Kenny Ackerman

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Kenny Ackerman
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Geburtstag: 4. Februar
Sternzeichen: Wassermann
Geschlecht: Männlich
Größe: 190cm
Gewicht: 120kg
Englischer Name: Kenny Ackerman
Japanischer Name: ケニー・アッカーマン
Chinesischer Name: 肯尼·阿克曼
Koreanischer Name: 케니 아커만
Ich diesen Charakter

🎙️ Anime-Sprecher

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Kazuhiro Yamaji
Kazuhiro Yamaji
Japanisch(Anime、Synchronsprecher)

🎬 Erscheinende Anime

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Attack on Titan
Attack on Titan
Veröffentlichungsdatum: 7. April 2013

Charaktereinstellung

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Kenny Ackerman ist eine fiktive Figur aus Attack on Titan, ein berüchtigter Massenmörder und Anführer der zentralen Anti-Personen-Manövertruppe, der den Beinamen „Kenny der Ripper“ trägt.

Er war einst der Mentor von Levi und gehört wie dieser zum Adelsgeschlecht der Ackerman.

Name: Kenny Ackerman

Geschlecht: Männlich

Körpergröße: 190 cm

Gewicht: 120 kg

Geburtstag: 4. Februar

Spitzname: „Kenny der Ripper“ / „Kenny der Schlitzer“

Zugehörigkeit: Zentrale Militärpolizei (Erste Brigade), Anführer der Anti-Personen-Manövertruppe

Familie: Schwester – Kushel Ackerman (verstorben); Neffe – Levi

Sprecher (Originalfassung): Kazuhiro Yamaji

Kenny Ackerman ist ein hochgewachsener, extrem drahtiger Mann mit scharfem Blick und einem Auftreten wie ein Outlaw aus einem Western.

Er dient in der zentralen Militärpolizei und führt dort die spezialisierte Anti-Personen-Manövertruppe an, weshalb ihn seine Untergebenen „Hauptmann Ackerman“ nennen.

Er ist ein meisterhafter Nahkämpfer und Messerstecher und beherrscht die dreidimensionale Manöverausrüstung im Kampf gegen Menschen auf einem Niveau, das selbst Levi das Fürchten lehrt.

Trotz seiner brutalen Vergangenheit erweist er sich als überraschend wortgewandt und reflektiert.

Sein Beiname „Kenny der Ripper“ rührt daher, dass er in der Hauptstadt Mitras über hundert Soldaten der Militärpolizei die Kehlen aufgeschlitzt haben soll.

Diese Mordserie wurde zur urbanen Legende, die in ganz Mitras weitererzählt wird.

Kenny ist zugleich Werkzeug und Stachel des Königssystems:

Er führt Auftragsmorde und Verschleierungen im Namen der Regierung aus, hinterfragt aber innerlich die Moral dieser Herrschaft.

Herkunft und Familie

Kenny entstammt der verfolgten Ackerman-Familie, einem einstigen Gefolgshaus des Königs, das wegen seiner besonderen Fähigkeiten systematisch unterdrückt wurde.

Er selbst gibt später zu, dass ihm diese familiäre Tragödie lange Zeit emotional kaum etwas bedeutete.

Er hatte eine jüngere Schwester namens Kushel Ackerman, mit der er sich im Laufe seines Lebens entfremdete.

Als er sie schließlich wiederfindet, lebt sie im unterirdischen Stadtviertel als Prostituierte und ist von einem Kunden schwanger.

Kushel entscheidet sich, das Kind auszutragen, doch sie erkrankt an einer Geschlechtskrankheit, die ihr schließlich das Leben kostet.

Als Kenny von ihrem Tod erfährt und sich zu ihr begibt, findet er sie bereits tot – und neben ihrer Leiche sitzt ein halb verhungerter kleiner Junge.

Dieser Junge ist Levi, sein Neffe, der Sohn seiner Schwester.

Kenny verrät Levi nie, dass er sein Onkel ist, sondern nimmt ihn wortlos unter seine Fittiche.

Kenny und Levi

Kenny bringt Levi in der Unterstadt bei, wie man in der brutalen Welt unter der Oberfläche überlebt.

Er lehrt ihn Nahkampftechniken, Messergebrauch, Instinkt im Kampf und jegliche Form von „dreckigen“ Überlebenstricks.

Unter Kennys Anleitung wird Levi schnell stärker, härter und fähig, sich alleine durchzuschlagen.

Als Kenny erkennt, dass Levi nun „auf eigenen Beinen stehen“ kann, verschwindet er einfach aus dessen Leben.

Er ist überzeugt, dass er mit seiner Lebensweise kein Elternteil sein kann.

Diese abrupte Trennung prägt Levi tief, auch wenn er die familiäre Verbindung lange Zeit nicht kennt.

Später, als Kenny mit Dimo Reeves spricht, erwähnt er ausdrücklich „Levi Ackerman“ und macht damit erstmals Levis vollen Namen deutlich.

Levi selbst erfährt die wahre Verwandtschaft erst im Angesicht von Kennys Tod.

Attentat auf Uri Reiss

In seiner frühen Phase agiert Kenny als Attentäter gegen das Königssystem und als radikaler Kämpfer im Namen der verfolgten Ackermans.

In diesem Zusammenhang versucht er, Uri Reiss, den damaligen Träger der Macht des Gründungstitanen und heimlichen König, zu ermorden.

Der Anschlag scheitert:

Uri verwandelt sich in einen Titan, überwältigt Kenny und hätte ihn problemlos zerquetschen können.

Doch Uri verschont ihn, entschuldigt sich stattdessen für die vergangenen Verfolgungen der Ackermans und verbeugt sich sinnbildlich vor seinem potenziellen Mörder.

Diese Geste erschüttert Kenny zutiefst, weil ein absoluter Herrscher ihm aufrichtig Reue zeigt.

Vom Feind zum Verbündeten des Königs

Beeindruckt von Uris Auftreten und der Last, die dieser als König trägt, wechselt Kenny die Seite.

Er wird zu Uris Verbündetem, später sogar zu einer Art Freund, und schließt sich der zentralen Militärpolizei an.

Mit Uri endet offiziell die Verfolgung der Ackerman-Familie.

Für Kenny wird Uri zu einem der wenigen Menschen, denen er echten Respekt entgegenbringt.

Nach Uris Tod bleibt Kenny im Dienst der Reiss-Familie und der Regierung.

Gleichzeitig beginnt in ihm ein neues Ziel zu wachsen: Er will die Titanenmacht, die die Reiss besitzen, selbst in die Hände bekommen.

Anführer der Anti-Personen-Manövertruppe

Innerhalb der ersten Brigade der Militärpolizei gründet Kenny die Anti-Personen-Manövertruppe, eine Spezialeinheit, die mit modifizierter 3D-Manöverausrüstung und Schusswaffen gegen Menschen kämpft.

Diese Truppe ist darauf ausgelegt, Regimegegner, Aufständische und Mitglieder des Aufklärungstrupps zu bekämpfen.

Kenny baut die Einheit sorgfältig auf, bildet seine Männer hart aus und führt sie mit einer Mischung aus Furcht, Respekt und schwarzem Humor.

Aus Sicht des Parlaments ist er ein ideales Werkzeug, um heikle Aufträge ohne öffentliches Aufsehen erledigen zu lassen.

Er führt im Auftrag der Regierung politische Morde durch, schaltet Zeugen aus und hilft, die Wahrheit über die Titanen und den König zu verschleiern.

Gleichzeitig nutzt er seine Stellung, um seiner eigenen Ambition – an die Titanenmacht zu kommen – näherzukommen.

Verhältnis zum Königshaus und zu Rodd Reiss

Nach Uris Tod dient Kenny Rodd Reiss, dem Oberhaupt der Familie Reiss.

Rodd benutzt Kenny, um Pläne des Königshauses umzusetzen, insbesondere im Umgang mit Eren Yeager und Historia Reiss (anfangs unter dem Namen Krista Lenz bekannt).

Zwischen Kenny und Rodd existiert ein eher kaltes Zweckbündnis:

Rodd vertraut auf Kennys Fähigkeiten, während Kenny Rodd als Mittel sieht, seinem „Traum“ näherzukommen.

Ermordung von Alma

In der Vergangenheit war Kenny auch an der Beseitigung von Historia Reiss’ Mutter Alma beteiligt.

Alma, als illegitime Geliebte von Rodd Reiss, wurde aus politischen Gründen beseitigt, um das Königshaus zu schützen und Spuren zu verwischen.

Kenny tötet Alma ohne Zögern und zeigt damit einmal mehr seine Bereitschaft, im Namen des Systems Menschenleben auszulöschen.

Dieser Akt verstärkt die Tragik von Historias Biografie und Kennys Rolle als Werkzeug der Krone.

Verrat von Dimo Reeves und Entführung

Als Dimo Reeves, der Chef der Reeves-Handelsgesellschaft, beginnt, mit dem Aufklärungstrupp zu kooperieren und damit die Regierung verrät, schreitet Kenny ein.

Er durchschaut Reeves’ Seitenwechsel und erschlägt ihn kurzerhand.

Anschließend sorgt Kenny dafür, dass Eren Yeager und Historia Reiss von seiner Truppe entführt werden.

Die Regierung plant, ihren Tod dem Aufklärungstrupp anzuhängen, um die Scouts zu diskreditieren und politisch auszuschalten.

Kenny inszeniert diese Entführung so, dass es aussieht, als seien Erwin Smith und seine Leute für das Verschwinden verantwortlich.

Dies ist Teil eines umfassenden politischen Manövers, das den Aufklärungstrupp zum Sündenbock machen soll.

Kampf gegen Levi und den neuen Levi-Trupp

Während Levi und sein neuer Trupp in der Stadt auf der Lauer liegen, startet Kenny mit der Anti-Personen-Manövertruppe einen Überraschungsangriff.

Es kommt zu einem hochriskanten Feuergefecht mit 3D-Manöverausrüstung in engen Gassen und Gebäuden.

Levi beschreibt Kennys Gefährlichkeit gegenüber seinen Kameraden so:

„Stellt euch vor, euer Gegner bin ich – dann wisst ihr, womit ihr es zu tun habt.“

Obwohl Kenny Levi in dessen Heimatfeld, der Unterstadt, herausfordert und diesem schwere Verluste zufügt, gelingt es Levi und seinen Leuten zu entkommen.

Kenny kann weder Levi endgültig ausschalten noch den Aufklärungstrupp vernichten.

Ziel: Die Welt „vom Spielbrett kippen“

Nach Uris Tod fasst Kenny den Plan, die Titanenkraft der Reiss für sich zu beanspruchen.

Er glaubt, mit dieser Macht die Welt „samt Spielbrett umdrehen“ zu können – also die bestehende Ordnung radikal zu verändern.

Im unterirdischen Höhlensystem der Reiss-Familie soll Historia in einen Titan verwandelt werden, um Eren zu fressen und so die Macht des Gründungstitanen zu erben.

Rodd Reiss will auf diese Weise die über Generationen weitergegebene Macht im Blut der Reiss bewahren.

Kenny betrachtet dieses Ritual als Gelegenheit, sich selbst die Titanenkraft anzueignen.

Er spielt mit dem Gedanken, die Injektion an sich zu reißen und damit selbst zum Titanen zu werden.

Erkenntnis seiner Grenzen

Sein Plan zerschlägt sich, als Rodd ihm erklärt, dass nur Angehörige der Reiss-Familie (also des königlichen Blutes) das volle Potenzial der Macht des Gründungstitanen entfalten können.

Ein „normaler“ Träger könnte die Fähigkeit nicht vollständig nutzen.

Noch bitterer:

Da Kenny ein Ackerman ist, kann er aufgrund der Besonderheiten dieser Blutlinie überhaupt nicht zum Titanen werden.

Damit ist sein Traum doppelt unmöglich:

Er kann nicht einmal Titan werden, geschweige denn die Welt mit der Macht des Gründungstitanen umstürzen.

Zusammenbruch der Höhle und Kennys Verwundung

Als Historia sich Rodds Plänen widersetzt und Rodd schließlich selbst zur Titanenspritze greift, eskaliert die Situation.

Rodd verwandelt sich in einen gigantischen, deformierten Titanen, dessen Hitzeentwicklung und Druckwelle die Höhle zum Einsturz bringen.

Die Anti-Personen-Manövertruppe wird fast vollständig ausgelöscht, die meisten von Kennys Untergebenen sterben im Chaos der zusammenbrechenden Höhle.

Kenny selbst erleidet schwere, letztlich tödliche Verletzungen, kann sich aber noch schwer verletzt aus den Trümmern retten.

Er schleppt sich aus der Höhle an die Oberfläche und bricht schließlich schwer verwundet an einem Baum zusammen.

Bei sich trägt er eine Titan-Injektionsampulle, die er zuvor heimlich von Rodd entwendet hat.

Das Angebot, weiterzuleben

Levi findet den sterbenden Kenny an einem Baumstamm lehnend, schwer verbrannt und kaum noch bewegungsfähig.

Kenny hält immer noch die Titanenspritze in der Hand – die einzige Möglichkeit, sein Leben auf groteske Weise zu verlängern.

Er könnte die Ampulle benutzen und sich in einen Titanen verwandeln, um dem Tod zu entgehen.

Doch er entscheidet sich bewusst dagegen, obwohl der Instinkt zum Überleben stark ist.

Stattdessen führt er mit Levi ein letztes, offenes Gespräch.

Er offenbart ihm die Wahrheit über seine Schwester Kushel und darüber, dass er Levis Onkel ist.

Offenbarung und Weitergabe der Titanenspritze

Kenny erzählt Levi von seiner gemeinsamen Vergangenheit mit Kushel, von der Unterstadt, von Levis Kindheit und seinen eigenen Versäumnissen als „Nicht-Vater“.

Er vermittelt Levi, dass er sich nie als geeignete Vaterfigur sah und ihn deshalb verließ, als Levi stark genug war.

Als er am Ende seiner Kräfte ist, übergibt Kenny die Titanenspritze an Levi.

Er „drückt“ Levi diese Verantwortung förmlich auf, anstatt sie für sich zu nutzen.

Mit einem letzten Hauch kommentiert er sinngemäß das menschliche Dasein:

Nur atmen, bis die Zeit abläuft – kann man das wirklich „leben“ nennen?

Kurz darauf stirbt Kenny ruhig, während Levi mit der Entscheidung zurückbleibt, was mit der Injektion geschehen soll.

Kennys Tod markiert das Ende eines Mannes, der sein Leben lang zwischen Zynismus, Machtgier, Loyalität und einer geheimen Sehnsucht nach etwas Echtem hin- und hergerissen war.

Zyniker mit scharfem Verstand

Auf den ersten Blick wirkt Kenny wie ein stumpfer, brutaler Schlächter mit übermenschlicher Körperkraft.

In Wahrheit ist er aber bemerkenswert aufmerksam, analytisch und nachdenklich.

Er beobachtet Menschen und Machtstrukturen genau und versteht die Widersprüche der Welt sehr gut.

Seine Entscheidungen trifft er selten aus Naivität, sondern meist in vollem Bewusstsein ihrer moralischen Konsequenzen.

Gegen Ende seines Lebens zieht er ein bitteres Fazit über sich und andere Akteure des Systems:

Rodd Reiss, Djel Sannes, Uri Reiss, er selbst und alle, die dem Königssystem dienten, waren aus seiner Sicht „betrunken von etwas“, um ihr Tun ertragen zu können.

In seinen eigenen Worten waren sie alle „Sklaven von irgendetwas“ – ob Idealen, Schuld, Macht oder Angst.

Diese Selbstreflexion zeigt, dass Kenny seine eigene Rolle als willigen Handlanger eines grausamen Systems durchaus durchschaut.

Haltung zum König und zu den Ackermans

Durch Uri Reiss entwickelt Kenny eine ambivalente Sicht auf Macht und Herrschaft.

Er erkennt, dass selbst der König ein Gefangener seiner Rolle und seiner Erinnerungslast ist.

Gleichzeitig bleibt Kenny Pragmatiker:

Er nutzt das System, um zu überleben und vielleicht einen Vorteil für sich herauszuschlagen.

Was seine eigene Familie betrifft, zeigt er kaum Sentimentalität, aber in entscheidenden Momenten bricht diese Fassade.

Sein Umgang mit Levi – ihn stark zu machen und dann allein zu lassen – ist eine Mischung aus Zuneigung, Feigheit und rauem Respekt.

Sein bitteres Schlusswort über das bloße „Atmen bis zum Lebensende“ offenbart seine tiefe Skepsis gegenüber einem Dasein ohne eigenen Sinn.

Gerade weil er Macht und Gewalt aus nächster Nähe kennt, zweifelt er daran, ob ein Leben ohne eigenen „Rausch“ oder „Traum“ überhaupt etwas wert ist.

Levi

Levi ist sein Neffe und zugleich sein ehemaliger Schüler.

Kenny hat Levi alles beigebracht, was dieser braucht, um in der Unterstadt und später an der Front zu überleben.

Levi sieht in Kenny einen der gefährlichsten Gegner, denen man begegnen kann.

Er beschreibt ihn vor seinen Kameraden auf einer Stufe mit sich selbst – was alle anderen sichtbar bedrückt.

Zwischen den beiden herrscht ein komplexes Verhältnis aus Rivalität, unausgesprochener Familie und gegenseitigem Respekt.

Kennys letzte Tat, Levi die Titanenspritze zu übergeben, ist sowohl ein Vermächtnis als auch eine Bürde.

Uri Reiss

Uri ist wohl der einzige Mensch, der Kennys Weltbild wirklich ins Wanken gebracht hat.

Die Kombination aus nahezu gottgleicher Macht und aufrichtiger Reue macht Uri in Kennys Augen einzigartig.

Kenny bewundert ihn und verspürt gleichzeitig ein Unbehagen über dessen Opferbereitschaft und Selbstaufgabe.

Ihr Verhältnis geht über das eines bloßen Befehlshabers und Untergebenen hinaus und ähnelt eher einer ungewöhnlichen Freundschaft.

Nach Uris Tod fühlt sich Kenny orientierungslos und sucht in der Macht des Gründungstitanen eine Art Ersatz für diese Leerstelle.

Sein „Traum“, die Welt umzustürzen, ist zu einem Teil auch eine Reaktion auf den Verlust Uris.

Rodd Reiss

Rodd ist für Kenny zwar ein Arbeitgeber und politischer Kopf, aber kein Gegenstand von Bewunderung wie Uri.

Kenny respektiert seine Stellung, aber nicht unbedingt seine Persönlichkeit oder seinen Mut.

Ihr Verhältnis ist nüchtern und zweckorientiert.

Als Rodd schließlich zum Titan wird und alles ins Chaos stürzt, ist Kenny weniger entsetzt als eher resigniert.

Dimo Reeves und die Militärpolizei

Dimo Reeves ist für Kenny ein nützliches Werkzeug, bis dieser beginnt, die Seiten zu wechseln.

Kenny tötet ihn, ohne groß zu zögern, was seinen Ruf als eiskalter Vollstrecker der Regierung bestätigt.

Im Gegensatz zu typischen Militärpolizisten wie Djel Sannes hat Kenny aber eine größere Distanz zum System.

Während Sannes aus fanatischer Loyalität handelt, agiert Kenny eher aus Zynismus und eigenen Motiven.

Annie Leonhart

Zu einem unbekannten Zeitpunkt trifft Kenny auf Annie Leonhart, die als verdeckte Agentin innerhalb der Mauer-Gesellschaft operiert.

Annie gibt sich im Gespräch spontan als Tochter einer Prostituierten aus, um Verdacht von sich abzulenken.

Kenny, der seine Schwester durch eine sexuell übertragene Krankheit verlor, reagiert auf diesen Scherz ohne Humor.

Er weist die Bemerkung kühl zurück – für ihn ist das Thema zu persönlich, um darüber zu lachen.

Kenny Ackerman wurde von Schöpfer Hajime Isayama stark von Trevor Philips aus dem Videospiel Grand Theft Auto V inspiriert.

Isayama wollte einen Charakter erschaffen, der ähnlich unberechenbar, brutal und dennoch charismatisch ist.

Levi selbst basiert wiederum teilweise auf Rorschach aus Watchmen, wie Isayama anmerkte.

Interessanterweise wurde Rorschach im japanischen Dub von demselben Sprecher gesprochen, der auch Kenny verkörpert: Kazuhiro Yamaji.

So ergibt sich eine Art Meta-Verbindung:

Kenny und Levi, die im Werk Onkel und Neffe sind, haben beide ihren Ursprung in Figuren, die vom selben Schauspieler interpretiert wurden oder mit ihm verbunden sind.

Kazuhiro Yamajis Besetzung als Kenny stand laut Produktionsteam einstimmig fest, da seine raue, markante Stimme perfekt zum Charakter passte.

Später heiratete er die Sprecherin von Hange Zoë, wodurch sich auch im echten Leben eine Verbindung zwischen zentralen Attack-on-Titan-Figuren ergab.

Kenny Ackerman bleibt aufgrund seines markanten Designs, seines schwarzen Humors, seiner moralischen Ambivalenz und seines tragischen Endes eine der eindrucksvollsten Nebenfiguren der Serie.

Seine Frage, ob bloßes „Weiteratmen bis zum Lebensende“ wirklich Leben sei, hallt noch lange nach seinem Tod im Werk nach.

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(Letzte Bearbeitung: 14. Mai 2026 22:06)

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