produziert, die allerdings stark nach Öl schmecken. Ihr charakteristisches Reinigungswerkzeug ist mit einem Flammenwerfer ausgestattet, was ihre kämpferischen Fähigkeiten unterstreicht.
Tama ist eng mit der Yorozuya – besonders Gintoki Sakata, Kagura und Shinpachi Shimura – verbunden. Otose behandelt sie wie eine Tochter und auch die Gäste schätzen sie sehr. Mit Catherine versteht sie sich zwar nicht immer, doch nimmt sie deren Kritik gelassen. Besonders Gintoki genießt ihr grenzenloses Vertrauen, was sich in verschiedenen Episoden zeigt.
Da sie ihren Lohn fast nie nutzt und stattdessen mit Öl als "Essen" bezahlt wird, versuchte Gintoki einmal, das zu seinem Vorteil zu nutzen, was jedoch nach hinten losging. Ihre gradlinige Denkweise führte zu Missverständnissen - etwa als sie aus Gintokis Unfug den Ernst meinte und sich voller Überzeugung auf seinen Schoß setzte.
„Einer der vier großen Dämonenkönige, der über Helden und Dämonenfürsten steht.“
„Ich bin Gintoki-samas Vergnügen.“
Begegnung mit Yorozuya und Snack Otose
Nach ihrem Bau durch Ryuuzan Hayashi landete Tama, noch ohne Körper, als „vollautomatische Eieraufschlagmaschine“ auf einer Müllkippe. Kagura fand sie und brachte sie zur Yorozuya. Gintoki und die anderen schlossen sie schnell ins Herz, und nach einigen turbulenten Erlebnissen begann sie im Snack Otose zu arbeiten.
Die Fuyou- und Tama-Quest-Storylines
Tama geriet wiederholt in gefährliche Situationen. In der Fuyou-Arc wurde sie erheblich beschädigt, doch Gengai Hiraga stellte sie wieder her. Später wurde sie im Inneren eines Familiencomputers mit einem Virus infiziert. Gintoki wurde als Antivirenprogramm „Leukozytenkönig“ modelliert, was Tamas großes Vertrauen in ihn bewies.
Silberseelen-Arc & Selbstaufopferung
Im Silberseelen-Arc opferte sich Tama zusammen mit Kintoki Sakata selbst, um eine Maschine zu stoppen. Nach zwei Jahren im Ruhezustand wurde sie wieder aktiviert und schloss sich erneut ihren Freunden an.
Auftritt in „3-nen Z-Gumi Ginpachi Sensei“
Tama taucht auch als Schülerin in der Parallelweltgeschichte von „3-nen Z-Gumi Ginpachi Sensei“ auf. Sie wurde außerdem in die Klasse eingegliedert und zeigt dort, dass sie auch im Schulumfeld beliebt ist. Das Nebenmodell Tamako/Fuyou Zero Model Mini ist ein weiterer Karakuri, der auf Tamas Daten basiert und ihr im Silberseelen-Arc erstmals begegnet.
Herstellung und Familie
Tama wurde als Gefährtin für die kranke Tochter Fuyou von Ryuuzan Hayashi gebaut. Nach deren Tod modifizierte Hayashi die Puppe, um das Bewusstsein seiner Tochter zu bewahren. No. 502, ein Karakuri mit Hayashis Verstand, versuchte die Erinnerungsmedien seiner Tochter zu erhalten, wurde jedoch von der Yorozuya gestoppt, sodass Tama seitdem bei Otose arbeitet.
Offizielle Daten:
- Größe: 166 cm
- Gewicht: 121 kg
- Herstellungsdatum: 23. Februar
Tama hat sich vom reinen Haushaltsroboter zu einer beliebten, einzigartigen Figur der Serie Gintama entwickelt. Sie ist sowohl für ihre Treue als auch ihren skurrilen Humor bekannt.
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