Jiro Awasaka ist ein erfahrener menschlicher Fluchnutzer und Auftragskiller aus dem Werk Jujutsu Kaisen, der sich mit großer Begeisterung auf die Seite der Fluchgeister schlägt und durch sein markantes, an eine Daruma-Puppe erinnerndes Gesicht auffällt.
Jiro Awasaka tritt in der Shibuya-Incident-Handlung als Leibwächter des sogenannten „Ursprungs des Vorhangs“ auf.
Er arbeitet dort zusammen mit Ogami Baba und deren Enkel und gehört zu den wichtigsten menschlichen Komplizen der Fluchgeister.
Er ist seit über 20 Jahren als Killer aktiv und hat sich ganz dem Motto „immer derjenige sein, der nimmt“ verschrieben.
Schon in jungen Jahren zeigte er sadistische Neigungen und betrachtete Menschenleben lediglich als Material und Einnahmequelle.
Seine angeborene Technik trägt den Namen „Umgekehrt“ und erlaubt es ihm, die Stärke von Angriffen zu vertauschen.
Gerade im Eins-gegen-eins-Kampf macht ihn diese Fähigkeit zu einem extrem gefährlichen Gegner, solange der Gegner die Technik nicht durchschaut.
Name: Jiro Awasaka
Alter: 61 Jahre (Handlungszeitpunkt 2018)
Geburtsjahr: 1957 (berechnet aus dem Alter)
Angeborene Technik: „Umgekehrt“
Beruf: Fluchnutzer, Auftragskiller
Erster Auftritt: Shibuya-Incident-Abschnitt von Jujutsu Kaisen
Synchronsprecher (Originalsprache): Minoru Hirota
Jiro Awasaka ist klein, gedrungen und muskulös.
Sein rundes Gesicht und die dicken Augenbrauen verleihen ihm ein Aussehen, das stark an eine Daruma-Figur erinnert, weshalb Megumi Fushiguro ihn spöttisch „Daruma-Opa“ nennt.
Er ist glatzköpfig, trägt aber auf dem Kopf einen einzelnen Streifen Haar, der wie ein Kamm oder eine Klinge nach oben steht und sofort ins Auge fällt.
Sein äußeres Erscheinungsbild wirkt generell ungepflegt und altmodisch.
Seine Kleidung ist bewusst schlicht und fast lächerlich altbacken: ein eng sitzendes weißes T-Shirt, kurze Hosen und ein Bauchband.
Das wirkt, als sei er modisch vor rund fünfzig Jahren stehen geblieben und verstärkt den Eindruck eines schäbigen, aber zähen alten Mannes.
Auch in Rückblenden, etwa um das Jahr 1989, sieht Jiro Awasaka bereits ziemlich heruntergekommen aus.
Sein Lebensstil hat ihn äußerlich offenbar kaum verändert – er war damals wie heute ein eher „schmutziger“ Typ, sowohl optisch als auch moralisch.
Jiro Awasaka ist ein reiner Sadist, der es genießt, Schwächere zu quälen und zu töten.
Für ihn zählt ausschließlich das eigene Vergnügen und der eigene Profit; moralische Skrupel kennt er nicht.
Er behauptet zwar, er sei Fluchnutzer geworden, um seiner kränklichen Mutter ein luxuriöses Leben zu ermöglichen und viel Geld zu verdienen.
Diese Geschichte ist allerdings frei erfunden – ein Beispiel dafür, wie dreist und selbstverständlich er lügt, wenn es ihm in den Kram passt.
Sein Verhältnis zu Satoru Gojo ist von Angst und Hass geprägt.
Er verabscheut die Tatsache, dass Gojo durch seine überragende Stärke ein gewisses Machtgleichgewicht aufrechterhält und so das Treiben der Fluchnutzer einschränkt.
In der Vergangenheit versuchte Jiro Awasaka, Satoru Gojo zu töten.
Dieser durchschaute mit seinen „Sechs Augen“ jedoch sofort die Gefahr, sodass Jiro Awasaka keine Chance bekam, den Angriff überhaupt auszuführen.
Sobald sich Jiro Awasaka im Vorteil glaubt, tritt er arrogant und großspurig auf.
Gerät er dagegen in eine schlechte Lage, reagiert er aggressiv, laut und zunehmend unkontrolliert.
Im Shibuya-Incident blüht er regelrecht auf, als Satoru Gojo außer Gefecht gesetzt wird.
Er stürzt sich begeistert in den Kampf gegen Schülerinnen und Schüler der Jujutsu-Schule – und kassiert anschließend eine klare Niederlage, was ihn wie einen typischen Kleingangster wirken lässt.
Nach seiner Niederlage ist er lediglich bewusstlos, nicht tot.
Da Jiro Awasaka jedoch nicht mehr zu sehen ist und die Lage in Shibuya und Tokio eskaliert, ist es sehr wahrscheinlich, dass er im weiteren Chaos ums Leben kommt.
Satoru Gojo
Jiro Awasaka hasst Satoru Gojo zutiefst, weil dessen Existenz die Aktivitäten der Fluchnutzer massiv einschränkt.
Gleichzeitig fürchtet er dessen Macht, insbesondere die „Sechs Augen“ und das „Unendliche“.
In der Vergangenheit versuchte Jiro Awasaka, Gojo zu ermorden, scheiterte jedoch schon in der Planungsphase, weil Gojo ihn durchschaut hatte.
Diese Demütigung sitzt tief und trägt dazu bei, dass Jiro Awasaka Gojos Versiegelung im Shibuya-Incident leidenschaftlich unterstützt.
Megumi Fushiguro
Megumi Fushiguro begegnet Jiro Awasaka während des Shibuya-Incidents im Kampf.
Er durchschaut die Funktionsweise von Jiro Awasakas Technik, inklusive der Grenzen, was sich als entscheidend für den Sieg erweist.
Megumi verpasst Jiro Awasaka den Spitznamen „Daruma-Opa“.
Dieser Spott unterstreicht, wie wenig Respekt Megumi für den alten Fluchnutzer übrig hat, obwohl dessen Technik gefährlich ist.
Yuji Itadori
Yuji Itadori kämpft gemeinsam mit Megumi Fushiguro gegen Jiro Awasaka.
Durch die Kombination ihrer Angriffe und die richtige Einschätzung der Technik „Umgekehrt“ gelingt es ihnen, ihn zu besiegen.
Ogami Baba und ihr Enkel
Im Shibuya-Incident arbeitet Jiro Awasaka zusammen mit Ogami Baba und deren Enkel, um den Ursprung des Vorhangs zu schützen.
Diese Zusammenarbeit ist zweckgebunden; Jiro Awasaka sieht auch sie nur als Mittel zum Zweck im Rahmen der Mission.
Im Shibuya-Incident wird Jiro Awasaka als Teil der Fluchnutzer-Gruppe eingesetzt, die die Fluchgeister unterstützt.
Sein Auftrag besteht darin, den Ursprung des Vorhangs zu bewachen und feindliche Jujutsu-Zauberer fernzuhalten.
Er tritt als erfahrener Veteran auf, der den Kampf gegen jüngere Gegner sucht und sich seiner Technik sehr sicher ist.
Die Versiegelung von Satoru Gojo motiviert ihn zusätzlich, da er sich endlich einigermaßen frei bewegen kann, ohne dessen direktes Eingreifen befürchten zu müssen.
Im Verlauf der Kämpfe trifft Jiro Awasaka auf Megumi Fushiguro und Yuji Itadori.
Anfangs setzt er seine Technik erfolgreich ein, indem er starke Angriffe abschwächt und schwächere Attacken gefährlich verstärkt.
Doch Megumi Fushiguro analysiert die Technik genau und erkennt, dass es Ober- und Untergrenzen in der Umkehrung von Kraft gibt.
Daraufhin koordinieren Megumi und Yuji ihre Angriffe so, dass Jiro Awasaka ihnen nicht mehr zuverlässig ausweichen oder sie umkehren kann.
Am Ende wird Jiro Awasaka durch eine Kombination starker und moderat schwacher Angriffe überwältigt.
Er verliert den Kampf und wird bewusstlos zurückgelassen, was sein vorläufiges Ende in der Geschichte markiert.
Angeborene Technik: „Umgekehrt“
Jiro Awasakas angeborene Technik heißt „Umgekehrt“.
Sie erlaubt es ihm, die Stärke von Angriffen, die auf ihn einwirken, umzudrehen: starke Angriffe werden schwach, schwache Angriffe werden stark.
Er kann die Ober- und Untergrenzen dieser Umkehrung flexibel anpassen.
Dadurch ist er in der Lage, das Risiko je nach Stärke des Gegners zu minimieren und selbst schwere Treffer scheinbar mühelos zu überstehen.
Die Technik wirkt nicht nur auf direkte Hiebe oder Schläge.
Auch der Aufprall nach einem Sturz aus großer Höhe oder der Einschlag bei einer Kollision mit Wänden kann durch „Umgekehrt“ abgeschwächt oder umgekehrt werden.
Solange der Gegner die Funktionsweise der Technik nicht versteht, ist Jiro Awasaka extrem gefährlich.
Er kann Attacken scheinbar passiv „annehmen“ und den Gegner durch unerwartete Konter in Bedrängnis bringen.
Besonders in Eins-gegen-eins-Kämpfen entfaltet „Umgekehrt“ eine enorme Wirkung.
Jiro Awasaka kann so nahezu ohne Verletzungen einen Kampf dominieren, solange er die Kontrolle über die eingesetzte Kraft behält.
Stärken der Technik
„Umgekehrt“ ist eine klassische „Überraschungs-Technik“ – wer die Mechanik nicht kennt, läuft Gefahr, sich selbst auszuhebeln.
Viele Kämpfer sind daran gewöhnt, alles auf eine Karte zu setzen und mit maximaler Kraft zuzuschlagen, was Jiro Awasaka direkt ausnutzt.
Er kann durch die Anpassung der Grenzen entscheiden, welche Art von Kraftumkehr ihm den größten Vorteil verschafft.
Dadurch entsteht der Eindruck, dass ihm physische Angriffe kaum etwas anhaben können, solange sie im Bereich seiner Umkehrung liegen.
Diese Technik macht ihn zu einem extrem gefährlichen Gegner für körperlich orientierte Kämpfer mit „normaler“ Schlagkraft.
In direkten Duellen ohne besondere Tricks oder Unterstützung steht Jiro Awasaka daher sehr weit oben auf der Bedrohungsskala.
Schwächen der Technik
Die größte Schwäche von „Umgekehrt“ ist die Anfälligkeit für gleichzeitige Angriffe aus mehreren Richtungen oder von verschiedenen Quellen.
Greifen mehrere Personen oder eine Kombination aus Zauberer und beschworener Kreatur gleichzeitig an, stößt seine Technik an praktische Grenzen.
Komplexe oder indirekte Fähigkeiten sind ebenfalls problematisch.
Beispiele wären korrosive Techniken, Gift, Flüche, die sich nicht einfach als „starker Schlag“ definieren lassen – solche Effekte lassen sich nur schwer umkehren.
Außerdem funktioniert die Technik gegen Gegner mit absurd hoher Schlagkraft nur eingeschränkt.
Bei extremen Spitzenangriffen – wie man sie bei Figuren auf dem Niveau von Satoru Gojo oder Hajime Kashimo erwarten würde – stößt die Umkehrung an physikalische oder technische Grenzen und bietet kaum Schutz.
Ein weiterer Nachteil: Sobald der Gegner das Prinzip von „Umgekehrt“ verstanden hat, verliert Jiro Awasaka einen Großteil seines Überraschungsvorteils.
So wie im Kampf gegen Megumi Fushiguro und Yuji Itadori kann die Technik danach gezielt umgangen oder ausgespielt werden.
Technik-Offenlegung
In der Welt von Jujutsu Kaisen bringt das bewusste Offenlegen einer Technik normalerweise eine Verstärkung der eigenen Fähigkeiten.
Jiro Awasaka verzichtet jedoch darauf, seine Technik offen zu erklären.
Der Grund ist simpel: Sobald der Gegner die genaue Funktionsweise kennt, kann er seine Angriffe anpassen und „Umgekehrt“ nahezu neutralisieren.
Da seine Technik maßgeblich auf der Unwissenheit des Gegners beruht, würde eine Offenlegung ihm deutlich mehr schaden als nützen.
Daraus lässt sich schließen, dass der mögliche Bonus durch das Offenlegen der Technik in seinem Fall geringer ist als der Verlust an taktischem Vorteil.
Entsprechend hält Jiro Awasaka bis zuletzt an der Geheimhaltung fest – was ihn jedoch nicht davor schützt, von scharfsinnigen Gegnern wie Megumi durchschaut zu werden.
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