Professor Tenma ist eine komplexe Figur und der düstere Held der Geschichte. Als weltweit bekannter Experte für elektronische Gehirne und ehemaliger Leiter des japanischen Wissenschaftsministeriums ist er der Schöpfer von Atom und der Erfinder des bahnbrechenden Tenma-Chips. Professor Tenma ringt tief mit seinen Gefühlen gegenüber Robotern: Nach dem Tod seines Sohnes Tobio erschafft er Atom als Ersatz, stößt ihn jedoch später aus Enttäuschung ab. Trotz seiner Kälte spiegelt sich in seinem Verhalten immer wieder seine tiefe Liebe und sein persönlicher Schmerz wider. Auch nachdem er Atom als „Fehlschlag“ abgetan hat, prägen seine Handlungen und Entscheidungen maßgeblich den Verlauf der Ereignisse, insbesondere während der Auseinandersetzungen zwischen Mensch und Roboter.
Zu Professor Tenmas äußerem Erscheinungsbild liegen keine konkreten Angaben in den vorliegenden Informationen vor.
Professor Tenma zeichnet sich durch eine äußerst komplexe Persönlichkeit aus. Er ist ein brillanter Wissenschaftler mit außergewöhnlichem Ehrgeiz und Innovationskraft. Sein Verhältnis zu Robotern ist ambivalent: Einerseits betrachtet er sie als technische Meisterwerke, andererseits empfindet er ihnen gegenüber eine gewisse Distanz und Frustration, insbesondere wenn sie nicht seinen Vorstellungen entsprechen. Seine emotionale Tiefe und Fähigkeit zu echter Trauer treten vor allem im Zusammenhang mit seinem Sohn Tobio und Atom zutage. Trotz seiner äußerlichen Kälte besitzt Tenma eine zutiefst menschliche Seite, die sich in seiner Sorge und seinem Bedauern widerspiegelt.
Professor Tenma war einst der Leiter des japanischen Wissenschaftsministeriums und Vorgänger von Professor Ochanomizu. Aufgrund seiner enormen Beiträge in der Robotik, etwa durch die Erfindung des Tenma-Chips, genießt er weltweit Anerkennung. Nach dem tragischen Unfalltod seines Sohnes Tobio widmet er sein ganzes Schaffen dessen Ersatz: Atom. Die daraus resultierenden emotionalen Konflikte lassen ihn in die Schattenwirtschaft abtauchen und seine Rolle als leitender Wissenschaftler aufgeben.
Professor Tenma verfügt über brillantes Wissen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz, Robotik und Biotechnik. Er erfindet den Tenma-Chip, einen zentralen Bestandteil modernster Roboter-Gehirne. Sein technisches Können reicht so weit, dass selbst Professor Hoffman ihn als Besitzer „des perfekten Gehirns“ bezeichnet. Auch gilt er als fähig, selbst komplexeste und als zerstört geglaubte Roboter – darunter Atom – mit außergewöhnlichem Geschick zu reparieren und zu reaktivieren.
- Atom: Sein künstlich erschaffener „Sohn“. Die Beziehung ist von tiefer Ambivalenz sowie Liebe und Schuldgefühlen geprägt.
- Tobio: Sein verstorbener leiblicher Sohn, dessen Tod für Tenmas Lebensweg und Motivation ausschlaggebend ist.
- Professor Ochanomizu: Sein Nachfolger als Leiter des Wissenschaftsministeriums.
- Professor Hoffman, Newton-Howard: Weggefährten und Forscherkollegen mit hohem gegenseitigem Respekt.
- Helena: Witwe von Gesicht, der er entscheidende Erinnerungen anvertraut.
- Uran: Begegnungen mit ihr verdeutlichen ihm die emotionale Entwicklung künstlicher Intelligenzen.
Professor Tenma wird von Professor Hoffman als „Besitzer des perfekten Gehirns“ bezeichnet, was seinen außergewöhnlichen Ruf unter den Wissenschaftlern unterstreicht.
„Um Atom wiederzubeleben, werde ich sogar zum Teufel!“
„Wie weit dürfen wir als Wissenschaftler eigentlich gehen?“
Der Schöpfer und der Verlust
Professor Tenma entwirft Atom nach dem Vorbild seines verstorbenen Sohnes Tobio. Anfangs hegt er große Hoffnungen, doch als Atom seine Erwartungen nicht erfüllt, verkauft er ihn voller Frustration an einen Zirkus.
Rückzug ins Schattenreich
Nach der Trennung von Atom verlässt Tenma das Wissenschaftsministerium und taucht in die Schattenwelten der Gesellschaft ab. Er bleibt jahrelang im Verborgenen, bis er sich später in Kimberley wieder zu Forschungszwecken mit Professor Hoffman und Professor Newton-Howard trifft.
Der Bau von Goji
Auf Wunsch von Professor Abullah erschafft Tenma einen neuen Roboter namens Goji, den er als seine „perfekteste“ Schöpfung betrachtet, getrieben von seinem unnachgiebigen Drang zur Kreation.
Die Rückkehr zur Wissenschaft und Atoms Rettung
Nachdem Atom im Kampf mit dem „Feind“ offiziell für tot gehalten wird, kehrt Tenma in das Wissenschaftsministerium zurück. Mithilfe seines unübertroffenen Könnens gelingt es ihm, Atom zu reparieren und wiederzubeleben. Obwohl er weiß, dass Atom dadurch ein unkontrollierbares Monster werden könnte, schreckt er nicht zurück und setzt alles aufs Spiel.
Umgang mit Gesicht und Helena
Nach Gesichtts Tod sucht Tenma Kontakt zu dessen Frau Helena und übergibt ihr Gesichtts Erinnerungen, um sie Atom zugänglich machen zu können. Dadurch erkennt er, wie sehr sich künstliche Gehirne menschlicher Gefühle annähern.
Konfrontation und Warnung
Als Goji zu einer Manifestation des Hasses wird, kontaktiert Tenma Professor Ochanomizu und erklärt, dass damit das Ende der Welt nahe sei.
Erkenntnis und Emotionalität
Trotz seiner Aussage, Atom sei ein Fehlschlag, beweist Tenma wahre Zuneigung: Beim Tod von Atom vergoss er Tränen, so wie schon nach Tobios Tod. Die Begegnungen mit Uran und Helena lassen ihn die fortlaufende Entwicklung künstlicher Intelligenzen zur menschlichen Emotionalität erkennen.
Die Erhöhung der Kraft – „Der größte Roboter der Erde“
Im Abschnitt „Der größte Roboter der Erde“ erscheint Tenma plötzlich, nachdem Professor Ochanomizu von Sultan entführt wurde, und verstärkt Atoms Kraft auf eine Million Pferdestärken.
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