Elda ist eine 621 Jahre alte Elfe, die vor über 400 Jahren aus einer anderen Welt beschworen und als Gottheit im Takamimi-Schrein verehrt wird. Sie lebt als Hikikomori im modernen Japan, liebt Otaku-Kultur, Süßigkeiten und neue Technologien. Trotz ihrer Faulheit und Menschenscheu ist Elda tief mit der Gemeinschaft verbunden, wird von den Dorfbewohnern geliebt und genießt das Leben voller Spiele, Anime und Sammelleidenschaft. Ihre Geschichte ist geprägt von jahrhundertelangem Wandel, vielen Abschieden, altehrwürdigen Traditionen und starken emotionalen Bindungen zu Koito und den anderen. Sie ist neugierig, klug, manchmal traurig, kann aber auch weise und fürsorglich sein.
Elda ist eine Frau mit den für Elfen typischen langen Ohren, blonden Haaren und leuchtend roten Augen.
Ihr Aussehen ist jung und sehr gepflegt, aber ihre leicht hängenden Augenlider und die scheue Ausstrahlung geben ihr einen schüchternen Eindruck.
Abgesehen von der Schlafenszeit trägt sie stets das divine Gewand („Kami-no-Koromo“) des Takamimi-Schreins.
Getragene Stoffreste dieses Gewandes werden als Glücksbringer verwendet.
Einmal nutzte sie die Kräfte des Windgeists voll aus und trug dabei einen westlich anmutenden Elfen-Umhang.
Elda ist extrem menschenscheu und unsicher, sie kann nur mit Koito Koganei, deren Schwester Koyuzu und deren Großvater Kikujiro normal sprechen.
Mit anderen kommt sie kaum zurecht.
Trotzdem ist sie warmherzig und zeigt schnell Emotionen, besonders wenn ihr jemand Freundlichkeit erweist.
Sie liebt moderne Technik, sammelt begeistert Otaku-Gegenstände und probiert ausgefallene Süßigkeiten.
Ihre Faszination für Otaku-Kultur ist grenzenlos und kostet sie deshalb manchmal viel Geld.
Ein besonderes Hobby ist das Sammeln von Glasflaschen, das aus ihrer Begeisterung für Edo-Zeit-Glaskunst stammt.
Elda vergisst nie etwas und weiß viel über japanische Traditionen und die Geschichte des Viertels.
Sie verbringt fast ihre gesamte Zeit zurückgezogen im Schrein mit Gaming, Manga und Snacks – ihr Lebensstil gilt als chaotisch und wenig gesund.
Dank ihrer langen Lebenserfahrung gibt sie aber oft tiefe Ratschläge.
Koito beschreibt sie treffend: „Sie ist eine Hikikomori und manchmal ein Feigling, aber gelegentlich wirklich großartig.“
Außerhalb der engsten Kreise geht sie extrem selten nach draußen.
Nach 60 Jahren als Otaku bereitet sie Koito als Schreinmädchen viel Kummer, wird aber von den Menschen im Stadtteil sehr geliebt.
Elda wurde vor über 400 Jahren von einem Vorfahren von Koito Koganei aus einer anderen Welt beschworen.
Die Idee zur Beschwörung kam vom Tokugawa Ieyasu, dem Gründer des Shogunats – Elda nennt ihn liebevoll „Ieyasu-kun“.
Seitdem lebt sie als unsterbliche Elfe im Takamimi-Schrein in Tokio und ist offiziell als Takamimi-hime-no-mikoto anerkannt.
Sie hat viele Jahrhunderte Wechsel, Verluste und historische Wendungen miterlebt und dabei viele Menschen kommen und gehen sehen.
Das führte dazu, dass sie sich immer mehr zurückzog, besonders als sie vor 60 Jahren ein Kind namens Kisarou mit der Bemerkung „Deine Ohren sind aber lang!“ ärgerte — das machte sie noch scheuer.
Elda besitzt keine eigenen göttlichen Kräfte, wird jedoch ständig von Elementargeistern begleitet, die sie in ihrem Alltag oft unterstützen.
Insbesondere der Windgeist, den sie beschwört, hilft ihr, Gedankensignale über weite Distanzen zu senden oder Dinge in der Umgebung zu erspüren.
Früher stellte dieser Geist sogar heiligen Sake durch Fermentieren her – doch nach Einführung des Alkoholsteuergesetzes war das nicht länger erlaubt.
Heute unterstützt der Windgeist Elda beim Einlegen und Herstellen von köstlichen eingelegten Lebensmitteln.
Elda ist außerdem sehr geschickt mit den Händen, denn sie trainiert ihre Finger mit Modellbau und Computerspielen.
Doch sportlich ist sie wegen Bewegungsmangels schwach, was regelmäßig zu Muskelkater führt.
Schwimmen kann sie nicht und das Meer hat sie nie gesehen.
Sie liebt Energy Drinks wie Red Bull und Monster Energy, unterliegt dabei aber einer Limitierung durch Koito (1 Dose pro Tag).
Elda hat süße Snacks und vor allem Tsukudani als Lieblingsspeise.
Ursprünglich mochte sie Reis nicht, doch kombinierte Beilagen aus der „Neuen Welt“ ließen sie die Abneigung überwinden.
Elda hat eine enge Bindung zu Koito Koganei, dem aktuellen Schreinmädchen, deren Schwester Koyuzu und deren Großvater Kikujiro.
Mit Koito teilt sie viele Alltagsmomente, von chaotischem Zusammenleben bis hin zu tiefgründigem Austausch.
Sie hat eine freundschaftliche Vergangenheit mit Tokugawa Ieyasu und pflegt gute Beziehungen zu anderen Einwohnern des Viertels, die sie als „Takamimi-sama“ verehren.
Der Windgeist ist stetiger Begleiter und teilt mit ihr Höhen und Tiefen, etwa als er aus Frust über ihre Handysucht „abstürzte“.
Einer ihrer prägenden Momente war, als sie vor 10 Jahren die junge Koito tröstete, nachdem deren Mutter gestorben war – diese Begegnung inspirierte Koito nachhaltig, ohne zu wissen, dass es Elda war.
Elda lebt schon seit fast 60 Jahren als Otaku im Schrein und ist selten draußen zu sehen.
Ein Kindheitserlebnis machte sie extrem zurückgezogen, nachdem ihr ein Nachbarsjunge wegen ihrer Ohren einen Spitznamen gab.
Trotzdem half sie einst Koito durch eine schwere Zeit und wurde so ihr Vorbild.
Früher war sie für ihren selbst gebrauten Sake berühmt, doch jetzt ist sie für ihre eingelegten Speisen bekannt.
Elda liebt es, abends lange aufzubleiben, und ist berüchtigt für ihre Leidenschaft für Energy Drinks und nächtliche Snacks.
Beschwörung und Leben im Schrein
Vor über 400 Jahren wurde Elda auf Geheiß des Vorfahren von Koito Koganei und auf Wunsch von Tokugawa Ieyasu nach Tokio beschworen.
Sie wurde als Gottheit im Takamimi-Schrein verehrt und erhielt den Namen Takamimi-hime-no-mikoto.
Trotz ihrer göttlichen Rolle vermied Elda zunehmend den Kontakt zur Außenwelt und wurde zum Hikikomori.
Begegnungen und Verluste
Durch ihre Unsterblichkeit erlebte Elda viele Generationen von Menschen, deren Freundschaften, Abschiede und Verluste.
Diese Erfahrungen führten dazu, dass Elda oft traurig und nostalgisch wirkt.
Sie zog sich bewusst zurück, weil sie mit den ständigen Veränderungen und Abschieden schwer umgehen konnte.
Das Leben mit Koito und Koyuzu
Koito Koganei, das jetzige Schreinmädchen, wurde zu einer engen Vertrauten von Elda, gemeinsam mit ihrer Schwester Koyuzu und Großvater Kikujiro.
Elda gibt Koito Ratschläge und ist in emotional schwierigen Momenten für sie da.
Eine Schlüsselszene ist, als Elda die trauernde Koito stützte, nachdem ihre Mutter gestorben war – ein Moment, der Koito stark prägte.
Das Otaku-Leben im 21. Jahrhundert
Elda nutzt das Internet, um sich Otaku-Produkte und Süßigkeiten zu bestellen, sammelt Flaschen und liebt Spiele und Manga.
Sie hat sich ein umfangreiches Wissen über die japanische Kultur, Traditionen und moderne Subkultur angeeignet und gibt dies gern an Koito und andere weiter.
Beziehungen zum Windgeist und Wandel des Alltags
Der Windgeist spielt eine wichtige Rolle: Früher half er Elda beim Brauen von Sake, heute sorgt er für köstliche eingelegte Speisen.
Die enge Beziehung zwischen Mensch und Geist bleibt bis heute bestehen, auch wenn sich die Aufgaben im Laufe der Zeit stets ändern.
Elda ist unfassbar neugierig, experimentierfreudig und verschmilzt als Schrein-Gottheit mit der lokalen Kultur.
Obwohl sie selbst keine göttlichen Kräfte besitzt, ist sie durch die Nähe zu Geistern und ihre jahrhundertelange Erfahrung eine außergewöhnliche Erscheinung in der Nachbarschaft.
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