Miharu Kirisu ist die jüngere Schwester von Mafuyu Kirisu und eine Studentin an der Tokei Frauen-Universität. Sie ist eine aktive Amateureiskunstläuferin, die regelmäßig im Fernsehen auftritt. Miharu verwendet oft vierkantrige Redewendungen, ist perfektionistisch und kann starrköpfig sein. Ihre große Schwester Mafuyu vergöttert sie regelrecht und schläft jede Nacht mit einer Mafuyu-Puppe. Aufgrund ihrer Erziehung in Mädchenschulen hat sie wenig Erfahrung im Umgang mit Männern, was ihr besonders auffällt, wenn Nariyuki Yuiga sie beim Vornamen nennt. Sie missversteht Beziehungen schnell und gibt die klassische „übertriebene kleine Schwester“. Trotz ihrer Schrulligkeit und Missverständnisse versucht sie, ihre große Schwester glücklich zu machen, und zeigt dabei eine strenge, aber liebenswerte Seite.
Miharu verfügt über langes, schwertlilienfarbenes Haar und smaragdgrüne Augen. Ihr feminines Erscheinungsbild betont ihre Attraktivität, was durch ihre regelmäßigen Auftritte als Eiskunstläuferin im Fernsehen unterstützt wird.
Sie ist eine ausgesprochene Perfektionistin sowie äußerst eigensinnig und wenig flexibel. Miharu spricht häufig in vierkantrigen Redewendungen wie „einen Tag wie tausend Herbsttage erwarten“ oder „dem Bild eine Schlange hinzufügen“.
Durch eine strenge, fast spartanische Einstellung ist sie auch im Umgang mit sich selbst und anderen fordernd. Sie vergöttert ihre große Schwester Mafuyu und ist eine starke „Schwester-Komplexlerin“.
Wegen ihrer Ausbildung auf Mädcheninternaten ist sie Männern gegenüber schüchtern und ungeübt; schon kleine Annäherungen bringen sie schnell aus der Fassung.
Als jüngere Schwester von Mafuyu Kirisu wuchs sie ausschließlich an Mädchenschulen und -universitäten auf. In ihrer Kindheit erzog sie sogar den Hund der Familie, Pero, so streng, dass sie ihm nicht nur Kommandos, sondern auch das Schachspielen beibrachte. Wenn Pero eine Partie verlor, gab es kein Fressen, was dazu führte, dass der Hund davonlief.
Später tauchte Peros Nachwuchs wieder auf, der, vermutlich dank Miharu, ebenfalls in der Lage war, menschliche Sprache zu verstehen.
Miharu ist eine begabte Eiskunstläuferin und tritt als Amateur regelmäßig bei Wettbewerben und im Fernsehen auf. Anders als Rizu Ogata, aber dennoch talentiert, ist sie in naturwissenschaftlichen Fächern überdurchschnittlich gut. Ihre Lehrmethoden gleichen jedoch Drill und Überforderung – etwa verlangt sie, dass in einer Nacht ein ganzes Übungsheft gelöst wird, ohne Schlafpause.
Sie verehrt ihre große Schwester Mafuyu über alles und hält sie für eine perfekte Person. Miharu wünscht sich, dass Mafuyu ihren Lehrerberuf aufgibt und zum Eiskunstlauf zurückkehrt.
Ihr Verhältnis zu Männern ist von Unsicherheiten geprägt. Nariyuki Yuiga gegenüber verhält sie sich besonders unbeholfen und missversteht oft Situationen; sie glaubt zum Beispiel, Yuiga sei in einer Beziehung mit Mafuyu.
Sie verwechselt Fumino Furuhashi mit Yuigas Schwester. Dennoch weiß sie es zu schätzen, dass Yuiga ihre Familie glücklicher gemacht hat, und revidiert ihre anfängliche Ablehnung gegen Mafuyus Lehrerjob.
Ein Beispiel für Miharus Drang zur Perfektion war die Erziehung des Familienhundes Pero, den sie unbewusst mit harter Hand behandelte. Ihre didaktischen Methoden sind berüchtigt: Sie ist in der Lage, 24 Stunden am Stück ohne Schlaf zu unterrichten. In einem humorvollen Zusatzband wurde angedeutet, dass Miharu Gefühle für Yuiga entwickelt hat, wenn auch unter dem Vorwand, „als Ersatz für ihre Schwester“ mit ihm zusammen zu sein, was ihr keineswegs missfiel.
Die verdrehte Beziehung zu Mafuyu und Yuiga
Miharu glaubt, Yuiga und Mafuyu seien ein Liebespaar, obwohl sie in Wirklichkeit Lehrer und Schülerin sind. Um ihre Schwester vor Yuiga „zu retten“, versucht Miharu, ihn mit koketten Anspielungen auf sich aufmerksam zu machen. Da sie aber selbst keinerlei Erfahrung im Umgang mit Männern hat, führt dies zu amüsanten Selbstsabotagen und peinlichen Situationen.
Miharu als Lehrerin
Nachdem Miharu bemerkt, dass Yuiga regelmäßig beim Aufräumen hilft, beschließt sie, ihm „rund um die Uhr“ Nachhilfe zu geben. Ihr Drill ist dabei so extrem, dass sie es schafft, ihn tatsächlich 24 Stunden am Stück zu unterrichten – während sie selbst keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigt.
Konflikte mit Mafuyu
Miharu verehrt Mafuyu als Eiskunstlauf-Genie und drängt sie, auf die Eisbahn zurückzukehren. Mafuyu, die ihre Vergangenheit nicht hervorheben möchte, reagiert darauf verärgert und weist ihre Schwester zurecht.
Akzeptanz von Yuiga
Nachdem Yuiga der Kirisu-Familie Freude und Lachen gebracht hat, erkennt Miharu seine Verdienste an. Sie revidiert ihren Widerstand gegen Mafuyus Beruf und ist ihm für sein Engagement dankbar.
Miharu belegte bei der ersten und zweiten offiziellen Charakterumfrage den 9. (301 Stimmen) bzw. 8. Platz (137 Stimmen).
Das Zimmer ihrer Schwester ist so unordentlich, dass Miharu von deren perfektem Bild gar nichts weiß – die Eltern übernahmen früher das Aufräumen.
Der entlaufene Familienhund Pero hinterließ eine Notiz: „Sucht mich nicht, Wuff“, und kehrte mit Nachwuchs zurück, der ebenfalls die Menschenrede versteht – ein humorvolles Detail, das auf Miharus Einfluss zurückgeführt wird.
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