Magojiro Shiba ist ein faszinierender junger Krieger aus einer namhaften Familie der Ashikaga, der bereits in jungen Jahren als Genie, Stratege und Taktiker große Bekanntheit erlangte. Mit außergewöhnlicher Intelligenz und politischer Klugheit – aber auch von tiefem Rachedurst getrieben – kämpft er aus vollem Herzen für seine gefallenen Kameraden und die Sicherung der künftigen Machtverhältnisse. Seine Lebensgeschichte ist geprägt von tragischem Verlust, rasantem Erwachsenwerden und einer Sehnsucht nach Frieden, den er selbst nie erfahren wird.
Magojiro Shiba tritt nach seiner Volljährigkeit als ernst wirkender siebzehnjähriger Jugendlicher auf. Er ist stets in traditioneller Kriegsrüstung zu sehen und trägt immer die Erinnerungsstücke seiner gefallenen Kameraden der Kantō Hiyoban bei sich.
Er ist ein kühner, hochintelligenter Stratege, der sich durch einen kühlen Kopf, analytisches Denken und bemerkenswerte Führungsqualitäten auszeichnet. Obwohl er junge Jahre zählt, beeindruckt er andere durch Reife und selbstlose Loyalität. Getrieben wird er allerdings auch von tiefer Rachsucht gegenüber Tokiyuki Hojo – seinem größten Widersacher.
Magojiro Shiba entstammt der Hauptlinie der Ashikaga (Owarikami-Familie), als ältester Sohn aus adligem Hause. Im Jahr 1335, mit nur 15 Jahren, übernimmt er bereits Verantwortung als General der Kantō Hiyoban. Nach dem verlustreichen Zwischenfall im Aufstand der Nakasendai reift er rasch, lernt von den Schlachten und übernimmt nach dem Konflikt die Leitung über Ostjapan als Vertreter Tadayoshi Ashikagas. Gleichzeitig wird er politischer Berater für Yoshiakira Ashikaga.
Historisch war er der älteste Sohn von Takatsune Shiba und wurde Herr über die Provinz Ōshū und später stellvertretender Gouverneur der Region Kantō. Im Jahr 1338 fiel er im Kampf gegen Akiie Kitabatake.
- Überragende Militärstrategie und Führungskraft
- Taktisches Genie mit starker Anpassungsfähigkeit
- Diplomatische Weitsicht – erkennt politische Risiken frühzeitig
- Beherrscht die Klinge des eigens angefertigten Schwertes „Shippūbachi“, das ihm erlaubt, dreifach zuzuschlagen
Charakterwerte
- Kampfkraft: 70
- Wildheit: 56
- Intelligenz: 96
- Loyalität: 81
- Politikfähigkeit: 96
- Chaos: 73
- Führungskraft: 70
- Innovationsgeist: 45
- Charisma: 81
- Fluchtinstinkt: 49
Besondere Talente & Ausrüstung
- Kanzler-Fähigkeit (Stufe B): +20 % auf Intelligenz & Politik
- Tiefgründige Weitsicht: +30 % Erfolgsrate bei Fernverhandlungen
- Besonderes Schwert: „Shippūbachi“ (dreifacher Angriff möglich)
- Erinnerungsstücke der Hiyoban: Jede Einheit erhöht Kampfkraft um 10 %
- Stammwappen: „Ashikaga Futatsuhikimon“
Er war eng mit den Überlebenden der Kantō Hiyoban verbunden und hat sich geschworen, ihren Tod durch Tokiyuki Hojo zu rächen. Im politischen Spannungsfeld arbeitet er daran, den Einfluss seiner Fraktion zu wahren und sich gegen die wachsende Macht von Moronao Kono zu behaupten.
Stets trägt er die Andenken seiner Kameraden bei sich. Sein Beiname unter Freunden und Feinden lautet „Rachedämon“, was seine kompromisslose Motivation unterstreicht.
„Sag mal, Tokiyuki, in welcher Zeit zu leben ist wohl das größte Glück? In welchem Alter zu sterben bedeutet Glück?“
„Für mich ist es jetzt. Ich bin siebzehn.“
Frühes Leben und Aufstieg
Zu Beginn tritt er als „Shiba Magojiro“ auf und gewinnt schnell Anerkennung als militärisches Wunderkind innerhalb des Ashikaga-Clans. Früh übernimmt er Verantwortung für die Streitkräfte der Kantō Hiyoban und wird General im Osten Japans.
Der Nakasendai-Aufstand und persönliche Verluste
Im Verlauf des Nakasendai-Aufstands erleidet er schwere Verluste: Viele seiner engsten Verbündeten und Freunde kommen ums Leben. Diese Erfahrung prägt ihn und lässt seinen Wunsch nach Rache gegen Tokiyuki Hojo wachsen. Er trägt fortan die Erinnerungsstücke der Getöteten immer bei sich.
Wandel zum „Rachedämon“
Nach dem Aufstand übernimmt er Ostjapan als General und regiert mit strenger, aber effizienter Hand. Als er die Eskalation und das drohende Auseinanderbrechen des Ashikaga-Hauses erkennt, beginnt er gezielt, Yoshiakira Ashikaga auf seine Seite zu ziehen, um das Machtgleichgewicht gegenüber Moronao Kono zu sichern.
Die Belagerung des Sugimototemples
1337 steht er Akiie Kitabatake und den vereinigten Truppen Tokiyuki Hojos entgegen. Mit raffinierten Strategien verschanzt er sich im Sugimototempel und kann den Feind zurückhalten, bis ein unerwarteter Vorfall die Lage zugunsten seiner Gegner wendet.
Der finale Zweikampf
Am Ende fordert Akiie Kitabatake ihn zu einem Zweikampf mit Tokiyuki Hojo heraus. Hier enthüllt Magojiro sein wahres Ich als „Rachedämon“ und kämpft für seine gefallenen Freunde. Tokiyukis Weiterentwicklung der Kampftechnik „Senganhyakuba“ sorgt für seine finale Niederlage: Er wird durch einen Stoß in die Kehle besiegt.
Vision am Lebensende
In seinem letzten Moment träumt er von einer friedvollen Zukunft: Als siebzehnjähriger Oberschüler, Mitglied einer Schulband, lebt er gemeinsam mit allen überlebenden Kantō Hiyoban-Freunden – befreit von Krieg und Gewalt. Er denkt: „Wäre ich nur in einer anderen Zeit geboren...“
Seine Nachfahren leiteten später die Shiba-Familien in Takamizucho, während sein Vater Takatsune und weitere Zweige, etwa die Mogami- sowie Ärztefamilien, die Geschichte der Ashikaga maßgeblich weiterführten.
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